Wie wird man innerlich frei nach einer Heimkarriere?

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      Ob sic h die Gesellwchaft dafür interessiert oder nicht, soll mir egal sein.
      Bei meinen früheren Peinigern ist mir das allerdings nicht egal, und man sollte Mittel und Wege finden, dass sie sich ihrer Vergangenheit stellen. Das können ganze Institutionen wie im falle Bethel sein oder auch Einzelpersonen, wenn sie nach mehr als 50 jahren noch unter den Lebenden weilen.
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      Ob sic h die Gesellwchaft dafür interessiert oder nicht, soll mir egal sein.
      Bei meinen früheren Peinigern ist mir das allerdings nicht egal, und man sollte Mittel und Wege finden, dass sie sich ihrer Vergangenheit stellen. Das können ganze Institutionen wie im falle Bethel sein oder auch Einzelpersonen, wenn sie nach mehr als 50 jahren noch unter den Lebenden weilen.
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      u

      mbugu wrote:

      Du hattest geschrieben:

      mal was grundsätzliches zu deinen beiträgen: sie gehen mir sehr unter die haut und ich frage mich ganz oft, welche kraft wir schon als kind in uns gehabt haben müssen um später wege zu gehen, die - vor dem hintergrund des erlebten - undenkbar erscheinen.

      Ich weiß nicht, ob ich eine solche Kraft immer hatte. Im Heim hatte ich manchmal einen unheimlichen Hass auf meine Peiniger und das war dann die Triebfeder, soweit zu kommen, dass ich mit denen auf einer Augenhöhe stehen und sie in ihre Schranken, wenn nötig, verweisen kann. Als Kind kann man das normalerweise nicht. Heute kann ich es. Du kannst es heute auch. Und allein das zählt.

      allein eine strategie zu entwickeln, die mich überleben ließ, sagt mir, dass da tief drinnen etwas in mir/uns war, was es ermöglichte, den horror zu überleben.

      Wenn es Dir hilft und Du die Möglichkeit dazu hast, zwinge Deine früheren Peiniger, sich wenigstens heute der Vergangenheit zu stellen. Ich bin seit etwa einem halben Jahr dabei, das in Bezug auf auf Bethel zu tun, wo ich war.

      das heim ist inzwischen dem erweiterungsbau des benachbarten krankenhauses gewichen, der neuere trakt (dort waren die mädchen untergebracht) ist zu ärzte-wohnungen umgebaut worden.
      die nonnen leben alle nicht mehr. eine konfrontation ist von daher nicht mehr möglich. ich habe allerdings auch soweit abgeschlossen, dass dieser wunsch nicht mehr präsent ist.

      Ich hoffe nur, dass dir das, was ich schreibe, nicht negativ für Dich unter die Haut geht und Du damit klarkommst. Wenn nicht, verstehe ich auch das..

      es geht unter die haut/wühlt auf. aber das halte ich für ganz legitim und ich komme auch klar damit.

      Wichtig ist, dass Du Dir sagst: Mich demütigt heute nimand mehr!

      genau so ist es. und vielleicht ist das auch ein grund, warum ich ganz aktiv in der behindertenpolitischen interessenvertretung auf kommunaler- und landesebene aktiv bin und im betrieb an einer schaltstelle sitze, die es mir ermöglicht, betriebliche abläufe mitzuentscheiden.

      Aufrecht stehen und dem Gegenüber in die Augen schauen anstatt wegzuducken. Nur so kannst man trotz Heimvergangenheit einigermaßen menschenwürdig leben. Alles Gute dabei!

      :thumbsup:

      xyz1 wrote:

      mbugu wrote:




      Ooooh...wo ist denn mein Verstand geblieben? hzat den jemand hier im Forum gefunden?....LOOOL...
      ...
      ....Hahahaha


      zwischen deinem bürostuhl und dem pc :LOL:

      mal was grundsätzliches zu deinen beiträgen: sie gehen mir sehr unter die haut und ich frage mich ganz oft, welche kraft wir schon als kind in uns gehabt haben müssen um später wege zu gehen, die - vor dem hintergrund des erlebten - undenkbar erscheinen.

      es ist ein verbrechen, den willen eines kindes mit aller gewalt zu brechen, kinder "nach dem willen der erzieher zu formen", bildung zu verweigern, sie zu demütigen...


      kliv wrote:

      Viele von uns haben einfach nur überlebt - und viele leider nicht. Alleine aus meiner Kindergruppe gib es vier Ehemalige, die nicht überlebt haben.

      Unser Problem ist, unsere Gesellschaft interessiert sich nicht dafür.


      mbugu wrote:

      Du hattest geschrieben:

      mal was grundsätzliches zu deinen beiträgen: sie gehen mir sehr unter die haut und ich frage mich ganz oft, welche kraft wir schon als kind in uns gehabt haben müssen um später wege zu gehen, die - vor dem hintergrund des erlebten - undenkbar erscheinen.

      Ich weiß nicht, ob ich eine solche Kraft immer hatte. Im Heim hatte ich manchmal einen unheimlichen Hass auf meine Peiniger und das war dann die Triebfeder, soweit zu kommen, dass ich mit denen auf einer Augenhöhe stehen und sie in ihre Schranken, wenn nötig, verweisen kann. Als Kind kann man das normalerweise nicht. Heute kann ich es. Du kannst es heute auch. Und allein das zählt.
      Wenn es Dir hilft und Du die Möglichkeit dazu hast, zwinge Deine früheren Peiniger, sich wenigstens heute der Vergangenheit zu stellen. Ich bin seit etwa einem halben Jahr dabei, das in Bezug auf auf Bethel zu tun, wo ich war.
      Ich hoffe nur, dass dir das, was ich schreibe, nicht negativ für Dich unter die Haut geht und Du damit klarkommst. Wenn nicht, verstehe ich auch das..
      Wichtig ist, dass Du Dir sagst: Mich demütigt heute nimand mehr! Aufrecht stehen und dem Gegenüber in die Augen schauen anstatt wegzuducken. Nur so kannst man trotz Heimvergangenheit einigermaßen menschenwürdig leben. Alles Gute dabei!

