3,1 Millionen Erwerbstätigen droht die Armutsfalle

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      Vorab ein dringender Hinweis an user ohne Humor, denn nicht ganz ernst nehmen sollte man den extra3 - Beitrag vom NDR.

      Darinnen geht es auch um Fragen wie man es schaffen kann, nicht in diese Lage zu geraten. :rolley:

      ardmediathek.de/tv/sendungVerp…=26151958&bcastId=3709210

      Die Realität sieht leider für Viele völlig anders aus, aber man "harzte" ja auch viel, damit es erst dazu kommen konnte, dass Menschen in Niediglohnsektoren rutschten. Im Grunde ein hausgemachtes Problem, denn genau jene sind es doch, die später in der Falle sitzen, wenn sie aufgrund dieser prekären Lage nicht genügend Rentenpunkte sammeln konnten, reicht es im Alter kaum zum leben.
      Vorab ein dringender Hinweis an user ohne Humor, denn nicht ganz ernst nehmen sollte man den extra3 - Beitrag vom NDR.

      Darinnen geht es auch um Fragen wie man es schaffen kann, nicht in diese Lage zu geraten. :rolley:

      ardmediathek.de/tv/sendungVerp…=26151958&bcastId=3709210

      Die Realität sieht leider für Viele völlig anders aus, aber man "harzte" ja auch viel, damit es erst dazu kommen konnte, dass Menschen in Niediglohnsektoren rutschten. Im Grunde ein hausgemachtes Problem, denn genau jene sind es doch, die später in der Falle sitzen, wenn sie aufgrund dieser prekären Lage nicht genügend Rentenpunkte sammeln konnten, reicht es im Alter kaum zum leben.
      dein wort in angelas ohr und uns allen geht es bald besser.

      der mwst- wahn fing an mit10%, der ermässigte satz bei 5% an.
      dieser satz hat sich fast verdoppelt, für lebensmittel, " tiernahrung, bücher, zeitschriften" warum ermässigt? zahlen wir fast50 % mehr. und es reicht unserer regierung immer noch nicht!
      genau so sieht es bei den krankenkassenkosten aus die mal mit ca7% angefangen haben.
      dazu kommt ihk, bgn und andere vereine, die kein mensch braucht dir aber regelmäßig rechnungen schicken.
      NULL
      dein wort in angelas ohr und uns allen geht es bald besser.

      der mwst- wahn fing an mit10%, der ermässigte satz bei 5% an.
      dieser satz hat sich fast verdoppelt, für lebensmittel, " tiernahrung, bücher, zeitschriften" warum ermässigt? zahlen wir fast50 % mehr. und es reicht unserer regierung immer noch nicht!
      genau so sieht es bei den krankenkassenkosten aus die mal mit ca7% angefangen haben.
      dazu kommt ihk, bgn und andere vereine, die kein mensch braucht dir aber regelmäßig rechnungen schicken.
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      uschi1071 wrote:

      ein kleines Aber: wenn die Leute mehr Lohn haben können sie mehr konsumieren - das wiederum steigert den Umsatz und bringt Gewinn - und vielleicht könnte man dann ja den Arbeitgebern bei der Belastung entgegen kommen - wenn erstmal wieder Kaufkraft da ist.


      das werden wir und wahrscheinlich unsere kinder nicht mehr erleben. sobald es z.b. durch tarifrunden mehr löhne und gehälter gibt, dreht sich die preisspirale nach oben und zwar genau dahin, wo es die meisten trifft. seit jahren treten immer mehr firmen aus tarifverträgen aus was zur folge hat, dass sie neue mitarbeiter zu untertariflichen bedingungen einstellen dürfen. der mindestlohn tut sein übriges dazu. so wird bei einem fünftel der betriebe ein personalabbau diskutiert, 23
      prozent wollen sonderzahlungen kürzen, weitere 26 prozent der
      unternehmen sehen sich gezwungen, ihre preise für waren oder dienstleistungen zu erhöhen. was der staat auf der einen seite evtl. nicht mehr zahlen muss, wird er wiederum in arbeitslosigkeit und hartz 4 investieren müssen.
      für manch einen mag der mindestlohn etwas bringen, aber dann auch nur im arbeitsleben. um eine rente zu bekommen von der man auch im alter annähernd leben könnte, müsste man schon heute über 13 € stundenlohn haben. die stufenweise erhöhung auf 10,20 Euro (alte bundesländer) bzw. 9,50 Euro (neue bundesländer) pro Stunde bis 2017 wäre dann immernoch nicht ausreichend.
      jeder arbeitgeber steht unter druck. z.b. der eine damit, dass die firma überhaupt überleben kann, der andere steht unter dem druck der gewinnmaximierung od. weil zusätzlich noch aktionäre bedient werden müssen, vom konkurrenzdruck ganz zuschweigen.
      kaufkraft kann nur durch deflation entstehen. wir befinden uns aber in einer inflationären phase, wo ich derzeit kein licht am ende des tunnels sehe.

