Heime als "tolalitäre Instituition"

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      Heime als "tolalitäre Instituition"

      Wer ein Heim innerhalb oder außerhalb der Psychiatrie in der Zeit zwischen 1950 und 1975 durchlaufen hat, weiß,. was das bedeutet. Für die meiten Betroffenen war es die Hölle, und oft leiden sie noch heute darunter.

      Nun gibt es Sozialwissenschaftler, in der Regel selbst ohne solchen einschlägigen Erfahrungen, die angesichts solcher Zustände in den Heimen in Ost und West für diesen Zeitraum (und sicher auch später, wo das noch zutrifft) von "totaltären Institutionen" sprechen.

      Was heißt das eigentliich? "Insititution" steht, vereinfacht aujsgedrückt, für eine solche Heimeinrichtuing selbst, ob in Bethel, Freistatt onder in irgendeinem JWH in der früheren DDR. Es gab sie eben überall, und auch im Einzelfall nochj heute, "Totalitär" bedeutet ein undemokratisches, an grundlegenden Menschennrechten vorbeigehendes Heimregime oder "Heimherrschaft" der leitendenn Sozialarbeiter, Diakone oder auch Schwestern oder durch wen sonst auch immer. Die "Insassen" oder "Bewolhner", wie man heute wohl sagt, waren in einem solchen "totalitären Heimregime" eben auch der Willkür der Heimleitung und der von ihr gesteuerten Mitarbeiterschaft (Erzieher, Pfleger, Diakone oder was auch immer) ausgesetzt. Letzteres ist eben auch ein Merkmal einer "totalitärenm Institution".

      "Totalitär" bedeutet eben immer, dass man einen selnnstherrlichen Diktator, ob nun in der Regierung oder in einem Heim, vor die Nase gesetzt bekommt, gegen den man sich kaum wehren kann, der gefürchtet und nicht beliebt ist, ja sogar gehasst wird. Und dessen miehgr oder minder großen menschlichen Gemeinheiten und Schweinereien nur allzu bekanntn sind.

      Der früheren DDR wird ein totalitäres Regime nachgesagt, mit anderen Worten: Es war eine Diktatur. Die damals noch westdeutsche B RD hingegen sei im Vergleich dazu ein Hort der Demokratie gewesen, wo die Menschenrechte angeblich hochgehalten wurden. Und trotzdem gab es auch hier -. wie in der früheren DDR - solche Heime als "totalitäre Institution".

      Eine historische Tatsache ist, dass beide Gesellschaftenn - die der DDR sowie die der westdeutschen BRD - auf der geistigenn Tradition der Nazi-Zeit und autoritären Strujkturen aufbauen musste, die es auch schon vor der Nazi-Zeit gab. Diese Tatsache könnte erklären, warum es in beidenn Teilenn Deutschlands Heime mit ähnlichen Strukturen und den gleichen schlimmen Erfahrungenn für die Betroffenen gab.

      Ich bin selber einer der vielen Betroffenen habe für mich angesichts der schlimmen Erfahrungen entschieden, dass gelten muss: "Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt". Das dann im späteren Lebenn konsequent anzuwenden bedeutet Mut und innere Stärke zu haben und trotz der relativ schlechten Ausgangslage einigermaßen selbstbewusst durchs Leben zu gehen. Nicht jeder kannn und schjafft das;: Manche sind an den Nachbelastungen aus ihrer Vergangenheit innerlich und äußerlich zerbrochen. Unter den Betroffenen sollten die Stärkeren die weniger Belastbaren unterstützen, wo immer es geht.

      Denn nur die "Wahrheit" und der gemeinsame solidarische Widerstand wird Euch und uns alle freimachen!

      Hört sich vielleicht alles etwas geschraubt und hochgestochen an, aber ich musste es einfach mal loswerden!

      Noch einen schönen Tag Allen hier!
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      Heime als "tolalitäre Instituition"

      Wer ein Heim innerhalb oder außerhalb der Psychiatrie in der Zeit zwischen 1950 und 1975 durchlaufen hat, weiß,. was das bedeutet. Für die meiten Betroffenen war es die Hölle, und oft leiden sie noch heute darunter.

      Nun gibt es Sozialwissenschaftler, in der Regel selbst ohne solchen einschlägigen Erfahrungen, die angesichts solcher Zustände in den Heimen in Ost und West für diesen Zeitraum (und sicher auch später, wo das noch zutrifft) von "totaltären Institutionen" sprechen.

      Was heißt das eigentliich? "Insititution" steht, vereinfacht aujsgedrückt, für eine solche Heimeinrichtuing selbst, ob in Bethel, Freistatt onder in irgendeinem JWH in der früheren DDR. Es gab sie eben überall, und auch im Einzelfall nochj heute, "Totalitär" bedeutet ein undemokratisches, an grundlegenden Menschennrechten vorbeigehendes Heimregime oder "Heimherrschaft" der leitendenn Sozialarbeiter, Diakone oder auch Schwestern oder durch wen sonst auch immer. Die "Insassen" oder "Bewolhner", wie man heute wohl sagt, waren in einem solchen "totalitären Heimregime" eben auch der Willkür der Heimleitung und der von ihr gesteuerten Mitarbeiterschaft (Erzieher, Pfleger, Diakone oder was auch immer) ausgesetzt. Letzteres ist eben auch ein Merkmal einer "totalitärenm Institution".

      "Totalitär" bedeutet eben immer, dass man einen selnnstherrlichen Diktator, ob nun in der Regierung oder in einem Heim, vor die Nase gesetzt bekommt, gegen den man sich kaum wehren kann, der gefürchtet und nicht beliebt ist, ja sogar gehasst wird. Und dessen miehgr oder minder großen menschlichen Gemeinheiten und Schweinereien nur allzu bekanntn sind.

      Der früheren DDR wird ein totalitäres Regime nachgesagt, mit anderen Worten: Es war eine Diktatur. Die damals noch westdeutsche B RD hingegen sei im Vergleich dazu ein Hort der Demokratie gewesen, wo die Menschenrechte angeblich hochgehalten wurden. Und trotzdem gab es auch hier -. wie in der früheren DDR - solche Heime als "totalitäre Institution".

      Eine historische Tatsache ist, dass beide Gesellschaftenn - die der DDR sowie die der westdeutschen BRD - auf der geistigenn Tradition der Nazi-Zeit und autoritären Strujkturen aufbauen musste, die es auch schon vor der Nazi-Zeit gab. Diese Tatsache könnte erklären, warum es in beidenn Teilenn Deutschlands Heime mit ähnlichen Strukturen und den gleichen schlimmen Erfahrungenn für die Betroffenen gab.

      Ich bin selber einer der vielen Betroffenen habe für mich angesichts der schlimmen Erfahrungen entschieden, dass gelten muss: "Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt". Das dann im späteren Lebenn konsequent anzuwenden bedeutet Mut und innere Stärke zu haben und trotz der relativ schlechten Ausgangslage einigermaßen selbstbewusst durchs Leben zu gehen. Nicht jeder kannn und schjafft das;: Manche sind an den Nachbelastungen aus ihrer Vergangenheit innerlich und äußerlich zerbrochen. Unter den Betroffenen sollten die Stärkeren die weniger Belastbaren unterstützen, wo immer es geht.

      Denn nur die "Wahrheit" und der gemeinsame solidarische Widerstand wird Euch und uns alle freimachen!

      Hört sich vielleicht alles etwas geschraubt und hochgestochen an, aber ich musste es einfach mal loswerden!

      Noch einen schönen Tag Allen hier!
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      Zitat von mbugu.

      Denn nur die "Wahrheit" und der gemeinsame solidarische Widerstand wird Euch und uns alle freimachen!Hört sich vielleicht alles etwas geschraubt und hochgestochen an, aber ich musste es einfach mal loswerden!Noch einen schönen Tag Allen hier!
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      Hallo mbugu.
      Du hast es in Deinen Posting zum Ausdruck gebracht.Das die Heime über dich nach belieben Verfügen konnte,hast Du richtig Beschrieben.Ich war zwei Jahre auf Johannesburg in Börgermoor.Ich bekam Urlaub vom Heim und meine Mutter ging zum Jugendamt um den Urlaub zu verlängern.Das Jugendamt Genehmigte eine Verlängerung und das Heim lehnte ab.das sagte mir damals was die Heime über das Jugendamt den längeren Arm hatte.Es war im großen ganzen so.Man war den Heimen Ausgeliefert.
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      Zitat von mbugu.

      Denn nur die "Wahrheit" und der gemeinsame solidarische Widerstand wird Euch und uns alle freimachen!Hört sich vielleicht alles etwas geschraubt und hochgestochen an, aber ich musste es einfach mal loswerden!Noch einen schönen Tag Allen hier!
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      Hallo mbugu.
      Du hast es in Deinen Posting zum Ausdruck gebracht.Das die Heime über dich nach belieben Verfügen konnte,hast Du richtig Beschrieben.Ich war zwei Jahre auf Johannesburg in Börgermoor.Ich bekam Urlaub vom Heim und meine Mutter ging zum Jugendamt um den Urlaub zu verlängern.Das Jugendamt Genehmigte eine Verlängerung und das Heim lehnte ab.das sagte mir damals was die Heime über das Jugendamt den längeren Arm hatte.Es war im großen ganzen so.Man war den Heimen Ausgeliefert.
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      Die auch z. Bsp. über ganz simple Dinge nach Belieben verfügen konnten. Dazu gehörte tatsächlich der klassische Ausgang und natürlich, @Marbot der Urlaub, bei uns damals Ferien genannt. In der DDR war es z. Bsp. üblich, dass die Sommerferien ca. 8 Wochen lang waren. Wer Eltern hatte und wem gestattet war, in der Zeit nach Hause zu fahren, dem wurden bei uns zumindest 14 Tage genehmigt. Die restlichen Wochen verbrachte man entweder z. T. in einem der heimeigenen Ferienlager, sofern vorhanden und natürlich auf dem Heimgelände. Wie auch immer, je nach Verhalten des Zöglings wurde darüber bestimmt, was und wie lange gewährt wurde. Apropos Urlaub, den ich gerade für wenige Tage habe, ich "genieße" ihn gerade auch zu Hause. :D

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      Die auch z. Bsp. über ganz simple Dinge nach Belieben verfügen konnten. Dazu gehörte tatsächlich der klassische Ausgang und natürlich, @Marbot der Urlaub, bei uns damals Ferien genannt. In der DDR war es z. Bsp. üblich, dass die Sommerferien ca. 8 Wochen lang waren. Wer Eltern hatte und wem gestattet war, in der Zeit nach Hause zu fahren, dem wurden bei uns zumindest 14 Tage genehmigt. Die restlichen Wochen verbrachte man entweder z. T. in einem der heimeigenen Ferienlager, sofern vorhanden und natürlich auf dem Heimgelände. Wie auch immer, je nach Verhalten des Zöglings wurde darüber bestimmt, was und wie lange gewährt wurde. Apropos Urlaub, den ich gerade für wenige Tage habe, ich "genieße" ihn gerade auch zu Hause. :D

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