Denke über Auswanderung nach!

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      Klar, ich verstehe Marlies sehr gut.
      Vieleicht hängt ihr ja das Leben
      in diesem täglichen Trott aus dem
      Halse heraus. Aber eine "Lebens-
      übersättigung durch Einheitsbrei"
      und Unzufriedenheit sind schlechte
      Reisebegleiter.Man gibt ja nicht
      hinter der nächsten Grenze seinen
      Frust ab. Der hat oft Ursachen die
      mit einem Standortwechsel nicht
      zu beheben sind.

      LG Ralph
      Klar, ich verstehe Marlies sehr gut.
      Vieleicht hängt ihr ja das Leben
      in diesem täglichen Trott aus dem
      Halse heraus. Aber eine "Lebens-
      übersättigung durch Einheitsbrei"
      und Unzufriedenheit sind schlechte
      Reisebegleiter.Man gibt ja nicht
      hinter der nächsten Grenze seinen
      Frust ab. Der hat oft Ursachen die
      mit einem Standortwechsel nicht
      zu beheben sind.

      LG Ralph
      Ganz so schlimm,ist es noch nicht,nur manchmal regt mich das alles auf.Ich habe meine Arbeit,die ich auch gerne mache aber drotzdem,ist doch immer der gleiche Trott,jeden Tag,jede Woche immer wieder das selbe.Ich sehe auch ein,das es in einem anderen Land genauso sein wird,aber heute denke ich auch schon wieder anders darüber,ist bestimmt auch das blöde Wetter hier das mich auf solche Gedanken bringt.Aber nun denke ich erstmal an Weihnachten,freue mich schon darauf und dann sehen wir weiter,aber ich denke schon das ich doch hierbleibe,denn alte Bäume verpflanzt man nicht mehr. :D
      Ganz so schlimm,ist es noch nicht,nur manchmal regt mich das alles auf.Ich habe meine Arbeit,die ich auch gerne mache aber drotzdem,ist doch immer der gleiche Trott,jeden Tag,jede Woche immer wieder das selbe.Ich sehe auch ein,das es in einem anderen Land genauso sein wird,aber heute denke ich auch schon wieder anders darüber,ist bestimmt auch das blöde Wetter hier das mich auf solche Gedanken bringt.Aber nun denke ich erstmal an Weihnachten,freue mich schon darauf und dann sehen wir weiter,aber ich denke schon das ich doch hierbleibe,denn alte Bäume verpflanzt man nicht mehr. :D
      Ach Marlies, das trifft viele. Es ist nun mal
      die "dunkle Jahreszeit". Sie geht so manchem
      auf`s Gemüt.Der Körper schreit nach deftiger
      Nahrung, die Augen vermissen die Sommer-
      farben, die Haut leidet unter Frostschüben,
      die Seele will Frohsinn, aber spürt das vergehen
      und verblühen. Wir leben auf Sparflamme.
      Jedes Jahr das gleiche. Gut, das wir das
      alles im Frühling wieder vergessen. Also,
      Geduld mit Dir und der Natur.

      LG Ralph
      Ach Marlies, das trifft viele. Es ist nun mal
      die "dunkle Jahreszeit". Sie geht so manchem
      auf`s Gemüt.Der Körper schreit nach deftiger
      Nahrung, die Augen vermissen die Sommer-
      farben, die Haut leidet unter Frostschüben,
      die Seele will Frohsinn, aber spürt das vergehen
      und verblühen. Wir leben auf Sparflamme.
      Jedes Jahr das gleiche. Gut, das wir das
      alles im Frühling wieder vergessen. Also,
      Geduld mit Dir und der Natur.

      LG Ralph
      Ich denke auch manchmal, dass es wichtig ist, sich ein bißchen auf die Jahreszeiten einzurichten, wenn man nicht zu sehr im Trott sein will...Wohnung bißchen dekorieren, beim Gemüse drauf achten, was gerade wächst, und vor allem in der Adventszeit Kerzen, Kerzen, Kerzen gegen die Dunkelheit, Glühwein oder Punsch gegen die Kälte, würzige Lebensmittel gegen die fehlende Abwechslung, weil man meistens im Haus ist, Spaziergänge im Schnee, damit die Kälte den Kreislauf in Schwung bringt usw.