      uschi1071 wrote:

      ein kleines Aber: wenn die Leute mehr Lohn haben können sie mehr konsumieren - das wiederum steigert den Umsatz und bringt Gewinn - und vielleicht könnte man dann ja den Arbeitgebern bei der Belastung entgegen kommen - wenn erstmal wieder Kaufkraft da ist.


      das werden wir und wahrscheinlich unsere kinder nicht mehr erleben. sobald es z.b. durch tarifrunden mehr löhne und gehälter gibt, dreht sich die preisspirale nach oben und zwar genau dahin, wo es die meisten trifft. seit jahren treten immer mehr firmen aus tarifverträgen aus was zur folge hat, dass sie neue mitarbeiter zu untertariflichen bedingungen einstellen dürfen. der mindestlohn tut sein übriges dazu. so wird bei einem fünftel der betriebe ein personalabbau diskutiert, 23
      prozent wollen sonderzahlungen kürzen, weitere 26 prozent der
      unternehmen sehen sich gezwungen, ihre preise für waren oder dienstleistungen zu erhöhen. was der staat auf der einen seite evtl. nicht mehr zahlen muss, wird er wiederum in arbeitslosigkeit und hartz 4 investieren müssen.
      für manch einen mag der mindestlohn etwas bringen, aber dann auch nur im arbeitsleben. um eine rente zu bekommen von der man auch im alter annähernd leben könnte, müsste man schon heute über 13 € stundenlohn haben. die stufenweise erhöhung auf 10,20 Euro (alte bundesländer) bzw. 9,50 Euro (neue bundesländer) pro Stunde bis 2017 wäre dann immernoch nicht ausreichend.
      jeder arbeitgeber steht unter druck. z.b. der eine damit, dass die firma überhaupt überleben kann, der andere steht unter dem druck der gewinnmaximierung od. weil zusätzlich noch aktionäre bedient werden müssen, vom konkurrenzdruck ganz zuschweigen.
      kaufkraft kann nur durch deflation entstehen. wir befinden uns aber in einer inflationären phase, wo ich derzeit kein licht am ende des tunnels sehe.

      HermannG wrote:

      Die Realität sieht leider für Viele völlig anders aus, aber man "harzte" ja auch viel, damit es erst dazu kommen konnte, dass Menschen in Niediglohnsektoren rutschten. Im Grunde ein hausgemachtes Problem, denn genau jene sind es doch, die später in der Falle sitzen, wenn sie aufgrund dieser prekären Lage nicht genügend Rentenpunkte sammeln konnten, reicht es im Alter kaum zum leben.

      Hmmm Axel - obwohl ich dein postig oben gelikt/mich bedankt habe... Was ich gerade nicht verstehe, in dem Thema Montagsdemos ging es auch um Leute, die zum Beispiel wegen genau dieser Problematik auf die Straße gingen/gehen, merkwürdiger Weise bist Du da nicht darauf eingegangen. Da hattest Du vieles relativiert. Warum jetzt nicht? Wo doch im Grunde alles in Ordnung ist...
      Sorry, aber das interessiert mich jetzt tatsächlich warum Du mal so und dann wieder so denkst/schreibst... Wo ist da der Unterschied?


