Welcher Jugendwerkhof und Durchgangsheim hatte eine Zelle

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      ansteb wrote:

      habe in eilenburg mit ehemaligen bei einem einen rundgang gemacht
      und sie haben mir die zelle gezeigt.
      schaut einfach mal bei den eilenburgern vorbei, dann könnt ihr das sicher auch nachlesen.

      Du bist lustig, denkste ich war zum Camping im Schnellerheim und das zwei Jahre? Hatte ich nicht gefragt, wo die gewesen sein sollte, die Arrestzelle?
      Okay, lassen wir es, ist sowieso alles Schnee von gestern.
      ________________________________________________________________________________________________________________________________________________
      „Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein
      als ein rundes Nichts.“

      Friedrich Hebbel

      ansteb wrote:

      habe in eilenburg mit ehemaligen bei einem einen rundgang gemacht
      und sie haben mir die zelle gezeigt.
      schaut einfach mal bei den eilenburgern vorbei, dann könnt ihr das sicher auch nachlesen.

      Du bist lustig, denkste ich war zum Camping im Schnellerheim und das zwei Jahre? Hatte ich nicht gefragt, wo die gewesen sein sollte, die Arrestzelle?
      Okay, lassen wir es, ist sowieso alles Schnee von gestern.
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      als ein rundes Nichts.“

      Friedrich Hebbel
      Hi! Ick war neben SKH Bräunsdorf (84-86) auch im JWH Demmin (87-88)! Dort gab es 2 Arrestzellen, wo ick selbst, 3x3 Tage und 2x5 Tage einsitzen musste! Die letzten 21 Tage, hatte ick Einzelarrest im Durchgangsbereich! Oben wo die "Schlafzimmer" waren.
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      Post was edited 1 time, last by “Creutz” ().

      Hi! Ick war neben SKH Bräunsdorf (84-86) auch im JWH Demmin (87-88)! Dort gab es 2 Arrestzellen, wo ick selbst, 3x3 Tage und 2x5 Tage einsitzen musste! Die letzten 21 Tage, hatte ick Einzelarrest im Durchgangsbereich! Oben wo die "Schlafzimmer" waren.
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      ansteb wrote:

      habe in eilenburg mit ehemaligen bei einem einen rundgang gemacht
      und sie haben mir die zelle gezeigt.
      schaut einfach mal bei den eilenburgern vorbei, dann könnt ihr das sicher auch nachlesen.


      Tut mir sehr leid, auch ich war einer von den Eilenburgern und wie Paul-Fridolin schreibt, ebenso Andreas Freund, kann ich das so nicht bestätigen.

      Ich meine mich daran erinnern zu können, vor Jahren das Schneller-Heim mehrfach besucht zu haben, sowohl mit einer organisierten "Reisegruppe" Ehemaliger als auch 2 x privat bzw. in Begleitung der einen oder anderen Person, um erneut zu recherchieren. Wir waren dort recht aktiv, sprachen selbst mit Erzieher_innen, die dort schon zu Ost Zeiten erzogen. Ich habe mir jedenfalls intensiv alles sehr genau angeschaut und selbstverständlich machte/n ich/wir Fotos, um das auch alles für Andere visuell dokumentieren zu können. Allerdings hörte ich als Kind, also als ich dort ein wenig später als Paul Fridolin meine Jahre zubringen musste, dass es so eine Art Zelle gegeben haben soll, die aber keiner von uns offensichtlich je selbst besuchen durfte. Es hing zumindest immer das Gerücht in der Luft. Das konnte mir, dass es eine gab, niemand aus meiner ehemaligen Gruppe, die ich vor 10 Jahren ausfindig machte, bestätigen. Gäbe es sie, hätte ich sie 2006 fotografiert. Weshalb habt ihr keine Fotos gemacht? Das ist doch sehr wichtig, um es wegen einer höheren Glaubwürdigkeit belegen zu können. Ich würde dir schon glauben wollen, wenn man mir jetzt genau beschriebe, wo das Ding gewesen ist. Ich kenne genau eine Aussage einer Ehemaligen aus den 80-igern, die es hier auch schon schrieb, dass es in einem der Häuser eine gegeben habe. Belegen läßt sich das nicht.

