Wie wird man innerlich frei nach einer Heimkarriere?

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      Hallo mbugu,

      erstmal, dein Schweinepriester ist ja mal echt cool und spricht hier vielen sicher aus der tiefsten Seele. Wie du siehst, habe ich eine dicke und gemütliche Katze.

      In deinem Einstiegsbeitrag finde ich mich absolut wieder und ich teile deine Meinung, man braucht Jahre, um die Heimzeit so in sein Leben zu integrieren, dass man damit umgehen kann.

      Auch mir wurde die Bildung verwehrt, was sich zunächst auf mein berufliches Leben ausgewirkt hat. Als ich Frührentnerin wurde, habe ich damit begonnen, meinen Schulabschluss aufzumöbeln und vor zwei Jahren habe ich dann mein Ziel - das Abitur - erreicht.

      Unser Stern Axel hat da schon Recht, denn es ist auch wichtig, dass deine Umwelt mit deinen Wünschen konform geht. Mein Schwiegervater z. B. konnte nicht nachvollziehen, was ich denn nu mit dem Abschluss wollte. Ganz anders mein Chef, nachdem er mich mit Mathe-Hausaufgaben erwischt hat. Er fand mein Vorhaben toll und hat mich unterstützt, was auch bei einem Minijob nicht selbstverständlich ist. Ganz knuffig fand ich, ich durfte Hausaufgaben machen und die wurden auch kontrolliert - ebenso meine Klausuren. Auch die Zeugnisse hat er sich zeigen lassen und zu den Prüfungsterminen bekam ich Sonderurlaub und nach den bestandenen Prüfungen bekam ich Blümchen.

      Heute gehe ich meiner Leidenschaft - der Meteorologie - nach. Ich habe mich schon als Kind für das Wetter interessiert. Vor einigen Wochen erhielt ich nach einer Anhörung den Rat, mich künftig weiterhin mit meinen Wolken zu befassen - die würden mich glücklicher machen. Und in der Tat, meine Wolken machen mich glücklicher und auch hier werde ich durch meinen Mann und meine Kollegen unterstützt.

      Ich kann meine Geschichte nicht ändern - die ist geschrieben. Aber ich kann ein neues Kapitel aufmachen.
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      Hallo mbugu,

      erstmal, dein Schweinepriester ist ja mal echt cool und spricht hier vielen sicher aus der tiefsten Seele. Wie du siehst, habe ich eine dicke und gemütliche Katze.

      In deinem Einstiegsbeitrag finde ich mich absolut wieder und ich teile deine Meinung, man braucht Jahre, um die Heimzeit so in sein Leben zu integrieren, dass man damit umgehen kann.

      Auch mir wurde die Bildung verwehrt, was sich zunächst auf mein berufliches Leben ausgewirkt hat. Als ich Frührentnerin wurde, habe ich damit begonnen, meinen Schulabschluss aufzumöbeln und vor zwei Jahren habe ich dann mein Ziel - das Abitur - erreicht.

      Unser Stern Axel hat da schon Recht, denn es ist auch wichtig, dass deine Umwelt mit deinen Wünschen konform geht. Mein Schwiegervater z. B. konnte nicht nachvollziehen, was ich denn nu mit dem Abschluss wollte. Ganz anders mein Chef, nachdem er mich mit Mathe-Hausaufgaben erwischt hat. Er fand mein Vorhaben toll und hat mich unterstützt, was auch bei einem Minijob nicht selbstverständlich ist. Ganz knuffig fand ich, ich durfte Hausaufgaben machen und die wurden auch kontrolliert - ebenso meine Klausuren. Auch die Zeugnisse hat er sich zeigen lassen und zu den Prüfungsterminen bekam ich Sonderurlaub und nach den bestandenen Prüfungen bekam ich Blümchen.

      Heute gehe ich meiner Leidenschaft - der Meteorologie - nach. Ich habe mich schon als Kind für das Wetter interessiert. Vor einigen Wochen erhielt ich nach einer Anhörung den Rat, mich künftig weiterhin mit meinen Wolken zu befassen - die würden mich glücklicher machen. Und in der Tat, meine Wolken machen mich glücklicher und auch hier werde ich durch meinen Mann und meine Kollegen unterstützt.

