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      Frauentausch mit Folgen

      Familie aus Zerbst wirkte in einer Fernsehsendung mit - Nun kommt es zu Protesten

      HALLE/ZERBST/MZ. Eine übergewichtige Frau, die den Großteil ihres Lebens auf der heimischen Couch zu verbringen scheint. Ein Mann, der zu Wutausbrüchen neigt und im Streit schon mal Schläge androht. Dazwischen eine teils apathische, teils zeternde Großmutter und ein verstört wirkender Sechsjähriger. Das ist das Bild, das die Fernsehsendung "Frauentausch" von einer Familie aus Zerbst zeichnete. Daneben zeigte RTL 2 in der sogenannten Doku-Soap die gebildete, aktive und harmonische Tausch-Familie aus Hamburg. Eine Sendung, die inzwischen die Medienaufsicht auf den Plan gerufen und in der Kleinstadt im Kreis Anhalt-Bitterfeld für Empörung gesorgt hat.

      Bereits in der vergangenen Woche war es vor dem Haus der Familie zu Protesten gekommen. Diese habe durch die Sendung die ganze Stadt in ein schlechtes Licht gestellt, hieß es. Beschimpfungen fielen, rohe Eier und Flaschen flogen. Über das Internet hatte ein Mann offenbar zu den Protesten aufgerufen. An diesem Mittwochabend verhinderte ein starkes Polizeiaufgebot, dass es zu weiteren Attacken auf die Familie kam.

      Szenen, die Zerbsts Bürgermeister Helmut Behrendt (FDP) missfallen. "Ich kann den Unmut der Menschen verstehen, doch das geht zu weit." Außerdem suchten die Zerbster die Schuld bei den Falschen. Die Familie sei eher Opfer.

      In der 198. Folge der RTL-2-Sendung "Frauentausch" tauschte die 32-jährige Yvonne aus Zerbst ihren Platz mit Natalie (38 J.) aus Hamburg. Zehn Tage lebten die Frauen in der jeweils anderen Familie.

      Was in Zerbst für Ärger sorgt, ist jedoch vor allem, wie die Stadt dargestellt wurde: "Man hat nur die schlechtesten Ecken gezeigt, nur kaputte Straßen und Ruinen, das ist nicht realistisch", so Bürgermeister Behrendt. "Das grenzt an Diskriminierung." Auch Hamburg habe solche Ecken, die seien aber nicht gezeigt worden. Wirklich in Rage gerät Behrendt, der seit 18 Jahren die Geschicke der Stadt lenkt, wenn er an die Wirkung der Sendung denkt: "Hier wurden alle Zerbster und letztlich alle Ostdeutschen mit dieser eher bedauernswerten Familie auf eine Stufe gestellt. Das ist nicht fair." Und Behrendt legt noch nach: "So werden altbekannte Klischees des dummen, faulen und gefräßigen Ossis bedient, der von Sozialleistungen lebt." Für Behrendt ist die Darstellung "regelrechte Stimmungsmache".

      RTL 2 weist die Vorwürfe indes zurück. "Für uns gibt es so etwas wie Ost-West-Klischees nicht", versichert Sprecherin Susanne Raidt. Man stelle in erster Linie die Familien vor. Dabei interessiere es nicht, woher diese stammten. Dass die Hauptfiguren der Sendung gezielt nach ihrer Gegensätzlichkeit ausgewählt werden, ist jedoch kein Geheimnis.

      Arm - reich, Stadt - Land, Kontraste zeigen, Lebensweisen gegenüberstellen, das ist das Konzept der seit Juli 2003 ausgestrahlten Serie. In der Konfrontation sieht Gerhard Lampe, Medienwissenschaftler an der Universität Halle, letztlich den Erfolg der Sendung. "Hier werden völlig unterschiedliche Menschen aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen und mit Situationen konfrontiert, die sie überfordern. Das ist ein kalkuliertes Doku-Drama, das mit Tränen und Gebrüll sein Zielpublikum erreichen will." Dabei sei es durchaus üblich, dass die Situation in den Beiträgen extrem zugespitzt werde. Auch andere Formate, überwiegend im Privatfernsehen, nutzten die Lust der Zuschauer an Konflikten.