      Ansonsten bleibe ich bei meiner Aussage, dass in den Häusern unter der Treppe im Kellerbereich immer ein hölzerner Verschlag war. In meinem Haus ebenso. Darinnen befanden sich eigentlich nur irgendwelche Reinigungsgeräte wie Besen und ein Hocker stand dort auch. Es kann also sein, dass dieser enge Verschlag vorübergehend für ein paar Stunden als eine Art dunkle Zelle benutzt wurde, gegenüber dem Duschraum gelegen. Jedesmal als wir dort täglich natürlich hinuntergingen, saß in dem Kellerverschlag aber niemand, was nicht heißt, dass es nicht doch dazu kam, dass da mal jemand Platz nehmen durfte.

      Ich bestätige das Gleiche wie Paul-F., wir erlebten es auch, dass jemand mit jemandem auf "frischer Tat" ertappt wurde und die Folge war, dass einer dieser zwei verschwand. Gerüchten zufolge soll er ebenfalls nach Torgau gekommen sein. Der Besuch in Torgau wäre also unötig gewesen, so es eine Zelle bei uns gab. In meiner/unserer Gruppe war dieser leicht testosterongeladene Jüngling dann nicht mehr zu sehen. Der war aber auch schon 15 und somit hatte er das "Mindestalter" um dorthin kommen zu können.

      Allerdings saß ich das eine und andere Mal zur Strafe dort auch in Räumen, die verschlossen wurden. Ich kannte sie alle. Zellen waren das jedoch nicht, so wie man sie weiter oben sieht. Spartanisch eingerichtet waren diese Räumlichkeiten aber auch. Nur, es waren eben keine Zellen.

      Falls das hier das falsche Thema ist, möchte ich mich entschuldigen, denn das Heim, über das Paul-Fridolin, Andreas und ich schreibe, war ein sogenanntes Spezialkinderheim und offiziell kein Durchgangsheim. Meinen Recherchen zufolge fungierte es aber auch als D-Heim. Wer Eilenburg kennt, weiss, dass es dort auch einen JWH gab, doch über den könnten mal diejenigen etwas plaudern, die dort drinnen waren. Es waren immer recht hübsche Mädchen. Wo sind die heute?

      lg Axel L.

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      ansteb wrote:

      habe in eilenburg mit ehemaligen bei einem einen rundgang gemacht
      und sie haben mir die zelle gezeigt.
      schaut einfach mal bei den eilenburgern vorbei, dann könnt ihr das sicher auch nachlesen.


      Tut mir sehr leid, auch ich war einer von den Eilenburgern und wie Paul-Fridolin schreibt, ebenso Andreas Freund, kann ich das so nicht bestätigen.

      Ich meine mich daran erinnern zu können, vor Jahren das Schneller-Heim mehrfach besucht zu haben, sowohl mit einer organisierten "Reisegruppe" Ehemaliger als auch 2 x privat bzw. in Begleitung der einen oder anderen Person, um erneut zu recherchieren. Wir waren dort recht aktiv, sprachen selbst mit Erzieher_innen, die dort schon zu Ost Zeiten erzogen. Ich habe mir jedenfalls intensiv alles sehr genau angeschaut und selbstverständlich machte/n ich/wir Fotos, um das auch alles für Andere visuell dokumentieren zu können. Allerdings hörte ich als Kind, also als ich dort ein wenig später als Paul Fridolin meine Jahre zubringen musste, dass es so eine Art Zelle gegeben haben soll, die aber keiner von uns offensichtlich je selbst besuchen durfte. Es hing zumindest immer das Gerücht in der Luft. Das konnte mir, dass es eine gab, niemand aus meiner ehemaligen Gruppe, die ich vor 10 Jahren ausfindig machte, bestätigen. Gäbe es sie, hätte ich sie 2006 fotografiert. Weshalb habt ihr keine Fotos gemacht? Das ist doch sehr wichtig, um es wegen einer höheren Glaubwürdigkeit belegen zu können. Ich würde dir schon glauben wollen, wenn man mir jetzt genau beschriebe, wo das Ding gewesen ist. Ich kenne genau eine Aussage einer Ehemaligen aus den 80-igern, die es hier auch schon schrieb, dass es in einem der Häuser eine gegeben habe. Belegen läßt sich das nicht.