      Ich kann meine Geschichte nicht ändern - die ist geschrieben. Aber ich kann ein neues Kapitel aufmachen.
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      @O. Kliv:
      Danke für Deinen Post, ich kann auch Deinen Willen, dahin zu kommen, wo Du sein willst, gut nachvollziehen. Und herzlichen Glückwunsch zu Deinem Erfolg! Gut zu wissen, dass en auch noch Andere gibt, die einen ähnlichen Weg wie ich selber gegangen bin.
      Ob die Umwelt mit den eigenen Wünschen und Plänen immer konform gehen muss, wage ich zu bezweifeln. Die "Umwelt" (wer ist das eigentlich?) hat kein Recht darüber zu bestimmen, so lange ich das Prinzip "Leben und leben lassen" einhalte und Andere damit nicht einschränke. Im Gegenteil, sie würde sich nicht an das Prinzip halten. Dann ist eben Trotz und Widerstand angesagt...

      @L. Laaser:
      Ja, richtig. Wie Du siehst, stelle ich den gängigen Efolgs-, Leistungs- und Elitenbegriff in Frage und komme eigentlich zu der Aussage, dass eigentlich Andere - Leute wie Du - die wahren "Eliten" sind, die unter widrigsten Umständen etwas aus ihrem Leben gemacht haben. Genauso die Putzfrau, die jeden Tag für relativ wenig Geld fleißig ihrer Arbeit nachgeht. Ich habe für mich den Anspruch, auf dem Teppich zu bleiben und nie zu vergessen, woher ich eigentlich komme. Daas bestimmt dann auch meine Parteilichkeit.

      Noch einen schönen Tag allen hier!
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      @O. Kliv:
      Danke für Deinen Post, ich kann auch Deinen Willen, dahin zu kommen, wo Du sein willst, gut nachvollziehen. Und herzlichen Glückwunsch zu Deinem Erfolg! Gut zu wissen, dass en auch noch Andere gibt, die einen ähnlichen Weg wie ich selber gegangen bin.
      Ob die Umwelt mit den eigenen Wünschen und Plänen immer konform gehen muss, wage ich zu bezweifeln. Die "Umwelt" (wer ist das eigentlich?) hat kein Recht darüber zu bestimmen, so lange ich das Prinzip "Leben und leben lassen" einhalte und Andere damit nicht einschränke. Im Gegenteil, sie würde sich nicht an das Prinzip halten. Dann ist eben Trotz und Widerstand angesagt...

      @L. Laaser:
      Ja, richtig. Wie Du siehst, stelle ich den gängigen Efolgs-, Leistungs- und Elitenbegriff in Frage und komme eigentlich zu der Aussage, dass eigentlich Andere - Leute wie Du - die wahren "Eliten" sind, die unter widrigsten Umständen etwas aus ihrem Leben gemacht haben. Genauso die Putzfrau, die jeden Tag für relativ wenig Geld fleißig ihrer Arbeit nachgeht. Ich habe für mich den Anspruch, auf dem Teppich zu bleiben und nie zu vergessen, woher ich eigentlich komme. Daas bestimmt dann auch meine Parteilichkeit.

      Noch einen schönen Tag allen hier!
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      mbugu wrote:

      Ob die Umwelt mit den eigenen Wünschen und Plänen immer konform gehen muss, wage ich zu bezweifeln. Die "Umwelt" (wer ist das eigentlich?) hat kein Recht darüber zu bestimmen, so lange ich das Prinzip "Leben und leben lassen" einhalte und Andere damit nicht einschränke.


      Das Recht haben sie nicht, nehmen es sich aber und zwar öfter, als einem lieb sein kann. In meinem Fall war mein Schwiegervater der Meinung; statt irgendwelchen Unsinn zu lernen, den ich dann doch nicht mehr beruflich umsetzen kann, sollte ich doch besser Angehörige pflegen. Ruhe hatte ich erst, nachdem ich wissen wollte, welches Problem er denn hätte, wenn sich Frauen weiterbilden.
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      mbugu wrote:

      Ob die Umwelt mit den eigenen Wünschen und Plänen immer konform gehen muss, wage ich zu bezweifeln. Die "Umwelt" (wer ist das eigentlich?) hat kein Recht darüber zu bestimmen, so lange ich das Prinzip "Leben und leben lassen" einhalte und Andere damit nicht einschränke.


      Das Recht haben sie nicht, nehmen es sich aber und zwar öfter, als einem lieb sein kann. In meinem Fall war mein Schwiegervater der Meinung; statt irgendwelchen Unsinn zu lernen, den ich dann doch nicht mehr beruflich umsetzen kann, sollte ich doch besser Angehörige pflegen. Ruhe hatte ich erst, nachdem ich wissen wollte, welches Problem er denn hätte, wenn sich Frauen weiterbilden.
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      Jaja, immer diese sich weiterbildenden Frauen...Der männliche Gegenpart hat dann ein Problem damit, wenn er befürcjhten muss, dass die Frau dann mit dem "Patriarchen" auf gleicher Augenhöhe steht.
      Kennen wir doch - schon in etwas anderer Form auch aus den Heimen.
      Im Geiste zünde ich jetzt schon mal ein kleines Feuer unter dem Allerwertesten dieses Patriarchen an....LOOOL
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      Jaja, immer diese sich weiterbildenden Frauen...Der männliche Gegenpart hat dann ein Problem damit, wenn er befürcjhten muss, dass die Frau dann mit dem "Patriarchen" auf gleicher Augenhöhe steht.
      Kennen wir doch - schon in etwas anderer Form auch aus den Heimen.
      Im Geiste zünde ich jetzt schon mal ein kleines Feuer unter dem Allerwertesten dieses Patriarchen an....LOOOL
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      Ach mbugu, nicht nötig, der sitzt schon ganz richtig. Er lebt nicht mehr und war damals auch meiner Schwiegermutter gegenüber mitunter ein richtiges Ekelpaket.

      Ich hab mir nie etwas von ihm gefallen lassen. Zwischen uns sind immer wieder die Funken geschlagen. :D
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      Ach mbugu, nicht nötig, der sitzt schon ganz richtig. Er lebt nicht mehr und war damals auch meiner Schwiegermutter gegenüber mitunter ein richtiges Ekelpaket.

      Ich hab mir nie etwas von ihm gefallen lassen. Zwischen uns sind immer wieder die Funken geschlagen. :D
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      @Kliv:
      Gut, dass Du da "Funken hast schlagen lassen". Selbst ist die Frau!
      Zum allgemeinen bessren Verständnis: ich bin ein Buchschreiber, und in meinen Texten benutze ich manchmal gern eine etwas blumnige oder überzeichnete Sprache. Für mich sind das Stilkmittelk. Ich hätte z.B. auch schreiben können: "Solchen Patriarchen sollte man Kontra geben". Wenn ich das aber mit dem Feuer unter dem Allerwertesten als Bild benutze, ist es sicher viel drastischer und auch vielleicht unterhaltsamer. Also keine Rede davon, dass ich da ein Feuer legen würde....LOL
      In dem Thread "Verlorener Verstand" habe ich auf gleiche Weise überzeichet. UM das nachvollzhiehen zu können, muss man die Interna kennen, die ich nicht erwähnt habe und wollte. Z.B. waren die mit Beruhigungspritzen u.Ä., sehr schnell bei der Hand, wenn pubertierende Jugendliche mal ein wenig unbotsam waren. So auch bei mir. Diese Diakone hatten alle neben ihrer Diakonie-Ausbildung auch noch eine Krankenpfleger-Ausbildung. Wenn ich also am Ende meiner Jux-Mail die Zwangsjacke erwähne und auf die Schippe nehme, so hat das einen realen Hintergrund, der denen ja nicht uinbekannt sein dürfte. Heute tun die ja so modern und betreiben nun aujch noch eine Hochschule für Diakonie (was es nicht alles gibt) und wollen alle so "modern" sein. Die Vergangenheit wird dabei total ausgeblendet. Und genau das habe ich mal aufs Korn genommen.
      M.a.W.: wie passen denn Schläge, Zwangsjacken und Spritzen aus nicht-medizinsichen Anlässen in diese "Diakoniewissenschaft"? Das musste denen mal um den Bart geschmiert werden. Wenn man die dabei etwas hochnehmen kann statt zu schimpfen, finde ich das durchauis "geistreich" und angemessen. und einen gewissen Unterhaltuzngswert hat es ja auch,
      Ooooh...wo ist denn mein Verstand geblieben? hzat den jemand hier im Forum gefunden?....LOOOL
      Einen schönen guten Morgen Euch allen!....Hahahaha
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      @Kliv:
      Gut, dass Du da "Funken hast schlagen lassen". Selbst ist die Frau!
      Zum allgemeinen bessren Verständnis: ich bin ein Buchschreiber, und in meinen Texten benutze ich manchmal gern eine etwas blumnige oder überzeichnete Sprache. Für mich sind das Stilkmittelk. Ich hätte z.B. auch schreiben können: "Solchen Patriarchen sollte man Kontra geben". Wenn ich das aber mit dem Feuer unter dem Allerwertesten als Bild benutze, ist es sicher viel drastischer und auch vielleicht unterhaltsamer. Also keine Rede davon, dass ich da ein Feuer legen würde....LOL
      In dem Thread "Verlorener Verstand" habe ich auf gleiche Weise überzeichet. UM das nachvollzhiehen zu können, muss man die Interna kennen, die ich nicht erwähnt habe und wollte. Z.B. waren die mit Beruhigungspritzen u.Ä., sehr schnell bei der Hand, wenn pubertierende Jugendliche mal ein wenig unbotsam waren. So auch bei mir. Diese Diakone hatten alle neben ihrer Diakonie-Ausbildung auch noch eine Krankenpfleger-Ausbildung. Wenn ich also am Ende meiner Jux-Mail die Zwangsjacke erwähne und auf die Schippe nehme, so hat das einen realen Hintergrund, der denen ja nicht uinbekannt sein dürfte. Heute tun die ja so modern und betreiben nun aujch noch eine Hochschule für Diakonie (was es nicht alles gibt) und wollen alle so "modern" sein. Die Vergangenheit wird dabei total ausgeblendet. Und genau das habe ich mal aufs Korn genommen.
      M.a.W.: wie passen denn Schläge, Zwangsjacken und Spritzen aus nicht-medizinsichen Anlässen in diese "Diakoniewissenschaft"? Das musste denen mal um den Bart geschmiert werden. Wenn man die dabei etwas hochnehmen kann statt zu schimpfen, finde ich das durchauis "geistreich" und angemessen. und einen gewissen Unterhaltuzngswert hat es ja auch,
      Ooooh...wo ist denn mein Verstand geblieben? hzat den jemand hier im Forum gefunden?....LOOOL
      Einen schönen guten Morgen Euch allen!....Hahahaha
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      mbugu wrote:




      Ooooh...wo ist denn mein Verstand geblieben? hzat den jemand hier im Forum gefunden?....LOOOL...
      ...
      ....Hahahaha


      zwischen deinem bürostuhl und dem pc :LOL:

      mal was grundsätzliches zu deinen beiträgen: sie gehen mir sehr unter die haut und ich frage mich ganz oft, welche kraft wir schon als kind in uns gehabt haben müssen um später wege zu gehen, die - vor dem hintergrund des erlebten - undenkbar erscheinen.

      es ist ein verbrechen, den willen eines kindes mit aller gewalt zu brechen, kinder "nach dem willen der erzieher zu formen", bildung zu verweigern, sie zu demütigen...


      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurecht finden.

      (Albert Einstein)

      Post was edited 5 times, last by “xyz1” ().

      mbugu wrote:




      Ooooh...wo ist denn mein Verstand geblieben? hzat den jemand hier im Forum gefunden?....LOOOL...
      ...
      ....Hahahaha


      zwischen deinem bürostuhl und dem pc :LOL:

      mal was grundsätzliches zu deinen beiträgen: sie gehen mir sehr unter die haut und ich frage mich ganz oft, welche kraft wir schon als kind in uns gehabt haben müssen um später wege zu gehen, die - vor dem hintergrund des erlebten - undenkbar erscheinen.

      es ist ein verbrechen, den willen eines kindes mit aller gewalt zu brechen, kinder "nach dem willen der erzieher zu formen", bildung zu verweigern, sie zu demütigen...


      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurecht finden.

