Idstein Taunus Kalmenhof

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      RE: Idstein Taunus Kalmenhof

      Susa70 warum das Thema Idstein Taunus Kalmenhof nun wieder als Thema ?

      Hans R. auch ich war im Kalmenhof von 1967 bis 1972 im Bubenhaus
      Hausleiter Herr Schenkowitz.
      Schreib doch mal mehr darüber über deine zeit dort.Und wenn kenst Du aus deiner zeit.

      Maulwurf
      Maulwurf , immer wenn ein User etwas in die Heimliste schreibt, dann ist das Thema --schwupps-- wieder da. Heute hat das Hans unter der Liste "K" wie KALMENHOF gemacht.
      Aber mit Susa hat das nichts zu tun. Ich schwöre! Sie kann echt nichts dafür. Sie hat lediglich das Heim in unsere Liste eingetragen.
      Aber freu dich, hier gibt es jemand mit dem du über den Kalmenhof diskutieren kannst. Das ist doch toll.:] :]
      Oh da haben wir uns verpasst
      Ich wahr von etwa 62-anfang 65 da
      Ja in dem Buben Haus war ich auch
      Da war gleich der Schulweg als das Bubenhaus
      Umgebaut wurde kamen wir damals in den Bau wo sie
      Pforte und Verwaltung wahr da wahr ich bis zum ende
      Aber Herrn Lenz müsstet du noch kennen erwahr als ich nach 2
      Jahren da wahr auch noch da
      Hattet ihr auch noch die Küche im Erdgeschoss da wurde das Essen
      Auf die Gruppen verteilt
      So das soll mal fürs erste sein
      Hallo Hans R.
      Ja der Schulweg ging vom Bubenhaus an das Rosenhaus vorbei, über die große Wisse durch das kleine Tor am Schülerheim.
      Auch mußten wir im Bubenhaus im Erdgeschoß in der Kleinen Küche unser Essen ab holen nach dem die Glocke unten geleutet hat.

      Erzieher aus dem Bubenhaus

      Hausleiter Schenkowitz
      Gruppe 6 / F.Hirchhäuser / E.Fritz
      Gruppe 5 / E.Schäffer / Jupp ?
      Gruppe 4 / Knitzer / ?????
      Gruppe 3 / R.Bell / ? Wollter
      Gruppe 2 / S.Jäger / ? Werner

      Die waren zu meiner zeit 1967 Erzieher im Bubenhaus.
      Da müßtest Du auch meine Mutter Elfriede Schreyer kennen.Sie hat in der Haubtküche gearbeitet.

      Maulwurf
      Ei die Erzieher sind mir nicht mehr so bekannt
      Sind ja über 50Jahre her habe da auch keine Bilder mehr
      Deine Mutter könnte sein aber nicht mit dem nahmen wen
      Wir was da hin brachten gab’s immer was zum essen und sie
      Mussten uns auch noch ärgern kann mich noch an die stinkenden
      Bratherings Fässer erinnern die da in einem neben Raum standen
      Habe mir da einen immer stibitzt
      Will nächtens Jahr mal wider da hin scheint ja fiel umgebaut zu sein
      Aber sag mal Wollter wahr die eine Frau wir hatten eine die hatte Geheiratet
      Mit dem Mädchen nahmen his die Schreier und war aus Bad Schwalbach

