Wie haben sich die Verantwortlichen und ihre Rechtsnachfolger nach der Aufdeckung der Verbrechen begangen an damaligen Heimkindern in Deutschland verhalten?

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      Wie haben sich die Verantwortlichen und ihre Rechtsnachfolger nach der Aufdeckung der Verbrechen begangen an damaligen Heimkindern in Deutschland verhalten?

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      Spielfilm "SPOTLIGHT" startet 25.02.2016 in deutschen Kinos! Journalisten-Recherche-Drama zu Kindesmissbrauch in der Katholischen Kirche.

      Und hier ist eine ausgezeichnete Rezension zu diesem wichtigen Film zu finden: https://www.freitag.de/autoren/hest/das-team-ist-der-star ( Filmrezension vom 23.02.2016 )

      .
      Das Team ist der Star

      Recherche-Thriller „Spotlight“ thematisiert die Enthüllung von Kindesmissbrauch in der Kirche. Er zeigt, dass Journalismus Teamwork ist – und für offene Gesellschaften unverzichtbar

      .

      WEITERLESEN IM ORIGINAL ( hoch zu empfehlen !! ) @ https://www.freitag.de/autoren/hest/das-team-ist-der-star

      "SPOTLIGHT Trailer German Deutsch (2016)"



      FILM-TRAILER @ https://www.youtube.com/watch?v=GUOsciGNJLs ( Länge: 4 Min. und 2 Sek. )



      #compensationnow (MM - Heimopfer-WEST)
      .
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Post was edited 2 times, last by “Martini” ().

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      Spielfilm "SPOTLIGHT" startet 25.02.2016 in deutschen Kinos! Journalisten-Recherche-Drama zu Kindesmissbrauch in der Katholischen Kirche.

      Und hier ist eine ausgezeichnete Rezension zu diesem wichtigen Film zu finden: https://www.freitag.de/autoren/hest/das-team-ist-der-star ( Filmrezension vom 23.02.2016 )

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      Recherche-Thriller „Spotlight“ thematisiert die Enthüllung von Kindesmissbrauch in der Kirche. Er zeigt, dass Journalismus Teamwork ist – und für offene Gesellschaften unverzichtbar

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      WEITERLESEN IM ORIGINAL ( hoch zu empfehlen !! ) @ https://www.freitag.de/autoren/hest/das-team-ist-der-star

      "SPOTLIGHT Trailer German Deutsch (2016)"



      FILM-TRAILER @ https://www.youtube.com/watch?v=GUOsciGNJLs ( Länge: 4 Min. und 2 Sek. )



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      Ein Denkmal in Musik gesetzt

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      Spielfilm "SPOTLIGHT" startet 25.02.2016 in deutschen Kinos! Journalisten-Recherche-Drama zu Kindesmissbrauch in der Katholischen Kirche.

      KOMMENTAR zum Kinospielfilm "SPOTLIGHT" veröffentlicht in der Hildesheimer
      »
      Kirchen Zeitung« - »Die Woche im Bistum Hildesheim« ( vom 19.02.2016 ) @ http://kiz-online.de/content/gab-es-ein-system


      .
      19.02.2016

      Kommentar


      Gab es ein System?

      Am nächsten Donnerstag [ 25.02.2016 ] läuft der Spielfilm "Spotlight" in den deutschen Kinos an. Er handelt von der Enthüllung des Missbrauchskandals in der US-Kirche und der Frage: "Gab es ein System?". Ein Kommentar von Hubertus Büker.

      Der zentrale Satz im US-Spielfilm „Spotlight“, der jetzt in unsere Kinos kommt, lautet: „Zeigt mir das System!“ Den Satz sagt der Chef des „Boston Globe“, nachdem seine Reporter herausgefunden haben: Es gab im Erzbistum Boston 90 katholische Priester, die Kinder sexuell missbraucht haben. Dem Chef erscheint die bloße Zahl zweitrangig. Er will wissen: Wieso blieben die Täter unbehelligt? Wurden ihre Taten planmäßig unter den Teppich gekehrt?

      Ja. Die Kirchenleitung sorgte dafür, dass die Täter davonkamen, unter gütiger Mithilfe von Behörden, Anwälten, Journalisten. „Zeigt mir das System!“ bringt zugleich den Inhalt des Films auf den Punkt: „Spotlight“ führt ein skandalöses Räderwerk der Vertuschung vor Augen, präzise und unerbittlich.

      Wer sich den Film anschaut, wird sogleich fragen: Gab es ein „System“ auch in Deutschland?

