KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

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      Der angesprochene Kinofilm läuft ja nun. Allerings nur in ausgesuchten Kinos. In unserer Region nach meinen recherchen nur im "Kino am Raschlatz" in Hannover.

      Weis jemand andere Spielorte und Termine?
      "Wenn das so weitergeht, (nicht brav genug bist), werden wir dich in ein Kinderheim geben müssen!" (...) "Du endest mal im Zuchthaus!"
      Der angesprochene Kinofilm läuft ja nun. Allerings nur in ausgesuchten Kinos. In unserer Region nach meinen recherchen nur im "Kino am Raschlatz" in Hannover.

      Weis jemand andere Spielorte und Termine?
      "Wenn das so weitergeht, (nicht brav genug bist), werden wir dich in ein Kinderheim geben müssen!" (...) "Du endest mal im Zuchthaus!"

      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

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      Alex.G wrote:

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      Der angesprochene Kinofilm läuft ja nun. Allerdings nur in ausgesuchten Kinos. In unserer Region nach meinen Recherchen nur im "Kino am Raschplatz" in Hannover.

      Weiß jemand andere Spielorte und Termine?

      Auf der von Boardnutzerin »Ahu« angegebenen "FREISTATT"-FILM FILM-Webseite @ http://www.freistatt-film.de/ wird, unter dem Menüpunkt "IM KINO", u. a., in einer alphabetischen Liste angegeben, dass der FILM in folgenden Kinos noch bis Mittwoch, 15. Juli 2015 läuft.

      .
      Bremen Cinema Osttor 09.07. - 15.07.2015

      Bremen
      Gondel Filmkunsttheater 11.07 - 12.07.2015

      Bremerhaven
      Passage Kinos 09.07. - 15.07.2015

      Cloppenburg Cine-Center 09.07. - 15.07.2015

      Lüneburg Programmkino 09.07. - 15.07.2015

      Nienburg/Weser Filmpalast 09.07. - 15.07.2015

      Oldenburg Casablanca 09.07. - 15.07.2015

      Osnabrück Hasetor Filmtheater 09.07. - 15.07.2015

      Sulingen Filmpalast 09.07. - 15.07.2015

      Syke Hansa Lichtspiele 09.07. - 15.07.2015

      Vechta
      Schauburg Cineworld 09.07. - 15.07.2015

      (Stand: 09.07.2015 - Irrtümer vorbehalten)

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

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      Alex.G wrote:

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      Der angesprochene Kinofilm läuft ja nun. Allerdings nur in ausgesuchten Kinos. In unserer Region nach meinen Recherchen nur im "Kino am Raschplatz" in Hannover.

      Weiß jemand andere Spielorte und Termine?

      Auf der von Boardnutzerin »Ahu« angegebenen "FREISTATT"-FILM FILM-Webseite @ http://www.freistatt-film.de/ wird, unter dem Menüpunkt "IM KINO", u. a., in einer alphabetischen Liste angegeben, dass der FILM in folgenden Kinos noch bis Mittwoch, 15. Juli 2015 läuft.

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      Bremen Cinema Osttor 09.07. - 15.07.2015

      Bremen
      Gondel Filmkunsttheater 11.07 - 12.07.2015

      Bremerhaven
      Passage Kinos 09.07. - 15.07.2015

      Cloppenburg Cine-Center 09.07. - 15.07.2015

      Lüneburg Programmkino 09.07. - 15.07.2015

      Nienburg/Weser Filmpalast 09.07. - 15.07.2015

      Oldenburg Casablanca 09.07. - 15.07.2015

      Osnabrück Hasetor Filmtheater 09.07. - 15.07.2015

      Sulingen Filmpalast 09.07. - 15.07.2015

      Syke Hansa Lichtspiele 09.07. - 15.07.2015

      Vechta
      Schauburg Cineworld 09.07. - 15.07.2015

      (Stand: 09.07.2015 - Irrtümer vorbehalten)

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      Psychiatrienetz - AKTION PSYCHISCH KRANKE e.V. - psychiatrie.de

      @ http://www.psychiatrie.de/bibliothek/aktuelle-kinofilme/freistatt/

      [ Filmrezension vom 01.07.2015 ]

      "FREISTATT"

      1968 in einer Außenstelle der Bodelschwingh’schen Anstalten. Der 14jährige Wolfgang muss ins Heim, weil sein Stiefvater eifersüchtig ist. Wolfgang hatte schöne Jahre mit seiner Mutter, nun ist er nur noch im Weg. In der Diakonie Freistatt gerät er in die Mühlen eines perfiden Systems, geprägt von schwärzester Pädagogik. Die Jungs verbringen den Tag beim Torfstechen, die Nacht im Schlafsaal. Es wird schikaniert und geprügelt, vorzugsweise mit der Schaufel gegen den Kopf. Sexueller Missbrauch, das wird beiläufig angedeutet, ist an der Tagesordnung.

      Fehlhandlungen einzelner Zöglinge muss immer das ganze Kollektiv ausbaden: Die abendliche Wassersuppe wird gestrichen, oder alle müssen in den Bunker. Wolfgang rebelliert immer wieder, und als Zuschauer identifiziert man sich nur zu gerne mit ihm. Er ist aufmüpfig und schlägt immer häufiger selbst zu. Die Brutalität der Erzieher, die „Bruder“ genannt werden, lässt ihn immer brutaler werden, während andere längst gebrochen sind und sich anpassen. Es gibt eine schöne, fast euphorische Szene, in der die Jungs „Sometimes I feel like a Motherless Child“ schreien, und eine kleine Revolte anzetteln. Wolfgang versucht immer wieder auszubrechen, scheitert entweder am Moor, oder wird eingefangen und bestraft. Schließlich gelingt ein Ausbruchsversuch gemeinsam mit einem Kameraden, doch Wolfgang wird von seiner Mutter auf hinterlistige Weise zurück ins Heim verbracht.

      Zur Strafe wird er im Torf begraben, und erst kurz vor dem Erstickungstod gerettet. Sein Gefährte erhängt sich. Nun ist Wolfgang endgültig versteinert. Er kämpft sich in der Hierarchie der Zöglinge nach oben, wird härter und heimtückischer und taugt nicht mehr als Identifikationsfigur. Der Zuschauer ist allein. Er wird zwar entlassen, kehrt aber nicht wirklich zurück.

      Die Pervertierung des hübschen Jugendlichen zu einem antisozialen Charakter macht den Film so ungewöhnlich. Hier gibt es nicht nur Täter und Opfer, sondern die Opfer werden zu Tätern, und man ist dabei. Psychiatrisch Tätige kennen die Endstrecke dieser Entwicklung, aber nicht immer die dahinter liegenden Biografien. Der Film gibt drastisch Nachhilfe. Obwohl dies eine deutsche Geschichte ist wurde kein typisch deutscher Film gedreht. Das ist irritierend, macht den Film aber auch sehenswert. Die Bilder sind am Anfang gelbstichig, fast psychedelisch, wenn die Euphorie des Aufbruchs im Jahr 1968 illustriert wird. Status Quo und „Scarborough Fair“ bilden den Soundtrack.

      Die Qualen im Heim und vor allem die Schinderei beim Torfstechen sind inszeniert wie in alten amerikanischen Filmen oder Theaterstücken. Das stellt Distanz her, und erinnert so gar nicht an Bethel und Bodelschwingh. Erst ganz am Ende, beim Abspann, sind authentische Bilder aus der Diakonie Freistatt mit einer besonders schwermütigen Fassung des „House of the rising sun“ unterlegt. Nein, es gibt keine Hoffnung, denn die Diakonie Freistatt hat ihre Zöglinge zerstört.