      Hans

      Neues vom Kalmenhof

      Sehr geehrter Herr Schreyer,

      ich war von Anfang Februar bis Ende April 1966 im Kalmehof als "Auszubildender" (Praktikant) tätig. Ich (und noch weitere Männer und eine Frau) sollte für die Erziehungsarbeit im Landeswohlfahtsverband Hessen ausgebildet werden. Ich war damals 21 Jahre alt, kam von München und war von den "pädagogischen Maßnahmen" (!) entsetzt. Als wir Neuen durch das Haus geführt wurden, zeigte uns ein (älterer, kräftiger Erzieher) wie man mit einem renitenten Buben umzugehen hat, der gerade was angestellt hatte (was, daran kann ich mich nicht mehr erinnern). Jedenfalls hielt er den Jungen, der sich nackt ausziehen mußte, unter die kalte Dusche.
      So wollte ich nicht erziehen, zumal ich ja schon "antiautoritär" angehaucht war. Ich wollte "freier" erziehen. Doch dmait bekam ich große Schwierigkeiten, besonders mit dem damaligen Direktor, der Göschl hieß. Er stellte mich zur Rede, weil ich die Buben, ich arbeitete im sog. Bubenhaus, während der Spaziergänge durch Idstein und seine Umgebung frei umherlaufen ließ. Er stellte mich zur Rede, worauf ich ihm ein "diktatorisches" Verhalten vorwarf. Daraufhin wurde ich in das Direktorenzimmer zitiert. Neben Göschl war noch ein Heilpädagoge (dessen Namen ich vergessen habe) und die Psychologin des Hauses (die erst wenige Wochen angestellt war) anwesend. Göschl meinte, dass ich mich entschuldigen müßte. Das tat ich nicht. Und so steht noch heute in meinem Zeugnis, von Göschl unterschrieben: "Herr XXXX übte positive Kritik im Bereich der Arbeit, war aber positiver Kritik, die seiner Person galt, nicht oder nur bedingt zugänglich - was unsererseits auf seine noch nicht abgeschlossene Persönlichkeitsentwicklung zurückzuführen ist" (geschrieben am 12. Mai 1966). Im Vertrauen riet mir die Psychologin, mich um eine anderweitige sozialpädagogische Ausbildung zu bemühen, da sie die "heiminterne Ausbildung" in Idstein als unqualifiziert ansah. Dieser Ratschlag war für mich entscheidend, der meinen beruflichen Werdegang beeinflußte.
      Ich habe noch einige Fotos vom damaligen Bubenhaus.

      Für Ihren weiteren Lebensweg, alles Liebe und Gute

      RE: Neues vom Kalmenhof

      In den letzten Jahr, habe ich viele aus dem Kalmenhof wieder gefunden.Leider gab es bei den meisten nur ein einmal Kontakt, danach haben sie sich wieder zurück gezogen. Ist sehr schade aber es ist nun mal so.

      Mit den Herrn XL der mir das Schreiben geschickt hat, habe ich Kontakt auf genommen und ich hoffe, das er mir die Bilder vom ehemaligen Bubenhaus schicken kann.

      Auch gehe ich in März 09 nach Kassel zum LWV Hessen um Akten Einsicht zu bekommen. Ansonsten sehe und denke ich das der ehemalige Kalmenhof und seine Geschichte in der Versenkung verschwindet. Es Intresiert niemanden mehr, welche Geschichte er einmal hatte und immer noch mit sich trägt.

      Maulwurf

      RE: Neues vom Kalmenhof

      Sehr geehrter Herr Schreyer,
      vielen Dank für Ihre E-mail. Ich habe ihre informative Webseite sehr ausführlich gelesen, auch ist mir die Literatur zur Heimpädagogik, gerade die über den Kalmenhof bekannt. Es könnte gut sein, dass mich auch Ihre Mutter bedient hat. Die Erzieher hatten ja einen besonderen Status. Sie nahmen ihre Mahlzeiten im Casino und nicht bei den Kindern/Jugendlichen ein, so wie es sich gehört und ich später in vielen Heimen erlebt habe. Ja, die Psychologin von der ich sprach ist Frau Zovkic, die ich inzwischen kontaktiert habe. An den Namen Bötcher kann ich mich nicht erinnern. Ich war auch nur drei Monate in Idstein. Seinerzeit gab es noch einen Heilpädagogen, der sehr eng mit Herrn Göschl zusammen arbeitete: Herr Strauss?
      Leider kann ich Ihnen die Fotos nicht per E-mail senden, da sie eingeklebt sind und ich technisch nicht so fit bin, ihrem Wunsch entsprechen zu können.
      MfG

