Zwangsarbeit in der SBZ/DDR 1945-1990 @ http://ddr-zwangsarbeit.info/index.html (Seitenbetreiber: Christian Sachse)

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      Zwangsarbeit in der SBZ/DDR 1945-1990 @ http://ddr-zwangsarbeit.info/index.html (Seitenbetreiber: Christian Sachse)

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      Zwangsarbeit in der SBZ/DDR 1945-1990 - Ein Aufarbeitungsprojekt der Union der Opferverbände komunistischer Gewaltherrschaft e.V. - gefördert von IKEA
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      Wer, was dieses Thema betrifft, genaustens informiert sein möchte, begebe sich bitte, unter anderen, auf folgende Seiten und studiere dort alles selbst:

      http://ddr-zwangsarbeit.info/index.html

      http://ddr-zwangsarbeit.info/new.htm

      http://ddr-zwangsarbeit.info/Fragebogen_Off.pdf

      http://ddr-zwangsarbeit.info/aktuell_gesamt.htm

      Beschlagwortet mit TAGS/LABELS: Zwangsarbeit, Zwangsarbeit in der SBZ/DDR, DDR-Zwangsarbeit 1945-1990, Seitenbetreiber: Christian Sachse, Christian Sachse, Aufarbeitungsprojekt der UOKG, UOKG, Opferverbände, komunistischer Gewaltherrschaft, IKEA,
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      http://ddr-zwangsarbeit.info/Fragebogen_Off.pdf

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      SUCHSTRANG: "Das System der Zwangsarbeit in der SED-Diktatur"+"Christian Sachse"

      Erhältlich im Buchhandel, u.a., bei
      AMAZON

      Siehe @ http://www.amazon.de/Das-System-Zwangsarbeit-SED-Diktatur-wirtschaftliche/dp/3865838847

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      Das System der Zwangsarbeit in der SED-Diktatur: Die wirtschaftliche und politische Dimension Broschiert – 16. Juni 2014

      von Christian Sachse (Autor)

      Der Autor enthüllt auf der Grundlage von hunderten Dokumenten, dass die Zwangsarbeit in der DDR von Anfang an als zentral gesteuertes System der wirtschaftlichen Ausbeutung von Strafgefangenen angelegt war. Geringfügige „Arbeitsbelohnungen“, schwerste Bestrafungen bei Verweigerung der Arbeit, eine hohe Unfallquote und schlechte Ernährung dienten nur einem Ziel: ein Maximum an Profit aus den Strafgefangenen herauszuholen. Besonders hart traf dies die politischen Gefangenen, welche erfahren mussten, dass auch der Westen von der Zwangsarbeit ostdeutscher politischer Gefangener profitierte.

      Über den Autor und weitere Mitwirkende

      Der Politikwissenschaftler und Theologe Christian Sachse war bis 1990 als Jugendpfarrer in Torgau tätig. Auf eine anschließende Promotion über Wehrerziehung in der DDR folgten zahlreiche Forschungsprojekte zur Geschichte der DDR. Der Experte für DDR-Heimerziehung ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau.

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      SUCHSTRANG: "Knastware für den Klassenfeind"+"Tobias Wunschik"

      Erhältlich im Buchhandel, u.a., bei
      AMAZON

      Siehe @ http://www.amazon.de/Knastware-Klassenfeind-H%C3%A4ftlingsarbeit-Ost-West-Handel-Staatssicherheit/dp/3525350805


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      "Knastware für den Klassenfeind" gebundene Ausgabe – 22. Januar 2014

      von Tobias Wunschik (Autor)