      Seit dem 25.6.2015 läuft der Spielfilm
      "FREISTATT" in vielen Kinos. Die Handlung basiert auf dem Bericht des ehemaligen Heimzöglings [ Wolfgang Rosenkötter und dem im Jahre 2006 erschienenen Sachbuch von Spiegelautor ] Peter Wensierski „Schläge im Namen des Herrn“. Wer sich mit der Heimkampagne der Apo und Ulrike Meinhofs „Bambule“ beschäftigt hat, oder von den »Runden Tischen „Heimerziehung“« der letzten Jahre erfuhr, der hatte natürlich eine Ahnung von den skandalösen Erziehungsanstalten im Westen, und natürlich auch im Osten. Die Hintergründe wurden von Regisseur Brummund gut recherchiert; vor allem Bodelschwingh hat seine Geschichte akribisch aufgearbeitet und dokumentiert. Wer sich für das umfangreiche Hintergrundmaterial zum Film interessiert, dem sei das Presseheft empfohlen: http://www.salzgeber.de/presse/pressehefte/FREISTATT_Filmheft_Web.pdf.

      Deutschland 2014
      108 Minuten
      Regie: Marc Brummund
      Darsteller: Louis Hofmann, Alexander Held, Stephan Grossmann, Max Riemelt

      Ilse Eichenbrenner

      .

      .
      Filmbesprechungen

      Alle Besprechungen sind von Ilse Eichenbrenner (Berlin) und erscheinen parallel in der Zeitschrift Soziale Psychiatrie [ @ http://www.dgsp-ev.de/die-soziale-psychiatrie.html ].

      Ältere Filmbesprechungen heben wir für Sie auf. Sie finden diese im Filmarchiv [ @
      http://www.psychiatrie.de/bibliothek/aktuelle-kinofilme/filmarchiv/ ].

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      Subject: KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      Psychiatrienetz - AKTION PSYCHISCH KRANKE e.V. - psychiatrie.de

      @ http://www.psychiatrie.de/bibliothek/aktuelle-kinofilme/freistatt/

      [ Filmrezension vom 01.07.2015 ]

      "FREISTATT"

      1968 in einer Außenstelle der Bodelschwingh’schen Anstalten. Der 14jährige Wolfgang muss ins Heim, weil sein Stiefvater eifersüchtig ist. Wolfgang hatte schöne Jahre mit seiner Mutter, nun ist er nur noch im Weg. In der Diakonie Freistatt gerät er in die Mühlen eines perfiden Systems, geprägt von schwärzester Pädagogik. Die Jungs verbringen den Tag beim Torfstechen, die Nacht im Schlafsaal. Es wird schikaniert und geprügelt, vorzugsweise mit der Schaufel gegen den Kopf. Sexueller Missbrauch, das wird beiläufig angedeutet, ist an der Tagesordnung.

      Fehlhandlungen einzelner Zöglinge muss immer das ganze Kollektiv ausbaden: Die abendliche Wassersuppe wird gestrichen, oder alle müssen in den Bunker. Wolfgang rebelliert immer wieder, und als Zuschauer identifiziert man sich nur zu gerne mit ihm. Er ist aufmüpfig und schlägt immer häufiger selbst zu. Die Brutalität der Erzieher, die „Bruder“ genannt werden, lässt ihn immer brutaler werden, während andere längst gebrochen sind und sich anpassen. Es gibt eine schöne, fast euphorische Szene, in der die Jungs „Sometimes I feel like a Motherless Child“ schreien, und eine kleine Revolte anzetteln. Wolfgang versucht immer wieder auszubrechen, scheitert entweder am Moor, oder wird eingefangen und bestraft. Schließlich gelingt ein Ausbruchsversuch gemeinsam mit einem Kameraden, doch Wolfgang wird von seiner Mutter auf hinterlistige Weise zurück ins Heim verbracht.

      Zur Strafe wird er im Torf begraben, und erst kurz vor dem Erstickungstod gerettet. Sein Gefährte erhängt sich. Nun ist Wolfgang endgültig versteinert. Er kämpft sich in der Hierarchie der Zöglinge nach oben, wird härter und heimtückischer und taugt nicht mehr als Identifikationsfigur. Der Zuschauer ist allein. Er wird zwar entlassen, kehrt aber nicht wirklich zurück.

      Die Pervertierung des hübschen Jugendlichen zu einem antisozialen Charakter macht den Film so ungewöhnlich. Hier gibt es nicht nur Täter und Opfer, sondern die Opfer werden zu Tätern, und man ist dabei. Psychiatrisch Tätige kennen die Endstrecke dieser Entwicklung, aber nicht immer die dahinter liegenden Biografien. Der Film gibt drastisch Nachhilfe. Obwohl dies eine deutsche Geschichte ist wurde kein typisch deutscher Film gedreht. Das ist irritierend, macht den Film aber auch sehenswert. Die Bilder sind am Anfang gelbstichig, fast psychedelisch, wenn die Euphorie des Aufbruchs im Jahr 1968 illustriert wird. Status Quo und „Scarborough Fair“ bilden den Soundtrack.

      Die Qualen im Heim und vor allem die Schinderei beim Torfstechen sind inszeniert wie in alten amerikanischen Filmen oder Theaterstücken. Das stellt Distanz her, und erinnert so gar nicht an Bethel und Bodelschwingh. Erst ganz am Ende, beim Abspann, sind authentische Bilder aus der Diakonie Freistatt mit einer besonders schwermütigen Fassung des „House of the rising sun“ unterlegt. Nein, es gibt keine Hoffnung, denn die Diakonie Freistatt hat ihre Zöglinge zerstört.

      Seit dem 25.6.2015 läuft der Spielfilm
      "FREISTATT" in vielen Kinos. Die Handlung basiert auf dem Bericht des ehemaligen Heimzöglings [ Wolfgang Rosenkötter und dem im Jahre 2006 erschienenen Sachbuch von Spiegelautor ] Peter Wensierski „Schläge im Namen des Herrn“. Wer sich mit der Heimkampagne der Apo und Ulrike Meinhofs „Bambule“ beschäftigt hat, oder von den »Runden Tischen „Heimerziehung“« der letzten Jahre erfuhr, der hatte natürlich eine Ahnung von den skandalösen Erziehungsanstalten im Westen, und natürlich auch im Osten. Die Hintergründe wurden von Regisseur Brummund gut recherchiert; vor allem Bodelschwingh hat seine Geschichte akribisch aufgearbeitet und dokumentiert. Wer sich für das umfangreiche Hintergrundmaterial zum Film interessiert, dem sei das Presseheft empfohlen: http://www.salzgeber.de/presse/pressehefte/FREISTATT_Filmheft_Web.pdf.

      Deutschland 2014
      108 Minuten
      Regie: Marc Brummund
      Darsteller: Louis Hofmann, Alexander Held, Stephan Grossmann, Max Riemelt

      Ilse Eichenbrenner

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      Filmbesprechungen

      Alle Besprechungen sind von Ilse Eichenbrenner (Berlin) und erscheinen parallel in der Zeitschrift Soziale Psychiatrie [ @ http://www.dgsp-ev.de/die-soziale-psychiatrie.html ].

      Ältere Filmbesprechungen heben wir für Sie auf. Sie finden diese im Filmarchiv [ @
      http://www.psychiatrie.de/bibliothek/aktuelle-kinofilme/filmarchiv/ ].