      Ansonsten bleibe ich bei meiner Aussage, dass in den Häusern unter der Treppe im Kellerbereich immer ein hölzerner Verschlag war. In meinem Haus ebenso. Darinnen befanden sich eigentlich nur irgendwelche Reinigungsgeräte wie Besen und ein Hocker stand dort auch. Es kann also sein, dass dieser enge Verschlag vorübergehend für ein paar Stunden als eine Art dunkle Zelle benutzt wurde, gegenüber dem Duschraum gelegen. Jedesmal als wir dort täglich natürlich hinuntergingen, saß in dem Kellerverschlag aber niemand, was nicht heißt, dass es nicht doch dazu kam, dass da mal jemand Platz nehmen durfte.

      Ich bestätige das Gleiche wie Paul-F., wir erlebten es auch, dass jemand mit jemandem auf "frischer Tat" ertappt wurde und die Folge war, dass einer dieser zwei verschwand. Gerüchten zufolge soll er ebenfalls nach Torgau gekommen sein. Der Besuch in Torgau wäre also unötig gewesen, so es eine Zelle bei uns gab. In meiner/unserer Gruppe war dieser leicht testosterongeladene Jüngling dann nicht mehr zu sehen. Der war aber auch schon 15 und somit hatte er das "Mindestalter" um dorthin kommen zu können.

      Allerdings saß ich das eine und andere Mal zur Strafe dort auch in Räumen, die verschlossen wurden. Ich kannte sie alle. Zellen waren das jedoch nicht, so wie man sie weiter oben sieht. Spartanisch eingerichtet waren diese Räumlichkeiten aber auch. Nur, es waren eben keine Zellen.

      Falls das hier das falsche Thema ist, möchte ich mich entschuldigen, denn das Heim, über das Paul-Fridolin, Andreas und ich schreibe, war ein sogenanntes Spezialkinderheim und offiziell kein Durchgangsheim. Meinen Recherchen zufolge fungierte es aber auch als D-Heim. Wer Eilenburg kennt, weiss, dass es dort auch einen JWH gab, doch über den könnten mal diejenigen etwas plaudern, die dort drinnen waren. Es waren immer recht hübsche Mädchen. Wo sind die heute?

      lg Axel L.

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      Stern wrote:

      Ansonsten bleibe ich bei meiner Aussage, dass in den Häusern unter der Treppe im Kellerbereich immer ein hölzerner Verschlag war. In meinem Haus ebenso. Darinnen befanden sich eigentlich nur irgendwelche Reinigungsgeräte wie Besen und ein Hocker stand dort auch.

      Weißte Axel wieso der Hocker in diesen Kabuff stand, der wurde immer vorgeholt wenn eine junge weibliche Pädagogikstudentin mit dabei war. Die mußte nämlich vor dem Duschraum warten und das war dann ihre Sitzgelegenheit.
      Außerdem, das war doch bloß eine Buchte, bin mir nicht einmal sicher, ob das Ding überhaupt eine Tür hatte. :hutab:
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      als ein rundes Nichts.“

      Friedrich Hebbel

      Stern wrote:

      Ansonsten bleibe ich bei meiner Aussage, dass in den Häusern unter der Treppe im Kellerbereich immer ein hölzerner Verschlag war. In meinem Haus ebenso. Darinnen befanden sich eigentlich nur irgendwelche Reinigungsgeräte wie Besen und ein Hocker stand dort auch.