      „Die Geschichte des sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche ist erst zu Ende erzählt, wenn (…) auch die Geschichte des bischöflichen Versagens erzählt worden ist.“ So drückte es der Bonner Kirchenrechtler Norbert Lüdecke in einer TV-Dokumentation aus. Tatsächlich ist in Sachen Aufarbeitung des Missbrauchsskandals in Deutschland eine Menge Lobenswertes geschehen. Erschöpfende Antworten allerdings fehlen noch auf Fragen wie: Was wussten die Bischöfe (und die Ordensoberen, wie ergänzt werden muss)? Was haben sie getan oder versäumt?

      Gewiss, die Antworten lassen sich nicht aus dem Ärmel schütteln. Das Gros der Missbrauchsfälle in Deutschland datiert aus den 1950er bis 1970er Jahren. Die damaligen Bischöfe und Oberen leben nicht mehr. Wer könnte die „Geschichte des Versagens“ erzählen? Und selbst wenn noch ein paar brisante Akten in irgendwelchen „Giftschränken“ lagern sollten – wie ließen sie sich unter Beachtung von Datenschutz und Persönlichkeitsrechten verwerten?

      Dennoch: Dass die Bischofskonferenz 2011 Christian Pfeiffer und sein Kriminologisches Institut mit der Erforschung des Skandals betraute, durfte man als mutige Entscheidung deuten. Denn was immer man von Herrn Pfeiffer halten mag: Ihm war zuzutrauen, dass er findet, was noch zu finden ist, und dass er es dann auch auf den Tisch legt.

      Zweifellos gab es zwingende Gründe, Pfeiffer 2013 den Stuhl wieder vor die Tür zu setzen und eine neue Studie zu starten. Die Erwartung indes ist unverändert geblieben: eine ungeschminkte Analyse zu leisten, so gut das irgend möglich ist. Die dann – unter anderem – zeigt, ob es so etwas wie ein „System“ gab.

      Von Hubertus Büker
      [ Redakteur
      h.bueker[a]bistumspresse.de ]

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      Kirchen Zeitung« - »Die Woche im Bistum Hildesheim« ( vom 19.02.2016 ) @ http://kiz-online.de/content/gab-es-ein-system


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      19.02.2016

      Kommentar


      Gab es ein System?

      Am nächsten Donnerstag [ 25.02.2016 ] läuft der Spielfilm "Spotlight" in den deutschen Kinos an. Er handelt von der Enthüllung des Missbrauchskandals in der US-Kirche und der Frage: "Gab es ein System?". Ein Kommentar von Hubertus Büker.

      Der zentrale Satz im US-Spielfilm „Spotlight“, der jetzt in unsere Kinos kommt, lautet: „Zeigt mir das System!“ Den Satz sagt der Chef des „Boston Globe“, nachdem seine Reporter herausgefunden haben: Es gab im Erzbistum Boston 90 katholische Priester, die Kinder sexuell missbraucht haben. Dem Chef erscheint die bloße Zahl zweitrangig. Er will wissen: Wieso blieben die Täter unbehelligt? Wurden ihre Taten planmäßig unter den Teppich gekehrt?

      Ja. Die Kirchenleitung sorgte dafür, dass die Täter davonkamen, unter gütiger Mithilfe von Behörden, Anwälten, Journalisten. „Zeigt mir das System!“ bringt zugleich den Inhalt des Films auf den Punkt: „Spotlight“ führt ein skandalöses Räderwerk der Vertuschung vor Augen, präzise und unerbittlich.

      Wer sich den Film anschaut, wird sogleich fragen: Gab es ein „System“ auch in Deutschland?

      „Die Geschichte des sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche ist erst zu Ende erzählt, wenn (…) auch die Geschichte des bischöflichen Versagens erzählt worden ist.“ So drückte es der Bonner Kirchenrechtler Norbert Lüdecke in einer TV-Dokumentation aus. Tatsächlich ist in Sachen Aufarbeitung des Missbrauchsskandals in Deutschland eine Menge Lobenswertes geschehen. Erschöpfende Antworten allerdings fehlen noch auf Fragen wie: Was wussten die Bischöfe (und die Ordensoberen, wie ergänzt werden muss)? Was haben sie getan oder versäumt?

      Gewiss, die Antworten lassen sich nicht aus dem Ärmel schütteln. Das Gros der Missbrauchsfälle in Deutschland datiert aus den 1950er bis 1970er Jahren. Die damaligen Bischöfe und Oberen leben nicht mehr. Wer könnte die „Geschichte des Versagens“ erzählen? Und selbst wenn noch ein paar brisante Akten in irgendwelchen „Giftschränken“ lagern sollten – wie ließen sie sich unter Beachtung von Datenschutz und Persönlichkeitsrechten verwerten?

