Hainewalde, Haus Carola

    Team

    Who is online?

    24 guests

    New Members

    Most active members

      SKH Hainewalde

      Ich war in diesem Heim von Februar 1962 bis August 1964.
      War auch noch einmal zu besuch da, vor zwei Jahren.
      Meine Erzieherin waren Frau Schulz (genannt Ursel) und Frau Koch, da war auch noch ein Mann der hatte glaub ich den Namen Brüder

      Volkmar
      war auch da von 77- 79. an meinen lehrer kann ich mich nur erinnern, weil er mich bei einem rechtschreibfehler an der tafel mit meinem kopf mehrmels dagegen gestoßen hat. er het mich auch 1000 mal ein wort auf der lehrertoilette nachschreiben lassen und hat dabei sein geschäft gemacht und zigarre geraucht wennich nicht fertig war, als er sein geschäft beendet hatte, gabs eine......
      NULL
      Ich war von 1971-1972 in diesen Heim. Habe auch schon aus dieser Zeit 5 ehemalige gefunden. Mit einer habe ich sehr guten Kontakt, sie wohnt in Berlin. Den Heimleiter habe ich auch mal besucht, er ist schwer krank.

      Post was edited 1 time, last by “Hooki” ().

      Hier habe ich auch mal ein paar Bilder von einer guten Freundin nach vielen geschickt Jahren bekommen. Wir hatten uns im Internet wieder gefunden. Ist schon komisch das die Eltern keine Bilder hatten aber im Grunde genommen fremde Menschen.
      Vielleicht erkennt sich da jemand wieder!
      AufBild 6 ist links der Lehrer Herr Becker, er hat sich das Leben genommen, auf Bild 3, 4 und 6 stehe ich in der mitte
      Files
      • iris1.jpg

        (148.07 kB, downloaded 78 times, last: )
      • iris2.jpg

        (195.32 kB, downloaded 94 times, last: )
      • Iris3.jpg

        (86.57 kB, downloaded 79 times, last: )
      • Iris4.jpg

        (182.33 kB, downloaded 85 times, last: )
      • Iris5.jpg

        (203.02 kB, downloaded 104 times, last: )
      • Iris6.jpg

        (185.37 kB, downloaded 84 times, last: )
      • Iris7.jpg

        (173.1 kB, downloaded 75 times, last: )
      • Iris8.jpg

        (173.8 kB, downloaded 81 times, last: )
      • Iris9.jpg

        (136.61 kB, downloaded 59 times, last: )
      • Iris12.jpg

        (174.99 kB, downloaded 81 times, last: )
      Hat zufällig noch jemand Bilder aus der Zeit von 1963 bis 1964.
      Erzieher waren da Frau Koch, Frau Schulze (Schwester Uresel immer gerufen) Herr Brüchner oder Brüderer genau kann ich es nicht mehr sagen
      dann gab es noch eine Frau in der Küche man nannte sie nur Waltraut (war schwerhörig und hatte dadurch immer eine sehr laute Stimme die uns Kinder Angst gemacht hat.

      Volkmar
      ... mal für neue User das Thema wieder "hochgeholt" ... in der Hoffnung, sie finden das Thema auf der Suche nach Ehemaligen leichter ...

      Ja, und die Gegend (Hainewalde, Zittauer Gebirge) liegt mir auch etwas am Herzen ... zum einen hatte meine Tante in Hainewalde Verwandtschaft wohnen und besuchte so diesen Ort ab und an ... zum anderen sagt mir dieses kleinste Gebirge Deutschlands auch etwas ...ich mag Berge ... und durfte eine Zeit lang ab und zu schnell mal dorthin fahren ... von Zittau aus ... da saß ich mal mit dem Hosenboden in nen Hörsaal ....(naja ...wir saßen nicht nur ...)..


      :wayne:
      Wer so offen ist wie ich ..der kann doch nicht ganz dicht sein ..egal wie dicht du bist.. Goethe war Dichter ....