      Dass dafür auf Klischees zurückgegriffen wird, sei notwendig, um das Zielpublikum zu erreichen, so Lampe. Jedoch bestehe die Gefahr, dass sich Klischees verselbständigen. Dadurch könne das Selbstwertgefühl einer ganzen Bevölkerungsgruppe in Mitleidenschaft gezogen werden. "Das wäre fatal." Und auch sonst gebe es klare Grenzen. Die seien zum Beispiel überschritten, wenn jemand der Lächerlichkeit preisgegeben werde.

      Das sieht die zuständige Medienaufsicht in der am 8. Januar ausgestrahlten Folge wohl als gegeben. Eine Expertengruppe der Landesmedienanstalten werde intensiv prüfen, inwieweit RTL 2 mit dieser Folge ethische und moralische Grenzen überschritten habe. "Auch wenn die Teilnehmer sich freiwillig für eine solche Doku-Soap bewerben, berechtigt das die Sender nicht, sie medial hinzurichten. Jeder hat ein Recht auf Menschenwürde", sagt Thomas Langheinrich, Vorsitzender der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK). Neben der Prüfung durch die ZAK wird sich auch die Kommission für Jugendmedienschutz mit der Folge beschäftigen.

      Die Zerbster Familie bereut das mediale Experiment inzwischen: "Das ist mir alles so peinlich", sagt der Familienvater. "So sollte das nicht laufen."


      (mz-web.de)
      Frauentausch mit Folgen

      Familie aus Zerbst wirkte in einer Fernsehsendung mit - Nun kommt es zu Protesten

      HALLE/ZERBST/MZ. Eine übergewichtige Frau, die den Großteil ihres Lebens auf der heimischen Couch zu verbringen scheint. Ein Mann, der zu Wutausbrüchen neigt und im Streit schon mal Schläge androht. Dazwischen eine teils apathische, teils zeternde Großmutter und ein verstört wirkender Sechsjähriger. Das ist das Bild, das die Fernsehsendung "Frauentausch" von einer Familie aus Zerbst zeichnete. Daneben zeigte RTL 2 in der sogenannten Doku-Soap die gebildete, aktive und harmonische Tausch-Familie aus Hamburg. Eine Sendung, die inzwischen die Medienaufsicht auf den Plan gerufen und in der Kleinstadt im Kreis Anhalt-Bitterfeld für Empörung gesorgt hat.

      Bereits in der vergangenen Woche war es vor dem Haus der Familie zu Protesten gekommen. Diese habe durch die Sendung die ganze Stadt in ein schlechtes Licht gestellt, hieß es. Beschimpfungen fielen, rohe Eier und Flaschen flogen. Über das Internet hatte ein Mann offenbar zu den Protesten aufgerufen. An diesem Mittwochabend verhinderte ein starkes Polizeiaufgebot, dass es zu weiteren Attacken auf die Familie kam.

      Szenen, die Zerbsts Bürgermeister Helmut Behrendt (FDP) missfallen. "Ich kann den Unmut der Menschen verstehen, doch das geht zu weit." Außerdem suchten die Zerbster die Schuld bei den Falschen. Die Familie sei eher Opfer.

      In der 198. Folge der RTL-2-Sendung "Frauentausch" tauschte die 32-jährige Yvonne aus Zerbst ihren Platz mit Natalie (38 J.) aus Hamburg. Zehn Tage lebten die Frauen in der jeweils anderen Familie.

      Was in Zerbst für Ärger sorgt, ist jedoch vor allem, wie die Stadt dargestellt wurde: "Man hat nur die schlechtesten Ecken gezeigt, nur kaputte Straßen und Ruinen, das ist nicht realistisch", so Bürgermeister Behrendt. "Das grenzt an Diskriminierung." Auch Hamburg habe solche Ecken, die seien aber nicht gezeigt worden. Wirklich in Rage gerät Behrendt, der seit 18 Jahren die Geschicke der Stadt lenkt, wenn er an die Wirkung der Sendung denkt: "Hier wurden alle Zerbster und letztlich alle Ostdeutschen mit dieser eher bedauernswerten Familie auf eine Stufe gestellt. Das ist nicht fair." Und Behrendt legt noch nach: "So werden altbekannte Klischees des dummen, faulen und gefräßigen Ossis bedient, der von Sozialleistungen lebt." Für Behrendt ist die Darstellung "regelrechte Stimmungsmache".