      Dennoch: Dass die Bischofskonferenz 2011 Christian Pfeiffer und sein Kriminologisches Institut mit der Erforschung des Skandals betraute, durfte man als mutige Entscheidung deuten. Denn was immer man von Herrn Pfeiffer halten mag: Ihm war zuzutrauen, dass er findet, was noch zu finden ist, und dass er es dann auch auf den Tisch legt.

      Zweifellos gab es zwingende Gründe, Pfeiffer 2013 den Stuhl wieder vor die Tür zu setzen und eine neue Studie zu starten. Die Erwartung indes ist unverändert geblieben: eine ungeschminkte Analyse zu leisten, so gut das irgend möglich ist. Die dann – unter anderem – zeigt, ob es so etwas wie ein „System“ gab.

      Von Hubertus Büker
      [ Redakteur
      h.bueker[a]bistumspresse.de ]

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      #compensationnow (MM - Heimopfer-WEST)
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      Ich weiß, es hört sich abwertend an, wenn ich die widerlichen Triebtäter in all den Einrichtungen weltweit nicht als das Nummer-1-Hauptproblem verstehe.

      Es ist schon richtig, dass es um "das System" als Wurzel des Übels geht - global gesehen.
      Nämlich
      * das System der Entrechtung
      * das System der Misshandlungen
      * das System der Vertuschungen.
      Nur dank dieser 3 Teile "lohnt" es sich doch erst, die Schwächsten zu benutzen.

      Ohne ein "System der Entrechtung" gegenüber Kindern und deren Eltern mit fadenscheinigen Gründen für den Entzug von Erziehungsrechten und Menschenrechten, gesetzlichem Zementieren von wilden Erziehungszielen (Sozialismus pro/contra, religiös pro/contra, ...) oder noch wilderen Definitionen wie "lebensunwert", "schwachsinnig" u. a. , wäre "das System" von vorn herein als unmenschlich und tierisch erkennbar. Dieses Teilsystem ist in sich völlig widersprüchlich und hat als "finales Argument" für ganz schlaue Störenfriede "Akzeptiere die Entrechtung oder du kriegst Exkommunizierung/Knast/Irrenanstalt/... /ne Kugel/ ... /sonstige Probleme".

      "Das System der Misshandlungen" fußt auf der Entrechtung. Woher sonst könnte es die Info haben, wie viel "Spezialbehandlung" noch OK ist und wann die Folter auch eine Folter ist. Es muss ihm doch gesagt werden, ob jemand ein hilfreiches Medikament oder ob er so unwert ist, dass er "freiwillig" an einer Plazebostudie teilnimmt. Es kann doch auch nicht alleine wissen, wie oft eine Behörde mal nach dem Rechten schauen sollte. Ansonsten folgt dieses Teilsystem mit allen Mitteln brav den Vorgaben: Umerziehung, Selektion in brauchbar und unbrauchbar, Nötigung Dritter, Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für's Personal, Versteck für peinliche Täter und störende Kinder. Ganz wichtig und fast vergessen: Das Kind (und die Eltern) muss unbedingt lernen "Du bist NICHTS wert und Schuld an allem bist nur DU !!!" und für den Rest des Lebens behalten.

      Natürlich kann das ganze ohne ein "System der Vertuschungen" nur so lange funktionieren, bis die schiere Masse an Straftaten bekannt wird. Daher sind Vertuschungen/(versehentliche) Aktenvernichtungen/Verjährungen/fadenscheinige Relativierungen/... und laaaannge Bearbeitungszeiten einfach notwendig. Nicht zu unterschätzen ist auch ein möglichst großes Behördenchaos, damit man nicht weiß, wo man sich wegen Ansprüchen meldet, wie die Rechtslage ist, wer für was verantwortlich war oder wo man Beweismittel(-schnipsel) herbekommt. Ein Hinweis wie "Halts Maul, du lügst" von Behörden und Öffentlichkeit macht dann glasklar, wie die Sache am liebsten gehandhabt wird.


      Dieses System "lohnt" sich bei Kindern genauso wie bei ... anderen Dingen.
      War doch klar, oder?
      Bin kein Fake, wie diese drei Neubrandenburger Gerichts-Komparsen.
      (;*)
      Ich weiß, es hört sich abwertend an, wenn ich die widerlichen Triebtäter in all den Einrichtungen weltweit nicht als das Nummer-1-Hauptproblem verstehe.