      Gibt dir det Leben einen Puff, da weene keene Träne. Lach dir nen Ast und setz dir druff Un baumle mit de Beene.
      Hallo an alle Leidensgenossen/innen,

      Ich war auch im Spezialkinderheim "Elsa Fenske". Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, aber ich war damals 8 oder 9 Jahre alt.
      Also wird es so um 1983, 84 gewesen sein. Mein Heimleiter war damals Herr Teurich oder so ähnlich. Ich möchte es gleich vorab sagen, dass dieser Herr wirklich ein "guter" Mensch war. Ich kann mich auch daran erinnern, dass jedes Kind das Geburtstag hatte, mit Herrn Teurich auf den Dachboden gehen durfte und sich dort von den ganzen, vielen Spielsachen welche dort gestapelt waren, etwas aussuchen konnte. Der Herr Teurich war ein herzensguter Mensch, der mit den "Erziehungsmethoden" der dortigen Mitarbeiter nicht viel am Hut hatte. Ganz im Gegenteil. Es tat ihm innerlich immer sehr weh, wenn ein Kind schlecht behandelt wurde. Ich habe ihn sogar mehrfach mit Tränen gesehen, bei dem ganzen Leid, welches er dort miterlebt hat. Ich habe ihn 2 oder 3 Jahre später auf einer "Heimleiterversammlung"(?) in dem SKH "Rudolf-Bergander-Ring" in Dresden Reick wiedergesehen in welches ich von Hainewalde aus "verlegt" wurde.
      Es gab in Hainewalde 1 ziemlich junge Erzieherin, die es regelrecht genossen hat, wenn sie demütigen, erniedrigen und "erziehen" durfte. Der Name ist mir leider entfallen, aber auch sie wurde damals von Hainewalde nach Dresden Reick versetzt. Diese Person 2x in unterschiedlichen Einrichtungen ertragen zu müssen, hat mich viel Kraft gekostet, mich aber auch für mein Leben "danach" stark gemacht.
      Hmm, ansonsten waren wir im Sommer oft im Pool schwimmen und baden. An "Nachtwanderungen" kann ich mich noch erinnern, die für mich aber sehr toll und abenteuerlich waren. Ja, jetzt wo ich es nach 30 Jahren hier wieder nachlese, kann ich mich auch an die krassen "Spaziergänge" erinnern. Am schlimmsten war es natürlich im Herbst und Winter!!! Wir hatten ja damals gar nicht wirklich warme Kleidung. Man war also regelrecht durchfroren, wenn man wieder zurück kam.
      Desweiteren mag ich persönlich keine Sülze. Diese gab es dort aber ziemlich oft und wurde mir dann vor allen anderen Kindern regelrecht zwangsweise von den Erziehern "reingestopft"....anschließendes Kotzen inklusive.
      Damalige mitleidende: Manuel Koppo, Daniel Bauch.
      Ich hatte mir immer geschworen, wenn du dort mal wieder rauskommst.....dann verkloppe ich diese 1 Tussi mal richtig und füge ihr dasselbe Leid zu......damals wusste man allerdings nicht, was man heute weiß und man dachte, dass geht nie vorbei.
      Zusammen gefasst war es keine schöne Zeit für mich. Aber es gab bestimmt auch Kinder davor und danach, denen es weitaus schlechter ging. Deswegen möchte ich hier nicht auf hohem Niveau rumheulen.
      Ich bin aus dieser ganzen Sache nochmal mit einem "blauen Auge" davongekommen ohne Einschränkungen oder psychischen Schäden in meinem weiteren Leben.
      NULL
      Ich komme gerade vom Jugendamt, wo ich heute einen Termin hatte und meine Akte von damals durchsehen konnte.
      Diese, von mir erwähnte 1 junge Erzieherin, hieß damals zumindest K. MARASAS. Das ergibt sich aus Korespondenzen zwischen Rat des Kreises(jugendhilfe) und dem Heim"Elsa Fenske" über mein Verhalten damals als 11 jähriger.
      Klassenleiterin war eine/r gewisse D. LEHMANN und Heimleiter war "die gute, alte Seele" Hr. Theurich.

      Das Fräulein MARASAS sollte mir für den Rest meines Lebens lieber nicht über den Weg laufen!
      Ich war damals 11 und sie sicher nicht älter als 20-25 Jahre. Also bissl was über 10- 15 Jahre älter als ich. Sie sollte vom Alter her eigentlich noch "verfügbar" sein.
      NULL
      Schön, dass es noch Heimakten von vor der Wende gibt ... von meiner Wenigkeit leider nicht mehr ..aber die müssten auch 10 Jahre älter sein.

      Und mit Fräulein MARASA wallte Verzeihung ... sie war vielleicht damals noch etwas unerfahren, und sie wussten es in dieser Gesellschaft nicht anders (obwohl sich da die Gesellschaften doch glichen ... wenn man so die Erfahrungsberichte aus den unterschiedlichsten Heimen liest ...

      :wayne:
      Wer so offen ist wie ich ..der kann doch nicht ganz dicht sein ..egal wie dicht du bist.. Goethe war Dichter ....

      Gibt dir det Leben einen Puff, da weene keene Träne. Lach dir nen Ast und setz dir druff Un baumle mit de Beene.