Das könnte ich heute mal kochen

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      Mandy wrote:

      Oh je, liebe Ahu, ich schrieb dir doch noch, dass Du den besser noch wässern solltest, wegen der Bitterstoffe.


      Ich hatte ihn vorher gewässert und ich selbst und mein Mann haben von Bitterkeit auch nichts gespürt....aber die zarte Jugend mit ihren verwöhnten Zungen halt...und so schlimm kanns nicht gewesen sein, was denen nämlich nicht wirklich schmeckt, lassen sie liegen...Definitiv war da nix bitteres zu schmecken, mir war es eigentlich fast zu süß wegen der Orangen.

      Ich hab die Endivien als Vorspeise serviert, die Nudeln kamen später...also, die Nudeln waren rot, waren Nudeln aus roten Linsen, glutenfrei. Etwas trockener als die normalen Nudeln und wie gesagt mit einem gewissen Eigengeschmack, wo eine Soße ohne Gorgonzola besser gepaßt hätte... Aber war trotzdem gut und wurde auch komplett leer gemacht.

      Was ich heute mache, weiß ich noch nicht, morgen gibts Pappa rellena, das ist ein peruanisches Gericht:

      Hackfleisch in Knoblauch und Zwiebeln anbraten, gemahlene Erdnüsse, Rosinen, gekochte Eier in Würfeln und Rosinen dazu, mit Sambal, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer würzen.

      Dann Pellkartoffeln kochen, schälen, stampfen mit etwas Mehl und Öl zur formbaren Masse kneten, Bällchen draus formen, die man dann glatt drückt und mit der Hackfleischmischung zu gefüllten Klößen formt, die dann nochmal von allen Seiten gebraten werden.

      Sehr lecker, leider auch etwas aufwändig. Dazu Salat. Ist Valentinsgeschenk für meinen Mann.




      Mandy wrote:

      Oh je, liebe Ahu, ich schrieb dir doch noch, dass Du den besser noch wässern solltest, wegen der Bitterstoffe.


      Ich hatte ihn vorher gewässert und ich selbst und mein Mann haben von Bitterkeit auch nichts gespürt....aber die zarte Jugend mit ihren verwöhnten Zungen halt...und so schlimm kanns nicht gewesen sein, was denen nämlich nicht wirklich schmeckt, lassen sie liegen...Definitiv war da nix bitteres zu schmecken, mir war es eigentlich fast zu süß wegen der Orangen.

      Ich hab die Endivien als Vorspeise serviert, die Nudeln kamen später...also, die Nudeln waren rot, waren Nudeln aus roten Linsen, glutenfrei. Etwas trockener als die normalen Nudeln und wie gesagt mit einem gewissen Eigengeschmack, wo eine Soße ohne Gorgonzola besser gepaßt hätte... Aber war trotzdem gut und wurde auch komplett leer gemacht.

      Was ich heute mache, weiß ich noch nicht, morgen gibts Pappa rellena, das ist ein peruanisches Gericht:

      Hackfleisch in Knoblauch und Zwiebeln anbraten, gemahlene Erdnüsse, Rosinen, gekochte Eier in Würfeln und Rosinen dazu, mit Sambal, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer würzen.

      Dann Pellkartoffeln kochen, schälen, stampfen mit etwas Mehl und Öl zur formbaren Masse kneten, Bällchen draus formen, die man dann glatt drückt und mit der Hackfleischmischung zu gefüllten Klößen formt, die dann nochmal von allen Seiten gebraten werden.

      Sehr lecker, leider auch etwas aufwändig. Dazu Salat. Ist Valentinsgeschenk für meinen Mann.




      ahu wrote:

      Pappa rellena, das ist ein peruanisches Gericht:

      Hackfleisch in Knoblauch und Zwiebeln anbraten, gemahlene Erdnüsse, Rosinen, gekochte Eier in Würfeln und Rosinen dazu, mit Sambal, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer würzen.

      Dann Pellkartoffeln kochen, schälen, stampfen mit etwas Mehl und Öl zur formbaren Masse kneten, Bällchen draus formen, die man dann glatt drückt und mit der Hackfleischmischung zu gefüllten Klößen formt, die dann nochmal von allen Seiten gebraten werden.


      Klingt ganz gut, aber statt der unterstrichenen Zutaten würde ich Ceshewkerne und Cranberries nehmen, Samabal durch frische Zutaten ersetzen und Kreuzkümmel nääää.... das müsste ich dann entscheiden, was ich noch so ranschmeiße...^^ Gerichte kochen, das sind für mich immer so spontane Eigenkreationen. Immer mal was anderes ausprobieren.


      Bei uns gibt es schlichtweg noch Weißkohleintopf. Ich hab mal wieder viel zu viel gekocht (und noch bisserl was eingefroren - für faule Zeiten), aber der Vorteil ist, dass Eintöpfe mit jedem Tag besser werden - ganz von alleine sozusagen.
      Aber dann ist er auch alle.
      Ich glaube, dass ich dann an Suppen erstmal wieder genug hatte, dann gibbet mal wieder paar Aufläufe oder was fleischfreies, wie Aufläufe, Hefeklöße, Eierkuchen, auch mal nen Griesbrei oder sowas.