      Maulwurf

      RE: Neues vom Kalmenhof

      Meine Antwort auf MfG

      Ich weis zwar nicht, wie auf mich gekommen sind,aber ich helfe ihnen gerne weiter. Schreiben Sie mir bitte was Sie benötigen.
      Ich selber habe eine Doko vüber Idstein und den Kalmenhof werend des Nationalsozialismus
      Unter anderen war meine Mutter von 1943 bis 1970 im Kalmenhof.
      Mein Traum war es schon immer gewesen mal an einer Uni für Sozialarbeit einen Vortrag über damalige Erziehungs metode zu halten. Auch ich habe eine Dokumentation er arbeitet ( Eine ganze Familie verwaltet im Heim )
      Meine Web Seite heimkind,heinzschreyer.de

      wenn sie noch etwas benötigen bitte melden Sie sich noch einmal bei mir

      beste grüße
      Heinz Schreyer
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      Hallo,
      Ich bin ein Student an der Fachhochschule von Wiesbaden. Ich studiere Sozialarbeit. In diesem Semester sollen wir eine schriftliche Arbeit abgeben. Ich habe als Thema "Sozialpädagogen im Nationalsozialismus" ausgewählt. In diesem Fest möchte ich mit einem oder einer ehemaligen Heimkind aus Kalmenhof ein Interview führen. Könnten Sie mir helfen? Danke.

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      Ich habe ihre Webseite besucht und alles,was ihre Mutter erlebt haben ,durchgelesen.Dann habe ich mir erlaubt, mit ihnen Kontakt aufzunehmen.Wie gesagt,ich wollte mit einem Heimkind,der oder die ihre Kindheit im Kalmehof in der Nazizeit verbracht haben, Interview führen. Ich habe nur zwei Woche um diese Arbeit fertigzuschreiben. Am Bestens würde ich gerne eine Erzählung über Kindheit dieser Kinder haben.Haben Sie solche ?Dann außerdem würde ich auch gerne mit meiner Dekantin sprechen,damit Sie einen Vortrag bei einer Vorlesung über damalige Erziehungsmethode können.Es ist vielleicht möglich.
      Danke für ihre Interesse.

      Maulwurf

      RE: Neues vom Kalmenhof

      Lieber Heinz,ich habe Dir einen längeren Brief geschrieben, den ich im Anhang beifüge. Thema ist ehemalige Heimkinder, habe alles im Brief geschrieben.Liebe Grüße

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      Leider kann ich Deinen Anhang nicht auf machen, Ich habe Windows PX und kann manche Mail nicht auf machen.
      Vieleicht könntest Du mir den Brief als Mail schreiben.
      In übrigen gehe ich am 3.3.09 nach Kassel zum LWV Hessen um Akten einsicht zu bekommen.Akte Elfriede und Heinz Schreyer Ich suche immer noch nach meinen Erzeuger ( Vater ) mal sehn was da bei heraus kommt.

      beste grüße
      Heinz Schreyer

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      Gesendet: Sonntag, 15. Februar 2009 20:03:05
      An: Schreyer Heinz (heinz_schreyer@hotmail.de

      Lieber Heinz,jetzt habe ich meinen Brief an Dich kopiert und mache ihn hier rein.Vorab: ich finde es gut, dass Du darauf bestehst, Akteneinsicht zu bekommen. Du hast ein Recht darauf zu wissen, wer Dein Vater war, damit Du Gewissheit bekommst. So jetzt mein Brief: Lieber Heinz,ich lese gerade das Buch „Gestohlene Kindheit“ von Barbara Dickmann und stieß neben vielen anderen Heimgeschichten auch auf Deine – verbunden mit dem Schicksal Deiner Mutter. In dem Buch ist ja Deine Internetseite angegeben und da habe ich dann noch gestern nacht weiter gelesen. Ich habe mir dann das Video angeschaut und erinnerte mich daran, dass Eure Geschichte vom Kalmenhof letztes Jahr irgend wann im ZDF ausgestrahlt wurde. Sie war Auftakt um mich auf den Spuren meiner eigenen Kindheit und Jugend zu machen, wie bei so vielen ehemaligen Heimkindern jarzehntelang verdrängt. Nur in Kürze, ich bin auch in einem Kinderheim geboren, dort fast sieben Jahre gewesen, dann zu meiner schrecklichen Mutter gekommen, bin jahrelang misshandelt worden und dann mit 18 Jahren (damals war man ja nicht volljährig) von Zuhause abgehauen und ins Erziehungsheim gekommen. Es geht mir aber nicht darum jetzt weiter über meine Heimerfahrungen zu schreiben, sondern inzwischen ist jetzt die damalige Zeit zu einem Politikum geworden und wir warten ja alle gespannt ab, was dieser runde Tisch bringen wird.Irgendwie hatte ich beim Lesen so eine Ahnung, als ob Du Maulwurf bist aus dem Forum imHeim.eu und deswegen habe ich heute mal nachgeschaut und es ist so. Wir hatten insofern eine flüchtige Begegnung, weil ich Dir durch eine Userin eine Nachricht habe zukommen lassen, wegen des Altenheimes, da hattest Du ja drüber berichtet und ich habe Dir mitteilen lassen, dass Du die richtige Einstellung zu der Arbeit hast, ich weiss nicht ob Du Dich daran erinnerst. Ich selber bin nicht in diesem Forum, weil ich etwas Foren geschädigt bin, habe da etwa die gleiche Einstellung wie Du, dass die Webmaster zu viel macht ausüben, wie damals als ich noch in dem Forum bei Xxxxx Xxxxx