      xyz1 wrote:

      mbugu wrote:




      Ooooh...wo ist denn mein Verstand geblieben? hzat den jemand hier im Forum gefunden?....LOOOL...
      ...
      ....Hahahaha


      zwischen deinem bürostuhl und dem pc :LOL:

      mal was grundsätzliches zu deinen beiträgen: sie gehen mir sehr unter die haut und ich frage mich ganz oft, welche kraft wir schon als kind in uns gehabt haben müssen um später wege zu gehen, die - vor dem hintergrund des erlebten - undenkbar erscheinen.

      es ist ein verbrechen, den willen eines kindes mit aller gewalt zu brechen, kinder "nach dem willen der erzieher zu formen", bildung zu verweigern, sie zu demütigen...


      kliv wrote:

      Viele von uns haben einfach nur überlebt - und viele leider nicht. Alleine aus meiner Kindergruppe gib es vier Ehemalige, die nicht überlebt haben.

      Unser Problem ist, unsere Gesellschaft interessiert sich nicht dafür.
      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurecht finden.

      (Albert Einstein)
      u

      mbugu wrote:

      Du hattest geschrieben:

      mal was grundsätzliches zu deinen beiträgen: sie gehen mir sehr unter die haut und ich frage mich ganz oft, welche kraft wir schon als kind in uns gehabt haben müssen um später wege zu gehen, die - vor dem hintergrund des erlebten - undenkbar erscheinen.

      Ich weiß nicht, ob ich eine solche Kraft immer hatte. Im Heim hatte ich manchmal einen unheimlichen Hass auf meine Peiniger und das war dann die Triebfeder, soweit zu kommen, dass ich mit denen auf einer Augenhöhe stehen und sie in ihre Schranken, wenn nötig, verweisen kann. Als Kind kann man das normalerweise nicht. Heute kann ich es. Du kannst es heute auch. Und allein das zählt.

      allein eine strategie zu entwickeln, die mich überleben ließ, sagt mir, dass da tief drinnen etwas in mir/uns war, was es ermöglichte, den horror zu überleben.

      Wenn es Dir hilft und Du die Möglichkeit dazu hast, zwinge Deine früheren Peiniger, sich wenigstens heute der Vergangenheit zu stellen. Ich bin seit etwa einem halben Jahr dabei, das in Bezug auf auf Bethel zu tun, wo ich war.

      das heim ist inzwischen dem erweiterungsbau des benachbarten krankenhauses gewichen, der neuere trakt (dort waren die mädchen untergebracht) ist zu ärzte-wohnungen umgebaut worden.
      die nonnen leben alle nicht mehr. eine konfrontation ist von daher nicht mehr möglich. ich habe allerdings auch soweit abgeschlossen, dass dieser wunsch nicht mehr präsent ist.

      Ich hoffe nur, dass dir das, was ich schreibe, nicht negativ für Dich unter die Haut geht und Du damit klarkommst. Wenn nicht, verstehe ich auch das..

      es geht unter die haut/wühlt auf. aber das halte ich für ganz legitim und ich komme auch klar damit.

      Wichtig ist, dass Du Dir sagst: Mich demütigt heute nimand mehr!

      genau so ist es. und vielleicht ist das auch ein grund, warum ich ganz aktiv in der behindertenpolitischen interessenvertretung auf kommunaler- und landesebene aktiv bin und im betrieb an einer schaltstelle sitze, die es mir ermöglicht, betriebliche abläufe mitzuentscheiden.

      Aufrecht stehen und dem Gegenüber in die Augen schauen anstatt wegzuducken. Nur so kannst man trotz Heimvergangenheit einigermaßen menschenwürdig leben. Alles Gute dabei!

      :thumbsup:

      xyz1 wrote:

      mbugu wrote:




      Ooooh...wo ist denn mein Verstand geblieben? hzat den jemand hier im Forum gefunden?....LOOOL...
      ...
      ....Hahahaha


      zwischen deinem bürostuhl und dem pc :LOL:

      mal was grundsätzliches zu deinen beiträgen: sie gehen mir sehr unter die haut und ich frage mich ganz oft, welche kraft wir schon als kind in uns gehabt haben müssen um später wege zu gehen, die - vor dem hintergrund des erlebten - undenkbar erscheinen.

      es ist ein verbrechen, den willen eines kindes mit aller gewalt zu brechen, kinder "nach dem willen der erzieher zu formen", bildung zu verweigern, sie zu demütigen...


      kliv wrote:

      Viele von uns haben einfach nur überlebt - und viele leider nicht. Alleine aus meiner Kindergruppe gib es vier Ehemalige, die nicht überlebt haben.

      Unser Problem ist, unsere Gesellschaft interessiert sich nicht dafür.


      mbugu wrote:

      Du hattest geschrieben:

      mal was grundsätzliches zu deinen beiträgen: sie gehen mir sehr unter die haut und ich frage mich ganz oft, welche kraft wir schon als kind in uns gehabt haben müssen um später wege zu gehen, die - vor dem hintergrund des erlebten - undenkbar erscheinen.