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      oder einfach nur entspannt ein paar Spiele
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      HermannG wrote:

      Die Realität sieht leider für Viele völlig anders aus, aber man "harzte" ja auch viel, damit es erst dazu kommen konnte, dass Menschen in Niediglohnsektoren rutschten. Im Grunde ein hausgemachtes Problem, denn genau jene sind es doch, die später in der Falle sitzen, wenn sie aufgrund dieser prekären Lage nicht genügend Rentenpunkte sammeln konnten, reicht es im Alter kaum zum leben.

      Hmmm Axel - obwohl ich dein postig oben gelikt/mich bedankt habe... Was ich gerade nicht verstehe, in dem Thema Montagsdemos ging es auch um Leute, die zum Beispiel wegen genau dieser Problematik auf die Straße gingen/gehen, merkwürdiger Weise bist Du da nicht darauf eingegangen. Da hattest Du vieles relativiert. Warum jetzt nicht? Wo doch im Grunde alles in Ordnung ist...
      Sorry, aber das interessiert mich jetzt tatsächlich warum Du mal so und dann wieder so denkst/schreibst... Wo ist da der Unterschied?


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      Ich trenne, Mandy, und zwar sehr gewissenhaft, weil ich unterscheide zwischen jenen, die berechtigterweise auch aus diesen Grunde darunter sind und jenen, die leider auch ganz Anderes im Sinne gehabt zu haben schienen. Denke ich an Rücktritte. :/

      Natürlich ist das völlig i. O., wenn jene wegen genau dieser im Zitat erwähnten Problematik auf die Straße gingen/gehen. Ich habe das wohl bemerkt und nicht umsonst erwähnt. In den vielen medialen Veröffentlichungen dazu war auch die Rede. Vielleicht ging Einiges etwas wegen der erdrückenden Überschrift *..gegen Islamisierung des Abendlandes* unter. Da werden wohl Andere etwas zu kurz gekommen sein, wenn man das Thema so besetzt, denn hätten die Pegidisten ihren Schwerpunkt verstärkt auf Harz IV gelegt, hätte es weniger Mißverständnisse gegeben. Man muss nur differenzieren.

      Ich habe mir nichts vorzuwerfen, mal so oder mal so zu schreiben. Nicht umsonst hab ich durchaus Schnittmengen gefunden, doch als klar wurde, wer ist wirklich wer in dieser Pegida, war das letzte Fünktchen erloschen.

      Was nun allmählich bekannt wird, s. die am Sonntag stattgefunden habende Bürgerschaftswahl in Hamburg und Analysen mit Wählerwanderungen in Augenschein nehmend, sieht man es, dass die AfD von den Sympathisanten der Pegida Zulauf hat.

      Mehr muss ich zu dem Thema gar nicht sagen.

      Post was edited 3 times, last by “Axel (HermannG)” ().

      Ich trenne, Mandy, und zwar sehr gewissenhaft, weil ich unterscheide zwischen jenen, die berechtigterweise auch aus diesen Grunde darunter sind und jenen, die leider auch ganz Anderes im Sinne gehabt zu haben schienen. Denke ich an Rücktritte. :/

      Natürlich ist das völlig i. O., wenn jene wegen genau dieser im Zitat erwähnten Problematik auf die Straße gingen/gehen. Ich habe das wohl bemerkt und nicht umsonst erwähnt. In den vielen medialen Veröffentlichungen dazu war auch die Rede. Vielleicht ging Einiges etwas wegen der erdrückenden Überschrift *..gegen Islamisierung des Abendlandes* unter. Da werden wohl Andere etwas zu kurz gekommen sein, wenn man das Thema so besetzt, denn hätten die Pegidisten ihren Schwerpunkt verstärkt auf Harz IV gelegt, hätte es weniger Mißverständnisse gegeben. Man muss nur differenzieren.

      Ich habe mir nichts vorzuwerfen, mal so oder mal so zu schreiben. Nicht umsonst hab ich durchaus Schnittmengen gefunden, doch als klar wurde, wer ist wirklich wer in dieser Pegida, war das letzte Fünktchen erloschen.