      RTL 2 weist die Vorwürfe indes zurück. "Für uns gibt es so etwas wie Ost-West-Klischees nicht", versichert Sprecherin Susanne Raidt. Man stelle in erster Linie die Familien vor. Dabei interessiere es nicht, woher diese stammten. Dass die Hauptfiguren der Sendung gezielt nach ihrer Gegensätzlichkeit ausgewählt werden, ist jedoch kein Geheimnis.

      Arm - reich, Stadt - Land, Kontraste zeigen, Lebensweisen gegenüberstellen, das ist das Konzept der seit Juli 2003 ausgestrahlten Serie. In der Konfrontation sieht Gerhard Lampe, Medienwissenschaftler an der Universität Halle, letztlich den Erfolg der Sendung. "Hier werden völlig unterschiedliche Menschen aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen und mit Situationen konfrontiert, die sie überfordern. Das ist ein kalkuliertes Doku-Drama, das mit Tränen und Gebrüll sein Zielpublikum erreichen will." Dabei sei es durchaus üblich, dass die Situation in den Beiträgen extrem zugespitzt werde. Auch andere Formate, überwiegend im Privatfernsehen, nutzten die Lust der Zuschauer an Konflikten.

      Dass dafür auf Klischees zurückgegriffen wird, sei notwendig, um das Zielpublikum zu erreichen, so Lampe. Jedoch bestehe die Gefahr, dass sich Klischees verselbständigen. Dadurch könne das Selbstwertgefühl einer ganzen Bevölkerungsgruppe in Mitleidenschaft gezogen werden. "Das wäre fatal." Und auch sonst gebe es klare Grenzen. Die seien zum Beispiel überschritten, wenn jemand der Lächerlichkeit preisgegeben werde.

      Das sieht die zuständige Medienaufsicht in der am 8. Januar ausgestrahlten Folge wohl als gegeben. Eine Expertengruppe der Landesmedienanstalten werde intensiv prüfen, inwieweit RTL 2 mit dieser Folge ethische und moralische Grenzen überschritten habe. "Auch wenn die Teilnehmer sich freiwillig für eine solche Doku-Soap bewerben, berechtigt das die Sender nicht, sie medial hinzurichten. Jeder hat ein Recht auf Menschenwürde", sagt Thomas Langheinrich, Vorsitzender der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK). Neben der Prüfung durch die ZAK wird sich auch die Kommission für Jugendmedienschutz mit der Folge beschäftigen.

      Die Zerbster Familie bereut das mediale Experiment inzwischen: "Das ist mir alles so peinlich", sagt der Familienvater. "So sollte das nicht laufen."


      (mz-web.de)
      Warum hält sich eine solche Sendung seit 2003 ?

      Ganz Deutschland schaut und lacht über die Probleme der Anderen, erwischt es einen selber protestiert man und fühlt sich falsch behandelt oder dargestellt.

      Das ist Medienpolitik..... das heißt dass einzig was zählt sin d Auflagenstärke oder Einschaltquoten, ob alles stimmt ist doch wurscht.

      Wieviel Prozesse müssen täglich gegen eine große Boulevardzeitung geführt werden?
      Warum hält sich eine solche Sendung seit 2003 ?

      Ganz Deutschland schaut und lacht über die Probleme der Anderen, erwischt es einen selber protestiert man und fühlt sich falsch behandelt oder dargestellt.

      Das ist Medienpolitik..... das heißt dass einzig was zählt sin d Auflagenstärke oder Einschaltquoten, ob alles stimmt ist doch wurscht.

      Wieviel Prozesse müssen täglich gegen eine große Boulevardzeitung geführt werden?
      Ich gucke erst noch den Pilawa zu Ende, dann kommt Frauentausch, man kann es angucken, aber manchmal möchte ich dazwischen funken, manchmal ziemlich krass.