      Ich weiß nicht, ob ich eine solche Kraft immer hatte. Im Heim hatte ich manchmal einen unheimlichen Hass auf meine Peiniger und das war dann die Triebfeder, soweit zu kommen, dass ich mit denen auf einer Augenhöhe stehen und sie in ihre Schranken, wenn nötig, verweisen kann. Als Kind kann man das normalerweise nicht. Heute kann ich es. Du kannst es heute auch. Und allein das zählt.
      Wenn es Dir hilft und Du die Möglichkeit dazu hast, zwinge Deine früheren Peiniger, sich wenigstens heute der Vergangenheit zu stellen. Ich bin seit etwa einem halben Jahr dabei, das in Bezug auf auf Bethel zu tun, wo ich war.
      Ich hoffe nur, dass dir das, was ich schreibe, nicht negativ für Dich unter die Haut geht und Du damit klarkommst. Wenn nicht, verstehe ich auch das..
      Wichtig ist, dass Du Dir sagst: Mich demütigt heute nimand mehr! Aufrecht stehen und dem Gegenüber in die Augen schauen anstatt wegzuducken. Nur so kannst man trotz Heimvergangenheit einigermaßen menschenwürdig leben. Alles Gute dabei!

      xyz1 wrote:

      mbugu wrote:




      Ooooh...wo ist denn mein Verstand geblieben? hzat den jemand hier im Forum gefunden?....LOOOL...
      ...
      ....Hahahaha


      zwischen deinem bürostuhl und dem pc :LOL:

      mal was grundsätzliches zu deinen beiträgen: sie gehen mir sehr unter die haut und ich frage mich ganz oft, welche kraft wir schon als kind in uns gehabt haben müssen um später wege zu gehen, die - vor dem hintergrund des erlebten - undenkbar erscheinen.

      es ist ein verbrechen, den willen eines kindes mit aller gewalt zu brechen, kinder "nach dem willen der erzieher zu formen", bildung zu verweigern, sie zu demütigen...


      kliv wrote:

      Viele von uns haben einfach nur überlebt - und viele leider nicht. Alleine aus meiner Kindergruppe gib es vier Ehemalige, die nicht überlebt haben.

      Unser Problem ist, unsere Gesellschaft interessiert sich nicht dafür.
      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurecht finden.

      (Albert Einstein)
      @'xyz1:
      Es ist gut, das alles von Dir zu lesen. Es hilft auch mir.
      Sieht so aus, als hättest Du Dein Shangri-La (ein fiktiver Ort der inneren Ruhe) gefunden.
      Kirchliche Institutionen sind langlebig, und selbst wenn die damaligen Peiniger iom Laufe der Zeit schon abgetreten sind, kann man die Nachfolger, die heute diese Einrichtungen repräsentieren, damit konfrontieren. Das muss man auch - nicht nur um selber so etwas wie Genugtuung zu empfinden; es trögt auch damit zu bei, dafür zu sorgen, dass sich solche Dinge nie wieder - NIE WIEDER - wiederholen können. Durch Dein Engagement in der Behindertenarbeit trägst Du ja auch dazu bei; ich mache es durch meine Bücher und Aktivität in verschiedenen Bürgerinitiativen.
      Nochz einen schönen Tag!
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      @'xyz1:
      Es ist gut, das alles von Dir zu lesen. Es hilft auch mir.
      Sieht so aus, als hättest Du Dein Shangri-La (ein fiktiver Ort der inneren Ruhe) gefunden.
      Kirchliche Institutionen sind langlebig, und selbst wenn die damaligen Peiniger iom Laufe der Zeit schon abgetreten sind, kann man die Nachfolger, die heute diese Einrichtungen repräsentieren, damit konfrontieren. Das muss man auch - nicht nur um selber so etwas wie Genugtuung zu empfinden; es trögt auch damit zu bei, dafür zu sorgen, dass sich solche Dinge nie wieder - NIE WIEDER - wiederholen können. Durch Dein Engagement in der Behindertenarbeit trägst Du ja auch dazu bei; ich mache es durch meine Bücher und Aktivität in verschiedenen Bürgerinitiativen.
      Nochz einen schönen Tag!
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      @mbugu ich finde es klasse, dass du diesen Weg gehst/gegangen bist, denn der Weg war/ist richtig, denn nur wer sich selbst bewegt, bewegt etwas, ob nun für einen selbst oder für andere.

      Du bist der lebende Beweis dafür, dass kein Text, egal wie lang er auch ist, und keine Mühen umsonst sind, denn am Ende hat dich das Ziel belohnt. Obwohl, wie man liest, du noch gerne weiter machen würdest, ihnen allen zu zeigen, dass sich kämpfen lohnt und selbst wenn es für einen selbst ist. Lasse dich bitte niemals durch jemanden beeinflussen, der dir schreibt oder etwa Fragen stellt, wer das denn alles lesen solle. Das alles kam schon häufig vor und wenn man sich durch jene manipulieren lassen würde, die einem mit solchen Vorwürfen wie diesem kommen, ignoriere es, aber wem schreibe ich das?!

      Du hast genug und reichlich Lebenserfahrungen sammeln dürfen und dir den Wind um deine Nase in vielen Ecken der Welt wehen lassen dürfen. Du hast dir selbst bewiesen, dass es lohnt, gekämpft zu haben und wenn es auch nicht zu 100 Prozent das ist, was man sich erhofft hat.

      Die Chinesen sagen, der Weg ist das Ziel und du bist ganz kurz davor, so scheint es mir, doch passe bitte auch auf, wenn du angekommen bist, dass du keine Rachegefühle oder dergleichen hast, denn nur der, der vergeben kann, gelangt zu innerem Frieden und zu der Ausgeglichenheit im Leben, die vielen von uns lange versagt blieb.

      Ich will nicht über mich schreiben, aber innerlich frei werden von dem, was uns früher belastet hat, wird man tatsächlich nur, wenn man kämpft, egal gegen wen auch immer. Es beginnt mit der Erkenntnis, dass alles, was nie herausgelassen wurde, in einem nagt und die Ungewißheit, woran das lag, Gewißheit werden muss.