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      Subject: KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT
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      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Post was edited 3 times, last by “Martini” ().

      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

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      Filmkritik von Filmrezensent Johannes Bluth vom 27.05.2015

      Eine der ersten Filmrezensionen zum KINOSPIELFILM "FREISTATT", erst jetzt von mir entdeckt.

      CRITIC.DE @ http://www.critic.de/film/freistatt-7946/

      .
      "FREISTATT"

      Inmitten unwirtlicher Moorlandschaften zeichnet Freistatt das Leiden ehemaliger deutscher Heimkinder in den 1960er Jahren als systematisches Unrecht, das scheinbar aus sich selbst heraus geschieht.

      Das Moor und der Tod stehen seit langer Zeit in einer innigen Beziehung: Oft wenn im Norden Deutschlands ein Problem aus der Welt geschafft werden musste, wurde das Moor zum Ort des letzten Richterspruchs. Moorleichen aus dem Mittelalter, mit eingeschlagenen Schädeln oder zerfetzten Gliedmaßen, zeugen davon, und auch heute noch müssen Häftlinge bisweilen Torf stechen – als wäre diese Landschaft ein ganz natürlicher Ort der Buße. Auch Marc Brummunds Freistatt macht das Moor zu einem Ort, an dem Entscheidungen fallen. Wir schreiben den Sommer 1968. In der wohlstandsbeduselten BRD entsteht zum ersten Mal seit dem Krieg so etwas wie eine gelebte Jugend, aber auch die familiären und sozialen Wunden sind noch überall spürbar. Und wer diese heile, bürgerliche Welt der goldenen Sechziger herausfordert, landet schnell im Erziehungsheim: Freistatt. Ein abgelegenes Gut irgendwo in einem Moor in Norddeutschland. Hier kommt der 14-jährige Wolfgang (Louis Hoffmann) eines Hochsommertags an. Sein Stiefvater will ihn nicht, seine Mutter hegt inzestuöse Gefühle für ihn und gefährdet so die familiäre Sittlichkeit. Wolfgang muss weg, irgendwohin. Also wird er nach Freistatt gebracht, wo er von nun an mit anderen Outlaws und Ungewollten zusammen Torf stechen wird.

      Freiheitsdrang und Heimroutine

      "
      FREISTATT" will die Geschichte eines Leidens nacherzählen und dabei möglichst authentisch sein. Dieser Anspruch ist so etwas wie die Grundbedingung des Films. Mit anderen Worten: Wir sehen all die Schläge, die Demütigungen und Gräuel schon kommen, bevor sie sich ereignen. In dem Moment, in dem Wolfgang in Freistatt einfährt, wissen wir im Grunde bereits, was passieren, aber auch, dass Wolfgang die Regeln brechen wird. Und tatsächlich scheint sein Freiheitsdrang den seiner Kumpanen zu übersteigen; Wolfgang ist eine Heldenfigur, der Einzige, der ständig dermaßen Lehrgeld für sein Ungehorsam kassiert, dass wir uns fast über seine Naivität wundern. Dabei bleiben Wolfgangs Schmerzen seltsam farblos, es spritzt kein Blut, wir sehen erstaunlich wenig blaue Flecken, kaum ein rot-verzerrtes Gesicht: So nüchtern und flach wie das Moor bleibt die affektive Skala des Protagonisten, der das Unrecht, das ihm geschieht, gar nicht so richtig an sich heran lässt. Stattdessen dramatisiert die Musik die Erzählung von Anfang an, sodass wir all die Schläge schnell ertragen lernen – die institutionalisierte Gewalt baut sich nicht wirklich auf, sondern ist einfach da, ein Fakt.

      Körperliche Dialoge, ansonsten Schweigen

      "
      FREISTATT" zeigt uns also den Missbrauch eher aus einer Makroperspektive und versucht kaum, seine Figuren zu psychologisieren. Warum sind die Aufseher gewalttätig? Warum dulden Sie ihre eigene Verrohung? Wem nützt die Gewalt? Aus Wolfgangs Sicht, die unsere Sicht ist, erscheint diese Welt unterschiedslos: der Stiefvater, der Heimleiter, der Aufseher. Alles im Grunde völlig degenerierte, kaltherzige Tyrannen, Nazis. Die weiblichen Figuren sind auf eine andere Art verhängnisvoll: Neben seiner Mutter ist da noch Angelika, die Tochter des Heimleiters, die den naiven Wolfgang geschickt verführt und für ihre Zwecke ausnutzt. Die anderen Heiminsassen dagegen sind merkwürdig still, es wird kaum geredet, der Alltag in Freistatt ist Schweigen. Selbst Anton, der aus eigentlich unklaren Gründen alles dafür tut, Wolfgangs Sympathie zu gewinnen, ist kein wirklicher Gesprächspartner, jeglicher Dialog ist auf elementare Notwendigkeiten reduziert. Entscheidungen fallen nur körperlich: stehlen, wegrennen, verstecken, einfangen, Schläge kassieren. Diese Bewegungen exerziert Freistatt mehrmals durch, und die Kräfteverhältnisse im Heim verschieben sich marginal mit. Der Widerstand wird zur Routine.

      Leiden für den Zusehenden

      Wolfgangs abstrakte Vorstellung von einer Freiheit, die er nie hatte, richtet sich dabei auf wenige, weiche Objekte der Begierde, die der männlich-gewalttätigen Heimwelt und dem lebensfeindlichen Moor entgegenstehen: die besagte Tochter des Heimleiters, die überzeichneten roten Tomaten in dessen Garten, eine Fotografie seiner Mutter. Wolfgang scheint im Gegensatz zu den anderen Jungen stets zu wissen, dass eine andere Welt möglich ist. Wir erfahren aber wenig, vielleicht zu wenig, über Wolfgangs Leben, besonders vor Freistatt, sodass wir letztlich nicht seine Perspektive einnehmen können. Er bleibt Stellvertreter, Repräsentant eines geschehenen Unrechts, Opfer der Verhältnisse: Wolfgang leidet nur und bleibt stark, damit wir es sehen, damit wir wissen, dass dies damals so passiert ist. So wendet sich der aufklärerische Gestus des Films gewissermaßen gegen sich selbst, er wird zum Selbstzweck. In dieser Linie endet auch der Film: Gewalt erzeugt Gegengewalt. So ist die Botschaft von "
      FREISTATT" unmissverständlich, aber auch verkürzt. Denn am Ende kann Wolfgang zwar das Heim verlassen, aber wir bleiben mit der subtilen Ahnung zurück, dass Wolfgangs wirkliche Leidensgeschichte gerade erst beginnt.

      Filmkritik von Johannes Bluth --- 27.05.2015

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      QUELLE: CRITIC.DE @ http://www.critic.de/film/freistatt-7946/

      Subject: KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT
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      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Post was edited 2 times, last by “Martini” ().

      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

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      Filmkritik von Filmrezensent Johannes Bluth vom 27.05.2015

      Eine der ersten Filmrezensionen zum KINOSPIELFILM "FREISTATT", erst jetzt von mir entdeckt.

      CRITIC.DE @ http://www.critic.de/film/freistatt-7946/

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      "FREISTATT"

      Inmitten unwirtlicher Moorlandschaften zeichnet Freistatt das Leiden ehemaliger deutscher Heimkinder in den 1960er Jahren als systematisches Unrecht, das scheinbar aus sich selbst heraus geschieht.

      Das Moor und der Tod stehen seit langer Zeit in einer innigen Beziehung: Oft wenn im Norden Deutschlands ein Problem aus der Welt geschafft werden musste, wurde das Moor zum Ort des letzten Richterspruchs. Moorleichen aus dem Mittelalter, mit eingeschlagenen Schädeln oder zerfetzten Gliedmaßen, zeugen davon, und auch heute noch müssen Häftlinge bisweilen Torf stechen – als wäre diese Landschaft ein ganz natürlicher Ort der Buße. Auch Marc Brummunds Freistatt macht das Moor zu einem Ort, an dem Entscheidungen fallen. Wir schreiben den Sommer 1968. In der wohlstandsbeduselten BRD entsteht zum ersten Mal seit dem Krieg so etwas wie eine gelebte Jugend, aber auch die familiären und sozialen Wunden sind noch überall spürbar. Und wer diese heile, bürgerliche Welt der goldenen Sechziger herausfordert, landet schnell im Erziehungsheim: Freistatt. Ein abgelegenes Gut irgendwo in einem Moor in Norddeutschland. Hier kommt der 14-jährige Wolfgang (Louis Hoffmann) eines Hochsommertags an. Sein Stiefvater will ihn nicht, seine Mutter hegt inzestuöse Gefühle für ihn und gefährdet so die familiäre Sittlichkeit. Wolfgang muss weg, irgendwohin. Also wird er nach Freistatt gebracht, wo er von nun an mit anderen Outlaws und Ungewollten zusammen Torf stechen wird.

      Freiheitsdrang und Heimroutine

      "
      FREISTATT" will die Geschichte eines Leidens nacherzählen und dabei möglichst authentisch sein. Dieser Anspruch ist so etwas wie die Grundbedingung des Films. Mit anderen Worten: Wir sehen all die Schläge, die Demütigungen und Gräuel schon kommen, bevor sie sich ereignen. In dem Moment, in dem Wolfgang in Freistatt einfährt, wissen wir im Grunde bereits, was passieren, aber auch, dass Wolfgang die Regeln brechen wird. Und tatsächlich scheint sein Freiheitsdrang den seiner Kumpanen zu übersteigen; Wolfgang ist eine Heldenfigur, der Einzige, der ständig dermaßen Lehrgeld für sein Ungehorsam kassiert, dass wir uns fast über seine Naivität wundern. Dabei bleiben Wolfgangs Schmerzen seltsam farblos, es spritzt kein Blut, wir sehen erstaunlich wenig blaue Flecken, kaum ein rot-verzerrtes Gesicht: So nüchtern und flach wie das Moor bleibt die affektive Skala des Protagonisten, der das Unrecht, das ihm geschieht, gar nicht so richtig an sich heran lässt. Stattdessen dramatisiert die Musik die Erzählung von Anfang an, sodass wir all die Schläge schnell ertragen lernen – die institutionalisierte Gewalt baut sich nicht wirklich auf, sondern ist einfach da, ein Fakt.

      Körperliche Dialoge, ansonsten Schweigen

      "
      FREISTATT" zeigt uns also den Missbrauch eher aus einer Makroperspektive und versucht kaum, seine Figuren zu psychologisieren. Warum sind die Aufseher gewalttätig? Warum dulden Sie ihre eigene Verrohung? Wem nützt die Gewalt? Aus Wolfgangs Sicht, die unsere Sicht ist, erscheint diese Welt unterschiedslos: der Stiefvater, der Heimleiter, der Aufseher. Alles im Grunde völlig degenerierte, kaltherzige Tyrannen, Nazis. Die weiblichen Figuren sind auf eine andere Art verhängnisvoll: Neben seiner Mutter ist da noch Angelika, die Tochter des Heimleiters, die den naiven Wolfgang geschickt verführt und für ihre Zwecke ausnutzt. Die anderen Heiminsassen dagegen sind merkwürdig still, es wird kaum geredet, der Alltag in Freistatt ist Schweigen. Selbst Anton, der aus eigentlich unklaren Gründen alles dafür tut, Wolfgangs Sympathie zu gewinnen, ist kein wirklicher Gesprächspartner, jeglicher Dialog ist auf elementare Notwendigkeiten reduziert. Entscheidungen fallen nur körperlich: stehlen, wegrennen, verstecken, einfangen, Schläge kassieren. Diese Bewegungen exerziert Freistatt mehrmals durch, und die Kräfteverhältnisse im Heim verschieben sich marginal mit. Der Widerstand wird zur Routine.

      Leiden für den Zusehenden

      Wolfgangs abstrakte Vorstellung von einer Freiheit, die er nie hatte, richtet sich dabei auf wenige, weiche Objekte der Begierde, die der männlich-gewalttätigen Heimwelt und dem lebensfeindlichen Moor entgegenstehen: die besagte Tochter des Heimleiters, die überzeichneten roten Tomaten in dessen Garten, eine Fotografie seiner Mutter. Wolfgang scheint im Gegensatz zu den anderen Jungen stets zu wissen, dass eine andere Welt möglich ist. Wir erfahren aber wenig, vielleicht zu wenig, über Wolfgangs Leben, besonders vor Freistatt, sodass wir letztlich nicht seine Perspektive einnehmen können. Er bleibt Stellvertreter, Repräsentant eines geschehenen Unrechts, Opfer der Verhältnisse: Wolfgang leidet nur und bleibt stark, damit wir es sehen, damit wir wissen, dass dies damals so passiert ist. So wendet sich der aufklärerische Gestus des Films gewissermaßen gegen sich selbst, er wird zum Selbstzweck. In dieser Linie endet auch der Film: Gewalt erzeugt Gegengewalt. So ist die Botschaft von "
      FREISTATT" unmissverständlich, aber auch verkürzt. Denn am Ende kann Wolfgang zwar das Heim verlassen, aber wir bleiben mit der subtilen Ahnung zurück, dass Wolfgangs wirkliche Leidensgeschichte gerade erst beginnt.

      Filmkritik von Johannes Bluth --- 27.05.2015

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      QUELLE: CRITIC.DE @ http://www.critic.de/film/freistatt-7946/

      Subject: KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT
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      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Post was edited 2 times, last by “Martini” ().

      Ich habe gestern Mark Brummend's "FREISTATT" Kinofilm gesehen.

      Aber leider erfahre ich in Marc Brummunds "FREISTATT" nicht alles, vielleicht zu wenig(?): Gut im Sommer 1968, war ich auch 14, so wie Wolfgang, der Protagonist im Film, in der Bundesrepublik
      meldet damals zum ersten Mal seit den kastrophalen Naziherrschaftsfolgen, so etwas wie eine mündige Jugend. Aber aber die familiären und psychosozialen Wunden, besonders der „Überlebenden Kriegsheimkehrer“ waren noch überall zu spüren. Und wer die volgende, gelebte oder gewollte „heile, bürgerliche Welt“ der (angeblich) goldenen Sechziger herausforderte, landet schnell im Abseits. Mir selbst wurde mehrfach angedroht (und reell Ausgeführt) dass ich „... ins Erziehungsheim komme, wenn das so weiter gehe...“.

      Leider erzählt hier der Finm nur, dass ihn sein Stiefvater „nicht will“, seine Mutter ihn Abgöttich liebt, fast inzestuöse Gefühle für ihren Sohn hegt und somit die Eiversucht, sogar den Hass ihres
      (neuen) Mannes auf Wolgang, den Prodakonisten im Film, herausvordert. Wolfgang muss aus der „Familie weg“.