      Was nun allmählich bekannt wird, s. die am Sonntag stattgefunden habende Bürgerschaftswahl in Hamburg und Analysen mit Wählerwanderungen in Augenschein nehmend, sieht man es, dass die AfD von den Sympathisanten der Pegida Zulauf hat.

      Mehr muss ich zu dem Thema gar nicht sagen.

      Post was edited 3 times, last by “Axel (HermannG)” ().

      Hallo ansteb,

      ich kann dich gut verstehen,ich mache das mit meinem Sohn seid einigen Jahren,aber auch nur deshalb weil ich in meinem Beruf nicht rein komme,und woandres keine Arbeit mehr bekomme.
      Die gesamten Nebenkosten fressen eine fast auf,dann auch noch die Vorsteuer Krankenkasse von 500 € im Monat wo ich nie zum Arzt gehe.Zum Glück kann ich meine Steuer jetzt selbst machen,so hab ich den Steuerberater gespart.
      Und die Rente bleibt auf der Strecke,dann könnte ich ganz zu machen

      Aber Sinn macht es nicht.

      justin
      Von allen Menschen die ich kenne, haben diejenigen am wenigsten Glück in der Liebe denen Popmusik am meisten bedeutet. Ich weiß nicht ob Popmusik der Auslöser für dieses Unglücklichsein ist, aber ichweiß, dass sie schon länger traurige Songs hören, als sie ein unglückliches Leben führen. (High Fidelity)
      Hallo ansteb,

      ich kann dich gut verstehen,ich mache das mit meinem Sohn seid einigen Jahren,aber auch nur deshalb weil ich in meinem Beruf nicht rein komme,und woandres keine Arbeit mehr bekomme.
      Die gesamten Nebenkosten fressen eine fast auf,dann auch noch die Vorsteuer Krankenkasse von 500 € im Monat wo ich nie zum Arzt gehe.Zum Glück kann ich meine Steuer jetzt selbst machen,so hab ich den Steuerberater gespart.
      Und die Rente bleibt auf der Strecke,dann könnte ich ganz zu machen

      Aber Sinn macht es nicht.

      justin
      Von allen Menschen die ich kenne, haben diejenigen am wenigsten Glück in der Liebe denen Popmusik am meisten bedeutet. Ich weiß nicht ob Popmusik der Auslöser für dieses Unglücklichsein ist, aber ichweiß, dass sie schon länger traurige Songs hören, als sie ein unglückliches Leben führen. (High Fidelity)

      Axel (HermannG) wrote:

      Ich trenne, Mandy, und zwar sehr gewissenhaft, weil ich unterscheide zwischen jenen, die berechtigterweise auch aus diesen Grunde darunter sind und jenen, die leider auch ganz Anderes im Sinne gehabt zu haben schienen. Denke ich an Rücktritte.

      Hallo Axel,
      in punkto Gratwanderungen, hast Du dir eine satte Eins verdient. :P
      Leider empfinde ich aber keine Beantwortung meiner Frage (es tun sich eher noch mehr auf), die da war:

      Mandy wrote:

      in dem Thema Montagsdemos ging es auch um Leute, die zum Beispiel wegen genau dieser Problematik auf die Straße gingen/gehen, merkwürdiger Weise bist Du da nicht darauf eingegangen.

      Statt dessen hattest Du dich auf die Pegida "eingeschossen" und alle Erklärungen, die auf die Unzufriedenheit der Demonstranten eingingen, ziemlich dürftig beachtet oder gar überlesen? (Mein persönlicher Eindruck - kann mich auch täuschen...)

      Axel (HermannG) wrote:

      wenn man das Thema so besetzt, denn hätten die Pegidisten ihren Schwerpunkt verstärkt auf Harz IV gelegt, hätte es weniger Mißverständnisse gegeben. Man muss nur differenzieren.