      Weißte Axel wieso der Hocker in diesen Kabuff stand, der wurde immer vorgeholt wenn eine junge weibliche Pädagogikstudentin mit dabei war. Die mußte nämlich vor dem Duschraum warten und das war dann ihre Sitzgelegenheit.
      Außerdem, das war doch bloß eine Buchte, bin mir nicht einmal sicher, ob das Ding überhaupt eine Tür hatte. :hutab:
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      als ein rundes Nichts.“

      Friedrich Hebbel
      Du könntest durchaus Recht haben in deinem Haus 4 oder wo du warst. Ich war in beiden Häusern untergebracht, im Haus 4 aber nur gut eine Woche. Im Haus 3 dann die restlichen Jahre. Die Bilder davon kennst du. Die unten stehenden wurden um Haus 4 aufgenommen und bei meinem Besuch in 2006 machte ich u. a. diese Aufnahmen. Auf dem ersten Bild mit Blickrichtung für Eingeweihte aus dem Garderobenkellerraum in Blickrichtung gegenüberliegendem Garderobenkellerraum für die Parallelgruppe im gleichen Haus, in dem bekanntlich immer zwei Gruppen logierten.

      Im linken Bild ist der nur zur erahnende Treppenaufgang zum Erdgeschoß, re. daneben dieser auch nicht ganz sichtbare Verschlag/Kabuff zu erkennen. Das stimmt, so konnte man den auch nennen. Allerdings sieht man auch hier keine Tür, doch ich erinnere mich recht genau. Gegenüberliegend, also rechts auf dem Bild befand sich der Eingang zum Duschraum. Die Tür erkennt man recht gut. Dort im Haus 3 musste ich auch schon stundenlang drinnen verbringen. Trotzdem, der Kabuff (im Haus 3 jedenfalls) hatte etwas eingerückt ganz bestimmt einen Lattenzaun, denn sonst hätte man nicht sehen können, was darinnen ist.

      Apropos, junge weibliche Pädagogikstudentinnen sind mir nicht geläufig und dass die sich bei uns vor dem Duschraum hingesetzt haben. Wir hatten wohl auch andere Sorgen. :)

      lg Axel

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      Du könntest durchaus Recht haben in deinem Haus 4 oder wo du warst. Ich war in beiden Häusern untergebracht, im Haus 4 aber nur gut eine Woche. Im Haus 3 dann die restlichen Jahre. Die Bilder davon kennst du. Die unten stehenden wurden um Haus 4 aufgenommen und bei meinem Besuch in 2006 machte ich u. a. diese Aufnahmen. Auf dem ersten Bild mit Blickrichtung für Eingeweihte aus dem Garderobenkellerraum in Blickrichtung gegenüberliegendem Garderobenkellerraum für die Parallelgruppe im gleichen Haus, in dem bekanntlich immer zwei Gruppen logierten.

      Im linken Bild ist der nur zur erahnende Treppenaufgang zum Erdgeschoß, re. daneben dieser auch nicht ganz sichtbare Verschlag/Kabuff zu erkennen. Das stimmt, so konnte man den auch nennen. Allerdings sieht man auch hier keine Tür, doch ich erinnere mich recht genau. Gegenüberliegend, also rechts auf dem Bild befand sich der Eingang zum Duschraum. Die Tür erkennt man recht gut. Dort im Haus 3 musste ich auch schon stundenlang drinnen verbringen. Trotzdem, der Kabuff (im Haus 3 jedenfalls) hatte etwas eingerückt ganz bestimmt einen Lattenzaun, denn sonst hätte man nicht sehen können, was darinnen ist.

      Apropos, junge weibliche Pädagogikstudentinnen sind mir nicht geläufig und dass die sich bei uns vor dem Duschraum hingesetzt haben. Wir hatten wohl auch andere Sorgen. :)

      lg Axel

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      Stern wrote:

      ansteb wrote:

      habe in eilenburg mit ehemaligen bei einem einen rundgang gemacht
      und sie haben mir die zelle gezeigt.
      schaut einfach mal bei den eilenburgern vorbei, dann könnt ihr das sicher auch nachlesen.