      Niemand von uns ist in der Lage, das Rad der Geschichte zurückzudrehen, doch vielleicht war manches nicht umsonst und im Wissen darum, durch welche Höllen viele von euch gingen, tragt ihr heute dazu bei, andere zu bewegen, sich vielleicht sogar selbst auf den Weg gemacht zu haben, frei werden zu wollen. Im Zweifel trägt sogar ein Forum wie dieses dazu bei, auch wenn man manchmal gegen Windmühlen hat kämpfen müssen, im Endeffekt war und ist so Einiges doch nicht ganz umsonst gewesen.

      Aufarbeitung ist eben kein Urlaub, sondern bedeutet, sich darauf einlassen, dass nicht alles so läuft, wie man es sich erhofft. Es kann schwer sein, kostet Zeit und Nerven, man wühlt sich durch viel Schriftverkehr, telefoniert/e und was noch alles so anfallen kann, wenn man an ein Ziel will. Oft sind es Mühen und Erkenntnisse, an die man kam, wobei manche indirekt vielleicht ohne es selbst gewußt beigetragen haben. Aber, wir haben vielleicht in den Heimen auch ein wenig lernen müssen, zu kämpfen und vielleicht kam uns das heute auch insofern quasi als späte Wiedergutmachung zugute?

      Ob ich jemals noch einmal hier so viel posten werde wie früher? Ich glaube, nein, denn irgendwann ist es doch genug und die armen user darf man manchmal auch nicht mit zu vielen Zeilen überfordern, daher belasse ich es erst einmal dabei und überlasse euch nun euch selbst. 8o

      Axel

      Post was edited 2 times, last by “Stern” ().

      @mbugu ich finde es klasse, dass du diesen Weg gehst/gegangen bist, denn der Weg war/ist richtig, denn nur wer sich selbst bewegt, bewegt etwas, ob nun für einen selbst oder für andere.

      Du bist der lebende Beweis dafür, dass kein Text, egal wie lang er auch ist, und keine Mühen umsonst sind, denn am Ende hat dich das Ziel belohnt. Obwohl, wie man liest, du noch gerne weiter machen würdest, ihnen allen zu zeigen, dass sich kämpfen lohnt und selbst wenn es für einen selbst ist. Lasse dich bitte niemals durch jemanden beeinflussen, der dir schreibt oder etwa Fragen stellt, wer das denn alles lesen solle. Das alles kam schon häufig vor und wenn man sich durch jene manipulieren lassen würde, die einem mit solchen Vorwürfen wie diesem kommen, ignoriere es, aber wem schreibe ich das?!

      Du hast genug und reichlich Lebenserfahrungen sammeln dürfen und dir den Wind um deine Nase in vielen Ecken der Welt wehen lassen dürfen. Du hast dir selbst bewiesen, dass es lohnt, gekämpft zu haben und wenn es auch nicht zu 100 Prozent das ist, was man sich erhofft hat.

      Die Chinesen sagen, der Weg ist das Ziel und du bist ganz kurz davor, so scheint es mir, doch passe bitte auch auf, wenn du angekommen bist, dass du keine Rachegefühle oder dergleichen hast, denn nur der, der vergeben kann, gelangt zu innerem Frieden und zu der Ausgeglichenheit im Leben, die vielen von uns lange versagt blieb.

      Ich will nicht über mich schreiben, aber innerlich frei werden von dem, was uns früher belastet hat, wird man tatsächlich nur, wenn man kämpft, egal gegen wen auch immer. Es beginnt mit der Erkenntnis, dass alles, was nie herausgelassen wurde, in einem nagt und die Ungewißheit, woran das lag, Gewißheit werden muss.

      Niemand von uns ist in der Lage, das Rad der Geschichte zurückzudrehen, doch vielleicht war manches nicht umsonst und im Wissen darum, durch welche Höllen viele von euch gingen, tragt ihr heute dazu bei, andere zu bewegen, sich vielleicht sogar selbst auf den Weg gemacht zu haben, frei werden zu wollen. Im Zweifel trägt sogar ein Forum wie dieses dazu bei, auch wenn man manchmal gegen Windmühlen hat kämpfen müssen, im Endeffekt war und ist so Einiges doch nicht ganz umsonst gewesen.

      Aufarbeitung ist eben kein Urlaub, sondern bedeutet, sich darauf einlassen, dass nicht alles so läuft, wie man es sich erhofft. Es kann schwer sein, kostet Zeit und Nerven, man wühlt sich durch viel Schriftverkehr, telefoniert/e und was noch alles so anfallen kann, wenn man an ein Ziel will. Oft sind es Mühen und Erkenntnisse, an die man kam, wobei manche indirekt vielleicht ohne es selbst gewußt beigetragen haben. Aber, wir haben vielleicht in den Heimen auch ein wenig lernen müssen, zu kämpfen und vielleicht kam uns das heute auch insofern quasi als späte Wiedergutmachung zugute?

      Ob ich jemals noch einmal hier so viel posten werde wie früher? Ich glaube, nein, denn irgendwann ist es doch genug und die armen user darf man manchmal auch nicht mit zu vielen Zeilen überfordern, daher belasse ich es erst einmal dabei und überlasse euch nun euch selbst. 8o

      Axel

      Post was edited 2 times, last by “Stern” ().

      Das Problem bei diesen extraorbitant langen Beiträgen ist, dass sie niemand liest. Sie sind schlicht und einfach zu lang. Wer in einem Forum nicht fähig ist, Beiträge kurz und prägnant zu formulieren, schreibt für die Wand. Von Axel zum Beispiel habe ich noch nie einen Beitrag zu Ende lesen können weil er spätestens nach dem dritten Neben- oder Halbsatz ins Schwafeln abgleitet. Brauch ich nicht zu lesen.