      war und dann nach etwa 4 Monaten rausgeschmissen wurde, weil ich es wagte Xxxxx zu kritisieren.Ich schreibe zur Zeit lediglich im Diakonie Forum und bin da unter dem Nicknamen xxxx Jetzt zu meinem Anliegen. Es gibt auf verschiedene Länder Ebene auch runde Tische, hast Du eine Ahnung, ob es so einen runden Tisch auch in Hessen gibt. Wenn nein, würde ich mich gerne daran beteiligen, so einen runden Tisch ins Leben zu rufen. Von unserem User weiss ich, dass das die Dache auch für Berlin unterstützt.Zu meiner Person: mein Name ist Xxxx Xxxx Ich arbeite als Stationsleitung einer Suchtstation im Xxxxxxxxxxxxxxx in Xxxxxxxxxx und kümmere mich um die Ärmsten der Armen, denn Alkoholkranke sind in dieser Gesellschaft jene Menschen auf denen am meisten mit Verachtung gesehen wird.Mein Werdegang ist trotz meiner sehr traumatisierende Vergangenheit eher ungewöhnlich, weil ich auch Diplom Psychologin bin und ein wenig beruhigt war, dass in dem schrecklichen Kalmenhof immerhin eine Psychologin war, die die dortigen Zustände angeprangert hat, tolle Frau, das muss man schon sagen.Ich habe dann aus gesundheitlichen Gründen meine psychologische Praxis aufgegeben und bin dann wieder in meinem alten Beruf als Krankenschwester zurück gegangen.Also erst einmal würde ich gerne wissen, ob es in Hessen so einen runden Tisch gibt und wenn Du darin auch einen Sinn siehst, würde ich Euch unterstützen wollen.Zweitens würde ich Dich auch gerne unterstützen, solltest Du mal ein eigenes Forum aufmachen. Ich hätte es selber auch schon gemacht, aber ich bin nicht so PC technisch versiert und nicht so viel Zeit alleine so ein Forum zu begleiten.Lieber Heinz, die Geschichte Deiner Mutter und damit verbunden Deine Geschichte ist sehr bewegend und da kann ich auch nicht anders als nur Heulen. Es bleibt eine unendliche Trauer aber auch gelegentlich eine Wut auf jene Menschen, die früher in alter Nazimanier hilflose Menschen gequält haben und gegenwärtig nur wenige Menschen bereit sind, das Unrecht anzuerkennen. Von der Kirche erwarte ich nichts, sie hat schon immer versagt.Ich hoffe, dass ich mal von Dir höre und sei ganz lieb gegrüßt und behalte Deine liebevolle Art zu den alten Menschen, denn die sind genau so hilflos wie wir es als Kinder waren. Sie brauchen unseren Schutz, denn ich sehe es auch als Verpflichtung von ehemaligen Heimkinder trotz des eigenen leids nicht wegzusehen, wenn andere hilflose Menschen Hilfe brauchen.So hoffentlich klappt es jetzt.Gruß

      Maulwurf

      Post was edited 3 times, last by “Maulwurf” ().