      Ich stellte sehr hohe Anspruch in diesen Film, vielleicht zu hohe? Konkret: Ich sah all die Schläge, die Demütigungen und Gräuel schon kommen, bevor sie sich im Film ereigneten. In dem Moment, in
      dem Wolfgang nach Freistatt kam, wusste ich im Grunde bereits, was passieren würde, aber auch, dass er die Heim-Regeln brechen wird. Aber tatsächlich bleib es schon in den Eingangszenen im Freistatt des Films, ziemlich „Flach“.

      Wolfgang wird dann zu einer „Heldenfigur“ aufgebaut, der Einzige, der ständig „dermaßen Lehrgeld für sein Ungehorsam kassiert“, dass es schon Naiv wirkt. Dabei bleiben die Schmerzen seltsam „Kalt“,
      kein Blut, erstaunlich wenig blaue Flecken, kaum ein schmerz(angst)verzerrtes Gesicht: Nüchtern und flach bleibt die Erzählung, die affektive Skala Dünn, das Unrecht, baut sich nicht auf, es ist einfach schon da. Ich will sagen, "FREISTATT" zeigt nicht alles, also den konstitutionellen Missbrauch, und
      versucht kaum die echten Hintergründe zu analysieren (psychologisieren). Warum sind die „Brüder“ (Diakone) gewalttätig? Warum dulden Sie die Verrohung? Wem nützt das Ganze? Es wird eine Welt der Neo(Alt)faschisten gezeichnet: der Stiefvater, die „Tante“ vom Sozialamt, der „Hausvater“, und die „Brüder“ (Diakone) werden selbst zu Opfern gezeichnet. Alle im Grunde völlig degenerierte, kaltherzige Tyrannen, Alt(Neo)nazis.

      Ich erfuhr im „Freistatt-Film“ zu wenig über „das andere Leben“, das Leben davor, die psychologischen Gedankengänge (Hintergründe), als wenn versucht wurde mich auf eine Position eine Perspektive zu drängen. Der Film bleibt, Stellvertreter, Repräsentant eines geschehenen Unrechts, Opfer der Verhältnisse (ein bedauerlicher Kollateralschaden): Damit es gezeigt werden konnte, dass dies damals halt (leider) so war. Damit es gezeigt werden konnte, dass dies damals halt (leider) so war... aber heute ist ja alles viel, viel besser.
      Was bleibt ist der Gedanke, die Frage(n): Was wurde aus Wolfgang...

      ... aus meiner eigenen Geschichte weiß ich: Die wirkliche Leidensgeschichte kommt erst später.
      "Wenn das so weitergeht, (nicht brav genug bist), werden wir dich in ein Kinderheim geben müssen!" (...) "Du endest mal im Zuchthaus!"

      Post was edited 3 times, last by “Alex.G” ().

      Ich habe gestern Mark Brummend's "FREISTATT" Kinofilm gesehen.

      Aber leider erfahre ich in Marc Brummunds "FREISTATT" nicht alles, vielleicht zu wenig(?): Gut im Sommer 1968, war ich auch 14, so wie Wolfgang, der Protagonist im Film, in der Bundesrepublik
      meldet damals zum ersten Mal seit den kastrophalen Naziherrschaftsfolgen, so etwas wie eine mündige Jugend. Aber aber die familiären und psychosozialen Wunden, besonders der „Überlebenden Kriegsheimkehrer“ waren noch überall zu spüren. Und wer die volgende, gelebte oder gewollte „heile, bürgerliche Welt“ der (angeblich) goldenen Sechziger herausforderte, landet schnell im Abseits. Mir selbst wurde mehrfach angedroht (und reell Ausgeführt) dass ich „... ins Erziehungsheim komme, wenn das so weiter gehe...“.

      Leider erzählt hier der Finm nur, dass ihn sein Stiefvater „nicht will“, seine Mutter ihn Abgöttich liebt, fast inzestuöse Gefühle für ihren Sohn hegt und somit die Eiversucht, sogar den Hass ihres
      (neuen) Mannes auf Wolgang, den Prodakonisten im Film, herausvordert. Wolfgang muss aus der „Familie weg“.

      Ich stellte sehr hohe Anspruch in diesen Film, vielleicht zu hohe? Konkret: Ich sah all die Schläge, die Demütigungen und Gräuel schon kommen, bevor sie sich im Film ereigneten. In dem Moment, in
      dem Wolfgang nach Freistatt kam, wusste ich im Grunde bereits, was passieren würde, aber auch, dass er die Heim-Regeln brechen wird. Aber tatsächlich bleib es schon in den Eingangszenen im Freistatt des Films, ziemlich „Flach“.

      Wolfgang wird dann zu einer „Heldenfigur“ aufgebaut, der Einzige, der ständig „dermaßen Lehrgeld für sein Ungehorsam kassiert“, dass es schon Naiv wirkt. Dabei bleiben die Schmerzen seltsam „Kalt“,
      kein Blut, erstaunlich wenig blaue Flecken, kaum ein schmerz(angst)verzerrtes Gesicht: Nüchtern und flach bleibt die Erzählung, die affektive Skala Dünn, das Unrecht, baut sich nicht auf, es ist einfach schon da. Ich will sagen, "FREISTATT" zeigt nicht alles, also den konstitutionellen Missbrauch, und
      versucht kaum die echten Hintergründe zu analysieren (psychologisieren). Warum sind die „Brüder“ (Diakone) gewalttätig? Warum dulden Sie die Verrohung? Wem nützt das Ganze? Es wird eine Welt der Neo(Alt)faschisten gezeichnet: der Stiefvater, die „Tante“ vom Sozialamt, der „Hausvater“, und die „Brüder“ (Diakone) werden selbst zu Opfern gezeichnet. Alle im Grunde völlig degenerierte, kaltherzige Tyrannen, Alt(Neo)nazis.

      Ich erfuhr im „Freistatt-Film“ zu wenig über „das andere Leben“, das Leben davor, die psychologischen Gedankengänge (Hintergründe), als wenn versucht wurde mich auf eine Position eine Perspektive zu drängen. Der Film bleibt, Stellvertreter, Repräsentant eines geschehenen Unrechts, Opfer der Verhältnisse (ein bedauerlicher Kollateralschaden): Damit es gezeigt werden konnte, dass dies damals halt (leider) so war. Damit es gezeigt werden konnte, dass dies damals halt (leider) so war... aber heute ist ja alles viel, viel besser.
      Was bleibt ist der Gedanke, die Frage(n): Was wurde aus Wolfgang...

      ... aus meiner eigenen Geschichte weiß ich: Die wirkliche Leidensgeschichte kommt erst später.
      "Wenn das so weitergeht, (nicht brav genug bist), werden wir dich in ein Kinderheim geben müssen!" (...) "Du endest mal im Zuchthaus!"

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      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

      .
      Es erstaunt mich nicht wenig, dass gerade DER SPIEGEL – der ja vor mehr als 2 Jahren den ZDF-Fernsehfilm »Und alle haben geschwiegen« (über die nachkriegsdeutsche bundesrepublikanische Heimerziehung) inzenierte und unterstützte – sich bisher zum KINOSPIELFILM "FREISTATT", an folgender Stelle, nur ganz, ganz kurz, und gut versteckt, wie folgt, geäussert hat:

      .
      @ http://www.spiegel.de/spiegel/kulturspiegel/d-135157628.html

      Weitere Filme

      Ab 25.06.2015

      "FREISTATT". Regie Marc Brummund. Mit Louis Hofmann, Alexander Held, Katharina Lorenz. "Zwangsarbeit statt Rock 'n' Roll" heißt es 1968 für den 14-jährigen Wolfgang. An Körper und Seele des jungen Helden wird durchexerziert, wie hässlich die schwarze Pädagogik in vielen Erziehungsheimen der Bundesrepublik war. Das drastische Jugenddrama entstand an Originalschauplätzen der niedersächsischen Diakonie "Freistatt", die den Film als Teil ihrer Aufarbeitung unterstützt hat.

      .

      Subject: KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT
      .
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

      .
      Es erstaunt mich nicht wenig, dass gerade DER SPIEGEL – der ja vor mehr als 2 Jahren den ZDF-Fernsehfilm »Und alle haben geschwiegen« (über die nachkriegsdeutsche bundesrepublikanische Heimerziehung) inzenierte und unterstützte – sich bisher zum KINOSPIELFILM "FREISTATT", an folgender Stelle, nur ganz, ganz kurz, und gut versteckt, wie folgt, geäussert hat:

      .
      @ http://www.spiegel.de/spiegel/kulturspiegel/d-135157628.html

      Weitere Filme

      Ab 25.06.2015

      "FREISTATT". Regie Marc Brummund. Mit Louis Hofmann, Alexander Held, Katharina Lorenz. "Zwangsarbeit statt Rock 'n' Roll" heißt es 1968 für den 14-jährigen Wolfgang. An Körper und Seele des jungen Helden wird durchexerziert, wie hässlich die schwarze Pädagogik in vielen Erziehungsheimen der Bundesrepublik war. Das drastische Jugenddrama entstand an Originalschauplätzen der niedersächsischen Diakonie "Freistatt", die den Film als Teil ihrer Aufarbeitung unterstützt hat.

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      Subject: KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

      .
      Wolfgang Rosenkötter läßt wissen und gibt bekannt:

      .
      Ernst-Abbe-Hochschule JenaUniversity of Applied Sciences @ http://www.eah-jena.de/fhj/fhjena/Documents/Freistatt.pdf [ und siehe auch @ https://idw-online.de/de/event49655 und @ https://idw-online.de/de/event49655?ipc_year=2015&ipc_month=6 (hier, jeweilig, auch mit zusätzlichen detailierten Programmangaben) ]

      [ Die Vorteilhaftigkeit der weitest möglichen Weiterverbreitung dieser Terminansage – und aller damit zusammenhängenden Aspekte – steht völlig ausser Frage und ist daher, ganz sicherlich, allerseits gewollt und willkommen. ]

      [
      KINOSPIELFILM ] "FREISTATT"

      Film über die „schwarze Pädagogik“ in den Erziehungsanstalten der 50er und 60er Jahre am Beispiel der Diakonie Freistatt in Niedersachsen. Der Film entstand nach persönlichen Erlebnissen von Wolfgang Rosenkötter, der am Filmabend in Jena teilnehmen wird.

      14.10.2015

      16.30 bis 20.00 Uhr

      Aula der EAH Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2, Haus 4

      Film mit anschließender Diskussion

      Eintritt: frei

      Zu Geschichte des FILMS "FREISTATT" (UA 2015), schreibt Wolfgang Rosenkötter:
      „Ich war als Heimkind in den 60er Jahren im Heim und habe physische und psychische Gewalt und Entpersönlichung erfahren, die mein Leben stark geprägt haben…

      Meine Geschichte habe ich – wie tausende anderer ehemaliger Heimkinder – bis zum Jahre 2005 verdrängt. Dann erschien das Buch „Schläge im Namen des Herrn“ vom Spiegelautor Peter Wensierski, in dem erstmals „unsere“ Geschichte recherchiert und glaubwürdig dargestellt wurde. Die Leitung der Diakonie Freistatt (in der ich als Jugendlicher im Heim war) lud 2006 zu einer Lesung mit dem Autor nach Freistatt ein. Lange habe ich überlegt, ob ich mich meiner Vergangenheit stellen solle, habe mich dann überwunden und heute kann ich sagen: Das war auch gut so …

      2006 war ich zwei Jahre Vorsitzender des Vereins ehemaliger Heimkinder und habe zusammen mit anderen Betroffenen die Petition im Deutschen Bundestag eingereicht, die dann später zum „Runden Tisch Heimerziehung“ und danach zum Entschädigungsfond geführt hat.

      [
      Während dieser Zeit als Vorsitzender habe ich dem Verein das Geld geklaut, dass dieser für seine Arbeit von der Aktion Mensch bekommen hat. Ich habe mich seit jener Zeit nie wieder bei dem Verein gemeldet! Anm. VEH e.V. ]

      Außerdem führe ich seit 2007 Lesungen in Universitäten, Fachhochschulen und Fachschulen durch und berichte als Zeitzeuge von der „Schwarzen Pädagogik“ der damaligen Heimzeit.
      An der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin habe ich seit 2008 einen Lehrauftrag. Seit 2014 bin ich Mitglied im Arbeitskreis gegen geschlossene Unterbringung in Hamburg. Der Arbeitskreis ist im „Rauhen Haus“ in Hamburg angesiedelt, dort führe ich auch Lehrveranstaltungen und Lesungen durch.

      [
      Ich bin hocherfreut, dass ich jetzt über ein geregeltes Einkommen verfüge, da dies mir die Möglichkeit gibt, meine Schulden, die sich inzwischen auf weit über 6.000 Euro belaufen dürften, an den Verein – und damit an alle Ehemaligen – zurückzuzahlen. Anm. VEH e.V. ]

      … Regisseur Marc Brummund fragte im Jahre 2009 in Freistatt an, ob er einen Spielfilm über die Heimzeit der 60er Jahre vor Ort drehen könne und ob ein Zeitzeuge über diese Zeit erzählen könne. Ihm wurde meine Adresse genannt und ich habe dann mit dem Regisseur über 2 Jahre in Abständen stunden- und tagelang zusammen gesessen und meine Geschichte erzählt. Marc Brummund hat zugehört und aufgeschrieben. Daraus entstand – zusammen mit der Drehbuchautorin Nicole Armbruster – das Drehbuch, das im Jahre 2014 den Deutschen Drehbuchpreis erhielt. Die Dreharbeiten wurden 2014 beendet und im Januar 2015 wurde der Film im Rahmen des Max-Ophüls-Festivals welturaufgeführt und erhielt dort den Publikumspreis, den Preis der Jugendjury und den Preis der Ökumenischen Jury. Die Rolle des Wolfgangs – also meine Rolle – spielt Louis Hofmann und bekam dafür Anfang des Jahres den Bayrischen Filmpreis als bester Nachwuchsschauspieler.“

      .

      QUELLE DIESES TEXTES IM ORIGINAL: Ernst-Abbe-Hochschule JenaUniversity of Applied Sciences @ http://www.eah-jena.de/fhj/fhjena/Documents/Freistatt.pdf
      QUELLE DER ANMERKUNGEN: Facebookseite des »Vereins ehemaliger Heimkinder e.V.« ( »VEH e.V.« ) @ https://de-de.facebook.com/VEHeV .
      .
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

      .
      Wolfgang Rosenkötter läßt wissen und gibt bekannt:

      .
      Ernst-Abbe-Hochschule JenaUniversity of Applied Sciences @ http://www.eah-jena.de/fhj/fhjena/Documents/Freistatt.pdf [ und siehe auch @ https://idw-online.de/de/event49655 und @ https://idw-online.de/de/event49655?ipc_year=2015&ipc_month=6 (hier, jeweilig, auch mit zusätzlichen detailierten Programmangaben) ]

      [ Die Vorteilhaftigkeit der weitest möglichen Weiterverbreitung dieser Terminansage – und aller damit zusammenhängenden Aspekte – steht völlig ausser Frage und ist daher, ganz sicherlich, allerseits gewollt und willkommen. ]

      [
      KINOSPIELFILM ] "FREISTATT"

      Film über die „schwarze Pädagogik“ in den Erziehungsanstalten der 50er und 60er Jahre am Beispiel der Diakonie Freistatt in Niedersachsen. Der Film entstand nach persönlichen Erlebnissen von Wolfgang Rosenkötter, der am Filmabend in Jena teilnehmen wird.

      14.10.2015

      16.30 bis 20.00 Uhr

      Aula der EAH Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2, Haus 4

      Film mit anschließender Diskussion

      Eintritt: frei

      Zu Geschichte des FILMS "FREISTATT" (UA 2015), schreibt Wolfgang Rosenkötter:
      „Ich war als Heimkind in den 60er Jahren im Heim und habe physische und psychische Gewalt und Entpersönlichung erfahren, die mein Leben stark geprägt haben…

      Meine Geschichte habe ich – wie tausende anderer ehemaliger Heimkinder – bis zum Jahre 2005 verdrängt. Dann erschien das Buch „Schläge im Namen des Herrn“ vom Spiegelautor Peter Wensierski, in dem erstmals „unsere“ Geschichte recherchiert und glaubwürdig dargestellt wurde. Die Leitung der Diakonie Freistatt (in der ich als Jugendlicher im Heim war) lud 2006 zu einer Lesung mit dem Autor nach Freistatt ein. Lange habe ich überlegt, ob ich mich meiner Vergangenheit stellen solle, habe mich dann überwunden und heute kann ich sagen: Das war auch gut so …

      2006 war ich zwei Jahre Vorsitzender des Vereins ehemaliger Heimkinder und habe zusammen mit anderen Betroffenen die Petition im Deutschen Bundestag eingereicht, die dann später zum „Runden Tisch Heimerziehung“ und danach zum Entschädigungsfond geführt hat.

      [
      Während dieser Zeit als Vorsitzender habe ich dem Verein das Geld geklaut, dass dieser für seine Arbeit von der Aktion Mensch bekommen hat. Ich habe mich seit jener Zeit nie wieder bei dem Verein gemeldet! Anm. VEH e.V. ]

      Außerdem führe ich seit 2007 Lesungen in Universitäten, Fachhochschulen und Fachschulen durch und berichte als Zeitzeuge von der „Schwarzen Pädagogik“ der damaligen Heimzeit.
      An der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin habe ich seit 2008 einen Lehrauftrag. Seit 2014 bin ich Mitglied im Arbeitskreis gegen geschlossene Unterbringung in Hamburg. Der Arbeitskreis ist im „Rauhen Haus“ in Hamburg angesiedelt, dort führe ich auch Lehrveranstaltungen und Lesungen durch.

      [
      Ich bin hocherfreut, dass ich jetzt über ein geregeltes Einkommen verfüge, da dies mir die Möglichkeit gibt, meine Schulden, die sich inzwischen auf weit über 6.000 Euro belaufen dürften, an den Verein – und damit an alle Ehemaligen – zurückzuzahlen. Anm. VEH e.V. ]

      … Regisseur Marc Brummund fragte im Jahre 2009 in Freistatt an, ob er einen Spielfilm über die Heimzeit der 60er Jahre vor Ort drehen könne und ob ein Zeitzeuge über diese Zeit erzählen könne. Ihm wurde meine Adresse genannt und ich habe dann mit dem Regisseur über 2 Jahre in Abständen stunden- und tagelang zusammen gesessen und meine Geschichte erzählt. Marc Brummund hat zugehört und aufgeschrieben. Daraus entstand – zusammen mit der Drehbuchautorin Nicole Armbruster – das Drehbuch, das im Jahre 2014 den Deutschen Drehbuchpreis erhielt. Die Dreharbeiten wurden 2014 beendet und im Januar 2015 wurde der Film im Rahmen des Max-Ophüls-Festivals welturaufgeführt und erhielt dort den Publikumspreis, den Preis der Jugendjury und den Preis der Ökumenischen Jury. Die Rolle des Wolfgangs – also meine Rolle – spielt Louis Hofmann und bekam dafür Anfang des Jahres den Bayrischen Filmpreis als bester Nachwuchsschauspieler.“

      .

      QUELLE DIESES TEXTES IM ORIGINAL: Ernst-Abbe-Hochschule JenaUniversity of Applied Sciences @ http://www.eah-jena.de/fhj/fhjena/Documents/Freistatt.pdf
      QUELLE DER ANMERKUNGEN: Facebookseite des »Vereins ehemaliger Heimkinder e.V.« ( »VEH e.V.« ) @ https://de-de.facebook.com/VEHeV .
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      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

      .
      evangelisch-lutherische Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT.

      DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

      DIAKONIE FREISTATT“, „FREISTATT“, Landkreis Diepholz, BRD

      DIAKONIE FREISTATT“, „FREISTATT“, Gemeinde Kirchdorf, BRD


      Am frühen Nachmittag (MEZ/CET) am Freitag, 7. August 2015, erhielt ich dann auf einmal, ganz unerwartet, folgende Nachricht per Email von einem Jens R….mann von derRedaktion Freistätter Online Zeitungdirekt aus der Bethel-eigenenAnstaltsgemeinde“ „FREISTATT“ ( Absender: redaktion@wohnungslos.info / jr----mann@gmail.com ), in folgendem Wortlaut:

      .
      Hallo Herr Mitchell,

      Danke für Ihre Rückmeldung zu unserer Webseite.


      http://www.wohnungslos.info

      Wir haben in den letzten Tagen die Zugriffsbeschränkungen überarbeitet.

      Die Webseite sollte jetzt in Europa, Amerika, Australien + Neuseeland sichtbar sein.

      Mit freundlichen Grüßen

      Jens R….mann


      Redaktion Freistätter Online Zeitung


      redaktion@wohnungslos.info
      .

      Somit sollten jetzt auch die folgenden beiden Reportágen (1.) @ http://www.wohnungslos.info/90-freistatt-vor-ort/lokal/525-gedaechtnisstaette-moorhort-feierlich-eroeffnet und (2.) @ http://www.wohnungslos.info/90-freistatt-vor-ort/lokal/596-freistatt-filmpremiere-in-diepholz von überall in der Welt aus zugänglich sein.

      Auf meinem Komputer in Australien sind sie dies aber leider immer noch nicht und die Basis-URL http://www.wohnungslos.info von hier aus ebenso wenig.

      Die Frage ist natürlich jetzt auch: Ist die FREISTATT-Webseite http://www.wohnungslos.info wirklich aufrufbar in Amerika und Neuseeland?
      .
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

      .
      evangelisch-lutherische Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT.

      DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

      DIAKONIE FREISTATT“, „FREISTATT“, Landkreis Diepholz, BRD

      DIAKONIE FREISTATT“, „FREISTATT“, Gemeinde Kirchdorf, BRD


      Am frühen Nachmittag (MEZ/CET) am Freitag, 7. August 2015, erhielt ich dann auf einmal, ganz unerwartet, folgende Nachricht per Email von einem Jens R….mann von derRedaktion Freistätter Online Zeitungdirekt aus der Bethel-eigenenAnstaltsgemeinde“ „FREISTATT“ ( Absender: redaktion@wohnungslos.info / jr----mann@gmail.com ), in folgendem Wortlaut:

      .
      Hallo Herr Mitchell,

      Danke für Ihre Rückmeldung zu unserer Webseite.


      http://www.wohnungslos.info

      Wir haben in den letzten Tagen die Zugriffsbeschränkungen überarbeitet.

      Die Webseite sollte jetzt in Europa, Amerika, Australien + Neuseeland sichtbar sein.

      Mit freundlichen Grüßen

      Jens R….mann


      Redaktion Freistätter Online Zeitung


      redaktion@wohnungslos.info
      .

      Somit sollten jetzt auch die folgenden beiden Reportágen (1.) @ http://www.wohnungslos.info/90-freistatt-vor-ort/lokal/525-gedaechtnisstaette-moorhort-feierlich-eroeffnet und (2.) @ http://www.wohnungslos.info/90-freistatt-vor-ort/lokal/596-freistatt-filmpremiere-in-diepholz von überall in der Welt aus zugänglich sein.

      Auf meinem Komputer in Australien sind sie dies aber leider immer noch nicht und die Basis-URL http://www.wohnungslos.info von hier aus ebenso wenig.

      Die Frage ist natürlich jetzt auch: Ist die FREISTATT-Webseite http://www.wohnungslos.info wirklich aufrufbar in Amerika und Neuseeland?
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

      .
      evangelisch-lutherische Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT.

      DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

      DIAKONIE FREISTATT“, „FREISTATT“, Landkreis Diepholz, BRD

      DIAKONIE FREISTATT“, „FREISTATT“, Gemeinde Kirchdorf, BRD


      Meinerseits adressiert am Sonntag, 9. August 2015 an jr----mann@gmail.com und an redaktion@wohnungslos.info und an webmaster@wohnungslos.info

      .
      An den:
      Webmaster der Freistätter Online Zeitung @ http://www.wohnungslos.info/ (ins Leben gerufen am 20.11.2011)

      An das:
      Redaktionsteam / Administrationsteam der Freistätter Online Zeitung @ http://www.wohnungslos.info/ unter Frank Kruse.

      Sehr geehrter Herr Jens R….mann,

      danke für Ihre Mühe in der Ihrerseitigen „Überarbeitung der Zugriffsbeschränkungen“ auf die
      Freistätter Online Zeitung @ http://www.wohnungslos.info/ . Was das genau bedeutet, weiß ich als Komputer-Laie natürlich nicht.

      Leider muß ich Ihnen aber jetzt mitteilen, dass ich hier in Australien (Adelaide, Süd Australien) auf meinem Komputer mit der IP 120.19.250.130, die
      Freistätter Online Zeitung @ http://www.wohnungslos.info/ auch weiterhin nicht aufrufen kann. In Schweden hingegen kann die Webseite jetzt aufgerufen werden. Wie es sich mit der „Zugänglichkeit“ auf die Webseite von Amerika und Neuseeland aus verhält, weiß ich nicht.

      Warum ist es überhaupt notwendig „Zugriffbeschränkungen“ auf die
      Freistätter Online Zeitung @ http://www.wohnungslos.info/ zu tätigen?

      Ich kann mir gut vorstellen, dass auch viele Betroffene / Ehemalige Heimkinder / ex-Freistätter (die damals, genauso wie ich, ins Ausland geflohen sind) in vielen anderen Ländern der Welt angesiedelt sind, die seither, z.B., auch in Kanada, in Alaska, in Mexiko, in Brasilien, in Argentinien und in Süd Afrika und auch noch in einigen anderen Ländern auf dem afrikanischen Kontinent, sowohl wie auch in Thailand und auch in den Philippinen ihre Familien gegründet haben, und die gerne Zugang zu dieser Webseite hätten. Warum sollten nicht auch all diejenigen Zugang zu der
      Freistätter Online Zeitung @ http://www.wohnungslos.info/ haben?

      Ich hoffe, dass Sie die „Zugänglichkeit“ für mich hier in Australien und für alle Betroffenen, wo auch immer in der Welt, auf die
      Freistätter Online Zeitung @ http://www.wohnungslos.info/ alsbald möglich machen können und möglich machen werden.

      Mit freundlichen Grüßen

      Martin MITCHELL
      (Jg. 1946; Ehemaliges Heimkind; Ex-Freistätter der frühen 1960er Jahre)

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      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

      .
      evangelisch-lutherische Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT.

      DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

      DIAKONIE FREISTATT“, „FREISTATT“, Landkreis Diepholz, BRD

      DIAKONIE FREISTATT“, „FREISTATT“, Gemeinde Kirchdorf, BRD


      Meinerseits adressiert am Sonntag, 9. August 2015 an jr----mann@gmail.com und an redaktion@wohnungslos.info und an webmaster@wohnungslos.info

      .
      An den:
      Webmaster der Freistätter Online Zeitung @ http://www.wohnungslos.info/ (ins Leben gerufen am 20.11.2011)

      An das:
      Redaktionsteam / Administrationsteam der Freistätter Online Zeitung @ http://www.wohnungslos.info/ unter Frank Kruse.

      Sehr geehrter Herr Jens R….mann,

      danke für Ihre Mühe in der Ihrerseitigen „Überarbeitung der Zugriffsbeschränkungen“ auf die
      Freistätter Online Zeitung @ http://www.wohnungslos.info/ . Was das genau bedeutet, weiß ich als Komputer-Laie natürlich nicht.

      Leider muß ich Ihnen aber jetzt mitteilen, dass ich hier in Australien (Adelaide, Süd Australien) auf meinem Komputer mit der IP 120.19.250.130, die
      Freistätter Online Zeitung @ http://www.wohnungslos.info/ auch weiterhin nicht aufrufen kann. In Schweden hingegen kann die Webseite jetzt aufgerufen werden. Wie es sich mit der „Zugänglichkeit“ auf die Webseite von Amerika und Neuseeland aus verhält, weiß ich nicht.

      Warum ist es überhaupt notwendig „Zugriffbeschränkungen“ auf die
      Freistätter Online Zeitung @ http://www.wohnungslos.info/ zu tätigen?

      Ich kann mir gut vorstellen, dass auch viele Betroffene / Ehemalige Heimkinder / ex-Freistätter (die damals, genauso wie ich, ins Ausland geflohen sind) in vielen anderen Ländern der Welt angesiedelt sind, die seither, z.B., auch in Kanada, in Alaska, in Mexiko, in Brasilien, in Argentinien und in Süd Afrika und auch noch in einigen anderen Ländern auf dem afrikanischen Kontinent, sowohl wie auch in Thailand und auch in den Philippinen ihre Familien gegründet haben, und die gerne Zugang zu dieser Webseite hätten. Warum sollten nicht auch all diejenigen Zugang zu der
      Freistätter Online Zeitung @ http://www.wohnungslos.info/ haben?

      Ich hoffe, dass Sie die „Zugänglichkeit“ für mich hier in Australien und für alle Betroffenen, wo auch immer in der Welt, auf die
      Freistätter Online Zeitung @ http://www.wohnungslos.info/ alsbald möglich machen können und möglich machen werden.

      Mit freundlichen Grüßen

      Martin MITCHELL
      (Jg. 1946; Ehemaliges Heimkind; Ex-Freistätter der frühen 1960er Jahre)

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      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.