      Zum Thema: Im Psychologen-deutsch wird das wohl als 'Posttraumatische Belastungsstörung' bezeichnet, die im Wesentlichen nicht heilbar ist, man kann anscheinend die Symptome lindern. Ich habe etwas anderes gelernt: Ich kann keine "Vergangenheit aufarbeiten", ich kann nur lernen sie zu ertragen, ohne zusammen zu brechen und es ist bei mir auch keine PtBS, sondern es hat einen einfachen, deutschen Begriffsnamen: Opfer sexueller Gewalt, Opfer von erzieherischen Gewaltmaßnahmen, Opfer von Heimzwangsarbeit und Opfer von nicht einbezahlten Beiträgen in die Rentenversicherungen durch die Heimbetreiber, in meinem Fall katholische Erziehungsheime die der Aufsicht des LWL in Münster unterstanden.

      Du wurdest betrogen, ausgebeutet, missbraucht, versklavt und eines Tages schmeissen sie dich raus, weil du volljährig geworden bist. Da stehst Du nun mit Deinem Pappkoffer auf der Straße und niemand holt Dich ab. Und nun?

      Dieses Trauma von zehn Jahren Heimerziehung bleibt Dir und Du wirst es auch nicht los.Verschlossen, verbissen, nichts geben wollen, Mangel an Urvertrauen, alles in Frage stellen, manchmal zu arglos und vertrauensvoll sein. Man glaubt aufgrund enttäuschender Erfahrung, dass die anderen es grundsätzlich schlecht mit einem meinen. Man wähnt sich von einer feindlichen Umwelt umgeben, die es nur darauf abgesehen hat, einem Schaden zuzufügen...eine Endlosspirale die in letzter Konsequenz eigentlich nur im Knast oder im Suff enden kann.

      Ich hatte Glück, ich bin einfach geflüchtet, in fremde Länder, zu fremden Kulturen und zu Menschen die ähnlich tickten wie ich. Das machte es etwas erträglicher aber gelöst hat es nichts. Ich habe mich und meine Probleme immer mitgenommen auf die Seefahrt oder auf die Bohrinseln.

      Ralph und ich waren im gleichen Heim und haben uns öfters darüber ausgetauscht, er tickte ähnlich wie ich. Sein Fazit: Wir haben nun mal dieses Paket der Vergangenheit auf unseren Schultern, es wird auch mit der Zeit nicht leichter, denn ein Heimkindsyndrom hat man nicht...Heimkind ist man! Und zwar immer! Man muß lernen zu leben mit diesem Scheißpaket da oben ohne gleich in der nächsten katholische Einrichtung die Türen einzutreten und den Pfaffen mit einer Dachlatte ins Kreuz zu hauen, bringt eh nix.

      Wir haben hier ein wundervolles Forum, wo wir uns diesen ganzen Scheiß von der Seele reden können und Kraft tanken können und vielleicht anderen die noch ganz am Anfang stehen, die ersten Schritte in ein selbstverantwortliches Leben etwas erleichtern. Deswegen bin ich noch hier und nicht weil der Egon die Angela liebt und der Horst dem BVB die Treue schwört...
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses
      Das Problem bei diesen extraorbitant langen Beiträgen ist, dass sie niemand liest. Sie sind schlicht und einfach zu lang. Wer in einem Forum nicht fähig ist, Beiträge kurz und prägnant zu formulieren, schreibt für die Wand. Von Axel zum Beispiel habe ich noch nie einen Beitrag zu Ende lesen können weil er spätestens nach dem dritten Neben- oder Halbsatz ins Schwafeln abgleitet. Brauch ich nicht zu lesen.

      Zum Thema: Im Psychologen-deutsch wird das wohl als 'Posttraumatische Belastungsstörung' bezeichnet, die im Wesentlichen nicht heilbar ist, man kann anscheinend die Symptome lindern. Ich habe etwas anderes gelernt: Ich kann keine "Vergangenheit aufarbeiten", ich kann nur lernen sie zu ertragen, ohne zusammen zu brechen und es ist bei mir auch keine PtBS, sondern es hat einen einfachen, deutschen Begriffsnamen: Opfer sexueller Gewalt, Opfer von erzieherischen Gewaltmaßnahmen, Opfer von Heimzwangsarbeit und Opfer von nicht einbezahlten Beiträgen in die Rentenversicherungen durch die Heimbetreiber, in meinem Fall katholische Erziehungsheime die der Aufsicht des LWL in Münster unterstanden.

      Du wurdest betrogen, ausgebeutet, missbraucht, versklavt und eines Tages schmeissen sie dich raus, weil du volljährig geworden bist. Da stehst Du nun mit Deinem Pappkoffer auf der Straße und niemand holt Dich ab. Und nun?

      Dieses Trauma von zehn Jahren Heimerziehung bleibt Dir und Du wirst es auch nicht los.Verschlossen, verbissen, nichts geben wollen, Mangel an Urvertrauen, alles in Frage stellen, manchmal zu arglos und vertrauensvoll sein. Man glaubt aufgrund enttäuschender Erfahrung, dass die anderen es grundsätzlich schlecht mit einem meinen. Man wähnt sich von einer feindlichen Umwelt umgeben, die es nur darauf abgesehen hat, einem Schaden zuzufügen...eine Endlosspirale die in letzter Konsequenz eigentlich nur im Knast oder im Suff enden kann.

      Ich hatte Glück, ich bin einfach geflüchtet, in fremde Länder, zu fremden Kulturen und zu Menschen die ähnlich tickten wie ich. Das machte es etwas erträglicher aber gelöst hat es nichts. Ich habe mich und meine Probleme immer mitgenommen auf die Seefahrt oder auf die Bohrinseln.

      Ralph und ich waren im gleichen Heim und haben uns öfters darüber ausgetauscht, er tickte ähnlich wie ich. Sein Fazit: Wir haben nun mal dieses Paket der Vergangenheit auf unseren Schultern, es wird auch mit der Zeit nicht leichter, denn ein Heimkindsyndrom hat man nicht...Heimkind ist man! Und zwar immer! Man muß lernen zu leben mit diesem Scheißpaket da oben ohne gleich in der nächsten katholische Einrichtung die Türen einzutreten und den Pfaffen mit einer Dachlatte ins Kreuz zu hauen, bringt eh nix.