      Tut mir sehr leid, auch ich war einer von den Eilenburgern und wie Paul-Fridolin schreibt, ebenso Andreas Freund, kann ich das so nicht bestätigen.

      Ich meine mich daran erinnern zu können, vor Jahren das Schneller-Heim mehrfach besucht zu haben, sowohl mit einer organisierten "Reisegruppe" Ehemaliger als auch 2 x privat bzw. in Begleitung der einen oder anderen Person, um erneut zu recherchieren. Wir waren dort recht aktiv, sprachen selbst mit Erzieher_innen, die dort schon zu Ost Zeiten erzogen. Ich habe mir jedenfalls intensiv alles sehr genau angeschaut und selbstverständlich machte/n ich/wir Fotos, um das auch alles für Andere visuell dokumentieren zu können. Allerdings hörte ich als Kind, also als ich dort ein wenig später als Paul Fridolin meine Jahre zubringen musste, dass es so eine Art Zelle gegeben haben soll, die aber keiner von uns offensichtlich je selbst besuchen durfte. Es hing zumindest immer das Gerücht in der Luft. Das konnte mir, dass es eine gab, niemand aus meiner ehemaligen Gruppe, die ich vor 10 Jahren ausfindig machte, bestätigen. Gäbe es sie, hätte ich sie 2006 fotografiert. Weshalb habt ihr keine Fotos gemacht? Das ist doch sehr wichtig, um es wegen einer höheren Glaubwürdigkeit belegen zu können. Ich würde dir schon glauben wollen, wenn man mir jetzt genau beschriebe, wo das Ding gewesen ist. Ich kenne genau eine Aussage einer Ehemaligen aus den 80-igern, die es hier auch schon schrieb, dass es in einem der Häuser eine gegeben habe. Belegen läßt sich das nicht.

      Ansonsten bleibe ich bei meiner Aussage, dass in den Häusern unter der Treppe im Kellerbereich immer ein hölzerner Verschlag war. In meinem Haus ebenso. Darinnen befanden sich eigentlich nur irgendwelche Reinigungsgeräte wie Besen und ein Hocker stand dort auch. Es kann also sein, dass dieser enge Verschlag vorübergehend für ein paar Stunden als eine Art dunkle Zelle benutzt wurde, gegenüber dem Duschraum gelegen. Jedesmal als wir dort täglich natürlich hinuntergingen, saß in dem Kellerverschlag aber niemand, was nicht heißt, dass es nicht doch dazu kam, dass da mal jemand Platz nehmen durfte.

      Ich bestätige das Gleiche wie Paul-F., wir erlebten es auch, dass jemand mit jemandem auf "frischer Tat" ertappt wurde und die Folge war, dass einer dieser zwei verschwand. Gerüchten zufolge soll er ebenfalls nach Torgau gekommen sein. Der Besuch in Torgau wäre also unötig gewesen, so es eine Zelle bei uns gab. In meiner/unserer Gruppe war dieser leicht testosterongeladene Jüngling dann nicht mehr zu sehen. Der war aber auch schon 15 und somit hatte er das "Mindestalter" um dorthin kommen zu können.

      Allerdings saß ich das eine und andere Mal zur Strafe dort auch in Räumen, die verschlossen wurden. Ich kannte sie alle. Zellen waren das jedoch nicht, so wie man sie weiter oben sieht. Spartanisch eingerichtet waren diese Räumlichkeiten aber auch. Nur, es waren eben keine Zellen.

      Falls das hier das falsche Thema ist, möchte ich mich entschuldigen, denn das Heim, über das Paul-Fridolin, Andreas und ich schreibe, war ein sogenanntes Spezialkinderheim und offiziell kein Durchgangsheim. Meinen Recherchen zufolge fungierte es aber auch als D-Heim. Wer Eilenburg kennt, weiss, dass es dort auch einen JWH gab, doch über den könnten mal diejenigen etwas plaudern, die dort drinnen waren. Es waren immer recht hübsche Mädchen. Wo sind die heute?


      Eine ist hier,bin gut befreundet mit dem hübschen Mädel, :thumbsup:

      Stern wrote:

      ansteb wrote:

      habe in eilenburg mit ehemaligen bei einem einen rundgang gemacht
      und sie haben mir die zelle gezeigt.
      schaut einfach mal bei den eilenburgern vorbei, dann könnt ihr das sicher auch nachlesen.


      Tut mir sehr leid, auch ich war einer von den Eilenburgern und wie Paul-Fridolin schreibt, ebenso Andreas Freund, kann ich das so nicht bestätigen.

      Ich meine mich daran erinnern zu können, vor Jahren das Schneller-Heim mehrfach besucht zu haben, sowohl mit einer organisierten "Reisegruppe" Ehemaliger als auch 2 x privat bzw. in Begleitung der einen oder anderen Person, um erneut zu recherchieren. Wir waren dort recht aktiv, sprachen selbst mit Erzieher_innen, die dort schon zu Ost Zeiten erzogen. Ich habe mir jedenfalls intensiv alles sehr genau angeschaut und selbstverständlich machte/n ich/wir Fotos, um das auch alles für Andere visuell dokumentieren zu können. Allerdings hörte ich als Kind, also als ich dort ein wenig später als Paul Fridolin meine Jahre zubringen musste, dass es so eine Art Zelle gegeben haben soll, die aber keiner von uns offensichtlich je selbst besuchen durfte. Es hing zumindest immer das Gerücht in der Luft. Das konnte mir, dass es eine gab, niemand aus meiner ehemaligen Gruppe, die ich vor 10 Jahren ausfindig machte, bestätigen. Gäbe es sie, hätte ich sie 2006 fotografiert. Weshalb habt ihr keine Fotos gemacht? Das ist doch sehr wichtig, um es wegen einer höheren Glaubwürdigkeit belegen zu können. Ich würde dir schon glauben wollen, wenn man mir jetzt genau beschriebe, wo das Ding gewesen ist. Ich kenne genau eine Aussage einer Ehemaligen aus den 80-igern, die es hier auch schon schrieb, dass es in einem der Häuser eine gegeben habe. Belegen läßt sich das nicht.

      Ansonsten bleibe ich bei meiner Aussage, dass in den Häusern unter der Treppe im Kellerbereich immer ein hölzerner Verschlag war. In meinem Haus ebenso. Darinnen befanden sich eigentlich nur irgendwelche Reinigungsgeräte wie Besen und ein Hocker stand dort auch. Es kann also sein, dass dieser enge Verschlag vorübergehend für ein paar Stunden als eine Art dunkle Zelle benutzt wurde, gegenüber dem Duschraum gelegen. Jedesmal als wir dort täglich natürlich hinuntergingen, saß in dem Kellerverschlag aber niemand, was nicht heißt, dass es nicht doch dazu kam, dass da mal jemand Platz nehmen durfte.

      Ich bestätige das Gleiche wie Paul-F., wir erlebten es auch, dass jemand mit jemandem auf "frischer Tat" ertappt wurde und die Folge war, dass einer dieser zwei verschwand. Gerüchten zufolge soll er ebenfalls nach Torgau gekommen sein. Der Besuch in Torgau wäre also unötig gewesen, so es eine Zelle bei uns gab. In meiner/unserer Gruppe war dieser leicht testosterongeladene Jüngling dann nicht mehr zu sehen. Der war aber auch schon 15 und somit hatte er das "Mindestalter" um dorthin kommen zu können.

      Allerdings saß ich das eine und andere Mal zur Strafe dort auch in Räumen, die verschlossen wurden. Ich kannte sie alle. Zellen waren das jedoch nicht, so wie man sie weiter oben sieht. Spartanisch eingerichtet waren diese Räumlichkeiten aber auch. Nur, es waren eben keine Zellen.