      Es ist schon richtig, dass es um "das System" als Wurzel des Übels geht - global gesehen.
      Nämlich
      * das System der Entrechtung
      * das System der Misshandlungen
      * das System der Vertuschungen.
      Nur dank dieser 3 Teile "lohnt" es sich doch erst, die Schwächsten zu benutzen.

      Ohne ein "System der Entrechtung" gegenüber Kindern und deren Eltern mit fadenscheinigen Gründen für den Entzug von Erziehungsrechten und Menschenrechten, gesetzlichem Zementieren von wilden Erziehungszielen (Sozialismus pro/contra, religiös pro/contra, ...) oder noch wilderen Definitionen wie "lebensunwert", "schwachsinnig" u. a. , wäre "das System" von vorn herein als unmenschlich und tierisch erkennbar. Dieses Teilsystem ist in sich völlig widersprüchlich und hat als "finales Argument" für ganz schlaue Störenfriede "Akzeptiere die Entrechtung oder du kriegst Exkommunizierung/Knast/Irrenanstalt/... /ne Kugel/ ... /sonstige Probleme".

      "Das System der Misshandlungen" fußt auf der Entrechtung. Woher sonst könnte es die Info haben, wie viel "Spezialbehandlung" noch OK ist und wann die Folter auch eine Folter ist. Es muss ihm doch gesagt werden, ob jemand ein hilfreiches Medikament oder ob er so unwert ist, dass er "freiwillig" an einer Plazebostudie teilnimmt. Es kann doch auch nicht alleine wissen, wie oft eine Behörde mal nach dem Rechten schauen sollte. Ansonsten folgt dieses Teilsystem mit allen Mitteln brav den Vorgaben: Umerziehung, Selektion in brauchbar und unbrauchbar, Nötigung Dritter, Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für's Personal, Versteck für peinliche Täter und störende Kinder. Ganz wichtig und fast vergessen: Das Kind (und die Eltern) muss unbedingt lernen "Du bist NICHTS wert und Schuld an allem bist nur DU !!!" und für den Rest des Lebens behalten.

      Natürlich kann das ganze ohne ein "System der Vertuschungen" nur so lange funktionieren, bis die schiere Masse an Straftaten bekannt wird. Daher sind Vertuschungen/(versehentliche) Aktenvernichtungen/Verjährungen/fadenscheinige Relativierungen/... und laaaannge Bearbeitungszeiten einfach notwendig. Nicht zu unterschätzen ist auch ein möglichst großes Behördenchaos, damit man nicht weiß, wo man sich wegen Ansprüchen meldet, wie die Rechtslage ist, wer für was verantwortlich war oder wo man Beweismittel(-schnipsel) herbekommt. Ein Hinweis wie "Halts Maul, du lügst" von Behörden und Öffentlichkeit macht dann glasklar, wie die Sache am liebsten gehandhabt wird.


      Dieses System "lohnt" sich bei Kindern genauso wie bei ... anderen Dingen.
      War doch klar, oder?
      Bin kein Fake, wie diese drei Neubrandenburger Gerichts-Komparsen.
      (;*)

      Wie haben sich die Verantwortlichen und ihre Rechtsnachfolger nach der Aufdeckung der Verbrechen begangen an damaligen Heimkindern in Deutschland verhalten?

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      Spielfilm "SPOTLIGHT" startet 25.02.2016 in deutschen Kinos! Journalisten-Recherche-Drama zu Kindesmissbrauch in der Katholischen Kirche.

      Die Opfer – Babies, Kleinkinder, Schulkinder und Jugendlliche ( schutzbefohlene Minderjährige jeden Alters ! ) – konnten sich nicht wehren, und die individuellen Täter und Täter-Systeme und Täter-Organisationen, Kinderficker-Brigaden und und Fuck-You-Brigaden hatten keine (sei es strafrechtliche, sei es zivilrechtliche, sei es gesellschaftliche) Sanktionen zu befürchten, denn "Und alle haben geschwiegen" und sich gegenseitig gedeckt; denn genau so war es ja auch allerseits gewollt !!
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      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      Wie haben sich die Verantwortlichen und ihre Rechtsnachfolger nach der Aufdeckung der Verbrechen begangen an damaligen Heimkindern in Deutschland verhalten?

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      Spielfilm "SPOTLIGHT" startet 25.02.2016 in deutschen Kinos! Journalisten-Recherche-Drama zu Kindesmissbrauch in der Katholischen Kirche.