      Wir haben hier ein wundervolles Forum, wo wir uns diesen ganzen Scheiß von der Seele reden können und Kraft tanken können und vielleicht anderen die noch ganz am Anfang stehen, die ersten Schritte in ein selbstverantwortliches Leben etwas erleichtern. Deswegen bin ich noch hier und nicht weil der Egon die Angela liebt und der Horst dem BVB die Treue schwört...
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses
      Ich habe seit letzter Woche auch wieder jemanden aus meiner Kindergruppe gefunden. Wie sich der Kontakt entwickelt, werde ich sehen.

      Brötchen, seit letzter Woche kann ich verstehen, was du meinst.
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      Ich habe seit letzter Woche auch wieder jemanden aus meiner Kindergruppe gefunden. Wie sich der Kontakt entwickelt, werde ich sehen.

      Brötchen, seit letzter Woche kann ich verstehen, was du meinst.
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      Guten Morgen, Brötchen!
      Ja, lange Beiträge sind immer ein Problem. Wie aber dieser Thread hier zeigt, lesen auch manche solche langen Beiträge, ujnd wenn einmal alles gesagt ist, kann man auch kürzer treten, wenn man sich nicht ständig wiederholen will.
      Und was ist übrigens "lang"? Ich habe u.a. ein Buch mit 1026 Seiten veröffentlicht, das pro Exemplar 343 Euro kostet....nee, kein Jux. Es gibt Leute, die das Ding kaufen und auch noch lesen.
      Wahrscheinlich hatte ich ein paar lichte Momente, als ich das Werk schrieb.Meinen Verstand habe ich nämlich manchmal gar nicht beisammen....LOL
      Es ist eben alles relativ.


      brötchen wrote:

      Das Problem bei diesen extraorbitant langen Beiträgen ist, dass sie niemand liest. Sie sind schlicht und einfach zu lang. Wer in einem Forum nicht fähig ist, Beiträge kurz und prägnant zu formulieren, schreibt für die Wand. Von Axel zum Beispiel habe ich noch nie einen Beitrag zu Ende lesen können weil er spätestens nach dem dritten Neben- oder Halbsatz ins Schwafeln abgleitet. Brauch ich nicht zu lesen.

      Zum Thema: Im Psychologen-deutsch wird das wohl als 'Posttraumatische Belastungsstörung' bezeichnet, die im Wesentlichen nicht heilbar ist, man kann anscheinend die Symptome lindern. Ich habe etwas anderes gelernt: Ich kann keine "Vergangenheit aufarbeiten", ich kann nur lernen sie zu ertragen, ohne zusammen zu brechen und es ist bei mir auch keine PtBS, sondern es hat einen einfachen, deutschen Begriffsnamen: Opfer sexueller Gewalt, Opfer von erzieherischen Gewaltmaßnahmen, Opfer von Heimzwangsarbeit und Opfer von nicht einbezahlten Beiträgen in die Rentenversicherungen durch die Heimbetreiber, in meinem Fall katholische Erziehungsheime die der Aufsicht des LWL in Münster unterstanden.

      Du wurdest betrogen, ausgebeutet, missbraucht, versklavt und eines Tages schmeissen sie dich raus, weil du volljährig geworden bist. Da stehst Du nun mit Deinem Pappkoffer auf der Straße und niemand holt Dich ab. Und nun?

      Dieses Trauma von zehn Jahren Heimerziehung bleibt Dir und Du wirst es auch nicht los.Verschlossen, verbissen, nichts geben wollen, Mangel an Urvertrauen, alles in Frage stellen, manchmal zu arglos und vertrauensvoll sein. Man glaubt aufgrund enttäuschender Erfahrung, dass die anderen es grundsätzlich schlecht mit einem meinen. Man wähnt sich von einer feindlichen Umwelt umgeben, die es nur darauf abgesehen hat, einem Schaden zuzufügen...eine Endlosspirale die in letzter Konsequenz eigentlich nur im Knast oder im Suff enden kann.

      Ich hatte Glück, ich bin einfach geflüchtet, in fremde Länder, zu fremden Kulturen und zu Menschen die ähnlich tickten wie ich. Das machte es etwas erträglicher aber gelöst hat es nichts. Ich habe mich und meine Probleme immer mitgenommen auf die Seefahrt oder auf die Bohrinseln.

      Ralph und ich waren im gleichen Heim und haben uns öfters darüber ausgetauscht, er tickte ähnlich wie ich. Sein Fazit: Wir haben nun mal dieses Paket der Vergangenheit auf unseren Schultern, es wird auch mit der Zeit nicht leichter, denn ein Heimkindsyndrom hat man nicht...Heimkind ist man! Und zwar immer! Man muß lernen zu leben mit diesem Scheißpaket da oben ohne gleich in der nächsten katholische Einrichtung die Türen einzutreten und den Pfaffen mit einer Dachlatte ins Kreuz zu hauen, bringt eh nix.