      Mir gehts immer am schlechtesten im Januar, da bin ich von der ewigen Dunkelheit total ausgelaugt. Aber von Zeit zu Zeit muß man sich Gedanken machen, was man ändern kann...mal Haus entrümpeln, Möbel umstellen, andere Bilder aufhängen oder so. Oder mal einen neuen Verein oder eine Veranstaltung suchen, um mal wieder andere Menschen kennenzulernen.

      Und öfter mal einen kleinen Wochenendtrip, zu Freunden, die woanders wohnen oder einfach eine Tagestour irgendwo hin, wo man noch nich war. Ich gucke auch immer, wo Flyer rumliegen mit irgendwelchen Aktivitäten oder was auf den Plakaten steht...

      So eine Art innere Auswanderung...
      Ich denke auch manchmal, dass es wichtig ist, sich ein bißchen auf die Jahreszeiten einzurichten, wenn man nicht zu sehr im Trott sein will...Wohnung bißchen dekorieren, beim Gemüse drauf achten, was gerade wächst, und vor allem in der Adventszeit Kerzen, Kerzen, Kerzen gegen die Dunkelheit, Glühwein oder Punsch gegen die Kälte, würzige Lebensmittel gegen die fehlende Abwechslung, weil man meistens im Haus ist, Spaziergänge im Schnee, damit die Kälte den Kreislauf in Schwung bringt usw.

      Mir gehts immer am schlechtesten im Januar, da bin ich von der ewigen Dunkelheit total ausgelaugt. Aber von Zeit zu Zeit muß man sich Gedanken machen, was man ändern kann...mal Haus entrümpeln, Möbel umstellen, andere Bilder aufhängen oder so. Oder mal einen neuen Verein oder eine Veranstaltung suchen, um mal wieder andere Menschen kennenzulernen.

      Und öfter mal einen kleinen Wochenendtrip, zu Freunden, die woanders wohnen oder einfach eine Tagestour irgendwo hin, wo man noch nich war. Ich gucke auch immer, wo Flyer rumliegen mit irgendwelchen Aktivitäten oder was auf den Plakaten steht...

      So eine Art innere Auswanderung...

      Denke über Auswanderung nach!

      Ich für meinen Teil, auch wenn es mir noch so schlecht ginge, würde nie Auswandern denn Deutschland ist meine Heimat und die Heimat läßt man nicht einfach im Stich auch wenn es einige Schwierigkeiten gibt nicht.
      Gruß von Andreas

      Denke über Auswanderung nach!

      Ich für meinen Teil, auch wenn es mir noch so schlecht ginge, würde nie Auswandern denn Deutschland ist meine Heimat und die Heimat läßt man nicht einfach im Stich auch wenn es einige Schwierigkeiten gibt nicht.
      Gruß von Andreas
      Das hat das Ahu mal wieder gut geschrieben "innere Auswanderung". :thumbsup:: Wo kommt man dann aber an? :S: Bei einer inneren Einwanderung vielleicht? :S: Frohe Ankunft wünsche ich im Voraus! :D Aber ich hab sie schon verstanden und denke gerade drüber nach, wie das bspw. die frühen Christen mit dem Wandern hielten. Irgendwo steht bei denen geschrieben, dass der Mensch nicht zum Wandern geschaffen ist und er seinen Platz dort finden solle, wo er ist. 8|: Allerdings ist das auch sehr widersprüchlich, denn ausgerechnet sie waren es doch, die missionarisch in alle Welt aufbrachen, um die "Frohe Botschaft" zu verkünden. Was ich damit sagen will? Die Jünger Jesu blieben auch nicht bei ihrem Herrn, sondern verleugneten ihn und ließen ihn sprichwörtlich im Stich, zogen nach seinem Tode aus, um das Wort Gottes in der Welt zu verkünden und wären kaum aufgebrochen, wenn sie Jesus nicht zuvor kennengelernt hätten, weil, was hätten sie in der Fremde gewollt? 8|: So hatten sie immerhin etwas zu verkünden, gaben ihre Berufe auf und zogen als Bettelmönche durch die Lande.