      Lust auf Infos, Kreatives, Kulturelles, dann klick mich
      oder einfach nur entspannt ein paar Spiele
      (derzeit 5364) spielen, dann klick hier

      ahu wrote:

      Pappa rellena, das ist ein peruanisches Gericht:

      Hackfleisch in Knoblauch und Zwiebeln anbraten, gemahlene Erdnüsse, Rosinen, gekochte Eier in Würfeln und Rosinen dazu, mit Sambal, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer würzen.

      Dann Pellkartoffeln kochen, schälen, stampfen mit etwas Mehl und Öl zur formbaren Masse kneten, Bällchen draus formen, die man dann glatt drückt und mit der Hackfleischmischung zu gefüllten Klößen formt, die dann nochmal von allen Seiten gebraten werden.


      Klingt ganz gut, aber statt der unterstrichenen Zutaten würde ich Ceshewkerne und Cranberries nehmen, Samabal durch frische Zutaten ersetzen und Kreuzkümmel nääää.... das müsste ich dann entscheiden, was ich noch so ranschmeiße...^^ Gerichte kochen, das sind für mich immer so spontane Eigenkreationen. Immer mal was anderes ausprobieren.


      Bei uns gibt es schlichtweg noch Weißkohleintopf. Ich hab mal wieder viel zu viel gekocht (und noch bisserl was eingefroren - für faule Zeiten), aber der Vorteil ist, dass Eintöpfe mit jedem Tag besser werden - ganz von alleine sozusagen.
      Aber dann ist er auch alle.
      Ich glaube, dass ich dann an Suppen erstmal wieder genug hatte, dann gibbet mal wieder paar Aufläufe oder was fleischfreies, wie Aufläufe, Hefeklöße, Eierkuchen, auch mal nen Griesbrei oder sowas.


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      Mandy wrote:

      Leider nicht korrekt, irgendwo hatt ich es schon einmal geschrieben, Broiler bedeutet soviel wie "Riesenwuchs".
      Richtig ist, dass die im Grunde noch Küken, sehr schnell groß werden, weil sie so gezüchtet/überzüchtet wurden.


      ... es würde mich wirklich mal interessieren wo diese Weisheiten ihren Ursprung haben ?
      ;) Vielleicht sind Matjes auch eine eigene Rasse ? Extra klein, zart und schmackhaft gezüchtet :)
      NULL

      Mandy wrote:

      Leider nicht korrekt, irgendwo hatt ich es schon einmal geschrieben, Broiler bedeutet soviel wie "Riesenwuchs".
      Richtig ist, dass die im Grunde noch Küken, sehr schnell groß werden, weil sie so gezüchtet/überzüchtet wurden.


      ... es würde mich wirklich mal interessieren wo diese Weisheiten ihren Ursprung haben ?
      ;) Vielleicht sind Matjes auch eine eigene Rasse ? Extra klein, zart und schmackhaft gezüchtet :)
      NULL

      bemiwa wrote:

      ... es würde mich wirklich mal interessieren wo diese Weisheiten ihren Ursprung haben ?

      Diese "Weisheit", wie Du sie nennst, habe ich von einem ehemaligen Züchter, der diese Hühner züchtete. Ja, richtig, Broiler sind keine Hähnchen, es sind überzüchtete Hühner. Das wissen auch nur die Wenigsten.
      Was das jetzt mit Fisch zu tun haben soll... :huh:


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      oder einfach nur entspannt ein paar Spiele
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      bemiwa wrote:

      ... es würde mich wirklich mal interessieren wo diese Weisheiten ihren Ursprung haben ?

      Diese "Weisheit", wie Du sie nennst, habe ich von einem ehemaligen Züchter, der diese Hühner züchtete. Ja, richtig, Broiler sind keine Hähnchen, es sind überzüchtete Hühner. Das wissen auch nur die Wenigsten.
      Was das jetzt mit Fisch zu tun haben soll... :huh:


      Lust auf Infos, Kreatives, Kulturelles, dann klick mich
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      mvogl0404 wrote:

      aber Appetit hab ich auf nen richtigen Burger


      Werter Herr Vogl,
      ich war in Burg, muss ich mich jetzt fürchten? :D

      Im Ernst, der Thread hier geht gar nicht... ich hab doch schon 8kg zugenommen und schwer gekämpft, davon bissl was wieder loszuwerden.
      Und dann macht ihr hier sowas..... Bis auf das, was ahu da mit rein mogelt....alles soooo appetitanregend =O ;(

      mvogl0404 wrote:

      aber Appetit hab ich auf nen richtigen Burger


      Werter Herr Vogl,
      ich war in Burg, muss ich mich jetzt fürchten? :D

      Im Ernst, der Thread hier geht gar nicht... ich hab doch schon 8kg zugenommen und schwer gekämpft, davon bissl was wieder loszuwerden.
      Und dann macht ihr hier sowas..... Bis auf das, was ahu da mit rein mogelt....alles soooo appetitanregend =O ;(

      Mandy wrote:

      Klingt ganz gut, aber statt der unterstrichenen Zutaten würde ich Ceshewkerne und Cranberries nehmen, Samabal durch frische Zutaten ersetzen und Kreuzkümmel nääää.... das müsste ich dann entscheiden, was ich noch so ranschmeiße...^^ Gerichte kochen, das sind für mich immer so spontane Eigenkreationen. Immer mal was anderes ausprobieren.


