Dorsten Kreskenhof

    Team

    Who is online?

    21 guests

    New Members

    Most active members

      Dorsten Kreskenhof

      Hallo noch einmal, ich erinnere mich auch noch daran daß wir auf der geschlossenen Abteilung so Holzlatschen tragen mußten damit man nicht stiftengehen konnte.
      Zu Besuch kam auch immer einer aus Kirspe der war ganz nett und hatte mir mal so ein kleines Ausbruchswerkzeug mitgebracht. Ich war eh der Einzige mit, welcher öfter mal das weite suchte.
      Am Ende des Flures gab es eine Drahtglasscheibe welche ich mal eingetreten habe und schwubs war ich wieder weg.
      Auch auf den Wege zur Braashalle bin ich abgehauen oder ich habe mal die Leisten am Panzerglas entfernt und ich war wieder raus.
      Mallochen war in der Braashalle angesagt oder im Keller Wäscheklammern herstellen.
      Tabak durften wir auch kaufen wennn wir Geld verdiensten. Der Lohn allerdings war sehr gering.
      Rauchwaren wurden abends in ein Fach im Gruppenraumschrank eingeschlossen. Tagsüber durften wir zu betimmten Zeiten qualmen.
      Einmal sinde wir: Michael Ehlers, Peter kaute, abgehauen. Haben uns am Stacheldraht blutig geschunden und sind dann durch den Fluß hinterm Hein geschwommen.
      War schon ne geile Nummer.
      Aber auch ne schwere Zeit.
      Über meine Zeit später berichte ich lieber nicht, habe Angst wegen Google das da was erscheint.
      12 jahre etc.
      aber ich habe es geschafft wieder ein eigenständiger braver Kerl zu werden.
      Lebe heute bei Moers.
      NULL

      Das Landeserziehungsheim "KRESKENHOF" in Dorsten-Holsterhausen, im Verantwortungsbereich des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe in Münster [LWL]

      .
      Unsere neue Boardnutzerin »Taxifahrerin« schrieb am Sonntag, 27. August 2017, so ungefähr um 11:30 Uhr (MESZ) auf ihrer Pinwand / als Vorstellung:

      .
      ..........ich war damals Taxifahrerin in Dorsten, ca. 1969-1972
      Habe oftmals morgens ein paar "nette Jungs" vom Kreskenhof/Dorsten abholen müssen und zur Arbeit fahren müssen..... Nachmittags holte ich sie dann auch wieder ab und fuhr sie zurück zum Kreskenhof.
      Mir wurde dringends angeraten/befohlen nirgendwo anzuhalten um diese Insassen aussteigen zu lassen usw. bla bla bla.....
      ABER: ich hielt trotzdem auf Bitten der Jungs täglich am Kiosk (auf der Pliesterbecker Straße) an und die Jungs flitzten dort rein und kauften(?) Zigaretten und Süßigkeiten..... kauften????? *grins
      Und heute, zig Jahre später hätte ich gerne gewußt, was aus diesen Jungs wohl so geworden ist....
      Es wäre schön und ich würde mich wirklich sehr sehr freuen, wenn ich hier jemanden von damals wiederfinden würde. lb. Gruß

      .

      .
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.
      hach ja....... die zeit damals mit "meinen jungs" war wirklich schön....
      wir hatten immer ganz viel spaß im taxi, haben viel gelacht aber auch so ab und an ernsthaftere kurze gespräche geführt. Teilweise taten die jungs mir wirklich richtig leid.
      Ich würde mich ganz-ganz doll freuen, wenn sich einer dieser jungs
      auch an diese zeit erinnern würde und sich hier melden würde......
      In diesem sinne...... mfg
      **** und für eure rückmeldung (Martini u. iwo) vielen lieben dank.****
      :thumbsup:
      Hallo war ca 95/96 da kann ich mich an zoran Carsten und an meine große Liebe erinnern Maik!jetzt nach 23 Jahre sind wir wieder zusammen und lassen uns auch nicht mehr los!danke an den Betreuer Werner Kroll der mir weiß gemacht hat das maik kein bock mehr auf mich hat!LG Nici
      NULL
      "Zuschriften auf den Artikel über das Landeserziehungsheim Kreskenhof
      – Prügel und Ausbeutung.
      Einer schreibt: „Ihr seid alles wertvolle Menschen und noch wertvoller, weil ihr gelitten habt!“
      Publiziert am 31. Oktober 2014"


      Von Wolf Stegemann

      31. Okt. 2014.
      ...'– Heimkinder-Erziehung und Heim-Unterbringung im Nachkriegsdeutschland
      bis in die 1980er-Jahre hinein sowie die damaligen Methoden und Alltäglichkeiten
      in diesen Heimen stehen zunehmend in der Kritik
      und sind auch ein Forschungsgebiet von Universitäten.
      Die Träger der damaligen oft menschenunwürdigen Einrichtungen
      bemühen sich ebenfalls um Aufarbeitung.
      Aber es gibt auch Uneinsichtige, meist aus dem Kreis der damaligen Erzieher.