      Wir haben hier ein wundervolles Forum, wo wir uns diesen ganzen Scheiß von der Seele reden können und Kraft tanken können und vielleicht anderen die noch ganz am Anfang stehen, die ersten Schritte in ein selbstverantwortliches Leben etwas erleichtern. Deswegen bin ich noch hier und nicht weil der Egon die Angela liebt und der Horst dem BVB die Treue schwört...
      NULL
      Guten Morgen, Brötchen!
      Ja, lange Beiträge sind immer ein Problem. Wie aber dieser Thread hier zeigt, lesen auch manche solche langen Beiträge, ujnd wenn einmal alles gesagt ist, kann man auch kürzer treten, wenn man sich nicht ständig wiederholen will.
      Und was ist übrigens "lang"? Ich habe u.a. ein Buch mit 1026 Seiten veröffentlicht, das pro Exemplar 343 Euro kostet....nee, kein Jux. Es gibt Leute, die das Ding kaufen und auch noch lesen.
      Wahrscheinlich hatte ich ein paar lichte Momente, als ich das Werk schrieb.Meinen Verstand habe ich nämlich manchmal gar nicht beisammen....LOL
      Es ist eben alles relativ.


      brötchen wrote:

      Das Problem bei diesen extraorbitant langen Beiträgen ist, dass sie niemand liest. Sie sind schlicht und einfach zu lang. Wer in einem Forum nicht fähig ist, Beiträge kurz und prägnant zu formulieren, schreibt für die Wand. Von Axel zum Beispiel habe ich noch nie einen Beitrag zu Ende lesen können weil er spätestens nach dem dritten Neben- oder Halbsatz ins Schwafeln abgleitet. Brauch ich nicht zu lesen.

      Zum Thema: Im Psychologen-deutsch wird das wohl als 'Posttraumatische Belastungsstörung' bezeichnet, die im Wesentlichen nicht heilbar ist, man kann anscheinend die Symptome lindern. Ich habe etwas anderes gelernt: Ich kann keine "Vergangenheit aufarbeiten", ich kann nur lernen sie zu ertragen, ohne zusammen zu brechen und es ist bei mir auch keine PtBS, sondern es hat einen einfachen, deutschen Begriffsnamen: Opfer sexueller Gewalt, Opfer von erzieherischen Gewaltmaßnahmen, Opfer von Heimzwangsarbeit und Opfer von nicht einbezahlten Beiträgen in die Rentenversicherungen durch die Heimbetreiber, in meinem Fall katholische Erziehungsheime die der Aufsicht des LWL in Münster unterstanden.

      Du wurdest betrogen, ausgebeutet, missbraucht, versklavt und eines Tages schmeissen sie dich raus, weil du volljährig geworden bist. Da stehst Du nun mit Deinem Pappkoffer auf der Straße und niemand holt Dich ab. Und nun?

      Dieses Trauma von zehn Jahren Heimerziehung bleibt Dir und Du wirst es auch nicht los.Verschlossen, verbissen, nichts geben wollen, Mangel an Urvertrauen, alles in Frage stellen, manchmal zu arglos und vertrauensvoll sein. Man glaubt aufgrund enttäuschender Erfahrung, dass die anderen es grundsätzlich schlecht mit einem meinen. Man wähnt sich von einer feindlichen Umwelt umgeben, die es nur darauf abgesehen hat, einem Schaden zuzufügen...eine Endlosspirale die in letzter Konsequenz eigentlich nur im Knast oder im Suff enden kann.

      Ich hatte Glück, ich bin einfach geflüchtet, in fremde Länder, zu fremden Kulturen und zu Menschen die ähnlich tickten wie ich. Das machte es etwas erträglicher aber gelöst hat es nichts. Ich habe mich und meine Probleme immer mitgenommen auf die Seefahrt oder auf die Bohrinseln.

      Ralph und ich waren im gleichen Heim und haben uns öfters darüber ausgetauscht, er tickte ähnlich wie ich. Sein Fazit: Wir haben nun mal dieses Paket der Vergangenheit auf unseren Schultern, es wird auch mit der Zeit nicht leichter, denn ein Heimkindsyndrom hat man nicht...Heimkind ist man! Und zwar immer! Man muß lernen zu leben mit diesem Scheißpaket da oben ohne gleich in der nächsten katholische Einrichtung die Türen einzutreten und den Pfaffen mit einer Dachlatte ins Kreuz zu hauen, bringt eh nix.

      Wir haben hier ein wundervolles Forum, wo wir uns diesen ganzen Scheiß von der Seele reden können und Kraft tanken können und vielleicht anderen die noch ganz am Anfang stehen, die ersten Schritte in ein selbstverantwortliches Leben etwas erleichtern. Deswegen bin ich noch hier und nicht weil der Egon die Angela liebt und der Horst dem BVB die Treue schwört...
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      @brötchen Dann will i mal exorbitant kurz schwafeln u ohne Nebensatz danke sagen. Nun, wenn du mich also nie vollständig gelesen hast, kennst du mich also auch nicht. daher resultieren dann auch ne Menge Irritationen zwischen uns Beiden insbesondere. Anders ist es nicht zu erklären.

      Es ist nun aber auch zu spät für Korrekturen u selbstverständlich werde i mich niemals anpassen, damit die Länge etwa stimmt.

      Wenn wir uns als ex Heimkinder also nicht mal die Mühe machten uns gegenseitig zu verstehen, wie sollen es dann Menschen ausserhalb dieses Forums können? War vieles dann doch umsonst?

      Danke an @mbugu der die Dinge etwas differenzierter sieht. Buchautoren wie ihr beide es seid, werdet wissen, dass mit nur drei Zeilen nicht alles gesagt u geschrieben werden kann.

      Das Buch von Brötchen ist übigens auch nicht nur drei Seiten lang u wer dann schon müde ist u das Interesse verloren hat, hat über ein ganz best. Kapitel früherer Zeitgeschichte nur wenig erfahren. Es braucht eben immer etwas mehr Inhalt u wer glaubt, im Trump- und Twitter Zeitalter Format alles sagen u schreiben zu können, der wird verstehen lernen, dass das nur an der Oberfläche kratzt......

      Apropos mich kratzt gar nichts mehr. So weit ist es nun mit mir gekommen... Wie konnte das geschehen...?

      Frei wird man übrigens auch, wenn man es sich traut, anderen die Wahrheit zu sagen. Auch untereinander oder gerade deswegen.

      lg Axel

      Post was edited 4 times, last by “Stern” ().