      Meine Schwiegermutter macht das dazugehörige "Sambal" (aji molido) tatsächlich frisch, aber man steht auch so drei Stunden in der Küche...

      Die peruanische Küche ist Weltkulturerbe!
      lateinamerika.org/index.php/pr…edamerika/113-peru-kueche
      schmeckt so, wie es ist, sagenhaft, natürlich kann man das für sich variieren, aber dann ist es halt nicht mehr das Originalgericht.

      Da wird sehr viel mit gemahlenen Erdnüssen gemacht, sie sind praktisch ein Gewürz. Kreuzkümmel ist eigentlich überall dran und hilft auch beim Verdauen. Aber man muß ihn sparsam einsetzen, ein Zuviel macht das Essen ungenießbar. Wenn er aber nicht rausschmeckt, macht er das Aroma "runder". und ergänzt wird es durch die Süße der Rosinen, die Eier und die Kartoffeln wiederum neutralisieren das eigentlich sehr aromatische und würzige Gericht.

      Eigentlich wie in der Ayurvedischen Küche: Bißchen scharf, bißchen sauer, bißchen süß, bißchen bitter im selben Gericht.

      Cashewkerne haben ja kaum Eigengeschmack und Cranberrys sind sehr sauer, es wäre dann ein völlig anderes Gericht, aber möglicherweise gesünder. Cashewkerne mag ich im Salat, mit Cranberrys kann man mich jagen. Gehen einfach nicht an mich hin...

      Es ist auch nicht ganz einfach, diese Gerichte nur nach Rezept zu kochen, richtig gelernt hab ich das nur von meiner Schwiegermutter und als ich es halt auch in Peru gegessen hab.

      Selbst die Deko ist klar vorgeschrieben und nicht wie bei uns, von der persönlichen Kreativität abhängig. Aber das Ergebnis lohnt sich, sehen auch unsere deutschen Freunde so.

      Nur halt sehr aufwändig, vor allem, wenn man es genau nach vorschrift macht, deshalb bin ich davon abgekommen, seit ich arbeiten gehe. Gibts nur, wenn ich mindestens zwei Tage am Stück frei habe.

      Mandy wrote:

      Klingt ganz gut, aber statt der unterstrichenen Zutaten würde ich Ceshewkerne und Cranberries nehmen, Samabal durch frische Zutaten ersetzen und Kreuzkümmel nääää.... das müsste ich dann entscheiden, was ich noch so ranschmeiße...^^ Gerichte kochen, das sind für mich immer so spontane Eigenkreationen. Immer mal was anderes ausprobieren.


      Meine Schwiegermutter macht das dazugehörige "Sambal" (aji molido) tatsächlich frisch, aber man steht auch so drei Stunden in der Küche...

      Die peruanische Küche ist Weltkulturerbe!
      lateinamerika.org/index.php/pr…edamerika/113-peru-kueche
      schmeckt so, wie es ist, sagenhaft, natürlich kann man das für sich variieren, aber dann ist es halt nicht mehr das Originalgericht.

      Da wird sehr viel mit gemahlenen Erdnüssen gemacht, sie sind praktisch ein Gewürz. Kreuzkümmel ist eigentlich überall dran und hilft auch beim Verdauen. Aber man muß ihn sparsam einsetzen, ein Zuviel macht das Essen ungenießbar. Wenn er aber nicht rausschmeckt, macht er das Aroma "runder". und ergänzt wird es durch die Süße der Rosinen, die Eier und die Kartoffeln wiederum neutralisieren das eigentlich sehr aromatische und würzige Gericht.

      Eigentlich wie in der Ayurvedischen Küche: Bißchen scharf, bißchen sauer, bißchen süß, bißchen bitter im selben Gericht.

      Cashewkerne haben ja kaum Eigengeschmack und Cranberrys sind sehr sauer, es wäre dann ein völlig anderes Gericht, aber möglicherweise gesünder. Cashewkerne mag ich im Salat, mit Cranberrys kann man mich jagen. Gehen einfach nicht an mich hin...

      Es ist auch nicht ganz einfach, diese Gerichte nur nach Rezept zu kochen, richtig gelernt hab ich das nur von meiner Schwiegermutter und als ich es halt auch in Peru gegessen hab.

      Selbst die Deko ist klar vorgeschrieben und nicht wie bei uns, von der persönlichen Kreativität abhängig. Aber das Ergebnis lohnt sich, sehen auch unsere deutschen Freunde so.

      Nur halt sehr aufwändig, vor allem, wenn man es genau nach vorschrift macht, deshalb bin ich davon abgekommen, seit ich arbeiten gehe. Gibts nur, wenn ich mindestens zwei Tage am Stück frei habe.