      Marlies, vielleicht muss wirklich erst etwas ganz Wichtiges geschehen, um sich in die Fremde aufzumachen? :rolley: Mir persönlich paßt so Vieles auch nicht, aber das, was mir nicht paßt, schreib ich besser nicht öffentlich. :D

      Auswandern hätte ich auch immer gern gewollt, zumal einst Talent vorhanden, sich anderswo verständlich zu machen, aber das allein ist es nicht. Sprachen kann man erlernen und ich denke, es gehört eine Menge Energie und Durchsetzungswillen/-vermögen dazu, so etwas durchzustehen. In jungen Jahren ist das sicher einfacher, denn man kann unbeschwerter an unbekannte Probleme herangehen, während wir als Ältere immer im Vorfeld schon Probleme zu kennen glauben, die uns dann doch hindern könnten, Wege zu gehen, die man gehen wollte.

      Noch was zu Heimat. Komisch, die DDR empfand ich eher nicht als Heimat, weil sie zu klein war, zu wenig Freiheit bot. Immer stieß man an sicht-, und unsichtbare Grenzen und da war schon der Wunsch vorhanden, dieses Land irgendwann zu verlassen, weil es einem einfach auch zu eng war. man wollte sprichwörtlich raus und andere Länder besuchen, sich vllt. auch dort mal niederlassen, doch das war bekanntermaßen unmöglich. Unmöglich auch, Menschen dort eingesperrt zu haben!!!

      Heute ist D schon irgendwie Heimat geworden, wenngleich es dennoch reichlich Momente gibt, in denen man nicht recht anzukommen scheint. Einen job zu haben und sich Mobilität leisten zu können, erleichtert einem Heimat, aber genau das ist auch Grundlage im Ausland und wo das nicht gegeben ist, wird man schnell nicht heimisch.

      Ich will niemanden abhalten, aber auch nicht abhalten vom Nachdenden eines Für und Wider des Auswanderns. Übrigens, morgen gehe ich wieder auf Wanderschaft, in ein anderes (Bundes)land. :D Vor langer Zeit war das Ausland und es gab Schlagbäume, an denen man sich ausweisen mußte. Wie sehr sich doch die Zeiten geändert haben. :8zo:
      Das hat das Ahu mal wieder gut geschrieben "innere Auswanderung". :thumbsup:: Wo kommt man dann aber an? :S: Bei einer inneren Einwanderung vielleicht? :S: Frohe Ankunft wünsche ich im Voraus! :D Aber ich hab sie schon verstanden und denke gerade drüber nach, wie das bspw. die frühen Christen mit dem Wandern hielten. Irgendwo steht bei denen geschrieben, dass der Mensch nicht zum Wandern geschaffen ist und er seinen Platz dort finden solle, wo er ist. 8|: Allerdings ist das auch sehr widersprüchlich, denn ausgerechnet sie waren es doch, die missionarisch in alle Welt aufbrachen, um die "Frohe Botschaft" zu verkünden. Was ich damit sagen will? Die Jünger Jesu blieben auch nicht bei ihrem Herrn, sondern verleugneten ihn und ließen ihn sprichwörtlich im Stich, zogen nach seinem Tode aus, um das Wort Gottes in der Welt zu verkünden und wären kaum aufgebrochen, wenn sie Jesus nicht zuvor kennengelernt hätten, weil, was hätten sie in der Fremde gewollt? 8|: So hatten sie immerhin etwas zu verkünden, gaben ihre Berufe auf und zogen als Bettelmönche durch die Lande.

      Marlies, vielleicht muss wirklich erst etwas ganz Wichtiges geschehen, um sich in die Fremde aufzumachen? :rolley: Mir persönlich paßt so Vieles auch nicht, aber das, was mir nicht paßt, schreib ich besser nicht öffentlich. :D

      Auswandern hätte ich auch immer gern gewollt, zumal einst Talent vorhanden, sich anderswo verständlich zu machen, aber das allein ist es nicht. Sprachen kann man erlernen und ich denke, es gehört eine Menge Energie und Durchsetzungswillen/-vermögen dazu, so etwas durchzustehen. In jungen Jahren ist das sicher einfacher, denn man kann unbeschwerter an unbekannte Probleme herangehen, während wir als Ältere immer im Vorfeld schon Probleme zu kennen glauben, die uns dann doch hindern könnten, Wege zu gehen, die man gehen wollte.

      Noch was zu Heimat. Komisch, die DDR empfand ich eher nicht als Heimat, weil sie zu klein war, zu wenig Freiheit bot. Immer stieß man an sicht-, und unsichtbare Grenzen und da war schon der Wunsch vorhanden, dieses Land irgendwann zu verlassen, weil es einem einfach auch zu eng war. man wollte sprichwörtlich raus und andere Länder besuchen, sich vllt. auch dort mal niederlassen, doch das war bekanntermaßen unmöglich. Unmöglich auch, Menschen dort eingesperrt zu haben!!!

      Heute ist D schon irgendwie Heimat geworden, wenngleich es dennoch reichlich Momente gibt, in denen man nicht recht anzukommen scheint. Einen job zu haben und sich Mobilität leisten zu können, erleichtert einem Heimat, aber genau das ist auch Grundlage im Ausland und wo das nicht gegeben ist, wird man schnell nicht heimisch.

      Ich will niemanden abhalten, aber auch nicht abhalten vom Nachdenden eines Für und Wider des Auswanderns. Übrigens, morgen gehe ich wieder auf Wanderschaft, in ein anderes (Bundes)land. :D Vor langer Zeit war das Ausland und es gab Schlagbäume, an denen man sich ausweisen mußte. Wie sehr sich doch die Zeiten geändert haben. :8zo:

      Andreas46 wrote:

      Ich für meinen Teil, auch wenn es mir noch so schlecht ginge, würde nie Auswandern denn Deutschland ist meine Heimat und die Heimat läßt man nicht einfach im Stich auch wenn es einige Schwierigkeiten gibt nicht.
      Gruß von Andreas

      Genau an der Stelle und bei der Aussage denke ich das sich bei ihr aber die Gedanken wieder anfangen zu drehen und das zu recht. Es ist ganz klar deine Meinung und Einstellung die spricht Dir auch garantiert niemand ab aber die liebe Heimat gibt sich nun mal leider alles andere als, als eine wirkliche Heimat. Man müsste dann die Frage eher mal umgekehrt stellen. Du sagst die Heimat lässt man nicht im Stich,ok soweit richtig aber wie sehr lässt einen denn inzwischen in unserem werten Land die Heimat im Stich ?
      Wenn Du mich fragst zu 80% denn in diesem Land geht es längst schon nicht mehr um den Menschen der darin geboren wurde, ganz im Gegenteil der scheint von Jahr zu Jahr mehr und mehr scheiß egal zu werden. Nicht mehr lange und noch bisschen mehr Loch in der Staatskasse und es wird mal so sein (wenn es das nicht längst schon ist) das unsere werte Heimat drum betet das die älteren Beheimateten recht früh den A... anklappen damit sie kein Geld mehr kosten. Kann oder sollte man sich darin wohl fühlen können ?
      Hmmmm.......

      Andreas46 wrote:

      Ich für meinen Teil, auch wenn es mir noch so schlecht ginge, würde nie Auswandern denn Deutschland ist meine Heimat und die Heimat läßt man nicht einfach im Stich auch wenn es einige Schwierigkeiten gibt nicht.
      Gruß von Andreas

      Genau an der Stelle und bei der Aussage denke ich das sich bei ihr aber die Gedanken wieder anfangen zu drehen und das zu recht. Es ist ganz klar deine Meinung und Einstellung die spricht Dir auch garantiert niemand ab aber die liebe Heimat gibt sich nun mal leider alles andere als, als eine wirkliche Heimat. Man müsste dann die Frage eher mal umgekehrt stellen. Du sagst die Heimat lässt man nicht im Stich,ok soweit richtig aber wie sehr lässt einen denn inzwischen in unserem werten Land die Heimat im Stich ?
      Wenn Du mich fragst zu 80% denn in diesem Land geht es längst schon nicht mehr um den Menschen der darin geboren wurde, ganz im Gegenteil der scheint von Jahr zu Jahr mehr und mehr scheiß egal zu werden. Nicht mehr lange und noch bisschen mehr Loch in der Staatskasse und es wird mal so sein (wenn es das nicht längst schon ist) das unsere werte Heimat drum betet das die älteren Beheimateten recht früh den A... anklappen damit sie kein Geld mehr kosten. Kann oder sollte man sich darin wohl fühlen können ?
      Hmmmm.......