      RE: Neues vom Kalmenhof

      XXL danke für dein schreiben.Es freut mich, das Du in meiner Web Seite gelesen hast.Das Buch Gestolene Kindheit kenne ich nicht, also konnte ich auch nicht lesen, was Frau Dickmann da geschrieben hat.Ist das so,das man da auch über mich und meine Mutter lesen kann.

      Für meine Web Seite habe ich auch jemanden, der mir sie immer wieder um gestaltet und meine Wunsche mit ein bringt. Irgend wann, kommt auch mein Forum. Das braucht noch ein bissen zeit.
      Wenn ich in Berlin wäre und mit am Runden Tisch wäre, würde ich mal sehr deutlich werden. Das ganze ist doch nur wieder Bla Bla.
      Wenn es möglich wäre hier in hessen auch einen runden Tisch zu machen, wäre ich gerne mit dabei.
      Meine Arbeit im Altenheim mache ich aus eigener Überzeugung.Schade ist nur, das ich leider nicht viel verändern kann. Ja ich weis, das was ich mache für die menschen ist wichtig, des wegen mache ich auch weiter.

      Würde mich auf einen weiteren Kontakt mit Dir freuen.

      beste grüße
      Heinz
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      Hallo Heinz,
      in dem Buch von B Dickmann steht die Geschichte von Deiner Mutter und von Dir. Das Buch solltest Du Dir unbedingt besorgen, man kann es sehr preisgünstig bei Amazon bestellen. Sollte es für Dich finanziell nicht möglich sein, dann lasse es mich wissen, dann würde ich das Buch für Dich bestellen und es Dir schenken.
      Die User bei uns im Forum haben ihre Geschichten mit nach Berlin geschickt, sie haben gute Kontakte, weil es in einigen Bundesländern eben "Runde Tische" gibt. Ich wundere mich schon, dass so ein runder Tisch noch nicht in Hessen existiert, schließlich ist der Kalmenhof doch ein sehr berüchtigtes Heim gewesen und hat auch eine schlimme Nazivergangenheit.
      Ich werde mich mal weiter erkundigen, wie man so einen runden Tisch in Hessen ins Leben ruft, das müste doch möglich sein.
      Es wird sicherlich noch viel Zeit vergehen, bis die "Wahrheit" die ja nun am runden Tisch erarbeitet werden soll, auch wirklich vorliegt. Morgen ist die erste Sitzung und es wird ein langer Weg werden. Ich hoffe dass am Ende dieses Weges die Wahrheit über die Vergangenheit der Zustände des unbarmherzigen Systems der Heime herauskommt. Lieber Heinz, es gibt andere Heime die sich mit ihrer Vergangenheit auseinander setzen und die heutigen Heimleitungen oder auch Politiker sich mit den ehemaligen Heimkinder zusammmen setzen. Ist eigentlich so eine Idee von der jetzigen Heimleitung des Kalmenhofes mal vorgeschlagen worden oder von Eurer Seite?. Würde es Euch vorab helfen, wenn solche Treffen veranstaltet werden oder wäre es für Euch eher eine Belastung. Der runde Tisch wird Jahre brauchen, bis die Aufarbeitung beendet ist, aber was könnte denn jetzt für Euch hilfreich sein. Könnte es Euch helfen, wenn man sich an einem runden Tisch in diesem Heim zusammen setzt? Möglicherweise auch gemeinsam mit der Psychologin, die damals dort gearbeitet hat und die dortigen Verhältnisse mit bekommen hat??
      Würde mich über eine Antwort freuen und mir auch wünschen, dass wir in Kontakt bleiben. Ich selber stamme zwar ursprünglich aus Westfalen, war dort auch in den verschiedenen Heimen, lebe aber schon seit mehr als 30 Jahren in Hessen.
      Hast Du Deine Geschichte schon nach Berlin geschickt? Wenn nein dann lasse es mich bitte wissen und ich erkundige mich dann wie Du es machen kannst.Das gilt natürlich auch für andere Menschen, die in diesem schrecklichem Heim waren.
      Sei ganz lieb gegrüßt von XXL

      Maulwurf


      Die vor Geschichte dieses Buches ist ja der Dokumentar Film In den Händen der Führsorge von A.F. ( ZDF ) Gedreht, wurde mit mehreren ehemaligen Heimkinder. Auch G.K. und Ich durften mit dabei sein. Wir drehten mit Frau A.F. im Kalmenhof in Idstein. Auch wussten wir, dass da auch ein Buch hervor gehen sollte.

      Wir bekamen später die info- das das mit dem Buch noch nicht alles seine richtig keit hatte.

      Das Buch von Frau B.D. und Frau S.B. kam in Oktober 08 auf den Markt. Gestohlene Kindheit.

      Ich selber habe davon aber erst vor ein paar Wochen, erfahren. Weder Frau D. noch Frau B. haben uns die ja auch mit in dem Buch vor kommen, ein Exemplar dieses Buch zu kommen lassen.



      Ich habe das Buch von B.Dickmann von einem sehr netten Menschen zu geschickt bekommen. Frau Dickmann und Frau Basler haben das in ihr Buch wieder gegeben, Was die Jonalistin Frau A.F. ( ZDF ) mit G.K. und Mir im Kalmenhof gedreht hat. Als ich mir das Buch angeschaut habe, musste ich feststellen, das ein Foto und auch die Geschichte meiner Mutter dort mit Dokumentiert wurde, ob wohl meine Mutter in der Doku von Frau A.F. nicht mit vor kam. Ich selber habe meine Mutter wären der Dreh Arbeiten bei allen raus gelassen, den es ging ja nur um G.K. und mir selber. Auch habe ich der Jonalistin gesagt, dass ich meine Mutter da raus lassen wollte, den es gibt ein anderes Projekt, wo meine Mutter mit drinnen ist.

      Nach dem ich das Buch gelesen habe, habe ich an das ZDF ein Mail geschrieben.
      Günter und Ich haben auch gewusst, dass das Buch zurück gezogen worden ist und erst neu Entschieden werden musste.
      Alleine das selbst Sie nicht wussten, das es doch auf den Markt ( Oktober 08 ) ist, ist schon sehr beschämend.
      Und das Frau Dickmann ( ich kenne Sie nicht ) die mit all dem nichts zu tuhen hat, sich selber noch in den Forder Grund der Buch Schreiberin setzt ist aller hand. Das Foto und die Geschichte meiner Mutter hätte in den Buch gar nicht vor kommen sollen, den sie hat ja auch nicht in den Dokumentar Film mit gewirkt.
      Was Frau Basler mit dem Buch zu tuhen hat, weis ich ja nicht. Aber das man den Menschen ein Buch zu kommen läst, die mit in den Buch vor kommen, wäre schon eine Selbst Verständniskeit gewesen.

      Frau Fell! Die Dreh Tage in Idstein zu ihrer Doku. In den Hände der Führsorge, haben mir sehr viel gegeben .Nicht nur, das sie mit ihren ganzen Herzen dabei waren, alles hat einfach zusammen geparst.
      Ihnen alleine ist es zu Verdanken, das der ganze Film für alle ein Erfolg war. Erfolg noch einmal mit Ihnen zusammen Aufarbeit leisten zu können.
      Ihnen alleine gebührt Lob und Anerkennung für so eine tolle Arbeit.

      Beste grüße
      Heinz Schreyer


      Sorry sorry, hatte gerade das Buch für Günter eingepackt und so kam dann der falsche Name!Also, lieber Heinz Schreyer, wir kümmern uns hier darum und ich rufe dann an, sobald ich mehr Informationen habe. Ich kann Ihnen versichern, dass ich davon ausgehen musste, dass das Buch so wie es jetzt da ist, nicht auf den Markt kommt. Dass es doch verkauft wird, weiss auch ich erst seit kurzem.Liebe Grüße


      Nun Frage ich mich natürlich, ob es Rechtlich ist, das Foto meiner Mutter und den Hinweis auf meiner Web Seite ins Buch mit ein zu bringen. Zu mal meine Mutter in den Dokumentar Film in den Fängen der Führsorge nur mal kurz von mir selber ganz am Rande erwähnt wurde auch wollte ich damals, das meine Mutter im Film nicht mit eingebaut werden sollte. Und nun ist das Foto meiner Mutter im Buch von Frau B.Dickmann und S. Bassler.

