Ist Rauchen eine Krankheit?

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      quintino, ich habs geschafft,mit dem Pflaster, aber ohne Zigarette!
      Dann hast du vielleicht die falsche Dosierung benutzt? Gibt ja verschiedene Pflasterstärken. Ich hab auch mit dem Stärksten angefangen für zwei Wochen lang, hab ja so an die 3 Schachteln am Tag gedampft vorher. Dann jeweils noch mal zwei Wochen die beiden schwächeren Sorten.
      Aber nur mit Pflaster und ohne mit sich selbst zu kämpfen wird das auch nix werden. Das Pflaster hilft ja nur die körperliche Sucht einzuschränken, die psychische musst Du alleine schaffen können. Man sollte auch keinen Zeitpunkt zum Entzug wählen, zu dem man psychisch sowieso angeschlagen ist und ne Menge Stress hat. Und wer aufhören will, nicht aufgeben! Bei den wenigstens Leuten klappts auf Anhieb!
      Ich hab es auch tagweise geschafft erst immer mal wieder, bis es dann wirklich geklappt hat.
      Und wenn manche Leute sagen, da ist ganz einfach, naja, kann ja sein, dass es bei denen so war. Für mich war es die Hölle schlechthin, und hätte mein Mann nicht nach 2 Wochen auch aufgehört, ich hätte sicher nicht durch gehalten. Aber es sind jetzt 2 Jahre und 3 Monate, und ich bin stolz wie Oscar! Obwohl ich noch heute den einen oder anderen Entzugsmoment hab. Ist aber nicht mehr schlimm, an was anderes denken hilft jetzt ganz einfach.
      Wie gesagt, wers wirklich will, dran bleiben, es ist zu schaffen, und es lohnt sich wirklich.

      Ich halte, um aufs Thema zu kommen, Nikotinsucht nicht für eine Krankheit. Genau so wenig wie Kaufsucht oder Klauzwang. Ich denke, das sind Sachen, die kann man mit einigem Willen in den Griff bekommen. Bei Alkohol sehe ich das eher als Mentalität. Jeder, der trinkt, weiß, dass es einen Zeitpunkt gibt, zu dem man besser die Notbremse ziehen muss, bevor es zur Sucht wird. Also kann das auch jeder für sich entscheiden und beenden oder eben nicht, bevor es zu spät ist.

      Trotzdem finde ich es bescheuert, dass nen Alkoholentzug von der Kasse bezahlt wird, ein Nikotinentzug aber nicht. Ich denke, da sollte die Politik doch eingreifen. Ob Krankheit oder nicht, jeder, der diese Süchte für sich beenden will, sollte finanzielle Unterstützung bekommen - für Medikamente, Beratung oder psychische Therapien. Letztendlich entlastet es auf Dauer ja auch die Kassen, wenn einer aufhört zu rauchen. Beim Alk gehts ja auch.
      quintino, ich habs geschafft,mit dem Pflaster, aber ohne Zigarette!
      Dann hast du vielleicht die falsche Dosierung benutzt? Gibt ja verschiedene Pflasterstärken. Ich hab auch mit dem Stärksten angefangen für zwei Wochen lang, hab ja so an die 3 Schachteln am Tag gedampft vorher. Dann jeweils noch mal zwei Wochen die beiden schwächeren Sorten.
      Aber nur mit Pflaster und ohne mit sich selbst zu kämpfen wird das auch nix werden. Das Pflaster hilft ja nur die körperliche Sucht einzuschränken, die psychische musst Du alleine schaffen können. Man sollte auch keinen Zeitpunkt zum Entzug wählen, zu dem man psychisch sowieso angeschlagen ist und ne Menge Stress hat. Und wer aufhören will, nicht aufgeben! Bei den wenigstens Leuten klappts auf Anhieb!
      Ich hab es auch tagweise geschafft erst immer mal wieder, bis es dann wirklich geklappt hat.
      Und wenn manche Leute sagen, da ist ganz einfach, naja, kann ja sein, dass es bei denen so war. Für mich war es die Hölle schlechthin, und hätte mein Mann nicht nach 2 Wochen auch aufgehört, ich hätte sicher nicht durch gehalten. Aber es sind jetzt 2 Jahre und 3 Monate, und ich bin stolz wie Oscar! Obwohl ich noch heute den einen oder anderen Entzugsmoment hab. Ist aber nicht mehr schlimm, an was anderes denken hilft jetzt ganz einfach.
      Wie gesagt, wers wirklich will, dran bleiben, es ist zu schaffen, und es lohnt sich wirklich.

      Ich halte, um aufs Thema zu kommen, Nikotinsucht nicht für eine Krankheit. Genau so wenig wie Kaufsucht oder Klauzwang. Ich denke, das sind Sachen, die kann man mit einigem Willen in den Griff bekommen. Bei Alkohol sehe ich das eher als Mentalität. Jeder, der trinkt, weiß, dass es einen Zeitpunkt gibt, zu dem man besser die Notbremse ziehen muss, bevor es zur Sucht wird. Also kann das auch jeder für sich entscheiden und beenden oder eben nicht, bevor es zu spät ist.

      Trotzdem finde ich es bescheuert, dass nen Alkoholentzug von der Kasse bezahlt wird, ein Nikotinentzug aber nicht. Ich denke, da sollte die Politik doch eingreifen. Ob Krankheit oder nicht, jeder, der diese Süchte für sich beenden will, sollte finanzielle Unterstützung bekommen - für Medikamente, Beratung oder psychische Therapien. Letztendlich entlastet es auf Dauer ja auch die Kassen, wenn einer aufhört zu rauchen. Beim Alk gehts ja auch.
      Original von Striker
      seh ich nicht so und ich bin auch froh, dass dieser vorschlag abgelehnt wurde...keiner wurde zum rauchen gezwungen, die zigarette fliegt ja nicht jmd in den mund...wenn das jeder so halten würde und die gesellschaft für eigenverschulden mit bezahlen lassen will, so wie es geplant war, dann gute nacht...nene...rauchen liegt in der verantwortung von jedem selber...die meißten wissen, dass rauchen schädlich ist, wer es also trotz aufklärung immer noch machen will und dann süchtig wird, ist selber schuld.


      Also die Gesellschaft verdient ja mal nicht schlecht an der Tabak-Umsatz-und Mehrwertsteuer!! Anders sieht es da bei den tausenden von Sportunfällen aus für die die Gesellschaft aufkommen muss!
      Und wenn die Ärzte das schon als Krankheit bezeichnen dann ist da schon was dran.
      Und jede Sucht hat auch seine Ursachen in der Gesellschaft!!!
      Grüße von ackimen!!
      Das Leben ist eine ewige Baustelle!!
      Original von Striker
      seh ich nicht so und ich bin auch froh, dass dieser vorschlag abgelehnt wurde...keiner wurde zum rauchen gezwungen, die zigarette fliegt ja nicht jmd in den mund...wenn das jeder so halten würde und die gesellschaft für eigenverschulden mit bezahlen lassen will, so wie es geplant war, dann gute nacht...nene...rauchen liegt in der verantwortung von jedem selber...die meißten wissen, dass rauchen schädlich ist, wer es also trotz aufklärung immer noch machen will und dann süchtig wird, ist selber schuld.


      Also die Gesellschaft verdient ja mal nicht schlecht an der Tabak-Umsatz-und Mehrwertsteuer!! Anders sieht es da bei den tausenden von Sportunfällen aus für die die Gesellschaft aufkommen muss!
      Und wenn die Ärzte das schon als Krankheit bezeichnen dann ist da schon was dran.
      Und jede Sucht hat auch seine Ursachen in der Gesellschaft!!!
      Grüße von ackimen!!
      Das Leben ist eine ewige Baustelle!!
      Original von ackimen
      Und jede Sucht hat auch seine Ursachen in der Gesellschaft!!!
      Grüße von ackimen!!

      :D Dann schauts ja mit unserer Gesellschaft glänzend aus ... Immerhin, hat in der DDR jeder 4. stark geraucht, in der "damaligen BRD" nur jeder 5. Heute sind Raucher ja fast schon (und zwar leider ;() eine Ausnahme. Jeder 13. ist von der "Krankheit" betroffen.
      Schaut nun unsere Gesellschaft so gut aus?

      ?( ?( ?(
      Original von ackimen
      Und jede Sucht hat auch seine Ursachen in der Gesellschaft!!!
      Grüße von ackimen!!

      :D Dann schauts ja mit unserer Gesellschaft glänzend aus ... Immerhin, hat in der DDR jeder 4. stark geraucht, in der "damaligen BRD" nur jeder 5. Heute sind Raucher ja fast schon (und zwar leider ;() eine Ausnahme. Jeder 13. ist von der "Krankheit" betroffen.
      Schaut nun unsere Gesellschaft so gut aus?

      ?( ?( ?(
      Die Ärzte bezeichnen alles als Krankheit, wenn sich damit etwas verdienen läßt.
      Sie wollen Geld aus dem großen Topf, das ist alles.
      Wenn ich sehe, wie da jemand im Rollstuhl fährt, weil er querschnittgelähmt ist, und dann einen Raucher anschaue, der sich den Scheiß selbst antut?? Den dann als krank zu bezeichen wäre ganauso beschissen, als wurde ich den Mann im Rollstuhl über die Klippe schieben.
      Nun hörts aber auf, finde ich, und wer das als Krankheit deklarieren will, sollte sich schämen. Immerhin muß jeder von uns dafür in die Tasche.

      Ich war auch Raucher, bis vor sechs Jahren. Ich wollte nicht mehr, und basta.
      sommertime
      Die Ärzte bezeichnen alles als Krankheit, wenn sich damit etwas verdienen läßt.
      Sie wollen Geld aus dem großen Topf, das ist alles.
      Wenn ich sehe, wie da jemand im Rollstuhl fährt, weil er querschnittgelähmt ist, und dann einen Raucher anschaue, der sich den Scheiß selbst antut?? Den dann als krank zu bezeichen wäre ganauso beschissen, als wurde ich den Mann im Rollstuhl über die Klippe schieben.
      Nun hörts aber auf, finde ich, und wer das als Krankheit deklarieren will, sollte sich schämen. Immerhin muß jeder von uns dafür in die Tasche.

      Ich war auch Raucher, bis vor sechs Jahren. Ich wollte nicht mehr, und basta.
      sommertime
      Original von ackimen

      Und jede Sucht hat auch seine Ursachen in der Gesellschaft!!!
      Grüße von ackimen!!


      Das mag sein, heißt aber nicht, dass wir keine Eigenverantwortung zu übernehmen brauchen.
      Letzt endlich ist es jedes Einzelnen eigene Entscheidung was er tut oder lässt und nicht die der Gesellschaft.
      Weißt du , jemand der sich sein Leben lang den Buckel krumm geschuftet hat und nun nur noch unter Schmerzen aufrecht gehen kann, der ist krank.

      Marietta
      Original von ackimen

      Und jede Sucht hat auch seine Ursachen in der Gesellschaft!!!
      Grüße von ackimen!!


      Das mag sein, heißt aber nicht, dass wir keine Eigenverantwortung zu übernehmen brauchen.
      Letzt endlich ist es jedes Einzelnen eigene Entscheidung was er tut oder lässt und nicht die der Gesellschaft.
      Weißt du , jemand der sich sein Leben lang den Buckel krumm geschuftet hat und nun nur noch unter Schmerzen aufrecht gehen kann, der ist krank.

      Marietta
      Ja,Ja die ehemaligen Raucher sind meistens am schlimmsten wenn es um das Rauchen geht!Viele würden immer noch rauchen wenn das Geld nicht so knapp wär!Die Suchtkrankheit Rauchen wird immer im Innern eines ehemaligen Rauchers schlummern!Auch nach Jahren der Abstinenz kann die Krankheit wieder zum Vorschein kommen.Übrigens bei jeder Suchtkrankheit!!
      Diabetes ist auch eine Krankheit wo der Einzelne sehr entscheident durch sein Verhalten zu beiträgt aber das ist ja normal oder was?
      Also es geht um das Gesamtbild und Ursache der Krankheit Rauchen!
      Grüße von ackimen!
      Das Leben ist eine ewige Baustelle!!
      Ja,Ja die ehemaligen Raucher sind meistens am schlimmsten wenn es um das Rauchen geht!Viele würden immer noch rauchen wenn das Geld nicht so knapp wär!Die Suchtkrankheit Rauchen wird immer im Innern eines ehemaligen Rauchers schlummern!Auch nach Jahren der Abstinenz kann die Krankheit wieder zum Vorschein kommen.Übrigens bei jeder Suchtkrankheit!!
      Diabetes ist auch eine Krankheit wo der Einzelne sehr entscheident durch sein Verhalten zu beiträgt aber das ist ja normal oder was?
      Also es geht um das Gesamtbild und Ursache der Krankheit Rauchen!
      Grüße von ackimen!
      Das Leben ist eine ewige Baustelle!!