Dresden Weißer Hirsch

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      Diese Villa entstand Ende des 19. Jahrhunderts nach Plänen des Architekten Prof. Georg Schramm für den Königlich-Russischen Staatsrat von Meßmacher. Ein im altrussischen Stil gestaltetes Zwiebeltürmchen krönt das Gebäude und erinnert an diesen ersten Besitzer, welcher viele Jahre sächsischer Botschafter in Moskau war. Nach 1945 diente das Haus zeitweise als Poliklinik, später als Kinderheim. 1997 wurde die Villa saniert und für Wohnzwecke umgebaut.


      Wer von euch war in diesem Heim und kann uns aus dem Leben dort erzählen???
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      Original von Christel



      Wer von euch war in diesem Heim und kann uns aus dem Leben dort erzählen???


      Also, ich war nicht in diesem Heim, aber wenn ich dort gewesen wäre, könnte ich gar manches erzählen...mein lieber Scholli...!
      ..ja Wonzel ...ich könnt ja erzählen ...war zwar net in diesem Heim ..aber aufn Weissen Hirsch geboren ..(passt zu mir, im "Waldkrankenhaus" ...ja, ja, mit "Waldschulenexamen" ausgestattet, und mit nen grünen Daumen ausgerüstet ..man schenkte mir schon nen T-Shirt "Gartengott" ... ) aber, man war ja damals noch zu klein ..um drüber erzählen zu können ....
      Wer so offen ist wie ich ..der kann doch nicht ganz dicht sein ..egal wie dicht du bist.. Goethe war Dichter ....

      Gibt dir det Leben einen Puff, da weene keene Träne. Lach dir nen Ast und setz dir druff Un baumle mit de Beene.

      Christel wrote:

      Diese Villa entstand Ende des 19. Jahrhunderts nach Plänen des Architekten Prof. Georg Schramm für den Königlich-Russischen Staatsrat von Meßmacher. Ein im altrussischen Stil gestaltetes Zwiebeltürmchen krönt das Gebäude und erinnert an diesen ersten Besitzer, welcher viele Jahre sächsischer Botschafter in Moskau war. Nach 1945 diente das Haus zeitweise als Poliklinik, später als Kinderheim. 1997 wurde die Villa saniert und für Wohnzwecke umgebaut.


      Wer von euch war in diesem Heim und kann uns aus dem Leben dort erzählen???
      In dieser Villa auf der Hermann-Prell-Straße in DD Weißer Hirsch / Loschwitz befand sich Ende der 50er -, Anfang der 60er Jahre eine Geburtsklinik, damals auch als ein "Entbindungsheim" bezeichnet. In diesem Haus bin nämlich ich zur Welt gekommen - das war 1957. Ob da später ein richtiges Kinderheim drinn war, kann ich nicht genau beurteilen, glaube es aber nicht. In den späten 60er Jahren führte mich mein täglicher Schulweg an diesem Haus vorbei und da wäre es mir sicherlich irgendwie aufgefallen, wenn dem so gewesen wäre.

      Ich kenne mich in dieser Region sozusagen aus wie in meiner Westentasche (wie man ja so schön zu sagen pflegt), da ich dort bis 1987 zuhause gewesen bin. Es ist sozusagen meine alte Heimat und auch heute noch bin ich oft in Loschwitz, da meine Eltern ja dort noch leben. Erinnern kann ich mich an verschiedene Kinderheime auf dem Weißen Hirsch: Lahmannring, Bautzner Landstraße und, schon fast am Anfang von Bühlau gelegen, die Chopinstraße.

      Etwa so um 1976/77 herum waren die Mädchen von dort - warscheinlich wegen irgendwelcher Renovierungsarbeiten in den Häusern - ausquartiert worden in ein Gebäude der Inneren Mission, welches sich auf der Schevenstraße befand. Später wurde daraus das Gästehaus der Stasi und noch später, also nach der Wende der Regierungssitz vom damaligen Regierungspräsidenten von Sachsen (Biedenkopf).

      Mein damaliger Arbeitsweg Mitte bis Ende der 70er Jahre führte mich immer vorbei an diesem damaligen Heimgelände auf der Schevenstraße (ich glaube, Hausnummer 1-3), da ich bzw. wir einige Häuser weiter auf der Schevenstraße wohnten bzw. meine Eltern heute noch dort wohnen. Das war für mich deswegen einmal für mich persönlich interessant (Heim und Mädchen :D ) und natürlich wurden darüber in der spießbürgerlichen Nachbarschaft unglaubliche Horrormärchen erzählt. So in etwa, dass es sich nicht geziemt, ein Mädchenheim anzusiedeln in dieser Gegend und der Spießer konnte sich darüber das Maul zerreißen.

      Übrigens befanden sich damals in der Nähe noch weitere Kinderheime (Wachwitz und auch die Maillebahn in Pillnitz). Aber dies fiel mir erst später, nachdem ich selber im Heim in Moritzburg war, auf. Zuvor hat es einfach nicht interessiert.
      Früher gab es den Dorfdeppen – heute gibt es Facebook
      Auch ich kenne das Mädchenwohnheim recht gut war von 1962- 1966 dort habe am Wilden Mann gearbeitet, ich habe es in schlechter erinnerung liebe grüpße Irmchen
      Leicht zu Leben ohne Leichtsinn,
      heiter zusein ohne Ausgelassenheit,
      Mut haben ohne Übermut;
      das ist die Kunst des Lebens

      (Theodor Fontane)
      Also ick kenne nur eins Richtung Weißer Hirsch, das Parkhotel. Muss sagen war ganz schön Stimmung da immer, kommte man gut schwofen.
      Übrigens, Wilder Mann und Weißer Hirsch, na ja, recht lustig, wa. :hutab:
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      „Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein
      als ein rundes Nichts.“

      Friedrich Hebbel