Freistatt Diakonie Freistatt Bethel

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      Mandolinchen wrote:

      Teddy, eigentlich müßtest Du Dir die Frage selbst beantworten können. :)
      Wenn Du der bist, den meine.
      Also: ich hatte nichts mit Freistatt zu tun, aber ich habe etwas damit zu tun. Okay? :D

      warum sollte ich Dir eine Frage stellen, wenn ich die Antwort schon kenne? Habe ich hier was nicht richtig verstanden oder eine unerrwünschte Frage gestellt ?

      » Freistatt – Diakonie Freistatt – Bethel « ---- und andere geschlossenene "Jugendwerkhöfe im Westen".

      .
      ( Der kirchliche –– evangelisch-lutherische –– Jugendwerkhof Torgau, im westlichen Teil Deutschlands, in einem riesengroßen Moor, in Niedersachsen, besteht seit 1899 bis zum heutigen Tage –– gegründet in 1899 von dem adeligen evangelischen Theologen und Pfarrer Friedrich von Bodelschwingh: Moorlager, Freistatt im Wietingsmoor. )


      Die Fakten bezüglich der evangelisch-lutherischen Fürsorgehölle FREISTATT ( allemal vergleichbar mit TORGAU in der DDR ! )


      Keine Rehabilitation und keine Entschädigung für westliche Heimopfer.


      Weiterführend zu Beitrag 21, Beitrag 22 und Beitrag 23 ( oben ).


      „REHABILITIERUNG“ / „REHABILITATION“

      Keine „REHABILITIERUNG“ für Opfer der alten Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland.


      Den jahrelang für ihre Arbeitskraft ausgebeuteten minderjährigen Jungen und Mädchen WIRD VON DEN VERANTWORTLICHEN AUSBEUTERN UND NUTZNIEßERN DIESER IHRER ARBEITSKRAFT EINE ENTSCHÄDIGUNG VERWEIGERT.

      Zu Unrecht internierte Misshandelte ehemalige Heimkinder der DDR ( Jungen und Mädchen ) haben zumindest die Möglichkeit „REHABILITIERT“ zu werden. --- So auch die Opfer des JUGENDWERKHOFES TORGAU.

      Zu Unrecht internierte Misshandelte ehemalige Heimkinder der BRD ( Jungen und Mädchen ) haben keine solche Möglichkeit „REHABILITIERT“ zu werden.

      Tausende / Zehntausende zu Unrecht internierte Misshandelte ehemalige Heimkinder ( Jungen ! ) der ev.-luth. Fürsorgehölle FREISTATT / BETHEL IM NORDEN ( Kreis Diepholz, in Niedersachsen ) haben keine solche Möglichkeit „REHABILITIERT“ zu werden.

      Tausende / Zehntausende zu Unrecht internierte Misshandelte ehemalige Heimkinder ( Mädchen ! ) der ev.-luth. Fürsorgehölle BIRKENHOF / BETHEL IM NORDEN ( in Hannover-Kirchenrode, in Niedersachsen ) haben keine solche Möglichkeit „REHABILITIERT“ zu werden.

      Tausende / Zehntausende zu Unrecht internierte Misshandelte ehemalige Heimkinder ( Mädchen ! ) der kath. Fürsorgehölle DORTMUNDER VINCENZHEIM ( der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vincenz von Paul, in Dortmund, Nordrhein-Westfalen ) haben keine solche Möglichkeit „REHABILITIERT“ zu werden.

      Tausende / Zehntausende zu Unrecht internierte Misshandelte ehemalige Heimkinder ( Jungen ! ) der staatlicherseits betriebenen Fürsorgehölle GLÜCKSTADT ( in Schleswig Holstein ) haben keine solche Möglichkeit „REHABILITIERT“ zu werden.

      Dort, in FREISTATT, im BIRKENHOF, im DORTMUNDER VINCENZHEIM und in GLÜCKSTADT, und in vielen, vielen anderen solcher damaligen Kinderheimhöllen und Fürsorgehöllen der alten Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland ( dem ehemaligen Westdeutschland ) gibt es keine Gedenkstätte wie im ehemaligen JUGENDWERKHOF TORGAU ( in der ehemaligen DDR ).

      Und es gibt auch keine Entschädigung für die vielen, vielen Opfer dieser TOTALEN INSTITUTIONEN der westlichen Länder Deutschlands.


      Für zu Unrecht internierte Misshandelte ehemalige Heimkinder der DDR ( Jungen und Mädchen ) besteht zumindest ein Gesetz ( das StrRehaG ) gemäß dem sie „REHABILIERT“ werden können und auch sollen — aber das bevorzugt man, JETZT, nicht anzuwenden, weil das ja in einer „ANGEMESSENEN ENTSCHÄDIGUNG“ resultieren könnte.

      Stattdessen will man lieber Heimopfer-OST sowohl wie auch Heimopfer-WEST über einen gleichlautenden nicht rechtsverbindlichen „HILFSFONDS“ mit „ALMOSEN“ abspeisen.



      ( PS. @ »Teddy« – Private Kommunikation sollte, meines Erachtens, per PRIVATER NACHRICHT oder EMAIL stattfinden. [ Diese Möglichkeit zwischen Euch privat zu kommunizieren müßt Ihr aber erst einmal wiederherstellen – denn, anscheinend, habt Ihr sie irgendwann mal abgeschaltet. ] )
      .
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Post was edited 7 times, last by “Martini” ().

      TrümmerLotte wrote:

      Es wird seitens der Politik immer noch "in Mauern" gedacht.

      Bevor wir von Anderen fordern und erwarten, das sie nicht "in Mauern" denken, sollten wir selbst unsere eigenen Mauern einreißen, von denen reichlich vorhanden sind.

      Post was edited 1 time, last by “ninguno” ().

      ninguno wrote:

      Bevor wir von Anderen fordern und erwarten, das sie nicht "in Mauern" denken, sollten wir selbst unsere eigenen Mauern einreißen, von denen reichlich vorhanden sind.

      Solange die Politik die Mauern weiter stehen lässt, wird sich auch in den Köpfen der Bürger nichts ändern.

      Fakt ist doch: gerade in der Heimkinderangelegenheit wird mit zweierlei Mass gemessen, aber nicht nur da. Und das noch nicht einmal versteckt, sondern ganz offen mit allem Drum und Dran.

      Also werden Mauern in den Köpfen weiterhin existieren, wenn nicht sogar wieder wachsen.

      TrümmerLotte wrote:

      Ninguno, das ist richtig - jedoch braucht der Einzelne immer noch eigene Mauern, um sich schützen zu können. Nicht jede Mauer sollte eingerissen werden oder kann eingerissen werden.


      Du hast von Mauern gesprochen, in der die Politik noch denkt und agiert. Also nicht von persönlichen Schutzräume(Mauern). Dies ist m.E. ein riesiger Unterschied.



      Mandolinchen wrote:

      ninguno wrote:

      Bevor wir von Anderen fordern und erwarten, das sie nicht "in Mauern" denken, sollten wir selbst unsere eigenen Mauern einreißen, von denen reichlich vorhanden sind.

      Solange die Politik die Mauern weiter stehen lässt, wird sich auch in den Köpfen der Bürger nichts ändern.

      Fakt ist doch: gerade in der Heimkinderangelegenheit wird mit zweierlei Mass gemessen, aber nicht nur da. Und das noch nicht einmal versteckt, sondern ganz offen mit allem Drum und Dran.

      Also werden Mauern in den Köpfen weiterhin existieren, wenn nicht sogar wieder wachsen.

      Mando, ich dachte hier weniger daran, das Bürger wie eine Schafherde das übernehmen, was die große Politik vorgibt.(Machen wir ja sonst auch nicht.) Auch hatte ich keine Ost-West-Mauer im Sinn. Ich dachte vielmehr an Kleinigkeiten, die für jeden erreichbar sind. Mäuerchen, die unser Leben beschweren, verzerren, oder sogar zerstören, doch wo wir etwas tun könnten, wenn wir denn wollen. Und dies fängt bei jedem persönlich an und nicht in der großen Politik. Das man nicht anders kann, weil.... ist genauso eine Ausrede, wie alles auf den „Lieben Gott“ zu schieben. Hier ist jeder Einzelne gefragt und gefordert.
      Das fängt schon hier im Forum an:
      der eine will eine Demo organisieren und es wird runter geschrieben.
      Einer weigert sich an Demos teilzunehmen, und er wird nieder gebrüllt.

      Menschen nehmen den Fond für sich in Anspruch und werden geistig massakriert.
      Andere verweigern sich und sind plötzlich die Bösen.

      Eine(r) schreibt etwas, aber durch die Mauer im Kopf fühlt sich irgendeiner persönlich angegriffen, obwohl der Schreiber ganz allgemein geschrieben hat und keinen bestimmten Menschen meinte. U.s.w.

      Die kleinen persönlichen Mauern im alltäglichen Leben sind es, die uns vergessen lassen, wie wir mit anderen Menschen umzugehen haben. Wie wir leben können ohne Feindschaft und Streit. Und dort müssen wir ansetzen und nicht bei der großen Politik. Dazu sind wir zu klein. Denn wenn wir darauf warten, ohne selbst etwas zu ändern, werden wir alt, verbittert, zornig und desillusioniert durch den Rest unserer Tage, Wochen, Monate oder sogar noch Jahre marschieren.

      Ob es das wert ist?

      Und mit zweierlei Maß messen? Machen wir dies hier nicht genau so? Ostheime, Westheime, Torgau, Freistadt etc.Vergleiche über Vergleiche. Doch keiner weiß oder kann es ermessen, wie ein anderer etwas empfunden hat. Egal in welchem Heim er verfrachtet wurde. Ich erinnere nur mal an den Thread wegen "Kindererholungsheime". Ist nicht Quälen, Missbrauch und alles was dazu gehörte egal, wo dies statt gefunden hat? Kindern denen dies passiert, denken nicht an Örtlichkeiten, sondern an die Taten.

      Post was edited 1 time, last by “ninguno” ().

      » Freistatt – Diakonie Freistatt – Bethel « ---- und andere geschlossenene "Jugendwerkhöfe im Westen".

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      ( Der kirchliche –– evangelisch-lutherische –– Jugendwerkhof Torgau, im westlichen Teil Deutschlands, in einem riesengroßen Moor, in Niedersachsen, besteht seit 1899 bis zum heutigen Tage –– gegründet in 1899 von dem adeligen evangelischen Theologen und Pfarrer Friedrich von Bodelschwingh: Moorlager, Freistatt im Wietingsmoor. )


      Noch einmal hoch geholt: Mein Beitrag – Beitrag 28 auf Seite 1 dieses Threads » Freistatt – Diakonie Freistatt – Bethel « – vom Sonntag, 17. Juni 2012, um 03:47 Uhr.

      Die Fakten bezüglich der evangelisch-lutherischen Fürsorgehölle FREISTATT ( allemal vergleichbar mit TORGAU in der DDR ! )


      Keine Rehabilitation und keine Entschädigung für westliche Heimopfer.


      Weiterführend zu Beitrag 21, Beitrag 22 und Beitrag 23 ( oben ).


      „REHABILITIERUNG“ / „REHABILITATION“


      Keine „REHABILITIERUNG“ für Opfer der alten Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland.


      Den jahrelang für ihre Arbeitskraft ausgebeuteten minderjährigen Jungen und Mädchen WIRD VON DEN VERANTWORTLICHEN AUSBEUTERN UND NUTZNIEßERN DIESER IHRER ARBEITSKRAFT EINE ENTSCHÄDIGUNG VERWEIGERT.

      Zu Unrecht internierte Misshandelte ehemalige Heimkinder der DDR ( Jungen und Mädchen ) haben zumindest die Möglichkeit „REHABILITIERT“ zu werden. --- So auch die Opfer des JUGENDWERKHOFES TORGAU.

      Zu Unrecht internierte Misshandelte ehemalige Heimkinder der BRD ( Jungen und Mädchen ) haben keine solche Möglichkeit „REHABILITIERT“ zu werden.

      Tausende / Zehntausende zu Unrecht internierte Misshandelte ehemalige Heimkinder ( Jungen ! ) der ev.-luth. Fürsorgehölle FREISTATT / BETHEL IM NORDEN ( Kreis Diepholz, in Niedersachsen ) haben keine solche Möglichkeit „REHABILITIERT“ zu werden.

      Tausende / Zehntausende zu Unrecht internierte Misshandelte ehemalige Heimkinder ( Mädchen ! ) der ev.-luth. Fürsorgehölle BIRKENHOF / BETHEL IM NORDEN ( in Hannover-Kirchenrode, in Niedersachsen ) haben keine solche Möglichkeit „REHABILITIERT“ zu werden.

      Tausende / Zehntausende zu Unrecht internierte Misshandelte ehemalige Heimkinder ( Mädchen ! ) der kath. Fürsorgehölle DORTMUNDER VINCENZHEIM ( der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vincenz von Paul, in Dortmund, Nordrhein-Westfalen ) haben keine solche Möglichkeit „REHABILITIERT“ zu werden.

      Tausende / Zehntausende zu Unrecht internierte Misshandelte ehemalige Heimkinder ( Jungen ! ) der staatlicherseits betriebenen Fürsorgehölle GLÜCKSTADT ( in Schleswig Holstein ) haben keine solche Möglichkeit „REHABILITIERT“ zu werden.

      Dort, in FREISTATT, im BIRKENHOF, im DORTMUNDER VINCENZHEIM und in GLÜCKSTADT, und in vielen, vielen anderen solcher damaligen Kinderheimhöllen und Fürsorgehöllen der alten Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland ( dem ehemaligen Westdeutschland ) gibt es keine Gedenkstätte wie im ehemaligen JUGENDWERKHOF TORGAU ( in der ehemaligen DDR ).

      Und es gibt auch keine Entschädigung für die vielen, vielen Opfer dieser TOTALEN INSTITUTIONEN der westlichen Länder Deutschlands.


      Für zu Unrecht internierte Misshandelte ehemalige Heimkinder der DDR ( Jungen und Mädchen ) besteht zumindest ein Gesetz ( das StrRehaG ) gemäß dem sie „REHABILIERT“ werden können und auch sollen — aber das bevorzugt man, JETZT, nicht anzuwenden, weil das ja in einer „ANGEMESSENEN ENTSCHÄDIGUNG“ resultieren könnte.

      Stattdessen will man lieber Heimopfer-OST sowohl wie auch Heimopfer-WEST über einen gleichlautenden nicht rechtsverbindlichen „HILFSFONDS“ mit „ALMOSEN“ abspeisen.

      Und das Ganze hat nichts mit „Mauer“ zu tun – weder aktuell, noch im Kopf ( und schon garnicht in Bezug auf die Betroffenen, ob OST oder WEST ! ) – , sondern hat mit RECHT UND GESETZ zu tun und mit GLEICHHEIT VOR DEM GESETZ zu tun und mit ANWENDUNG VON GESETZEN überhaupt, einschließlich dem GRUNDGESETZ !!!
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      Freistatt war, wie bekannt, eine Einrichtung der von Bodelschwinghschen Anstalten mit der Zentrale in Bielefeld. Der Hauptverantwortliche dort war immer ein von Bodelschwingh. Und was macht nun der jetzige Bodelschwingh? Lesen wir:

      "Mittlerweile gesteht die Diakonie das Unrecht ein, das sie in Freistatt in der Vergangenheit begangen hat, und beteiligt sich aktiv an seiner Aufarbeitung, allerdings nur so weit, wie sie für die Diakonie keine größeren Kosten verursacht. Das heißt, eine Entschädigung der Opfer für die lebenslangen psychischen, sozialen, teils auch körperlichen Folgeschäden, sowie eine Nachzahlung aufgrund von Zwangsarbeit nicht abgeführter Rentenversicherungsbeiträge fand bisher nicht statt. Ebenso wurden keine Täter und Verantwortliche (die sogenannten “Erzieher”, “Hausväter” und Diakone) für ihre Untaten zur Rechenschaft gezogen." (Aus: "Freistatt und seine Anstalten")

      Stattdessen kümmert sich der jetzige von Bodelschwingh um Kinder in Tschernobyl: welt.de/regionales/duesseldorf…dann-kam-Tschernobyl.html

      Wenn Du also ein ehemaliges Heimkind bist, dass in Freistatt soviel Leid erfahren hat und du wissen möchtest, warum sich Herr von Bodelschwingh als der Verantwortliche für Freistatt nicht darum kümmert, dass Dir endlich Gerechtigkeit widerfährt, dann ruf ihn an und frag ihn das!

      Von Bodelschwingh Dietrich
      Carl-Diem-Str. 31
      32257 Bünde
      Tel.: (0 52 23) 9 85 99 46
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses
      sich an einen nachfolger von bodelschwingh zu wenden wird wohl nicht viel bringen..das wäre ja genauso, als wenn sich ex-heimis bei den nachkommen von käthe kollwitz beschweren würden nur weil sie in einem heim das diesen namen trägt, drangsaliert wurden..fakt ist, daß die diakonie und der staat dafür verantwortlich sind, was damals in freistatt geschah.

      gruß...klaus
      Hast Du den Beitrag nicht gelesen Klaus 1946?

      Es geht hier nicht um einen Nachfolger von Bodelschwingh, sondern um einen Bodelschwingh der Verantwortung trägt! Google einfach mal: Freistatt und seine Heimleiter.

      Die Diakonie, also der Staat sind auch verantwortlich, keine Frage. Aber der Hauptverantwortliche für das Freistatt-KZ ist von Pastor Bodelschwingh gewesen. Er hat dieses menschenunwürdige System installiert und seine Nachfolger des gleichen Namens, der gleichen Familie haben seine Arbeit fortgesetzt.

      Dein Käthe Kollwitz Vergleich unterstellt mir, schlecht recherchiert zu haben oder schlecht informiert zu sein. Das ist nicht der Fall, Dietrich von Bodelschwingh wohnt hier hier in Bünde zwei Straßen weiter.
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses
      hallo brötchen,

      nur mal vorweg..

      Ich unterstelle dir absolut garnichts..

      ansonsten habe ich deinen beitrag sehr wohl gelesen und ich habe mit meiner antwort lediglich auf deinen letzten satz angespielt.

      da ich selber auch in freistatt war denke ich, ich werde mich dazu äußern dürfen..

      glaube mir, es war sehr sehr hart dort und ich werde auch vieles nie vergessen können aber

      so viel wie mir bekannt ist, hat keiner der übrigen insassen damals einen zusammenhang zu bodelschwingh und den heim gesehen , wohl aber zu den kirchen bzw. dem staat.

      mir selber ist der name bodelschwingh erst viele jahre später bekannt geworden, als ich die einrichtung als erwachsener mal besucht habe.

      gruß..klaus

      » Freistatt – Diakonie Freistatt – Bethel « ---- und andere geschlossenene "Jugendwerkhöfe im Westen".

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      Ich bitte alle keinen Streit unter einander zu entfachen oder zu schüren. Eure Wut sollte nur den Peinigern und Schädigern all der Betroffenen all dieser damaligen "Totalen Institutionen" und diesem "Unrechtssystem" gelten: all diesen Individien und Organsationen zugleich die die Verantwortung tragen.

      Avoid the backbiting please.

      Ansonsten verweise ich auch noch einmal auf meinen zusammenfassenden Beitrag: Beitrag 35 ( oben ) in diesem Thread.

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.
      Eigentlich ein interessantes Thema. Was mich jetzt aber speziell interessieren würde: Wie gestaltete sich der Tagesablauf, Wochenablauf, z.B. Schulische Ausbildung, bzw. wie hoch war die Wochenarbeitszeit in den Torfstichen? Oder auch die Gestaltung von Wochenenden/Freizeit u.s.w. Oder wie lange, also wieviele Monate/Jahre konnte man zu dieser Einrichtung verdonnert werden? Gab es Auswege, oder war man absolut auf verlorenem Posten und nur ausgeliefert? - Es kann möglich sein, dass die eine oder andere Frage von mir jetzt falsch gestellt ist, aber ich habe einfach kein umfassendes Bild darüber, und es geht aus diesem Thread noch nicht ganz hervor.

      Post was edited 1 time, last by “markus_889” ().