      Für ein besseres Miteinander -
      wir sehen uns
      bestimmt auch hier http://www.tvgruenwald.de/forum/arcade.php
      Eure Forenomi
      Ich gucke erst noch den Pilawa zu Ende, dann kommt Frauentausch, man kann es angucken, aber manchmal möchte ich dazwischen funken, manchmal ziemlich krass.

      Für ein besseres Miteinander -
      wir sehen uns
      bestimmt auch hier http://www.tvgruenwald.de/forum/arcade.php
      Eure Forenomi
      Wer sich auf Frauentausch einlässt hat selber mit den Konsequenzen zu rechnen und die meisten machen doch auch nur mit weil sie für diesen gequirlten Dünnp....auch noch Geld bekommen.
      Jeder macht sich lächerlich wie er kann.
      Wer sich auf Frauentausch einlässt hat selber mit den Konsequenzen zu rechnen und die meisten machen doch auch nur mit weil sie für diesen gequirlten Dünnp....auch noch Geld bekommen.
      Jeder macht sich lächerlich wie er kann.
      quintino, ich würds nicht machen , nur die vorstellung ich würde in so ein loch kommen, nee das geht garnicht.Aber diese Frau der armen Familie ist doch total zurück geblieben.Aber was solls die wollten es doch so, also müssen die da durch. selbst schuld sag ich da nur.lg. Regina (Knacker).
      quintino, ich würds nicht machen , nur die vorstellung ich würde in so ein loch kommen, nee das geht garnicht.Aber diese Frau der armen Familie ist doch total zurück geblieben.Aber was solls die wollten es doch so, also müssen die da durch. selbst schuld sag ich da nur.lg. Regina (Knacker).
      Ja all Ihr Lieben Hausfrauen,




      ich würde sofort tauschen, aber nur beim Männertausch.
      Dann kann mein Täubchen mal sehen was für ein Schmuckstück sie zu Hause hat.
      Wer nun mal einen Männertausch haben möchte, kann sich sofort melden. :respekt: :respekt: :respekt: :respekt:



      Egon


      PS. Bloß nicht, war nur ein scherz.
      Ja all Ihr Lieben Hausfrauen,




      ich würde sofort tauschen, aber nur beim Männertausch.
      Dann kann mein Täubchen mal sehen was für ein Schmuckstück sie zu Hause hat.
      Wer nun mal einen Männertausch haben möchte, kann sich sofort melden. :respekt: :respekt: :respekt: :respekt:



      Egon


      PS. Bloß nicht, war nur ein scherz.

      Egon wrote:

      Ja all Ihr Lieben Hausfrauen,




      ich würde sofort tauschen, aber nur beim Männertausch.
      Dann kann mein Täubchen mal sehen was für ein Schmuckstück sie zu Hause hat.
      Wer nun mal einen Männertausch haben möchte, kann sich sofort melden. :respekt: :respekt: :respekt: :respekt:



      Egon


      PS. Bloß nicht, war nur ein scherz.



      mal gut das das nur ein scherz ist sonst würde ich sofort tauschen dich gegen meinen mann im Haus

      Show Spoiler
      meinen Sohn
      meinte ich damit
      Manche Väter sind A......löcher gerade wenn sie den Kontakt unter Geschwistern verbieten...oder ihre eigenen Kinder nicht sehen wollen . X(: X(: X(:

      für Neugierige :Unschuldig:

      Egon wrote:

      Ja all Ihr Lieben Hausfrauen,




      ich würde sofort tauschen, aber nur beim Männertausch.
      Dann kann mein Täubchen mal sehen was für ein Schmuckstück sie zu Hause hat.
      Wer nun mal einen Männertausch haben möchte, kann sich sofort melden. :respekt: :respekt: :respekt: :respekt:



      Egon


      PS. Bloß nicht, war nur ein scherz.



      mal gut das das nur ein scherz ist sonst würde ich sofort tauschen dich gegen meinen mann im Haus

      Show Spoiler
      meinen Sohn
      meinte ich damit
      Manche Väter sind A......löcher gerade wenn sie den Kontakt unter Geschwistern verbieten...oder ihre eigenen Kinder nicht sehen wollen . X(: X(: X(:

      für Neugierige :Unschuldig: