Friedrichsbrunn, Kinderheim Bruno Tesch

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      Gemeinsam kann in Heidepark gefahren werden

      FRIEDRICHSBRUNN/MZ. Das DRK-Kinderheim "Zur Tannenspitze" in Friedrichsbrunn hat 1 397,61 Euro von Karsten Knolle erhalten. Der ehemalige Landtags- und Europa-Abgeordnete der CDU hatte in den 1990er Jahren den Verein "Bosnische Kinder" gegründet und den Vorsitz übernommen, nachdem er in dem vom Bürgerkrieg betroffenen Land eine große Gruppe aus einem Kinderheim gerettet hatte. In der Satzung des Vereins wurde festgehalten, dass im Fall der Auflösung das Restvermögen dem Kinderheim in Friedrichsbrunn übergeben wird.

      Dies ist nun geschehen und die rund 1 400 Euro sollen den Kindern sowie Jugendlichen in Friedrichsbrunn direkt zugute kommen, wie die Leitern der Einrichtung, Anke Käßler, bei der Scheckübergabe sagte. Was sonst so nicht möglich ist, kann durch dieses Geld unternommen werden. Am 3. September fahren alle für einen Tag mit einem Sonderbus in den Heidepark Soltau. "Das ist dann für alle ein Erlebnis", hob Anke Käßler hervor.

      Das Kinderheim in Friedrichsbrunn wurde 1993 vom damaligen Kreisverband Quedlinburg des Deutschen Roten Kreuzes übernommen. Schon 1996 sanierte das DRK das ehemalige Angestelltenhaus, so dass es in das Gesamtkonzept des Heimes aufgenommen werden konnte. Heute ist es das Haus für die Außenwohngruppe mit sechs Jugendlichen.

      Insgesamt gibt es im Kinderheim "Zur Tannenspitze" 31 Plätze mit zwei stationären Wohngruppen und zwei Intensivgruppen sowie einem Bereich für Mutter sowie Kind. Aufgenommen werden Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr. Das Durchschnittsalter ist derzeit mit 16 recht hoch. In die Selbständigkeit entlassen wird aber nach dem 18. Geburtstag erst, wenn die Wohn- und Berufsmöglichkeiten geklärt sind. Die Zustimmung des Jugendamtes für die weitere Betreuung, auch außerhalb, wird fast immer gegeben, weiß die Leiterin und spricht von einer guten, kooperativen Zusammenarbeit zum Wohl der Kinder und Jugendlichen.

      Anke Käßler ist stolz darauf, dass allen Abgängern eine Perspektive unterbreitet werden kann, wenn sie mit 18 das Haus verlassen, ob in ein festes Arbeitsverhältnis oder eine geförderte Maßnahme. Grundsatz des Heimes ist, den Kinder und Jugendlichen Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Ihr Selbstwertgefühl und ihre Selbständigkeit sollen gestärkt werden, nachdem sie zumeist kein geregeltes Leben hatten oder schlimme Familienverhältnisse erlebten. Im Durchschnitt bleiben die Kinder und Jugendlichen fünf Jahre im Heim. Der eine oder andere auch länger, wenn ein Zurück in die Familie dem Kindswohl widerspricht.

      Anke Käßler, die bereits seit 15 Jahren das Heim in Friedrichsbrunn leitet, betont, dass den Kindern nicht alles abgenommen werden sollte. Sie müssen lernen, sich zu integrieren. In Friedrichsbrunn gebe es keine Experimente. Frau Käßler und ihr Team von 20 Mitarbeitern setzt auf klassische Erziehung, was unter anderem in den Worten Achtung oder Respekt zum Ausdruck kommt. Zugleich sollen sich die Kinder und Jugendlichen, so weit das möglich ist, wie in einer Familie fühlen, mit Regeln und Pflichten. Anke Käßler hat eine veränderte Einstellung zu den Kinderheimen in den zurückliegenden Jahren wahrgenommen. Zum Wohl der Kinder werde jetzt eher auf einen Heimaufenthalt orientiert als noch vor etwa zehn Jahren. Das Heim in Friedrichsbrunn ist meist voll belegt, was zeigt, dass eine entsprechende Betreuung notwendig ist.

      DRK-Geschäftsführer Michael Funke freut sich, dass seit 1998 das Kinderheim zu einem vorzeigbaren Haus geworden ist. Jedes Jahr konnte mit Mitteln von Lotto Toto und durch eigene Aufwendungen modernisiert bzw. ausgebaut werden. Heizung, Dach, Fenster, Türen und vieles mehr wurden neu, genauso wie die Außenanlagen. Trotzdem bleibt weiteres zu tun und das DRK stellt sich der Aufgabe. Zu den baulichen Voraussetzungen, die ein Wohlfühlen ermöglichen sollen, kommt, wie der Geschäftsführer immer wieder hervorhebt, die herrliche Lage am Waldrand gegenüber dem großen Parkplatz am Ortsausgang in Richtung Allrode.

      Quelle: mz-web.de
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      Wollte nur mal Hallo sagen!

      Meine Name ist Steven Fahl, der Geburtsname lautet Sebastian, ich habe einen Bruder, mit dem Namen Norman Sebastian.

      Ich wollte euch nur gratulieren zu dem Scheck über 1.400€ und finde es gut dass Ihr den Kindern und Jugendlichen diese Fahrt ermöglicht habt.

      Es wäre schön wenn ich euch auch mal besuchen kommen dürfte und wenn dass nicht direkt in Friedrichsbrunn landet, würde ich mich freuen wenn diese Nachricht weitergeleitet wird.

      Ich hoffe es geht euch allen gut.

      Liebe Grüsse Steven 8)

      PS: Wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr, und viel Gesundheit!
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