      Die Opfer – Babies, Kleinkinder, Schulkinder und Jugendlliche ( schutzbefohlene Minderjährige jeden Alters ! ) – konnten sich nicht wehren, und die individuellen Täter und Täter-Systeme und Täter-Organisationen, Kinderficker-Brigaden und und Fuck-You-Brigaden hatten keine (sei es strafrechtliche, sei es zivilrechtliche, sei es gesellschaftliche) Sanktionen zu befürchten, denn "Und alle haben geschwiegen" und sich gegenseitig gedeckt; denn genau so war es ja auch allerseits gewollt !!
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      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      Wie haben sich die Verantwortlichen und ihre Rechtsnachfolger nach der Aufdeckung der Verbrechen begangen an damaligen Heimkindern in Deutschland verhalten?

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      Spielfilm "SPOTLIGHT" startet 25.02.2016 in deutschen Kinos! Journalisten-Recherche-Drama zu Kindesmissbrauch in der Katholischen Kirche.

      DW - Die mediale Stimme Deutschlands - Deutsche Welle öffentlich-rechtliche Medien.

      re "SPOTLIGHT"-Film-Rezension @ http://www.dw.com/de/oscar-verd%C3%A4chtig-spotlight-auf-missbrauch-in-der-katholischen-kirche/a-19072649

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      Oscar-verdächtig: "Spotlight" auf Missbrauch in der katholischen Kirche

      Es sind längst nicht immer nur Action und Waffengewalt, die knisternde Spannung ins Kino bringen. Das schafft auch das biografische Drama über einen realen Skandal und dessen Aufdeckung durch gewissenhafte Journalisten.

      Wenn am kommenden Sonntag (28.02.2016) in Los Angeles die diesjährigen Oscars verliehen werden, könnte es die ein oder andere Überraschung geben. Der Film "Spotlight" wurde in sechs Kategorien nominiert: Bester Film, bestes Drehbuch, beste Regie, bester Schnitt, sowie Rachel McAdams und Mark Ruffalo als beste Nebendarsteller. Seit Donnerstag (25.02.) läuft er in den deutschen Kinos.

      Worum geht es: Kaum ein Ereignis hat die römisch-katholische Weltkirche in den vergangenen Jahrhunderten so stark erschüttert wie der sexuelle Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch Geistliche und andere Kirchenbedienstete. Seit den 1990er Jahren wurden mehr und mehr Missbrauchsfälle bekannt - auf allen Kontinenten. Mit dieser Form von Gewalt führten triebgesteuerte Priester die geistlichen Ideale und ethisch-moralischen Normen des christlichen Glaubens ad absurdum. Sie stürzten ihre Kirche in eine Krise, von der sie sich bis heute nicht erholt hat. Zu hunderttausenden verließen Katholiken ihre Glaubensheimat. Keineswegs nur jene an der Peripherie, die ohnehin zum Absprung bereit waren, sondern oftmals ehrenamtliche Mitarbeiter, die über Jahre ihr Herzblut in kirchliche Arbeitsbereiche hatten fließen lassen. Zu tief saß die Enttäuschung über das Versagen von Teilen der geistlichen Elite.

      Auch in den Vereinigten Staaten von Amerika wurden immer mehr Missbrauchsvorwürfe bekannt - zunächst vor rund 15 Jahren in Boston.

      Eine wahre Geschichte

      Wie aber diesen brisanten und zugleich vielschichtigen Stoff des sexuellen Missbrauchs angehen und in ein Filmformat gießen, das zugleich spannend ist und zum Nachdenken anregt? Regisseur Tom McCarthy, der gemeinsam mit Josh Singer auch das Drehbuch von "Spotlight" schrieb, wählte ein wahres Ereignis - ein Lehrstück des investigativen Jounalismus. Im Jahr 2001 hatte die Tageszeitung "The Boston Globe", eine der renommiertesten Tageszeitungen der USA, in einer beispiellosen Weise einen Sumpf aus Missbrauch, Vertuschung und Einschüchterung der Opfer in der katholischen Kirche der Stadt aufgedeckt. Und genau darauf legt der Film seinen Schwerpunkt: Das Aufdecken.

      Boston ist stark römisch-katholisch geprägt und Sitz der gleichnamigen Erzdiözese. Weil der Erzbischof von Boston traditionell zu den bedeutendsten und einflussreichsten Bischöfen der USA zählt, hat er zumeist den Kardinalsrang. Das machte die Sache seinerzeit besonders schwierig.

      Journalistisches Spezialteam

      Was passierte: Der Chefredakteur des "Boston Globe", Marty Baron (Liev Schreiber), gerade neu in diesem Amt, las in seiner Zeitung eine knappe, aber brisante Meldung. Demnach unternahm Kardinal Bernard Law, der damalige Erzbischof von Boston, nichts gegen den pädophilen Priester John Geoghan, obwohl er über dessen massiv praktizierten sexuellen Missbrauch voll im Bilde war. Baron witterte dahinter die ganz dicke Story. Deshalb setzte er über viele Monate das Spotlight-Team seiner Redaktion auf das Thema an. Dieses eher kleine Ressort ist gewissenmaßen eine Spezialtruppe von erfahrenen Journalisten, die mittels intensiver Recherche versucht, an redaktionell verwertbare Informationen und Beweise zu gelangen. Der Film begleitet dieses vierköpfige Team, gespielt von Michael Keaton, Mark Ruffalo, Rachel McAdams und John Slattery, bei der täglichen mühevollen Arbeit.

      Zuschauer als Hospintant

      Regisseur Tom Mc Carthy zeigt, wie die Protagonisten seinerzeit versuchten, Schneisen in das schier undurchdringlich wirkende Dickicht aus Vertuschen, Verschweigen, Verdrängen und Lügen zu schlagen. Die Macheten der Recherche des Spotlight-Teams waren in einer Zeit, in der das Internet längst nicht die heutigen Möglichkeiten bot, beinahe banal: Telefongespräche, Nachforschungen bei Gericht, Besuche in Selbsthilfegruppen, Befragung von Opfern, Zeugen und Informanten.

      All das zeigt der Film - und noch mehr: Diskussionen und Strategien zwischen mit Papierstapeln und mächtigen Röhrenmonitoren überfrachteten Redaktionsschreibtischen. Über allem die latente Drohung der kaum greifbaren, aber mächtigen Institution Kirche und ihrer Helfer, der Zeitung notfalls juristisch zu Leibe zu rücken. Gewiefte Rechtsanwälte, Journalisten, die keineswegs idealtypisch daherkommen, sondern selber handwerkliche Fehler gemacht haben. Bei all dem wird der Zuschauer zu einem heimlichen Redaktionshospitanten, der erlebt, wie Zug um Zug die Wahrheit ans Licht kommt und sich Bahn bricht.

      Diese Art von Journalismus wird gebraucht

      Der Aufwand des "Boston Globe" und seines Spotlight hat sich in mancherlei Hinsicht ausgezahlt. Im Jahr 2002 beschloss die US-Bischofskonferenz schärfere Richtlinien im Umgang mit Sexualstraftaten. Sie beinhalten verlängerte Verjährungsfristen und die Laisierung von Priestern bei erwiesenem Missbrauch, also das Aussetzen ihrer Rechte und Pflichten. Viele tausend Opfer fanden den Mut, auf Schadensersatz zu klagen. Bis 2010 wurden sie mit insgesamt mehr als zwei Milliarden US-Dollar entschädigt. Für einige Bistümer bedeutete das das Aus. Weil sie die Forderungen nicht mehr bedienen konnten, mussten sie Insolvenz anmelden.

      Priester John Geoghan, bei dessen Fall der "Boston Globe" 2001 ansetzte, wurde 2002 wegen Missbrauchs von Minderjährigen zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt. Der Erzbischof von Boston, Kardinal Bernard Law, musste wegen mutmaßlicher Verschleierung der Delikte zurücktreten und wurde auf ein klerikales Abstellgleis in Rom geschoben. Überall auf der Welt, Jahre später auch in Deutschland, fassten Missbrauchsopfer den Mut, ihre durch Priester zugefügte sexuelle Gewalt öffentlich zu machen. Der "Boston Globe" schließlich wurde für seine hervorragende Arbeit 2003 mit dem renommierten Pulitzer-Preis ausgezeichnet.

      Oscars für "Spotlight"?

      Ob der vermutlich beste Hollywood-Film über investigativen Journalismus seit "Die Unbestechlichen" (1976 zur Watergate-Affäre) tatsächlich einen oder sogar mehrere Oscars bekommt? Ob das auch davon abhängt, wie viele Mitglieder der Academy of Motion Picture Arts and Sciences Katholiken sind? Dürfte es eigentlich nicht, denn nach dem US-Start von "Spotlight" Anfang November 2015 attestierte der Papst-Sender Radio Vatikan der Filmbiografie "ehrlich" und "dringend" zu sein. Sie könne der katholischen Kirche in den USA dabei helfen, ihr Sünden zuzugeben und die Konsequenzen dafür zu tragen.

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      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Post was edited 2 times, last by “Martini” ().

      Wie haben sich die Verantwortlichen und ihre Rechtsnachfolger nach der Aufdeckung der Verbrechen begangen an damaligen Heimkindern in Deutschland verhalten?

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      Spielfilm "SPOTLIGHT" startet 25.02.2016 in deutschen Kinos! Journalisten-Recherche-Drama zu Kindesmissbrauch in der Katholischen Kirche.

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      re "SPOTLIGHT"-Film-Rezension @ http://www.dw.com/de/oscar-verd%C3%A4chtig-spotlight-auf-missbrauch-in-der-katholischen-kirche/a-19072649

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      Oscar-verdächtig: "Spotlight" auf Missbrauch in der katholischen Kirche

      Es sind längst nicht immer nur Action und Waffengewalt, die knisternde Spannung ins Kino bringen. Das schafft auch das biografische Drama über einen realen Skandal und dessen Aufdeckung durch gewissenhafte Journalisten.

      Wenn am kommenden Sonntag (28.02.2016) in Los Angeles die diesjährigen Oscars verliehen werden, könnte es die ein oder andere Überraschung geben. Der Film "Spotlight" wurde in sechs Kategorien nominiert: Bester Film, bestes Drehbuch, beste Regie, bester Schnitt, sowie Rachel McAdams und Mark Ruffalo als beste Nebendarsteller. Seit Donnerstag (25.02.) läuft er in den deutschen Kinos.

      Worum geht es: Kaum ein Ereignis hat die römisch-katholische Weltkirche in den vergangenen Jahrhunderten so stark erschüttert wie der sexuelle Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch Geistliche und andere Kirchenbedienstete. Seit den 1990er Jahren wurden mehr und mehr Missbrauchsfälle bekannt - auf allen Kontinenten. Mit dieser Form von Gewalt führten triebgesteuerte Priester die geistlichen Ideale und ethisch-moralischen Normen des christlichen Glaubens ad absurdum. Sie stürzten ihre Kirche in eine Krise, von der sie sich bis heute nicht erholt hat. Zu hunderttausenden verließen Katholiken ihre Glaubensheimat. Keineswegs nur jene an der Peripherie, die ohnehin zum Absprung bereit waren, sondern oftmals ehrenamtliche Mitarbeiter, die über Jahre ihr Herzblut in kirchliche Arbeitsbereiche hatten fließen lassen. Zu tief saß die Enttäuschung über das Versagen von Teilen der geistlichen Elite.

      Auch in den Vereinigten Staaten von Amerika wurden immer mehr Missbrauchsvorwürfe bekannt - zunächst vor rund 15 Jahren in Boston.

      Eine wahre Geschichte

      Wie aber diesen brisanten und zugleich vielschichtigen Stoff des sexuellen Missbrauchs angehen und in ein Filmformat gießen, das zugleich spannend ist und zum Nachdenken anregt? Regisseur Tom McCarthy, der gemeinsam mit Josh Singer auch das Drehbuch von "Spotlight" schrieb, wählte ein wahres Ereignis - ein Lehrstück des investigativen Jounalismus. Im Jahr 2001 hatte die Tageszeitung "The Boston Globe", eine der renommiertesten Tageszeitungen der USA, in einer beispiellosen Weise einen Sumpf aus Missbrauch, Vertuschung und Einschüchterung der Opfer in der katholischen Kirche der Stadt aufgedeckt. Und genau darauf legt der Film seinen Schwerpunkt: Das Aufdecken.

      Boston ist stark römisch-katholisch geprägt und Sitz der gleichnamigen Erzdiözese. Weil der Erzbischof von Boston traditionell zu den bedeutendsten und einflussreichsten Bischöfen der USA zählt, hat er zumeist den Kardinalsrang. Das machte die Sache seinerzeit besonders schwierig.

      Journalistisches Spezialteam

      Was passierte: Der Chefredakteur des "Boston Globe", Marty Baron (Liev Schreiber), gerade neu in diesem Amt, las in seiner Zeitung eine knappe, aber brisante Meldung. Demnach unternahm Kardinal Bernard Law, der damalige Erzbischof von Boston, nichts gegen den pädophilen Priester John Geoghan, obwohl er über dessen massiv praktizierten sexuellen Missbrauch voll im Bilde war. Baron witterte dahinter die ganz dicke Story. Deshalb setzte er über viele Monate das Spotlight-Team seiner Redaktion auf das Thema an. Dieses eher kleine Ressort ist gewissenmaßen eine Spezialtruppe von erfahrenen Journalisten, die mittels intensiver Recherche versucht, an redaktionell verwertbare Informationen und Beweise zu gelangen. Der Film begleitet dieses vierköpfige Team, gespielt von Michael Keaton, Mark Ruffalo, Rachel McAdams und John Slattery, bei der täglichen mühevollen Arbeit.

      Zuschauer als Hospintant

      Regisseur Tom Mc Carthy zeigt, wie die Protagonisten seinerzeit versuchten, Schneisen in das schier undurchdringlich wirkende Dickicht aus Vertuschen, Verschweigen, Verdrängen und Lügen zu schlagen. Die Macheten der Recherche des Spotlight-Teams waren in einer Zeit, in der das Internet längst nicht die heutigen Möglichkeiten bot, beinahe banal: Telefongespräche, Nachforschungen bei Gericht, Besuche in Selbsthilfegruppen, Befragung von Opfern, Zeugen und Informanten.

      All das zeigt der Film - und noch mehr: Diskussionen und Strategien zwischen mit Papierstapeln und mächtigen Röhrenmonitoren überfrachteten Redaktionsschreibtischen. Über allem die latente Drohung der kaum greifbaren, aber mächtigen Institution Kirche und ihrer Helfer, der Zeitung notfalls juristisch zu Leibe zu rücken. Gewiefte Rechtsanwälte, Journalisten, die keineswegs idealtypisch daherkommen, sondern selber handwerkliche Fehler gemacht haben. Bei all dem wird der Zuschauer zu einem heimlichen Redaktionshospitanten, der erlebt, wie Zug um Zug die Wahrheit ans Licht kommt und sich Bahn bricht.

      Diese Art von Journalismus wird gebraucht

      Der Aufwand des "Boston Globe" und seines Spotlight hat sich in mancherlei Hinsicht ausgezahlt. Im Jahr 2002 beschloss die US-Bischofskonferenz schärfere Richtlinien im Umgang mit Sexualstraftaten. Sie beinhalten verlängerte Verjährungsfristen und die Laisierung von Priestern bei erwiesenem Missbrauch, also das Aussetzen ihrer Rechte und Pflichten. Viele tausend Opfer fanden den Mut, auf Schadensersatz zu klagen. Bis 2010 wurden sie mit insgesamt mehr als zwei Milliarden US-Dollar entschädigt. Für einige Bistümer bedeutete das das Aus. Weil sie die Forderungen nicht mehr bedienen konnten, mussten sie Insolvenz anmelden.

      Priester John Geoghan, bei dessen Fall der "Boston Globe" 2001 ansetzte, wurde 2002 wegen Missbrauchs von Minderjährigen zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt. Der Erzbischof von Boston, Kardinal Bernard Law, musste wegen mutmaßlicher Verschleierung der Delikte zurücktreten und wurde auf ein klerikales Abstellgleis in Rom geschoben. Überall auf der Welt, Jahre später auch in Deutschland, fassten Missbrauchsopfer den Mut, ihre durch Priester zugefügte sexuelle Gewalt öffentlich zu machen. Der "Boston Globe" schließlich wurde für seine hervorragende Arbeit 2003 mit dem renommierten Pulitzer-Preis ausgezeichnet.

      Oscars für "Spotlight"?

      Ob der vermutlich beste Hollywood-Film über investigativen Journalismus seit "Die Unbestechlichen" (1976 zur Watergate-Affäre) tatsächlich einen oder sogar mehrere Oscars bekommt? Ob das auch davon abhängt, wie viele Mitglieder der Academy of Motion Picture Arts and Sciences Katholiken sind? Dürfte es eigentlich nicht, denn nach dem US-Start von "Spotlight" Anfang November 2015 attestierte der Papst-Sender Radio Vatikan der Filmbiografie "ehrlich" und "dringend" zu sein. Sie könne der katholischen Kirche in den USA dabei helfen, ihr Sünden zuzugeben und die Konsequenzen dafür zu tragen.

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      Wie haben sich die Verantwortlichen und ihre Rechtsnachfolger nach der Aufdeckung der Verbrechen begangen an damaligen Heimkindern in Deutschland verhalten?

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      Spielfilm "SPOTLIGHT" startet 25.02.2016 in deutschen Kinos! Journalisten-Recherche-Drama zu Kindesmissbrauch in der Katholischen Kirche.

      "SPOTLIGHT" wins Best Picture at 2016 Oscars!
      "SPOTLIGHT" hat Besten Film bei den 2016 Oscars gewonnen!

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