      @brötchen Dann will i mal exorbitant kurz schwafeln u ohne Nebensatz danke sagen. Nun, wenn du mich also nie vollständig gelesen hast, kennst du mich also auch nicht. daher resultieren dann auch ne Menge Irritationen zwischen uns Beiden insbesondere. Anders ist es nicht zu erklären.

      Es ist nun aber auch zu spät für Korrekturen u selbstverständlich werde i mich niemals anpassen, damit die Länge etwa stimmt.

      Wenn wir uns als ex Heimkinder also nicht mal die Mühe machten uns gegenseitig zu verstehen, wie sollen es dann Menschen ausserhalb dieses Forums können? War vieles dann doch umsonst?

      Danke an @mbugu der die Dinge etwas differenzierter sieht. Buchautoren wie ihr beide es seid, werdet wissen, dass mit nur drei Zeilen nicht alles gesagt u geschrieben werden kann.

      Das Buch von Brötchen ist übigens auch nicht nur drei Seiten lang u wer dann schon müde ist u das Interesse verloren hat, hat über ein ganz best. Kapitel früherer Zeitgeschichte nur wenig erfahren. Es braucht eben immer etwas mehr Inhalt u wer glaubt, im Trump- und Twitter Zeitalter Format alles sagen u schreiben zu können, der wird verstehen lernen, dass das nur an der Oberfläche kratzt......

      Apropos mich kratzt gar nichts mehr. So weit ist es nun mit mir gekommen... Wie konnte das geschehen...?

      Frei wird man übrigens auch, wenn man es sich traut, anderen die Wahrheit zu sagen. Auch untereinander oder gerade deswegen.

      lg Axel

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      brötchen wrote:

      Das Problem bei diesen extraorbitant langen Beiträgen ist, dass sie niemand liest. Sie sind schlicht und einfach zu lang. Wer in einem Forum nicht fähig ist, Beiträge kurz und prägnant zu formulieren, schreibt für die Wand.


      Das Nachfolgende "extraorbitant lange" schreiben von dir ist dann wohl auch nur ein Ausrutscher von Dir? Wäre schade.

      Im Prinzip hast du recht - mir passiert es auch immer wieder, mich in verschachtelten Sätzen auszudrücken, wo der Leser möglicherweise nach der 2. Schachtel schon nicht mehr weiß, um was es eigentlich geht.

      Aber ich habe zumindest für bestimmte Aktionen gelernt, mich auch kurz und manchmal auch sehr kurz zu fassen (z. B. beim Verfassen von Leserbriefen für die hiesige TZ - nur dann ist gewährtleistet, dass das Dingens dann auch veröffentlicht wird - leider) - das wird dann aber auch sehr häufig sehr bissig.

      Aber du wirst sicherlich auch den Langausholern zugestehen müssen, dass es gerade bei diesem Thema nicht mit kurzen und damit vielleicht prägnanten Aussagen getan ist - der Leser mag vielleicht damit zufrieden sein, kommt aber möglicherweise auch zukurz für das eigentliche Problem - so es ihn denn überhaupt interessiert. Und der Schreiber hat vielleicht nicht alles sagen können, was ihn gerade in diesem Moment bewegt.
      Sich selbst zu überraschen ist, was das Leben lebenswert macht. Oskar Wilde

      brötchen wrote:

      Das Problem bei diesen extraorbitant langen Beiträgen ist, dass sie niemand liest. Sie sind schlicht und einfach zu lang. Wer in einem Forum nicht fähig ist, Beiträge kurz und prägnant zu formulieren, schreibt für die Wand.


      Das Nachfolgende "extraorbitant lange" schreiben von dir ist dann wohl auch nur ein Ausrutscher von Dir? Wäre schade.

      Im Prinzip hast du recht - mir passiert es auch immer wieder, mich in verschachtelten Sätzen auszudrücken, wo der Leser möglicherweise nach der 2. Schachtel schon nicht mehr weiß, um was es eigentlich geht.

      Aber ich habe zumindest für bestimmte Aktionen gelernt, mich auch kurz und manchmal auch sehr kurz zu fassen (z. B. beim Verfassen von Leserbriefen für die hiesige TZ - nur dann ist gewährtleistet, dass das Dingens dann auch veröffentlicht wird - leider) - das wird dann aber auch sehr häufig sehr bissig.

      Aber du wirst sicherlich auch den Langausholern zugestehen müssen, dass es gerade bei diesem Thema nicht mit kurzen und damit vielleicht prägnanten Aussagen getan ist - der Leser mag vielleicht damit zufrieden sein, kommt aber möglicherweise auch zukurz für das eigentliche Problem - so es ihn denn überhaupt interessiert. Und der Schreiber hat vielleicht nicht alles sagen können, was ihn gerade in diesem Moment bewegt.
      Sich selbst zu überraschen ist, was das Leben lebenswert macht. Oskar Wilde
      Es sollen schon extra deshalb Kurzbiografien geschrieben worden sein, damit sie den Leser nicht überfordern und manche mögen gar nur deshalb geschrieben haben, um sich - von was auch immer - zu befreien. :Klugscheiss:

      Schreiben soll auch eine Art Therapie sein und so mancher von euch, vielleicht sogar andere, schrieben nur deshalb, weil sie geglaubt haben könnten, dass ihnen das hülfe. :engel:
      Es sollen schon extra deshalb Kurzbiografien geschrieben worden sein, damit sie den Leser nicht überfordern und manche mögen gar nur deshalb geschrieben haben, um sich - von was auch immer - zu befreien. :Klugscheiss:

      Schreiben soll auch eine Art Therapie sein und so mancher von euch, vielleicht sogar andere, schrieben nur deshalb, weil sie geglaubt haben könnten, dass ihnen das hülfe. :engel: