KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

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      Ja, Axel, da gebe ich dir durchaus Recht. Ich würde mir jedoch nicht so viel daraus machen, wenn mich jemand rügt, nur weil ich mich in einem Thread zu einem Heim zu Wort melde, in dem ich nicht war. In Freistatt bin ich ja auch nicht gewesen.

      Zurück zum Film. Martini war ja schon so nett, uns den Link zur Kinoliste zur Verfügung zu stellen. Wie das bei den anderen Kinos ist, weiß ich nicht. Die Galerie in Essen ist jedoch nur ein ganz kleines Kino mit sehr sehr wenig Sitzplätzen. Wenn ich mir so die anderen Namen ansehe, hat wohl keiner der großen Kinokomplexe den Mut, diesen Film tatsächlich zu zeigen.

      Zudem machen die Zeitungen, die Martini aufgelistet hat auch etwas deutlich. Manche sprechen davon, dass der Film berühren soll. Ja, das wird er wohl auch, aber nur diejenigen, die die kleinen Kinos wirklich kennen. Es geht um Kohle - um nichts weiter.

      Ironie an: Wir sollten einen eigenen Film drehen - so mit Heimkindern die hochkriminell sind - die gebildeten Banden unterscheiden sich in Eigenschaften, wie zaubern, oder fliegen können - so mit der bloßen hand wenigstens 30 Erzieher abmurxen... Dann noch - entweder besonders groß und extrem gewalttätig, oder ganz fies und klein, das wäre doch was. Das macht Kasse, das glotzen sich die Leute an, das zieht die Leute in die Kinos!!! Ironie aus:

      Das Schicksal von Menschen, die als Kinder vorverurteilt und weggesperrt wurden? Der Film hält der Gesellschaft einen der vielen Spiegel vor - das Bild will niemand sehen. Die Gesellschaft müsste sich doch dann auch eingestehen, dass sie versagt hat - und wer will das schon?
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      Ja, Axel, da gebe ich dir durchaus Recht. Ich würde mir jedoch nicht so viel daraus machen, wenn mich jemand rügt, nur weil ich mich in einem Thread zu einem Heim zu Wort melde, in dem ich nicht war. In Freistatt bin ich ja auch nicht gewesen.

      Zurück zum Film. Martini war ja schon so nett, uns den Link zur Kinoliste zur Verfügung zu stellen. Wie das bei den anderen Kinos ist, weiß ich nicht. Die Galerie in Essen ist jedoch nur ein ganz kleines Kino mit sehr sehr wenig Sitzplätzen. Wenn ich mir so die anderen Namen ansehe, hat wohl keiner der großen Kinokomplexe den Mut, diesen Film tatsächlich zu zeigen.

      Zudem machen die Zeitungen, die Martini aufgelistet hat auch etwas deutlich. Manche sprechen davon, dass der Film berühren soll. Ja, das wird er wohl auch, aber nur diejenigen, die die kleinen Kinos wirklich kennen. Es geht um Kohle - um nichts weiter.

      Ironie an: Wir sollten einen eigenen Film drehen - so mit Heimkindern die hochkriminell sind - die gebildeten Banden unterscheiden sich in Eigenschaften, wie zaubern, oder fliegen können - so mit der bloßen hand wenigstens 30 Erzieher abmurxen... Dann noch - entweder besonders groß und extrem gewalttätig, oder ganz fies und klein, das wäre doch was. Das macht Kasse, das glotzen sich die Leute an, das zieht die Leute in die Kinos!!! Ironie aus:

      Das Schicksal von Menschen, die als Kinder vorverurteilt und weggesperrt wurden? Der Film hält der Gesellschaft einen der vielen Spiegel vor - das Bild will niemand sehen. Die Gesellschaft müsste sich doch dann auch eingestehen, dass sie versagt hat - und wer will das schon?
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

      .

      Martini wrote:

      .
      Darüber wie es damals in Nachkriegsjahrzehnten im Bethel-eigenen FREISTATT, in der Bundesrepublik, zuging, kann sich jeder hier informieren:

      VI 10.1-8 Wohlfahrtsblatt DER FREIEN HANSESTADT BREMEN

      Amtliches Organ der bremischen Wohlfahrtsbehörde

      Für den Inhalt verantwortlich: Präsident Kayser.

      9. Jahrgang - Bremen, Dezember 1938 - Nummer 4

      [ Teilweise Wiedergabe eines zutreffenden Artikels, eingeleitet vom Führer selbst ]

      [ Offizielle Veröffentlichung mit einleitender Aussage dazu von Adolf Hitler selbst ]

      *
      Das bremische Arbeitszwangslager Teufelsmoor* (unter den Nationalsozialisten)
      [ vergleichbar mit FREISTATT IM WIETINGSMOOR (im Kaiserreich; in der Weimarer Republik; unter den Nationalsozialisten; unter Besatzung der Alliierten; in der Bundesrepublik) ]

      Einfach danach
      GOOGLEn.

      .

      Und für all diejenigen denen das selbst GOOGLEn zu lästig ist, hier der direkte Link zu dieser offiziellen amtlichen Veröffentlichung der „Wohlfahrtsbehörde“ in Bremen unter den Nationalsozialisten - aus dem Jahre 1938 @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Auszuege_vom_Wohlfahrtsblatt_Dez1938_re_Zwangsarbeit_im_Teufelsmoor_No1.html


      Subject: KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

      Subject: … insbesondere FÜRSORGEHÖLLE »ANSTALT "FREISTATT"«
      .
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Post was edited 3 times, last by “Martini” ().

      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

      .

      Martini wrote:

      .
      Darüber wie es damals in Nachkriegsjahrzehnten im Bethel-eigenen FREISTATT, in der Bundesrepublik, zuging, kann sich jeder hier informieren:

      VI 10.1-8 Wohlfahrtsblatt DER FREIEN HANSESTADT BREMEN

      Amtliches Organ der bremischen Wohlfahrtsbehörde

      Für den Inhalt verantwortlich: Präsident Kayser.

      9. Jahrgang - Bremen, Dezember 1938 - Nummer 4

      [ Teilweise Wiedergabe eines zutreffenden Artikels, eingeleitet vom Führer selbst ]

      [ Offizielle Veröffentlichung mit einleitender Aussage dazu von Adolf Hitler selbst ]

      *
      Das bremische Arbeitszwangslager Teufelsmoor* (unter den Nationalsozialisten)
      [ vergleichbar mit FREISTATT IM WIETINGSMOOR (im Kaiserreich; in der Weimarer Republik; unter den Nationalsozialisten; unter Besatzung der Alliierten; in der Bundesrepublik) ]

      Einfach danach
      GOOGLEn.

      .

      Und für all diejenigen denen das selbst GOOGLEn zu lästig ist, hier der direkte Link zu dieser offiziellen amtlichen Veröffentlichung der „Wohlfahrtsbehörde“ in Bremen unter den Nationalsozialisten - aus dem Jahre 1938 @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Auszuege_vom_Wohlfahrtsblatt_Dez1938_re_Zwangsarbeit_im_Teufelsmoor_No1.html


      Subject: KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

      Subject: … insbesondere FÜRSORGEHÖLLE »ANSTALT "FREISTATT"«
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      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      Axel (HermannG) wrote:

      Solche Dinge gab es aber in der Vergangenheit und ich meine, sie waren nicht alle nur erfolglos.

      Stimmt Axel. Das Problem wäre jetzt aber nicht, das wir alle verschiedenen
      Cliquen angehören, oder emotional zu unterschiedlich sind. Es ist eher die
      räumliche Entfernung zwischen uns und die Altersstruktur.
      Das Leben ist eine kurze Unterbrechung immerwährendem Fortseins

      Axel (HermannG) wrote:

      Solche Dinge gab es aber in der Vergangenheit und ich meine, sie waren nicht alle nur erfolglos.

      Stimmt Axel. Das Problem wäre jetzt aber nicht, das wir alle verschiedenen
      Cliquen angehören, oder emotional zu unterschiedlich sind. Es ist eher die
      räumliche Entfernung zwischen uns und die Altersstruktur.
      Das Leben ist eine kurze Unterbrechung immerwährendem Fortseins

      kliv wrote:

      Wenn ich mir so die anderen Namen ansehe, hat wohl keiner der großen Kinokomplexe den Mut, diesen Film tatsächlich zu zeigen.

      Das hat vielleicht nicht unbedingt etwas mit Mut zu tun. In erster Linie bringen Kinos ja Filme, um damit die Kassen zu füllen.
      Der Film ist wahrscheinlich nicht so der Kassenfüller, schon gar nicht der Kassenschlager, behandelt zudem eine Thematik, die nicht gern eesehen und nicht gern wahrgenommen wird und stellt Institutionen der BRD in ein eher fragwürdiges, schlechtes Licht.

      Ich denke, dass das die Gründe sind, warum Kinos, gerade die großen wie Cineplex etc., mit der Ausstrahlung dieser Art Filme so ihre Probleme haben.

      LG Ines
      Die mich kennen mögen mich - die mich nicht mögen können mich

      Was nicht umstritten ist - ist nicht sonderlich interessant

      :D :D :D

      kliv wrote:

      Wenn ich mir so die anderen Namen ansehe, hat wohl keiner der großen Kinokomplexe den Mut, diesen Film tatsächlich zu zeigen.

      Das hat vielleicht nicht unbedingt etwas mit Mut zu tun. In erster Linie bringen Kinos ja Filme, um damit die Kassen zu füllen.
      Der Film ist wahrscheinlich nicht so der Kassenfüller, schon gar nicht der Kassenschlager, behandelt zudem eine Thematik, die nicht gern eesehen und nicht gern wahrgenommen wird und stellt Institutionen der BRD in ein eher fragwürdiges, schlechtes Licht.

      Ich denke, dass das die Gründe sind, warum Kinos, gerade die großen wie Cineplex etc., mit der Ausstrahlung dieser Art Filme so ihre Probleme haben.

      LG Ines
      Die mich kennen mögen mich - die mich nicht mögen können mich

      Was nicht umstritten ist - ist nicht sonderlich interessant

      :D :D :D

      kliv hat geschrieben:
      Wer glaubt uns denn wirklich - ich meine reell, nicht in der Öffentlichkeit, sondern von Angesicht zu Angesicht. Wir hier unterienander müssen uns nichts mehr beweisen. Unsere Geschichten gleichen sich, obwohl z. B. du und ich in völlig verschiedenen Heimen waren.

      Derjenige, der es wagt, etwas dazu zu sagen, braucht dringendst eine Lobby. In Deutschland ist es doch immer noch so, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Und wenn dann doch jemand redet oder sogar Ansprüche geltend macht, wird derjenige via Gutachten psychiatrisiert oder sogar kriminalisiert.

      @kliv, eine lobby brauchen wir ebenso als gruppe. die fehlt uns genau so wie anderen "randgruppen" dieser gesellschaft.
      ansprüche geltend zu machen, vermutlich meinst du leistungen nach dem OEG, nun ja, das ist wohl eher eine einzelfallentscheidung. mir sind drei fälle bekannt, die aufgrund körperlicher schäden, eindeutig nachgewiesen durch misshandlungen in heimen, heute leistungen nach dem OEG erhalten. dagegen sind leistungen nach dem OEG aufgrund seelicher schädigungen schwer durchsetzbar, und dass nicht nur für ehemalige heimkinder.
      vielleicht müssen ehemalige heimkinder einen "umweg" nehmen: die kirchen zahlen auf antrag unterschiedliche beträge, wenn sexueller missbrauch angegeben wird. man muss einen mehrseitigen fragebogen ausfüllen und quasi die "vorgänge" detailliert beschreiben. falls dann tatsächlich die kirche zahlt, würde ich hierin schon mal eine "anerkennung" sehen, dass missbrauch zugegeben wird.
      wäre es nicht ein weg, mit der bewilligung einer entschädigungszahlung den weg des OEG zu gehen?
      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurecht finden.

      (Albert Einstein)

      Post was edited 2 times, last by “xyz1” ().


      kliv hat geschrieben:
      Wer glaubt uns denn wirklich - ich meine reell, nicht in der Öffentlichkeit, sondern von Angesicht zu Angesicht. Wir hier unterienander müssen uns nichts mehr beweisen. Unsere Geschichten gleichen sich, obwohl z. B. du und ich in völlig verschiedenen Heimen waren.

      Derjenige, der es wagt, etwas dazu zu sagen, braucht dringendst eine Lobby. In Deutschland ist es doch immer noch so, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Und wenn dann doch jemand redet oder sogar Ansprüche geltend macht, wird derjenige via Gutachten psychiatrisiert oder sogar kriminalisiert.

      @kliv, eine lobby brauchen wir ebenso als gruppe. die fehlt uns genau so wie anderen "randgruppen" dieser gesellschaft.
      ansprüche geltend zu machen, vermutlich meinst du leistungen nach dem OEG, nun ja, das ist wohl eher eine einzelfallentscheidung. mir sind drei fälle bekannt, die aufgrund körperlicher schäden, eindeutig nachgewiesen durch misshandlungen in heimen, heute leistungen nach dem OEG erhalten. dagegen sind leistungen nach dem OEG aufgrund seelicher schädigungen schwer durchsetzbar, und dass nicht nur für ehemalige heimkinder.
      vielleicht müssen ehemalige heimkinder einen "umweg" nehmen: die kirchen zahlen auf antrag unterschiedliche beträge, wenn sexueller missbrauch angegeben wird. man muss einen mehrseitigen fragebogen ausfüllen und quasi die "vorgänge" detailliert beschreiben. falls dann tatsächlich die kirche zahlt, würde ich hierin schon mal eine "anerkennung" sehen, dass missbrauch zugegeben wird.
      wäre es nicht ein weg, mit der bewilligung einer entschädigungszahlung den weg des OEG zu gehen?
      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurecht finden.

      (Albert Einstein)

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      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

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      Was die „von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel“, heute „von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel“, Geschäftseigentümer und Betreiber der „Fürsorgehölle »Freistatt«“ selbst zu diesem KINOSPIELFILM "FREISTATT" zu sagen haben:

      .
      Bethel [Haus Gottes] @ https://www.bethel.de/aktuelles/aktuelles-ohne-vorlage/der-film-freistatt-kommt-in-die-kinos.html

      24.06.2015

      Der Film "
      FREISTATT" kommt in die Kinos

      Der
      SPIELFILM "FREISTATT" über das Schicksal eines 14-jährigen in der Fürsorgeerziehung der 1960er Jahre kommt morgen bundesweit in die Kinos. Er ist in wesentlichen Teilen im Spätsommer 2013 im Ort Freistatt bei Diepholz/Niedersachsen gedreht worden. Er nimmt sowohl was die Hauptfigur und den Plot als auch was das gesellschaftliche Umfeld und das Erziehungsverständnis angeht, reale Verhältnisse der damaligen Zeit auf.

      Der Haupt-Drehort, die heutige Diakonie Freistatt, war damals eine große Heimeinrichtung der Fürsorgeerziehung. Freistatt gehört bis heute zu den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. In Freistatt wurden damals Jungen und junge Männer auf Anordnung der Jugendämter und Gerichte oder auch auf Betreiben der jeweiligen Familien aufgenommen.

      [ Drei Fotos der Drehszenen während der Dreharbeiten des Films ]

      Bethel hat die Dreharbeiten für den Film im Spätsommer und Herbst 2013 maßgeblich unterstützt. Bereits bei der Erarbeitung des Drehbuchs gab es zahlreiche Gespräche und Recherchen in der Ortschaft Freistatt und einen Austausch mit ehemaligen Fürsorgezöglingen, die mit Freistatt auch vorher schon in Kontakt standen. Ganz wesentlich bezieht sich „Freistatt“-Regisseur Marc Brummund auf die wissenschaftliche Aufarbeitung zur Fürsorgeerziehung in Freistatt, die 2009 im Bethel-Verlag erschienen ist.

      In dem BuchEndstation Freistatt“, hg. v. Matthias Benad et al., haben Historiker und weitere Fachleute unterschiedliche Aspekte der Fürsorgeerziehung unter Nutzung von Archivmaterial und Personenakten untersucht und auch die zeitgenössischen Verhältnisse dargestellt. Bethel hat sich damit der kritischen Aufarbeitung seiner Geschichte in dieser Zeit gestellt. Das Buch war die erste wissenschaftlich fundierte Aufarbeitung in Deutschland zum Schicksal vieler Heimkinder in der jungen Bundesrepublik.

      Einen Trailer zum Film
      "FREISTATT" finden Sie » hier


      Bethel, Freistatt und die Fürsorgeerziehung in der Bundesrepublik der 50er und 60er Jahre » weitere Informationen

      Im historischen Gebäude „Moorhort“, einem der Drehorte für den Spielfilm, wird eine Dauerausstellung zur Geschichte der Fürsorgeerziehung in Freistatt gezeigt. Texte, Fotos, Dokumente und Erinnerungen von Fürsorgezöglingen geben einen Einblick in dieses dunkle Kapitel. Dafür werden auch Teile der Filmkulissen von "FREISTATT" genutzt. Kontakt: Ursel Kammacher, Sekretariat Diakonie Freistatt, Telefon: 05448 8 8580

      Fotos: Boris Laewen/Zum Goldenen Lamm Filmproduktion

      .

      Desweiteren heißt es heute auf dem Internetauftritt der »Gemeinde Kirchdorf« zu der auch das Bethel-eigene »FREISTATT« gehört

      @ http://www.kirchdorf.de/Mitgliedsgemeinden/Freistatt

      .
      Im Frühjahr 2015 wurde im Freistätter Haus Moorhort eine Ausstellung zur damaligen Fürsorgeerziehung eröffnet. Erarbeitet wurden verschiedenste Schautafeln, die in der Kulisse des Films "FREISTATT" gezeigt werden. Der historische Ort, die Dokumente aus den Akten, die Fotos und Interviewauszüge sollen dazu anregen, sich den Rahmenbedingungen der Heimerziehung und dem leidvollen Alltag der "Fürsorgezöglinge" zu nähern. Zudem kann der Blick auf das Unrecht in der Vergangenheit dazu beitragen, Lehren für gegenwärtiges Handeln zu ziehen.
      .

      Subject: KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

      .
      Was die „von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel“, heute „von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel“, Geschäftseigentümer und Betreiber der „Fürsorgehölle »Freistatt«“ selbst zu diesem KINOSPIELFILM "FREISTATT" zu sagen haben:

      .
      Bethel [Haus Gottes] @ https://www.bethel.de/aktuelles/aktuelles-ohne-vorlage/der-film-freistatt-kommt-in-die-kinos.html

      24.06.2015

      Der Film "
      FREISTATT" kommt in die Kinos

      Der
      SPIELFILM "FREISTATT" über das Schicksal eines 14-jährigen in der Fürsorgeerziehung der 1960er Jahre kommt morgen bundesweit in die Kinos. Er ist in wesentlichen Teilen im Spätsommer 2013 im Ort Freistatt bei Diepholz/Niedersachsen gedreht worden. Er nimmt sowohl was die Hauptfigur und den Plot als auch was das gesellschaftliche Umfeld und das Erziehungsverständnis angeht, reale Verhältnisse der damaligen Zeit auf.

      Der Haupt-Drehort, die heutige Diakonie Freistatt, war damals eine große Heimeinrichtung der Fürsorgeerziehung. Freistatt gehört bis heute zu den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. In Freistatt wurden damals Jungen und junge Männer auf Anordnung der Jugendämter und Gerichte oder auch auf Betreiben der jeweiligen Familien aufgenommen.

      [ Drei Fotos der Drehszenen während der Dreharbeiten des Films ]

      Bethel hat die Dreharbeiten für den Film im Spätsommer und Herbst 2013 maßgeblich unterstützt. Bereits bei der Erarbeitung des Drehbuchs gab es zahlreiche Gespräche und Recherchen in der Ortschaft Freistatt und einen Austausch mit ehemaligen Fürsorgezöglingen, die mit Freistatt auch vorher schon in Kontakt standen. Ganz wesentlich bezieht sich „Freistatt“-Regisseur Marc Brummund auf die wissenschaftliche Aufarbeitung zur Fürsorgeerziehung in Freistatt, die 2009 im Bethel-Verlag erschienen ist.

      In dem BuchEndstation Freistatt“, hg. v. Matthias Benad et al., haben Historiker und weitere Fachleute unterschiedliche Aspekte der Fürsorgeerziehung unter Nutzung von Archivmaterial und Personenakten untersucht und auch die zeitgenössischen Verhältnisse dargestellt. Bethel hat sich damit der kritischen Aufarbeitung seiner Geschichte in dieser Zeit gestellt. Das Buch war die erste wissenschaftlich fundierte Aufarbeitung in Deutschland zum Schicksal vieler Heimkinder in der jungen Bundesrepublik.

      Einen Trailer zum Film
      "FREISTATT" finden Sie » hier


      Bethel, Freistatt und die Fürsorgeerziehung in der Bundesrepublik der 50er und 60er Jahre » weitere Informationen

      Im historischen Gebäude „Moorhort“, einem der Drehorte für den Spielfilm, wird eine Dauerausstellung zur Geschichte der Fürsorgeerziehung in Freistatt gezeigt. Texte, Fotos, Dokumente und Erinnerungen von Fürsorgezöglingen geben einen Einblick in dieses dunkle Kapitel. Dafür werden auch Teile der Filmkulissen von "FREISTATT" genutzt. Kontakt: Ursel Kammacher, Sekretariat Diakonie Freistatt, Telefon: 05448 8 8580

      Fotos: Boris Laewen/Zum Goldenen Lamm Filmproduktion

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      Desweiteren heißt es heute auf dem Internetauftritt der »Gemeinde Kirchdorf« zu der auch das Bethel-eigene »FREISTATT« gehört

      @ http://www.kirchdorf.de/Mitgliedsgemeinden/Freistatt

      .
      Im Frühjahr 2015 wurde im Freistätter Haus Moorhort eine Ausstellung zur damaligen Fürsorgeerziehung eröffnet. Erarbeitet wurden verschiedenste Schautafeln, die in der Kulisse des Films "FREISTATT" gezeigt werden. Der historische Ort, die Dokumente aus den Akten, die Fotos und Interviewauszüge sollen dazu anregen, sich den Rahmenbedingungen der Heimerziehung und dem leidvollen Alltag der "Fürsorgezöglinge" zu nähern. Zudem kann der Blick auf das Unrecht in der Vergangenheit dazu beitragen, Lehren für gegenwärtiges Handeln zu ziehen.
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      Subject: KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT
      .
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Post was edited 3 times, last by “Martini” ().

      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

      .
      Hochrelevant zum Thema "FREISTATT"

      Erstmalig von ex-Freistätter (der frühen 1960er Jahre) Martin MITCHELL (Jg. 1946) hier im Internet entdeckt am 04.07.2015:

      @
      http://www.spurensuche-meinung-bilden.de/index.php?id=4&topic=10&key=2 (Die einzige Stelle wo es bis zum heutigen Tage im Internet zu finden war !)


      .
      Braunschweiger Zeitung, 22. September 2008

      [ "
      FREISTATT" - "DIAKONIE FREISTATT" - "BETHEL IM NORDEN" ]


      16 Monate Zwangsarbeit und Schläge [ in "FREISTATT" ]

      Der Braunschweiger Lutz Rose wurde Anfang der 60er Jahre in die Erziehungsanstalt Freistatt gebracht

      Von Cornelia Steiner

      Nichts als Moor rundherum, Sumpf, Wasser. Fliehen ist zwecklos, sie kriegen einen ja doch, oder man bleibt im Moor stecken. Also durchhalten, die Schläge ertragen, das Gebrüll der angeblichen Erzieher, die steifgefrorenen Finger, die blutigen Füße in den Holzschuhen, die Schufterei von früh bis spät, die Enge im Schlafsaal zwischen 39 anderen Jungs und jungen Männern, die vergitterten Fenster. Einfach nur durchhalten.
      "Ich habe nicht geheult, auch nicht, wenn sie mich verprügelt haben. Da sind die aber noch wilder geworden."
      Mehr als ein Jahr hat Lutz Rose aus Braunschweig in der kirchlichen Erziehungsanstalt in Freistatt im Kreis Diepholz verbracht. 1961 und 1962 war das. Er beschreibt diese Zeit als die schlimmste Zeit seines Lebens, und er redet seit Jahren darüber, auch wenn viele Leute es nicht hören wollen.

      Polizisten brachten ihn in Handschellen ins Heim.

      Selbst seine Frau hat lange gesagt: Ach hör doch auf, so schlimm war es bestimmt nicht.
      Inzwischen glaubt sie ihm. Sie hat andere Opfer kennen gelernt, und auf Einladung der Diakonie Freistatt hat sie die einstige Erziehungsanstalt mit ihrem Mann vor zwei Jahren besucht.
      Die Diakonie geht offen mit dem Thema um. "Das Geschehene ist nicht zu entschuldigen", heißt es dort. Demnächst erscheint eine wissenschaftliche Arbeit, die sich der Aufarbeitung widmet.
      Bei dem Besuch in Freistatt hat Lutz Rose eine gut sortierte Akte erhalten. Darin liegen Dutzende von Beurteilungen. So schrieb das Amtsgericht Braunschweig im Januar 1961 über den damals 18-Jährigen:
      "Sein Verhalten lässt eine beginnende Verwahrlosung erkennen, deren Behebung der Vater nicht mehr gewachsen ist. Auch die Anordnung einer Schutzaufsicht würde nicht ausreichen, um diesen völlig verbummelten und stark gefährdeten Jugendlichen wieder auf die rechte Lebensbahn zu bringen."

      Was war geschehen? Lutz Rose hatte neun Geschwister, die Mutter war bereits 1953 gestorben, der Vater mit der Erziehung überfordert. Nach der Schule begann Lutz Rose eine Ausbildung zum Steinsetzer - und damit begann der Ärger. "Der Bauführer hat mich geschlagen, und mein Vater hat die Lehrlingsbeihilfe kassiert", erzählt er. Es kam zum Streit, und einer von Lutz Roses Brüdern überredete den Vater, den Jungen in eine Erziehungsanstalt zu geben. Jugendamt und Amtsgericht waren einverstanden.
      Polizisten brachten ihn in Handschellen nach Freistatt. "Als ich dort aus dem Auto gestiegen bin, hat der Hausvater mir eine geknallt und gesagt: „Damit du weißt, wie es hier zugeht.“ Danach musste ich sofort im Moor malochen."
      Im Moor spielte sich der Alltag der Jugendlichen ab. Sie bauten Torf ab, gruben Kanäle und machten das Land urbar, rodeten Kartoffeln, ernteten Getreide. In den Häusern der Anstalt mussten sie kochen, nähen, bügeln, putzen, und jeden Sonntag saßen sie im Gottesdienst. So sollten die Jugendlichen auf den rechten Weg kommen. Denn wer in Freistatt landete, galt als kriminell oder schwer erziehbar. Tatsächlich kamen viele aber wegen Banalitäten dorthin, weil sie ein wenig über die Strenge geschlagen hatten, weil Eltern überfordert waren, weil Gerichte einer Heim-Einweisung schnell zustimmten.

      Lutz Rose erinnert sich an einen Jungen mit Kinderlähmung. "Was machte der dort?", fragt er. "Den hätte man niemals nach Freistatt schicken dürfen." Vier Tage lang wurde er in eine Zelle gesperrt.
      Ein Vorfall hat sich besonders in sein Gedächtnis gebrannt: Ein Jugendlicher wollte entlassen werden und rammte sich deswegen einen Spaten in den Fuß. Er kam ins Krankenhaus, doch wenige Tage später war er schon wieder in Freistatt und sollte arbeiten, trotz heftiger Schmerzen. "Der Hausvater hat gesagt: „Der simuliert doch nur.“ Dann kam er in die Strafzelle, und kurz danach ist er an Tetanus gestorben."

      Rose vermutet, dass noch mehr Jugendliche umgekommen sind. "Manche sind abgerutscht und ins Moor gefallen, andere haben sich schwer verletzt. Wir wurden dann immer weggedrängt. Einen Krankenwagen habe ich dort draußen nie gesehen."
      Für ihn war die vermeintliche Erziehungszeit nach 16 Monaten vorbei. Im Bericht des Heimes hieß es damals: "Wir können mitteilen, dass der Jugendliche eine gute Aufwärtsentwicklung genommen hat."
      Der Jugendliche von damals ist inzwischen 65 Jahre alt, hat zwei Kinder und drei Enkel. Er ist Mitglied im Verein ehemaliger Heimkinder und erzählt seine Geschichte. Warum? "Weil wir erst misshandelt und dann vergessen wurden."

      .

      QUELLE: http://www.spurensuche-meinung-bilden.de/index.php?id=4&topic=10&key=2 (dort etwas runter scrollen) (zur Bildung und Weiterbildung und Erinnerung zusammengetragen von Jürgen Kumlehn, Erinnerer)

      Subject: KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT
      .
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Post was edited 1 time, last by “Martini” ().

      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

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      Hochrelevant zum Thema "FREISTATT"

      Erstmalig von ex-Freistätter (der frühen 1960er Jahre) Martin MITCHELL (Jg. 1946) hier im Internet entdeckt am 04.07.2015:

      @
      http://www.spurensuche-meinung-bilden.de/index.php?id=4&topic=10&key=2 (Die einzige Stelle wo es bis zum heutigen Tage im Internet zu finden war !)


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      Braunschweiger Zeitung, 22. September 2008

      [ "
      FREISTATT" - "DIAKONIE FREISTATT" - "BETHEL IM NORDEN" ]


      16 Monate Zwangsarbeit und Schläge [ in "FREISTATT" ]

      Der Braunschweiger Lutz Rose wurde Anfang der 60er Jahre in die Erziehungsanstalt Freistatt gebracht

      Von Cornelia Steiner

      Nichts als Moor rundherum, Sumpf, Wasser. Fliehen ist zwecklos, sie kriegen einen ja doch, oder man bleibt im Moor stecken. Also durchhalten, die Schläge ertragen, das Gebrüll der angeblichen Erzieher, die steifgefrorenen Finger, die blutigen Füße in den Holzschuhen, die Schufterei von früh bis spät, die Enge im Schlafsaal zwischen 39 anderen Jungs und jungen Männern, die vergitterten Fenster. Einfach nur durchhalten.
      "Ich habe nicht geheult, auch nicht, wenn sie mich verprügelt haben. Da sind die aber noch wilder geworden."
      Mehr als ein Jahr hat Lutz Rose aus Braunschweig in der kirchlichen Erziehungsanstalt in Freistatt im Kreis Diepholz verbracht. 1961 und 1962 war das. Er beschreibt diese Zeit als die schlimmste Zeit seines Lebens, und er redet seit Jahren darüber, auch wenn viele Leute es nicht hören wollen.

      Polizisten brachten ihn in Handschellen ins Heim.

      Selbst seine Frau hat lange gesagt: Ach hör doch auf, so schlimm war es bestimmt nicht.
      Inzwischen glaubt sie ihm. Sie hat andere Opfer kennen gelernt, und auf Einladung der Diakonie Freistatt hat sie die einstige Erziehungsanstalt mit ihrem Mann vor zwei Jahren besucht.
      Die Diakonie geht offen mit dem Thema um. "Das Geschehene ist nicht zu entschuldigen", heißt es dort. Demnächst erscheint eine wissenschaftliche Arbeit, die sich der Aufarbeitung widmet.
      Bei dem Besuch in Freistatt hat Lutz Rose eine gut sortierte Akte erhalten. Darin liegen Dutzende von Beurteilungen. So schrieb das Amtsgericht Braunschweig im Januar 1961 über den damals 18-Jährigen:
      "Sein Verhalten lässt eine beginnende Verwahrlosung erkennen, deren Behebung der Vater nicht mehr gewachsen ist. Auch die Anordnung einer Schutzaufsicht würde nicht ausreichen, um diesen völlig verbummelten und stark gefährdeten Jugendlichen wieder auf die rechte Lebensbahn zu bringen."

      Was war geschehen? Lutz Rose hatte neun Geschwister, die Mutter war bereits 1953 gestorben, der Vater mit der Erziehung überfordert. Nach der Schule begann Lutz Rose eine Ausbildung zum Steinsetzer - und damit begann der Ärger. "Der Bauführer hat mich geschlagen, und mein Vater hat die Lehrlingsbeihilfe kassiert", erzählt er. Es kam zum Streit, und einer von Lutz Roses Brüdern überredete den Vater, den Jungen in eine Erziehungsanstalt zu geben. Jugendamt und Amtsgericht waren einverstanden.
      Polizisten brachten ihn in Handschellen nach Freistatt. "Als ich dort aus dem Auto gestiegen bin, hat der Hausvater mir eine geknallt und gesagt: „Damit du weißt, wie es hier zugeht.“ Danach musste ich sofort im Moor malochen."
      Im Moor spielte sich der Alltag der Jugendlichen ab. Sie bauten Torf ab, gruben Kanäle und machten das Land urbar, rodeten Kartoffeln, ernteten Getreide. In den Häusern der Anstalt mussten sie kochen, nähen, bügeln, putzen, und jeden Sonntag saßen sie im Gottesdienst. So sollten die Jugendlichen auf den rechten Weg kommen. Denn wer in Freistatt landete, galt als kriminell oder schwer erziehbar. Tatsächlich kamen viele aber wegen Banalitäten dorthin, weil sie ein wenig über die Strenge geschlagen hatten, weil Eltern überfordert waren, weil Gerichte einer Heim-Einweisung schnell zustimmten.

      Lutz Rose erinnert sich an einen Jungen mit Kinderlähmung. "Was machte der dort?", fragt er. "Den hätte man niemals nach Freistatt schicken dürfen." Vier Tage lang wurde er in eine Zelle gesperrt.
      Ein Vorfall hat sich besonders in sein Gedächtnis gebrannt: Ein Jugendlicher wollte entlassen werden und rammte sich deswegen einen Spaten in den Fuß. Er kam ins Krankenhaus, doch wenige Tage später war er schon wieder in Freistatt und sollte arbeiten, trotz heftiger Schmerzen. "Der Hausvater hat gesagt: „Der simuliert doch nur.“ Dann kam er in die Strafzelle, und kurz danach ist er an Tetanus gestorben."

      Rose vermutet, dass noch mehr Jugendliche umgekommen sind. "Manche sind abgerutscht und ins Moor gefallen, andere haben sich schwer verletzt. Wir wurden dann immer weggedrängt. Einen Krankenwagen habe ich dort draußen nie gesehen."
      Für ihn war die vermeintliche Erziehungszeit nach 16 Monaten vorbei. Im Bericht des Heimes hieß es damals: "Wir können mitteilen, dass der Jugendliche eine gute Aufwärtsentwicklung genommen hat."
      Der Jugendliche von damals ist inzwischen 65 Jahre alt, hat zwei Kinder und drei Enkel. Er ist Mitglied im Verein ehemaliger Heimkinder und erzählt seine Geschichte. Warum? "Weil wir erst misshandelt und dann vergessen wurden."

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      QUELLE: http://www.spurensuche-meinung-bilden.de/index.php?id=4&topic=10&key=2 (dort etwas runter scrollen) (zur Bildung und Weiterbildung und Erinnerung zusammengetragen von Jürgen Kumlehn, Erinnerer)

      Subject: KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT
      .
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

      .
      Bielerfelder Bethel [Haus Gottes] / „von Bodelschwinghsche Anstalten Bethel“ / „von Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel

      [ "
      FREISTATT" - "DIAKONIE FREISTATT" - "BETHEL IM NORDEN" ]


      Am Beispiel dieser kirchlichen Erziehungseinrichtung "FREISTATT"

      nun, seit dem 25.06.2015, in deutschen Kinos

      der KINOSPIELFILM


      .
      "FREISTATT"

      ( @ http://www.artechock.de/film/text/kritik/f/freist.htm )

      Unglaubliche Tortur

      Der Name "FREISTATT" ruft für sich genommen positive Assoziationen hervor. Lässt an einen Platz im Grünen denken. Ein Fleckchen Erde, an dem man sich ungehindert entfalten kann. Frei von Zwängen und starren Regeln. In Wahrheit steht dieser Ort [ "FREISTATT" ] – im Landkreis Diepholz gelegen – allerdings für eines der dunkelsten Kapitel der westdeutschen Heimgeschichte. Bis Mitte der 1970er Jahre herrschten in der kirchlichen Fürsorgeanstalt Gewalt und Unterdrückung vor, obwohl die dorthin abgeschobenen Jugendlichen eigentlich zu christlich handelnden Menschen erzogen werden sollten.

      Regisseur und Drehbuchautor Marc Brummund, selbst in der Nähe der Einrichtung geboren, wirft in seinem ersten Kinofilm einen schonungslosen Blick auf den mitunter qualvollen Heimalltag und bedient sich dabei persönlicher Erlebnisberichte, allen voran Schilderungen des ehemaligen Zöglings Wolfgang Rosenkötter, der heute als Ombudsmann in Freistatt wirkt. Entstanden ist ein raues, ungeschöntes Jugenddrama, das dem Schrecken der „Schwarzen Pädagogik“ auf differenzierte Weise zu Leibe rückt.

      Im Mittelpunkt steht der 14-jährige Wolfgang (Louis Hofmann). Ein kleiner Rebell, der sich nicht in das spießige Leben seiner Familie im niedersächsischen Osnabrück einfügen will und deshalb von seinem Stiefvater (Uwe Bohm) nach Freistatt abgeschoben wird – was Wolfgangs einfühlsame Mutter (Katharina Lorenz) stillschweigend duldet. Angekommen in der abgelegenen Erziehungsanstalt, sieht sich der renitente Teenager mit einem Autoritätssystem konfrontiert, das nur eine Maxime kennt: bedingungslosen Gehorsam. Während Wolfgang in Anton (Langston Uibel) einen Verbündeten findet, versucht er, den unmenschlichen Heimstrukturen die Stirn zu bieten.

      Bezeichnenderweise verorten Brummund und Koautorin Nicole Armbruster ihre Geschichte im Sommer 1968. In einer Zeit also, die von gesellschaftlchen und kulturellen Umbrüchen und einer offenen Auflehnung gegen die Elterngeneration geprägt war. Zu spüren ist der Wind der Freiheit, des Andersdenkens abseits großer Städte allerdings nur verhalten. In der Provinz herrschen weiterhin konservative Denkmuster vor. Gewalt ist nach wie vor im Familienleben verankert und nimmt im Heimalltag sogar systematische Züge an. Wer nicht spurt, wird von Bruder Wilde (Stephan Grossmann), einem der beiden Erzieher, rücksichtslos misshandelt. Aus jedem Winkel lugen in Freistatt quasifaschistische Methoden hervor: Dumpfes Autoritätsgehabe bestimmt die Mahlzeiten, bei denen die Jugendlichen nur auf Anweisung sprechen dürfen. Individuelles Fehlverhalten zieht Bestrafungen aller Insassen nach sich, weshalb sich die Jungen auch untereinander auf brutale Weise disziplinieren. Und auf dem Weg zur Zwangsarbeit im Moor intonieren die Bewohner das Moorsoldatenlied, das auf die Häftlinge des Konzentrationslagers Börgermoor zurückgeht.

      Ganz nebenbei erzählt der Film, dass einige Erzieher damals überhaupt nicht für den Dienst in einem Jugendheim qualifiziert waren, sondern aus anderen Berufsfeldern kamen. An die Seite von Bruder Wilde, einem solchen „Quereinsteiger“, der ganz offen prügelt und erniedrigt, stellt das Drehbuch die Figur des introvertierten Bruder Krapp (Max Riemelt), der den aufsässigen Teenagern wohlwollender begegnet. Wie sich später zeigt, hat er jedoch im Geheimen große Schuld auf sich geladen, die ausgerechnet beim besinnlichen Weihnachtsfest zu Tage tritt. Eine Szene, die auch deshalb sprachlos macht, weil der anwesende Pfarrer das Geschehen mit einem lapidaren Satz beiseite wischt – eine sicherlich gewollte Anspielung auf den unrühmlichen Umgang der Kirche mit den in den letzten Jahren publik gewordenen Missbrauchsfällen. Als allwissende Präsenz im Hintergrund fungiert Hausvater Brockmann. Eine Mischung aus gütigem Vaterersatz und durchtriebenem Sadisten, den Alexander Held geradezu beängstigend ambivalent verkörpert.

      Ästhetisch fahren Brummund und Kamerafrau Judith Kaufmann eine Doppelstrategie. Einerseits sind mehrfach sonnendurchflutete Bilder zu sehen, die an verblasste Fotografien erinnern. Ähnlich den Schnappschüssen vom realen Heimleben, die im Abspann gezeigt werden. Andererseits setzen sich mit zunehmender Dauer, je weiter sich die Abwärtsspirale für Wolfgang dreht, erdigausgewaschene Farben durch, die der trostlosen Moorland­schaft entspringen und den Gefängnischarakter der Fürsorgeanstalt unterstreichen. Insgesamt mutet der Film dem Publikum einige verhältnismäßig harte Gewaltszenen zu. Momente, die allerdings keinen Selbstzweck verfolgen, sondern inhaltlich begründet sind.

      Auch wenn die Musik stellenweise überpräsent ist, einige Szenen etwas plakativ geraten (Stichwort: Aufstand zum Richie-Havens-Song „Freedom“) und das Drehbuch gegen Ende mehrere Schritte auf einmal nimmt, ist Marc Brummunds Kinodebüt ein gelungener Beitrag zur immer noch vernachlässigten Aufarbeitung von Misshandlungen in kirchlichen und staatlichen Heimen. Eine besondere Erwähnung verdient Hauptdarsteller Louis Hofmann, der den Tour-de-Force-Ritt seiner Rolle bravourös meistert. Beklemmend und erschütternd ist das Drama nicht nur, weil es mit Unterstützung der heutigen Diakonie Freistatt an den erhaltenen Originalschauplätzen entstand. Auch die letzten Einstellungen garantieren ein längeres Nachhallen. Zeigen sie doch, dass eine einfache Rückkehr in ein „normales“ Leben nach derart schrecklichen Erfahrungen nicht möglich ist – eine Erkenntnis, die wohl viele Betroffene bestätigen können.

      Christopher Diekhaus

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      QUELLE: @ http://www.artechock.de/film/text/kritik/f/freist.htm

      Subject: KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

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      Bielerfelder Bethel [Haus Gottes] / „von Bodelschwinghsche Anstalten Bethel“ / „von Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel

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      FREISTATT" - "DIAKONIE FREISTATT" - "BETHEL IM NORDEN" ]


      Am Beispiel dieser kirchlichen Erziehungseinrichtung "FREISTATT"

      nun, seit dem 25.06.2015, in deutschen Kinos

      der KINOSPIELFILM


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      "FREISTATT"

      ( @ http://www.artechock.de/film/text/kritik/f/freist.htm )

      Unglaubliche Tortur

      Der Name "FREISTATT" ruft für sich genommen positive Assoziationen hervor. Lässt an einen Platz im Grünen denken. Ein Fleckchen Erde, an dem man sich ungehindert entfalten kann. Frei von Zwängen und starren Regeln. In Wahrheit steht dieser Ort [ "FREISTATT" ] – im Landkreis Diepholz gelegen – allerdings für eines der dunkelsten Kapitel der westdeutschen Heimgeschichte. Bis Mitte der 1970er Jahre herrschten in der kirchlichen Fürsorgeanstalt Gewalt und Unterdrückung vor, obwohl die dorthin abgeschobenen Jugendlichen eigentlich zu christlich handelnden Menschen erzogen werden sollten.

      Regisseur und Drehbuchautor Marc Brummund, selbst in der Nähe der Einrichtung geboren, wirft in seinem ersten Kinofilm einen schonungslosen Blick auf den mitunter qualvollen Heimalltag und bedient sich dabei persönlicher Erlebnisberichte, allen voran Schilderungen des ehemaligen Zöglings Wolfgang Rosenkötter, der heute als Ombudsmann in Freistatt wirkt. Entstanden ist ein raues, ungeschöntes Jugenddrama, das dem Schrecken der „Schwarzen Pädagogik“ auf differenzierte Weise zu Leibe rückt.

      Im Mittelpunkt steht der 14-jährige Wolfgang (Louis Hofmann). Ein kleiner Rebell, der sich nicht in das spießige Leben seiner Familie im niedersächsischen Osnabrück einfügen will und deshalb von seinem Stiefvater (Uwe Bohm) nach Freistatt abgeschoben wird – was Wolfgangs einfühlsame Mutter (Katharina Lorenz) stillschweigend duldet. Angekommen in der abgelegenen Erziehungsanstalt, sieht sich der renitente Teenager mit einem Autoritätssystem konfrontiert, das nur eine Maxime kennt: bedingungslosen Gehorsam. Während Wolfgang in Anton (Langston Uibel) einen Verbündeten findet, versucht er, den unmenschlichen Heimstrukturen die Stirn zu bieten.

      Bezeichnenderweise verorten Brummund und Koautorin Nicole Armbruster ihre Geschichte im Sommer 1968. In einer Zeit also, die von gesellschaftlchen und kulturellen Umbrüchen und einer offenen Auflehnung gegen die Elterngeneration geprägt war. Zu spüren ist der Wind der Freiheit, des Andersdenkens abseits großer Städte allerdings nur verhalten. In der Provinz herrschen weiterhin konservative Denkmuster vor. Gewalt ist nach wie vor im Familienleben verankert und nimmt im Heimalltag sogar systematische Züge an. Wer nicht spurt, wird von Bruder Wilde (Stephan Grossmann), einem der beiden Erzieher, rücksichtslos misshandelt. Aus jedem Winkel lugen in Freistatt quasifaschistische Methoden hervor: Dumpfes Autoritätsgehabe bestimmt die Mahlzeiten, bei denen die Jugendlichen nur auf Anweisung sprechen dürfen. Individuelles Fehlverhalten zieht Bestrafungen aller Insassen nach sich, weshalb sich die Jungen auch untereinander auf brutale Weise disziplinieren. Und auf dem Weg zur Zwangsarbeit im Moor intonieren die Bewohner das Moorsoldatenlied, das auf die Häftlinge des Konzentrationslagers Börgermoor zurückgeht.

      Ganz nebenbei erzählt der Film, dass einige Erzieher damals überhaupt nicht für den Dienst in einem Jugendheim qualifiziert waren, sondern aus anderen Berufsfeldern kamen. An die Seite von Bruder Wilde, einem solchen „Quereinsteiger“, der ganz offen prügelt und erniedrigt, stellt das Drehbuch die Figur des introvertierten Bruder Krapp (Max Riemelt), der den aufsässigen Teenagern wohlwollender begegnet. Wie sich später zeigt, hat er jedoch im Geheimen große Schuld auf sich geladen, die ausgerechnet beim besinnlichen Weihnachtsfest zu Tage tritt. Eine Szene, die auch deshalb sprachlos macht, weil der anwesende Pfarrer das Geschehen mit einem lapidaren Satz beiseite wischt – eine sicherlich gewollte Anspielung auf den unrühmlichen Umgang der Kirche mit den in den letzten Jahren publik gewordenen Missbrauchsfällen. Als allwissende Präsenz im Hintergrund fungiert Hausvater Brockmann. Eine Mischung aus gütigem Vaterersatz und durchtriebenem Sadisten, den Alexander Held geradezu beängstigend ambivalent verkörpert.

      Ästhetisch fahren Brummund und Kamerafrau Judith Kaufmann eine Doppelstrategie. Einerseits sind mehrfach sonnendurchflutete Bilder zu sehen, die an verblasste Fotografien erinnern. Ähnlich den Schnappschüssen vom realen Heimleben, die im Abspann gezeigt werden. Andererseits setzen sich mit zunehmender Dauer, je weiter sich die Abwärtsspirale für Wolfgang dreht, erdigausgewaschene Farben durch, die der trostlosen Moorland­schaft entspringen und den Gefängnischarakter der Fürsorgeanstalt unterstreichen. Insgesamt mutet der Film dem Publikum einige verhältnismäßig harte Gewaltszenen zu. Momente, die allerdings keinen Selbstzweck verfolgen, sondern inhaltlich begründet sind.

      Auch wenn die Musik stellenweise überpräsent ist, einige Szenen etwas plakativ geraten (Stichwort: Aufstand zum Richie-Havens-Song „Freedom“) und das Drehbuch gegen Ende mehrere Schritte auf einmal nimmt, ist Marc Brummunds Kinodebüt ein gelungener Beitrag zur immer noch vernachlässigten Aufarbeitung von Misshandlungen in kirchlichen und staatlichen Heimen. Eine besondere Erwähnung verdient Hauptdarsteller Louis Hofmann, der den Tour-de-Force-Ritt seiner Rolle bravourös meistert. Beklemmend und erschütternd ist das Drama nicht nur, weil es mit Unterstützung der heutigen Diakonie Freistatt an den erhaltenen Originalschauplätzen entstand. Auch die letzten Einstellungen garantieren ein längeres Nachhallen. Zeigen sie doch, dass eine einfache Rückkehr in ein „normales“ Leben nach derart schrecklichen Erfahrungen nicht möglich ist – eine Erkenntnis, die wohl viele Betroffene bestätigen können.

      Christopher Diekhaus

      .

      QUELLE: @ http://www.artechock.de/film/text/kritik/f/freist.htm

      Subject: KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT
      .
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

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      EINE UMFANGREICHE ERKLÄRUNG ZUR DAMALIGEN „CHRISTLICHEN“ HEIMERZIEHUNG – was eine Sprecherin der Evangelischen Kirche in Deutschland DAZU zu sagen hat – IST JETZT HIER ZU FINDEN

      @ http://heimkinder-forum.de/v4x/blog/index.php/Blog/ ( sehr langer Beitrag, der, einschließlich dem im Hintergrund laufenden HTML-Quelltext, insgesamt 17677 Zeichen umfaßt, einschließlich Leerzeichen ).


      .
      DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor et al

      ( d.h. alle solchen damaligen Fürsorgehöllen - ob evangelisch oder katholisch )



      Heimerziehung in der Nachkriegszeit
      ein schwieriges Kapitel kirchlicher Zeitgeschichte


      Text erschienen im Loccumer Pelikan 2/2009 (ISSN 1435-8387)

      Loccumer Pelikan 19 2009 02 (Diakonie, Bildung und soziale Gerechtigkeit). Religionspädagogisches Magazin für Schule und Gemeinde, Seite 66-68.

      Dr. Kerstin Gäfgen-Track [Jg. 1959], Oberlandeskirchenrätin der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers [seit 2003]

      ERKLÄRUNG VOM STANDPUNKT DER EVANGELISCHEN THEOLOGIE

      @ rpi-loccum.de/material/pelikan/pel2-09/theo_gaefgentrack

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      Heimerziehung in der Nachkriegszeit
      ein schwieriges Kapitel kirchlicher Zeitgeschichte

      Dr. Kerstin Gäfgen-Track [ Oberlandeskirchenrätin der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers ]

      Nachdem im Jahr 2006 das Buch von Peter Wensierski „Schläge im Namen des Herrn“
      1 erschienen war, []

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      EINE UMFANGREICHE ERKLÄRUNG ZUR DAMALIGEN „CHRISTLICHEN“ HEIMERZIEHUNG – was eine Sprecherin der Evangelischen Kirche in Deutschland DAZU zu sagen hat – IST JETZT HIER ZU FINDEN

      @ http://heimkinder-forum.de/v4x/blog/index.php/Blog/ ( sehr langer Beitrag, der, einschließlich dem im Hintergrund laufenden HTML-Quelltext, insgesamt 17677 Zeichen umfaßt, einschließlich Leerzeichen ).


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      DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor et al

      ( d.h. alle solchen damaligen Fürsorgehöllen - ob evangelisch oder katholisch )



      Heimerziehung in der Nachkriegszeit
      ein schwieriges Kapitel kirchlicher Zeitgeschichte


      Text erschienen im Loccumer Pelikan 2/2009 (ISSN 1435-8387)

      Loccumer Pelikan 19 2009 02 (Diakonie, Bildung und soziale Gerechtigkeit). Religionspädagogisches Magazin für Schule und Gemeinde, Seite 66-68.

      Dr. Kerstin Gäfgen-Track [Jg. 1959], Oberlandeskirchenrätin der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers [seit 2003]

      ERKLÄRUNG VOM STANDPUNKT DER EVANGELISCHEN THEOLOGIE

      @ rpi-loccum.de/material/pelikan/pel2-09/theo_gaefgentrack

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      Heimerziehung in der Nachkriegszeit
      ein schwieriges Kapitel kirchlicher Zeitgeschichte

      Dr. Kerstin Gäfgen-Track [ Oberlandeskirchenrätin der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers ]

      Nachdem im Jahr 2006 das Buch von Peter Wensierski „Schläge im Namen des Herrn“
      1 erschienen war, []

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      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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