      Als der Artikel über das Erziehungsheim Kreskenhof in Dorsten-Holsterhausen
      als Vorabveröffentlichung im Gemeindebrief
      „Kontakt“ der evangelischen Martin-Luther-Kirche in Holsterhausen stand,
      wurde der Autor telefonisch mit gerichtlichen Schritten bedroht.
      Der Artikel erschien dennoch am 15. März 2013 online in DORSTEN-transparent,
      vorher in dem Buch „Holsterhausener Geschichten“.'...

      ...'Das Verbot der körperlichen Züchtigung wurde nicht befolgt
      Oft wurden arbeitslose Bergleute in einem Schnellkurs zu „Erziehern“ gemacht, die es dann mit dem „Erziehen“ allzu wörtlich nahmen. Nachzulesen unter: „Der Kreskenhof in Holsterhausen: Römerlager – Fischereihof – Keramitwerk – Landeserziehungsheim – moderne Wohnsiedlung“. '...

      ...'Für eine Mark am Tag schwere Arbeit
      Kreskenhof-Jugendliche mussten Erwachsenen-Arbeit leisten, acht Stunden täglich für einen Tageslohn von einer Mark. Das Heim, das die Jugendlichen für Fließbandarbeiten und andere Tätigkeiten zur Verfügung stellte, bekam dagegen 10 bis 15 DM täglich. '...

      ...'Ohne Atemschutz asbesthaltige Platten schneiden
      Auch mussten im Kreskenhof im Akkord Holzpaletten für Monier Brass GmbH in Oberursel/Taunus gefertigt werden. Ohne Atemschutz musste mit asbesthaltigen Eternitplatten hantiert und diese zurechtgeschnitten werden, noch bis Mitte bzw. Ende der 1970er-Jahre! '...

      ...'Kopfnüsse des Gärtners
      „Sollte Herr Göhlich tatsächlich davon überzeugt sein, dass während seiner Zeit als Heimleiter (stellvtr.) nicht geschlagen wurde, dann sollte er sich mal mit meinen damaligen Leidensgenossen Heiken, Gläser, Honselmann, Miserok und Konsorten unterhalten, so sie noch leben. Herr Göhlich, wenn Sie sagen, alles wäre gut gewesen, setzen Sie damit dem asozialen Verhalten des Gärtners ,Kopfnuss’ H. noch die Krone auf. Sie sollten sich schämen (…). '...

      ...'Gibt es eine Entschuldigung?
      Wie leben die damaligen Kinder, Opfer dieses infernalen perfekten Kinderausbeutungsprojekts heute? Und gibt es eine Entschuldigung von irgendeiner Seite an diese geschundenen Menschen?“ Und dann meint der Briefschreiber:
      „Welch eine großartige Leistung der DORSTEN-transparent-Redaktion,
      diese Schande zutage zu bringen.“
      - '...

      ...'Auch im Sägewerk Lorey wurden die Jugendlichen geschlagen
      Der Dorstener Journalist Jo Gernoth erinnerte sich an seine Ferienarbeit 1973 im Schermbecker Sägewerk Lorey, wo Kreskenhof-Jugendliche arbeiteten. Er schreibt am 21. Dezember 2013: „Einmal mehr werden hier Dinge beleuchtet, die sicher nicht zu den Ruhmesblättern der Stadtgeschichte zählen… (Die Kreskenhof-Jugendlichen) mussten malochen wie die Tiere, wurden gezüchtigt, auch von den Vorarbeitern des Sägewerks, und mussten die paar Mark, die sie verdienten, für ,Zusatzverpflegung’ ausgeben. Ich habe einem netten Jungen namens Ent oder so ähnlich mal eine Schachtel Zigaretten geschenkt, die ich zuvor vom Chef der Bude mit dem Hinweis ,Das bleibt hier unter uns’ bekommen hatte. Darauf hin bin ich gefeuert worden.“ - '...

      Wieder interessante,
      zum Teil sehr erschüternde 8 Kommentare 'zu Zuschriften auf den Artikel über das Landeserziehungsheim Kreskenhof – Prügel und Ausbeutung.'

      Quelle:
      dorsten-transparent.de/2014/10…r-weil-ihr-gelitten-habt/
      ______________________________________________________


      Für die Jugend: - EHRET DAS ALTER, DENN ES IST EURE ZUKUNFT
      Für die Alten: - ACHTET DIE JUGEND, DENN ES WAR EURE VERGANGENHEIT