      Ikea, Quelle, Aldi viele westliche Firmen ließen in der DDR produzieren. 250 ostdeutsche Betriebe beschäftigten neben »freien« Arbeitern aber auch Häftlinge, darunter politische Gefangene. Diese verdienten daran kaum den Profit machten die Westkonzerne sowie SED-Firmen als Zwischenhändler. Möbel, Strumpfhosen, Schreibmaschinen, Fotokameras, Werkzeugkästen und Motorradteile stammten ganz oder teilweise aus Haftanstalten wie Halle oder Hoheneck, Bautzen oder Brandenburg. Das Versandhaus Neckermann etwa bezog Fernseher, der Stahlkonzern Mannesmann Eisenwaren und die Drogeriekette Schlecker Haushaltskerzen, die von Gefangenen gefertigt worden waren. Zumindest der Konzernleitung von Quelle war bekannt, dass Häftlingsarbeiterinnen die von ihr vertriebene Bettwäsche genäht hatten. Die preisgünstige Ware wurde ebenso nach Westeuropa wie in den Nahen Osten verkauft. Industrie und Handel sahen angesichts niedriger Produktionskosten in der DDR über die Arbeitsbedingungen hinweg. Die Bundesregierung wollte in den achtziger Jahren zwar die DDR-Importe von Möbeln und Strumpfhosen drosseln, doch nur zum Schutz der heimischen Wirtschaft. Dabei war längst bekannt, dass Gefangene diese Waren fertigen mussten. Charakteristisch für die Arbeit von politischen Häftlingen in DDR-Gefängnissen war, dass sie zusammen mit Kriminellen arbeiten mussten. Sie hatten mehr als »freie« Beschäftige zu leisten, verdienten aber wesentlich weniger als diese. Vielfach brachten veraltete Maschinen sie dabei in Lebensgefahr oder ruinierten ihre Gesundheit. Tobias Wunschik belegt mit neuen Aktenfunden, wie die Gefangenen ausgebeutet wurden und welche Firmen davon profitierten. Er beschreibt das Geschäft mit der Ware aus den DDR-Haftanstalten als Teil des innerdeutschen Handels.

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      Tobias Wunschik, geboren 1967, studierte Politikwissenschaft und Soziologie in München und Berlin, promovierte 1995 an der LMU. Seit 1993 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Stasiunterlagen-Behörde.
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      QUELLE: https://www.perlentaucher.de/autor/tobias-wunschik.html
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      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Zwangsarbeit in der SBZ/DDR 1945-1990 @ http://ddr-zwangsarbeit.info/index.html (Seitenbetreiber: Christian Sachse)

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      SUCHSTRANG: "Das System der Zwangsarbeit in der SED-Diktatur"+"Christian Sachse"

      Erhältlich im Buchhandel, u.a., bei
      AMAZON

      Siehe @ http://www.amazon.de/Das-System-Zwangsarbeit-SED-Diktatur-wirtschaftliche/dp/3865838847

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      Das System der Zwangsarbeit in der SED-Diktatur: Die wirtschaftliche und politische Dimension Broschiert – 16. Juni 2014

      von Christian Sachse (Autor)

      Der Autor enthüllt auf der Grundlage von hunderten Dokumenten, dass die Zwangsarbeit in der DDR von Anfang an als zentral gesteuertes System der wirtschaftlichen Ausbeutung von Strafgefangenen angelegt war. Geringfügige „Arbeitsbelohnungen“, schwerste Bestrafungen bei Verweigerung der Arbeit, eine hohe Unfallquote und schlechte Ernährung dienten nur einem Ziel: ein Maximum an Profit aus den Strafgefangenen herauszuholen. Besonders hart traf dies die politischen Gefangenen, welche erfahren mussten, dass auch der Westen von der Zwangsarbeit ostdeutscher politischer Gefangener profitierte.

      Über den Autor und weitere Mitwirkende

      Der Politikwissenschaftler und Theologe Christian Sachse war bis 1990 als Jugendpfarrer in Torgau tätig. Auf eine anschließende Promotion über Wehrerziehung in der DDR folgten zahlreiche Forschungsprojekte zur Geschichte der DDR. Der Experte für DDR-Heimerziehung ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau.

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      SUCHSTRANG: "Knastware für den Klassenfeind"+"Tobias Wunschik"

      Erhältlich im Buchhandel, u.a., bei
      AMAZON

      Siehe @ http://www.amazon.de/Knastware-Klassenfeind-H%C3%A4ftlingsarbeit-Ost-West-Handel-Staatssicherheit/dp/3525350805


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      "Knastware für den Klassenfeind" gebundene Ausgabe – 22. Januar 2014

      von Tobias Wunschik (Autor)

      Ikea, Quelle, Aldi viele westliche Firmen ließen in der DDR produzieren. 250 ostdeutsche Betriebe beschäftigten neben »freien« Arbeitern aber auch Häftlinge, darunter politische Gefangene. Diese verdienten daran kaum den Profit machten die Westkonzerne sowie SED-Firmen als Zwischenhändler. Möbel, Strumpfhosen, Schreibmaschinen, Fotokameras, Werkzeugkästen und Motorradteile stammten ganz oder teilweise aus Haftanstalten wie Halle oder Hoheneck, Bautzen oder Brandenburg. Das Versandhaus Neckermann etwa bezog Fernseher, der Stahlkonzern Mannesmann Eisenwaren und die Drogeriekette Schlecker Haushaltskerzen, die von Gefangenen gefertigt worden waren. Zumindest der Konzernleitung von Quelle war bekannt, dass Häftlingsarbeiterinnen die von ihr vertriebene Bettwäsche genäht hatten. Die preisgünstige Ware wurde ebenso nach Westeuropa wie in den Nahen Osten verkauft. Industrie und Handel sahen angesichts niedriger Produktionskosten in der DDR über die Arbeitsbedingungen hinweg. Die Bundesregierung wollte in den achtziger Jahren zwar die DDR-Importe von Möbeln und Strumpfhosen drosseln, doch nur zum Schutz der heimischen Wirtschaft. Dabei war längst bekannt, dass Gefangene diese Waren fertigen mussten. Charakteristisch für die Arbeit von politischen Häftlingen in DDR-Gefängnissen war, dass sie zusammen mit Kriminellen arbeiten mussten. Sie hatten mehr als »freie« Beschäftige zu leisten, verdienten aber wesentlich weniger als diese. Vielfach brachten veraltete Maschinen sie dabei in Lebensgefahr oder ruinierten ihre Gesundheit. Tobias Wunschik belegt mit neuen Aktenfunden, wie die Gefangenen ausgebeutet wurden und welche Firmen davon profitierten. Er beschreibt das Geschäft mit der Ware aus den DDR-Haftanstalten als Teil des innerdeutschen Handels.

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      Tobias Wunschik, geboren 1967, studierte Politikwissenschaft und Soziologie in München und Berlin, promovierte 1995 an der LMU. Seit 1993 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Stasiunterlagen-Behörde.
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      QUELLE: https://www.perlentaucher.de/autor/tobias-wunschik.html
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      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Zwangsarbeit in der SBZ/DDR 1945-1990 @ http://ddr-zwangsarbeit.info/index.html (Seitenbetreiber: Christian Sachse)

      .
      ERSTER HINWEIS:

      Ein Foto von insgesamt vier Fotos abgebildet @
      https://de.wikipedia.org/wiki/Jugendwerkho


      .
      Historische Propaganda-Bilder

      [ @
      https://de.wikipedia.org/wiki/Jugendwerkhof#/media/File:Fotothek_df_roe-neg_0002479_003_Jugendliche_H%C3%A4ftlinge_bei_der_Arbeit.jpg ]

      Jugendwerkhof Königstein: Jugendliche Häftlinge bei der Arbeit (1950)

      Deutsche Fotothek‎

      Originale Bildbeschreibung von der Deutschen Fotothek

      [ reFestung Königstein bei Dresden, die zwischen 1950 und 1955 als geschlossener Jugendwerkhof diente“ (gemäß Christian Sachse) ]


      [ Siehe Deutsche Fotothek @ http://www.deutschefotothek.de/ und @ https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Fotothek ]
      .

      ZWEITER HINWEIS:

      Siehe auch diesen Hinweis zu einem schon eine kleine Weile zurückliegenden »Fragebogen zum Forschungsprojekt „Zwangsarbeit in der SBZ/DDR (1945-1990)“ der UOKG« (aus dem Jahre 2013) wiedergegeben @
      http://www.jugendwerkhof-torgau.de/downloads/Aufruf_Zeitzeugen.pdf

      Aber ganz sicherlich wusstet Ihr alle schon DAVON – auch ohne diese meine jetzigen diesbezüglichen HINWEISE.

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      ERSTER HINWEIS:

      Ein Foto von insgesamt vier Fotos abgebildet @
      https://de.wikipedia.org/wiki/Jugendwerkho


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      Historische Propaganda-Bilder

      [ @
      https://de.wikipedia.org/wiki/Jugendwerkhof#/media/File:Fotothek_df_roe-neg_0002479_003_Jugendliche_H%C3%A4ftlinge_bei_der_Arbeit.jpg ]

      Jugendwerkhof Königstein: Jugendliche Häftlinge bei der Arbeit (1950)

      Deutsche Fotothek‎

      Originale Bildbeschreibung von der Deutschen Fotothek

      [ reFestung Königstein bei Dresden, die zwischen 1950 und 1955 als geschlossener Jugendwerkhof diente“ (gemäß Christian Sachse) ]


      [ Siehe Deutsche Fotothek @ http://www.deutschefotothek.de/ und @ https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Fotothek ]
      .

      ZWEITER HINWEIS:

      Siehe auch diesen Hinweis zu einem schon eine kleine Weile zurückliegenden »Fragebogen zum Forschungsprojekt „Zwangsarbeit in der SBZ/DDR (1945-1990)“ der UOKG« (aus dem Jahre 2013) wiedergegeben @
      http://www.jugendwerkhof-torgau.de/downloads/Aufruf_Zeitzeugen.pdf

      Aber ganz sicherlich wusstet Ihr alle schon DAVON – auch ohne diese meine jetzigen diesbezüglichen HINWEISE.

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      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

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      Zwangsarbeit in Kinderheimen in der DDR, Zeitungsartikel in der Berliner Morgenpost - auszugsweise

      Berliner Morgenpost
      09.12.2016, 06:57 Uhr Christian Kerl

      Unrecht

      Studie zeigt Zwangsarbeit in Kinderheimen in der DDR

      Eine neue Studie der Bundesregierung
      zeigt, wie die DDR Kinder und Jugendliche ausbeuten ließ.
      Viele Opfer leiden bis heute darunter.

      In den Heimen wurden Kinder und Jugendliche
      teilweise systematisch zur Zwangsarbeit herangezogen – unter Strafandrohung und ohne ausreichende Rücksicht auf Alter und Gesundheit.

      Doch bei der Aufarbeitung des rigiden DDR-Heimsystems gibt es noch "blinde Flecken",
      wie die Ostbeauftragte Gleicke sagt.
      Unklar war bisher, wie massiv die Arbeitsverpflichtungen waren.
      Schon frühere Zeitzeugenberichte etwa aus dem Durchgangsheim Bad Freienwalde geben einen Eindruck: "Im Hof war eine Baracke, die vergittert war.
      Dort stellten wir von Montag bis Samstag Lampenfassungen im Akkord her.
      Wurde unser Soll nicht geschafft, hieß es für alle Sport oder Bestrafung durch Essensentzug."

      Zum Teil habe es sich sehr wohl um Zwangsarbeit gehandelt
      – erzwungene Ausbeutung ohne belastbare pädagogische Begründung.
      Besonders betroffen waren demnach Durchgangseinrichtungen,
      in denen Kinder vorübergehend untergebracht wurden
      ,
      aber auch die Jugendwerkhöfe, in die angeblich Schwererziehbare oder "Staatsverleumder" eingewiesen wurden.

      Dass in den Heimen Arbeit üblich war, sei dabei nicht durchweg problematisch,
      heißt es in dem Bericht; verwiesen wird etwa auf einfache Tätigkeiten im Heimalltag.
      Zu den Methoden gehörten aber auch erzwungene Einsätze in Betrieben.
      Kinder und Jugendliche seien als "Arbeitsreserve" angesehen worden,
      dienten in der Industrie zur Erfüllung staatlicher Planvorgaben.

      Die Studie verweist etwa auf das Volltuchwerk im sächsischen Crimmitschau,
      in dem Jugendliche Sonderschichten leisten mussten.
      Brisant:
      Das Werk lieferte Stoffe an große Handelsketten in Westdeutschland
      – die profitierten, offiziell ahnungslos, von der Zwangsarbeit.
      Die Arbeitsbedingungen waren dabei zum Teil hart.

      Der Bericht nennt Einsätze im Dreischichtsystem
      oder auf dem Jugendwerkhof Freital, wo Jugendliche Gefahr liefen,
      "mit radioaktivem Material in Berührung zu kommen".
      Die erzwungene Arbeit habe
      auch gravierende psychische Folgen für die Betroffenen,
      erklären die Forscher.
      Sie plädieren daher dafür,
      statt von Zwangsarbeit allgemein von Missbrauch zu sprechen.

      Quelle:
      morgenpost.de/politik/article2…derheimen-in-der-DDR.html




      ____________________________________________________


      Für die Jugend: - EHRET DAS ALTER, DENN ES IST EURE ZUKUNFT
      Für die Alten: - ACHTET DIE JUGEND, DENN ES WAR EURE VERGANGENHEIT

      Zwangsarbeit in Kinderheimen in der DDR, Zeitungsartikel in der Berliner Morgenpost - auszugsweise

      Berliner Morgenpost
      09.12.2016, 06:57 Uhr Christian Kerl

      Unrecht

      Studie zeigt Zwangsarbeit in Kinderheimen in der DDR

      Eine neue Studie der Bundesregierung
      zeigt, wie die DDR Kinder und Jugendliche ausbeuten ließ.
      Viele Opfer leiden bis heute darunter.

      In den Heimen wurden Kinder und Jugendliche
      teilweise systematisch zur Zwangsarbeit herangezogen – unter Strafandrohung und ohne ausreichende Rücksicht auf Alter und Gesundheit.

      Doch bei der Aufarbeitung des rigiden DDR-Heimsystems gibt es noch "blinde Flecken",
      wie die Ostbeauftragte Gleicke sagt.
      Unklar war bisher, wie massiv die Arbeitsverpflichtungen waren.
      Schon frühere Zeitzeugenberichte etwa aus dem Durchgangsheim Bad Freienwalde geben einen Eindruck: "Im Hof war eine Baracke, die vergittert war.
      Dort stellten wir von Montag bis Samstag Lampenfassungen im Akkord her.
      Wurde unser Soll nicht geschafft, hieß es für alle Sport oder Bestrafung durch Essensentzug."

      Zum Teil habe es sich sehr wohl um Zwangsarbeit gehandelt
      – erzwungene Ausbeutung ohne belastbare pädagogische Begründung.
      Besonders betroffen waren demnach Durchgangseinrichtungen,
      in denen Kinder vorübergehend untergebracht wurden
      ,
      aber auch die Jugendwerkhöfe, in die angeblich Schwererziehbare oder "Staatsverleumder" eingewiesen wurden.

      Dass in den Heimen Arbeit üblich war, sei dabei nicht durchweg problematisch,
      heißt es in dem Bericht; verwiesen wird etwa auf einfache Tätigkeiten im Heimalltag.
      Zu den Methoden gehörten aber auch erzwungene Einsätze in Betrieben.
      Kinder und Jugendliche seien als "Arbeitsreserve" angesehen worden,
      dienten in der Industrie zur Erfüllung staatlicher Planvorgaben.

      Die Studie verweist etwa auf das Volltuchwerk im sächsischen Crimmitschau,
      in dem Jugendliche Sonderschichten leisten mussten.
      Brisant:
      Das Werk lieferte Stoffe an große Handelsketten in Westdeutschland
      – die profitierten, offiziell ahnungslos, von der Zwangsarbeit.
      Die Arbeitsbedingungen waren dabei zum Teil hart.

      Der Bericht nennt Einsätze im Dreischichtsystem
      oder auf dem Jugendwerkhof Freital, wo Jugendliche Gefahr liefen,
      "mit radioaktivem Material in Berührung zu kommen".
      Die erzwungene Arbeit habe
      auch gravierende psychische Folgen für die Betroffenen,
      erklären die Forscher.
      Sie plädieren daher dafür,
      statt von Zwangsarbeit allgemein von Missbrauch zu sprechen.

      Quelle:
      morgenpost.de/politik/article2…derheimen-in-der-DDR.html




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      Für die Jugend: - EHRET DAS ALTER, DENN ES IST EURE ZUKUNFT
      Für die Alten: - ACHTET DIE JUGEND, DENN ES WAR EURE VERGANGENHEIT