      (Albert Einstein)

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      Viele von uns haben einfach nur überlebt - und viele leider nicht. Alleine aus meiner Kindergruppe gib es vier Ehemalige, die nicht überlebt haben.

      Unser Problem ist, unsere Gesellschaft interessiert sich nicht dafür.
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      Viele von uns haben einfach nur überlebt - und viele leider nicht. Alleine aus meiner Kindergruppe gib es vier Ehemalige, die nicht überlebt haben.

      Unser Problem ist, unsere Gesellschaft interessiert sich nicht dafür.
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      kliv wrote:

      Viele von uns haben einfach nur überlebt - und viele leider nicht. Alleine aus meiner Kindergruppe gib es vier Ehemalige, die nicht überlebt haben.

      Unser Problem ist, unsere Gesellschaft interessiert sich nicht dafür.
      -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      es wäre sicherlich hilfreich gewesen, die gesellschaft wäre interesssierter gewesen und hätte hinterfragt, was hinter den mauern passiert. stattdessen hat sie ein bild von jugendlichen geprägt, welches dazu führte, dass sie hinter dicken mauern verschwanden. insofern hat sie sich mit schuldig gemacht.
      aber das nicht mehr zu korrigieren. und heute ist mir das ziemlich egal, was die gesellschaft von uns gehalten hat und vielleicht auch noch hält. wir müssen für uns klar haben, dass in ganz vielen fällen die moralvorstellungen uns zu fall gebracht haben.

      wie sagte martin schulz nach einer verlorenen landtagswahl (ich glaube das war saarland): "aufstehen, helm auf und an die arbeit...!"

      aber ich weiß auch, dass viele so sehr traumatisiert sind, dass sie irgendwie überleben, vielleicht auch nicht so viel glück hatten, wie wir es hier lesen können.

      ich bin dankbar für das leben, dass ich jetzt führen kann - selbstbestimmt.
      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurecht finden.

      (Albert Einstein)

      kliv wrote:

      Viele von uns haben einfach nur überlebt - und viele leider nicht. Alleine aus meiner Kindergruppe gib es vier Ehemalige, die nicht überlebt haben.

      Unser Problem ist, unsere Gesellschaft interessiert sich nicht dafür.
      -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      es wäre sicherlich hilfreich gewesen, die gesellschaft wäre interesssierter gewesen und hätte hinterfragt, was hinter den mauern passiert. stattdessen hat sie ein bild von jugendlichen geprägt, welches dazu führte, dass sie hinter dicken mauern verschwanden. insofern hat sie sich mit schuldig gemacht.
      aber das nicht mehr zu korrigieren. und heute ist mir das ziemlich egal, was die gesellschaft von uns gehalten hat und vielleicht auch noch hält. wir müssen für uns klar haben, dass in ganz vielen fällen die moralvorstellungen uns zu fall gebracht haben.

      wie sagte martin schulz nach einer verlorenen landtagswahl (ich glaube das war saarland): "aufstehen, helm auf und an die arbeit...!"

      aber ich weiß auch, dass viele so sehr traumatisiert sind, dass sie irgendwie überleben, vielleicht auch nicht so viel glück hatten, wie wir es hier lesen können.

      ich bin dankbar für das leben, dass ich jetzt führen kann - selbstbestimmt.
      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurecht finden.

      (Albert Einstein)
      Du hattest geschrieben:

      mal was grundsätzliches zu deinen beiträgen: sie gehen mir sehr unter die haut und ich frage mich ganz oft, welche kraft wir schon als kind in uns gehabt haben müssen um später wege zu gehen, die - vor dem hintergrund des erlebten - undenkbar erscheinen.

      Ich weiß nicht, ob ich eine solche Kraft immer hatte. Im Heim hatte ich manchmal einen unheimlichen Hass auf meine Peiniger und das war dann die Triebfeder, soweit zu kommen, dass ich mit denen auf einer Augenhöhe stehen und sie in ihre Schranken, wenn nötig, verweisen kann. Als Kind kann man das normalerweise nicht. Heute kann ich es. Du kannst es heute auch. Und allein das zählt.
      Wenn es Dir hilft und Du die Möglichkeit dazu hast, zwinge Deine früheren Peiniger, sich wenigstens heute der Vergangenheit zu stellen. Ich bin seit etwa einem halben Jahr dabei, das in Bezug auf auf Bethel zu tun, wo ich war.
      Ich hoffe nur, dass dir das, was ich schreibe, nicht negativ für Dich unter die Haut geht und Du damit klarkommst. Wenn nicht, verstehe ich auch das..
      Wichtig ist, dass Du Dir sagst: Mich demütigt heute nimand mehr! Aufrecht stehen und dem Gegenüber in die Augen schauen anstatt wegzuducken. Nur so kannst man trotz Heimvergangenheit einigermaßen menschenwürdig leben. Alles Gute dabei!

      xyz1 wrote:

      mbugu wrote:




      Ooooh...wo ist denn mein Verstand geblieben? hzat den jemand hier im Forum gefunden?....LOOOL...
      ...
      ....Hahahaha


      zwischen deinem bürostuhl und dem pc :LOL:

      mal was grundsätzliches zu deinen beiträgen: sie gehen mir sehr unter die haut und ich frage mich ganz oft, welche kraft wir schon als kind in uns gehabt haben müssen um später wege zu gehen, die - vor dem hintergrund des erlebten - undenkbar erscheinen.

      es ist ein verbrechen, den willen eines kindes mit aller gewalt zu brechen, kinder "nach dem willen der erzieher zu formen", bildung zu verweigern, sie zu demütigen...


      kliv wrote:

      Viele von uns haben einfach nur überlebt - und viele leider nicht. Alleine aus meiner Kindergruppe gib es vier Ehemalige, die nicht überlebt haben.

      Unser Problem ist, unsere Gesellschaft interessiert sich nicht dafür.
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      Du hattest geschrieben:

      mal was grundsätzliches zu deinen beiträgen: sie gehen mir sehr unter die haut und ich frage mich ganz oft, welche kraft wir schon als kind in uns gehabt haben müssen um später wege zu gehen, die - vor dem hintergrund des erlebten - undenkbar erscheinen.

      Ich weiß nicht, ob ich eine solche Kraft immer hatte. Im Heim hatte ich manchmal einen unheimlichen Hass auf meine Peiniger und das war dann die Triebfeder, soweit zu kommen, dass ich mit denen auf einer Augenhöhe stehen und sie in ihre Schranken, wenn nötig, verweisen kann. Als Kind kann man das normalerweise nicht. Heute kann ich es. Du kannst es heute auch. Und allein das zählt.
      Wenn es Dir hilft und Du die Möglichkeit dazu hast, zwinge Deine früheren Peiniger, sich wenigstens heute der Vergangenheit zu stellen. Ich bin seit etwa einem halben Jahr dabei, das in Bezug auf auf Bethel zu tun, wo ich war.
      Ich hoffe nur, dass dir das, was ich schreibe, nicht negativ für Dich unter die Haut geht und Du damit klarkommst. Wenn nicht, verstehe ich auch das..
      Wichtig ist, dass Du Dir sagst: Mich demütigt heute nimand mehr! Aufrecht stehen und dem Gegenüber in die Augen schauen anstatt wegzuducken. Nur so kannst man trotz Heimvergangenheit einigermaßen menschenwürdig leben. Alles Gute dabei!

      xyz1 wrote:

      mbugu wrote:




      Ooooh...wo ist denn mein Verstand geblieben? hzat den jemand hier im Forum gefunden?....LOOOL...
      ...
      ....Hahahaha


      zwischen deinem bürostuhl und dem pc :LOL:

      mal was grundsätzliches zu deinen beiträgen: sie gehen mir sehr unter die haut und ich frage mich ganz oft, welche kraft wir schon als kind in uns gehabt haben müssen um später wege zu gehen, die - vor dem hintergrund des erlebten - undenkbar erscheinen.

      es ist ein verbrechen, den willen eines kindes mit aller gewalt zu brechen, kinder "nach dem willen der erzieher zu formen", bildung zu verweigern, sie zu demütigen...


      kliv wrote:

      Viele von uns haben einfach nur überlebt - und viele leider nicht. Alleine aus meiner Kindergruppe gib es vier Ehemalige, die nicht überlebt haben.

      Unser Problem ist, unsere Gesellschaft interessiert sich nicht dafür.
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