Kyritz Ernst Thälmann

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      Ich weiß gar nicht, ob dies das richtige Heim von / in Kyritz ist ... vielleicht schaff ich es zu dieser Veranstaltung, kann man mehr über das Heim schreiben.

      In unserer heutigen Lokalzeitung (Märkische Allgemeine) stand nen ganz netter Artikel mit Überschrift "Ein Heimkind erzählt seine Geschichte" drin.

      Es geht darum - die heutige 64jährige Elke F. liest am 30.März 2019 in den Räumen des Kyritzer Heimatvereins aus ihrer Autobiografie mit dem Titel "In weißer Nacht der schwarze Tag".

      In den Räumen dieses Heimatvereins findet noch eine Ausstellung über ein Kyritzer Heim statt. So ist die Autorin auf diesen Heimatverein aufmerksam geworden und trat mit der Bitte zur Lesung ihres Buches an ihn heran. Sie ist als Kind in dieses Heim gekommen. In ihrem Buch schildert sie ihre Erlebnisse mit militärischen Drill ohne Privatsphäre sowie den aufgezwungenen Kollektivgeist. Ihre Erlebnisse ließen sie schließlich selbst Heimerzieherin werden, um es besser zu machen".

      Das Buch soll es beim Kyritzer Heimatverein für 8 € geben, die Lesung beginnt am 30.03. um 14 Uhr (30 - 35 Plätze ...dann wäre der Raum voll).

      Ich behalt mir den Termin mal im Hinterkopf (Kyritz ist ja nicht zu weit entfernt).

      :wayne:
      Wer so offen ist wie ich ..der kann doch nicht ganz dicht sein ..egal wie dicht du bist.. Goethe war Dichter ....

      Gibt dir det Leben einen Puff, da weene keene Träne. Lach dir nen Ast und setz dir druff Un baumle mit de Beene.
      Heute stand mal wieder ein Artikel über ein (ehemaliges) Heim in Kyritz in der Zeitung (Märkische Allgemeine, 09.08.2019)

      Es geht dabei um ein ehemaliges Heim in Kyritz, Perleberger Straße 62.

      Mit einer Stele will die Stadt Kyritz jetzt dauerhaft an die sogenannten Wolfskinder erinnern.

      Ab April 1949 waren in diesem Gebäudeensemble rund 100 heimat,- elternlose Kinder im Alter von drei bis 14 Jahre eingetroffen. Es waren Kinder, die in den Wirren des Krieges in den einstiges deutschen Gebieten verloren gegangen oder hatten ihre Familie verloren und waren zum Teil über Jahre obdachlos umhergeirrt.
      Bis 1952 fanden so 240 Kinder ein Obdach.

      Voriges Jahr hatte der Heimatverein Kyritz diesem Thema eine Ausstellung gewidmet.

      Das Gebäudeensemble war 1913 - 14 als Wanderheim errichtet worden.
      Fünf solcher Einrichtungen gab es damals in der Provinz Preußen.
      Im Ersten Weltkrieg befand sich darin ein Lazarett.
      1936 wurde es geschlossen. Die Anlage wurde Sitz des Straßenbauamtes der Provinz Brandenburg.
      Im April 1945 zogen dort Flüchtlinge ein.
      1946 - 48 nutzte es die Rote Armee und danach die Polizei als Kaserne.
      Danach richtete die "Märkische Volkssolidarität dort ein Kinderdorf ein.
      Nach Jahres des Leerstandes wurde dort ein seniorengerechtes Wohnen dort eingerichtet.


      Ich mag ja immer Geschichte, gerade Lokalgeschichte. Die Ausstellung interessiert mich - vielleicht schaff ich es auch zu dieser Lesung (Beitrag davor).

      :wayne:
      Wer so offen ist wie ich ..der kann doch nicht ganz dicht sein ..egal wie dicht du bist.. Goethe war Dichter ....

      Gibt dir det Leben einen Puff, da weene keene Träne. Lach dir nen Ast und setz dir druff Un baumle mit de Beene.