      Wie könnte ich mit den beiden Damen in Kontakt kommen, so ganz glücklich bin ich nicht damit, das das Foto und die Geschichte meiner Mutter mit in den Buch mit drinnen ist. Das Foto meiner Mutter wurde bestimmt aus meiner Dokumentation heraus gezogen.


      Maulwurf
      Heute war ich noch einmal mit den HR ( Hessenschau )im Kalmenhof. Dort machten wir noch einmal eine Rebotage über das, was wir dort durch Leben mussten.Es war auch noch einmal die möglichkeit, auf zu zeigen, das auch die Staatlichen Heime dem Kirchlichen Heime nichts nach standen.Bei den Dreh- Aufnahmen kam uns der LWV Hessen sehr endgegen und wir konnten uns im Kalmenhof Gelende frei bewegen.Auch in den Keller des ehemaligen Schülerheim durften wir noch einmal rein und Filmen.Dieser Keller ist noch ein Relikt aus vergangenen Zeiten. Kleider Kammer, Tioletten, Vorraum und Duchraum.So lange dieses Haus steht wird es auch den Keller der Vergangenheit geben.

      Der Ausstrahlungs Termin steht noch nicht fest. Nur so viel weis ich, das er in der Hessenschau kommt.

      Maulwurf
      Sehr geehrte Frau XXXXXXX

      Ich wollte mich noch einmal bei Ihnen besanken, das Sie mir die möglichkeit gegeben haben, über meine Geschichte Kalmenhof noch eimal zu berichten.
      Es hat mir viel Freude gemacht, mit Ihnen arbeiten zu dürfen.

      Wir Heimkinder sind sehr schwach, aber auch gleich zeitig sehr Stark.Ich selber bin ein sehr nach denkender Mensch geworden Versuche aber immer wieder meine Innere Stärke zu finden.
      Alles was wir suchen finden wir in uns selber.

      Noch mals Danke
      Viele grüße
      Heinz Schreyer
      Lieber Herr Schreyer,



      ich möchte mich bei IHNEN bedanken für Ihre Offenheit, Stärke und Lockerheit. Heute läuft der Beitrag in der Hessenschau. Ich hoffe, Sie sind nicht enttäuscht, weil nicht alles drin vorkommt. Wir hätten gerne viel mehr gemacht, dazu fehlten einfach die Bilder. Ich hoffe außerdem, dass ich in etwa den Ton getroffen habe und Sie sich wiedererkennen. Mein Kollege sagte: Starker Typ :)



      Ganz lieben Gruß, schöne Ostern und vielleicht sieht man sich irgendwo wieder...



      Ich danke auch Ihnen sehr.

      Der Beitrag in der Hessensachau (2.4.09 ) war sehr gut zusammen gestehlt.Ja ich habe mich in den Beitrag wieder Erkannt.

      Es kommt nicht darauf an wie lange so ein Beitrag in Minuten leuft,sondern es kommt darauf an, was er Ausdrückt.Und das kam nach meiner Meinung sehr gut rüber.



      beste grüße

      Heinz Schreyer

      Post was edited 1 time, last by “Maulwurf” ().

      Ein ehemaliges Heimkind erinnert sich

      Kinder, die in den 50er Jahren in einem kirchlichen Heim untergebracht waren, hatten keine leichte Kindheit: zur Arbeit gezwungen, missbraucht und misshandelt. Heute versuchen sich die Kirchen in Aufarbeitung. Die hessenschau zeigt, welches Schicksal einzelne Heimkinder erleiden mussten.


      Quelle: © hr, 02.04.2009





      Maulwurf
      Ich habe die Hessen schau gesehen

      ja der laden ist ja noch wie früher da unten

      dachte die hätten ales um gebaut

      will dis Jahr auch mal die Heime besuchen

      in denen ich wahr

      bekomt man da so einfach die genemigung zum

      bilder machen hofe doch sehr

      dann hätte ich auch was zum reinstelen hir

      Hans