      Falls das hier das falsche Thema ist, möchte ich mich entschuldigen, denn das Heim, über das Paul-Fridolin, Andreas und ich schreibe, war ein sogenanntes Spezialkinderheim und offiziell kein Durchgangsheim. Meinen Recherchen zufolge fungierte es aber auch als D-Heim. Wer Eilenburg kennt, weiss, dass es dort auch einen JWH gab, doch über den könnten mal diejenigen etwas plaudern, die dort drinnen waren. Es waren immer recht hübsche Mädchen. Wo sind die heute?


      Eine ist hier,bin gut befreundet mit dem hübschen Mädel, :thumbsup:

      Stern wrote:

      Apropos, junge weibliche Pädagogikstudentinnen sind mir nicht geläufig und dass die sich bei uns vor dem Duschraum hingesetzt haben. Wir hatten wohl auch andere Sorgen.

      Frage mich was ihr für Sorgen hattet. Waren im Haus 3 nicht die Jungs der 5. oder 6. Klasse untergebracht? Im Haus 4 wohnten die sieben und im Haus 5 die acht Klässler.
      Übrigens weiß ich eins genau, auch im Haus 3 arbeiteten Praktikantinnen, denn Meinhardt ein Erzieher von Haus 3 hat eine dieser Damen geheiratet.
      Aber darum ging es eigentlich gar nicht, sondern um dem Hocker und seine Bedeutung. Wollte nur klarstellen, es war ein ganz gewöhlicher Hocker, der in jeden Keller stand.

      Nebenbei bemerkt, eins stimmt, es gab da wirklich verdammt hübsche Mädchen im Werkhof. :hutab:
      ________________________________________________________________________________________________________________________________________________
      „Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein
      als ein rundes Nichts.“

      Friedrich Hebbel

      Stern wrote:

      Apropos, junge weibliche Pädagogikstudentinnen sind mir nicht geläufig und dass die sich bei uns vor dem Duschraum hingesetzt haben. Wir hatten wohl auch andere Sorgen.

      Frage mich was ihr für Sorgen hattet. Waren im Haus 3 nicht die Jungs der 5. oder 6. Klasse untergebracht? Im Haus 4 wohnten die sieben und im Haus 5 die acht Klässler.
      Übrigens weiß ich eins genau, auch im Haus 3 arbeiteten Praktikantinnen, denn Meinhardt ein Erzieher von Haus 3 hat eine dieser Damen geheiratet.
      Aber darum ging es eigentlich gar nicht, sondern um dem Hocker und seine Bedeutung. Wollte nur klarstellen, es war ein ganz gewöhlicher Hocker, der in jeden Keller stand.

      Nebenbei bemerkt, eins stimmt, es gab da wirklich verdammt hübsche Mädchen im Werkhof. :hutab:
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      „Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein
      als ein rundes Nichts.“

      Friedrich Hebbel
      Ja ja, der Mädchenjugendwerkhof. Wisst ihr eigentlich, dass es da Kerle gibt, die von sich behaupten im Eilenburger Jugendwerkhof Insasse gewesen zu sein? Ist Interessant, wie ich finde, da man ja weiss, dass dieser JWH nur für Mädchen da war...und seltsamerweise sind das ebensolche, die auch behaupten in Torgau gewesen zu sein, und ich genau weiss, dass diejenigen nie dort als Insasse im GJWH waren.
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      Ja ja, der Mädchenjugendwerkhof. Wisst ihr eigentlich, dass es da Kerle gibt, die von sich behaupten im Eilenburger Jugendwerkhof Insasse gewesen zu sein? Ist Interessant, wie ich finde, da man ja weiss, dass dieser JWH nur für Mädchen da war...und seltsamerweise sind das ebensolche, die auch behaupten in Torgau gewesen zu sein, und ich genau weiss, dass diejenigen nie dort als Insasse im GJWH waren.
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