      Sorry Axel, aber ein "hätte & würde" bringt uns hier nicht weiter, denn eher ist ein "hat" oder "hat nicht" ausschlaggebend.
      Mutmaßungen bringen uns nichts, außer wir besitzen eine Glaskugel, welche uns die Zukunft voraussagen kann, aber von so etwas kam mir bisher nichts zu Ohren.
      Meiner Meinung nach "hätte" es viel weniger Missverständnisse gegeben, wenn man von Anfang an, die Pegida unverzüglich aufgefordert hätte, ihre Punkte glaubhaft und detailliert zu erklären, sie mit den richtigen Gründungsmitgliedern aufgewartet hätten und ihre ehrlich gesagt "bescheuerte Aufmachung/Namensgebung" anders gestaltet hätten, vielleicht sogar woanders damit begonnen hätten und nicht ausgerechnet in Dresden, zumal sich die Dresdener schon während ihres damaligen Wahlkampfes ihr ggü. ziemlich "daneben benommen" haben - zumindest aus Sicht Angela Merkel' vermutlich, weil diese heftigst mit Parolen, wie "Kriegstreiber" u.a. ihr dazwischen funkten?! Sie kam ja da kaum zu Wort.
      Das lässt für mich den bitteren Beigeschmack übrig, dass sie vielleicht immer noch einen Groll gegen die Dresdner hegt. VERMUTUNG! (Das sich Frau Merkel noch nie offiziell über jemanden geärgert/beschwert hat, der ihr in die Parade gefahren ist oder ihre "Verarschebilder" monierte - nein, da hat wohl sie andere Mittel und Wege, um "sich zu rächen") Aber, wie geschrieben, nur ne Vermutung.
      Ebenso, hätte die Bundesregierung sofort und RICHTIG im Sinne unserer Gesetze und unserer Demokratie reagieren müssen, in dem sie sich mit der Thematik ordentlich & im Sinne des Volkes! damit auseinander gesetzt hätte und nicht sofort alle Demonstraten in die rechte Ecke abschoben / mundtod, lächerlich machten.
      Meldungen, Interwievs in den Medienverfälscht oder so wiedergegeben hätten, dass kein falscher oder gegensätzlicher Sinn/Eindruck hätte daraus gemacht werden können, sprich die Tatsachen verdrehen! Dann hätte man keine Gegendemonstranten mit Steuergeldern "kaufen" und dazu "hinkarren" müssen, Kinder in ihrer Meinungsfreiheit stark eingrenzen mit Ankündigung von Sanktionen, wenn sie nicht an den Gegendemos teilnehmen, einige Reporter hätten noch ihren Job, Fr. Merkel stünde glaubwürdiger da und und und... Schwupps, sind wir wieder bei dem "hätte & würde" und die gibt es tatsächlich in dieser gesamten Thematik!
      Ich meine, wenn mehrere tausend Bürger (5- bis 6-stellige Zahl) auf die Straße gehen, dann MUSS doch etwas dran sein?!!! So etwas darf man als Vertreterin des Volkes nicht ignorieren oder mir falscher Propaganda "bekämpfen" und dann auch noch auf Kosten der Steuerzahler - der gesamten BRD!
      Wenn ich dann noch auf die Forderungen an die Asylpolitik gerichtet betrachte und auf diese "ein bisschen zumindest" eingehe, dann wäre es heute nicht Tatsache, dass Flüchtlinge in Großzelten mitten im Winter untergebracht würden!
      Warum reagierte man nicht schon auf die demonstrierenden Leute in Dresden, als es noch keinen Wind um Pegida gab?

      Fragen über Fragen, die ebenfalls wieder auf "hätte, würde & könnte" hinauslaufen, welche uns im Nachhinein nichts mehr bringen.

      Axel (HermannG) wrote:

      Was nun allmählich bekannt wird, s. die am Sonntag stattgefunden habende Bürgerschaftswahl in Hamburg und Analysen mit Wählerwanderungen in Augenschein nehmend, sieht man es, dass die AfD von den Sympathisanten der Pegida Zulauf hat.

      Oh gut, dass Du die Hamburger Wahlen ansprichst... selbst die Meinungen/Befragungen in den TV-Interwievs waren widersprüchlich.
      Erst wurde jemand gefragt, (leider weiß ich nicht mehr wie die hießen - hab ja kein Computerhirn), wie dieses Wahlergebnis zu Stande komme, dass jetzt die CDU quasi abgemeldet sei und dafür die SPD oben auf sei, worauf der Befragte sinngemäß meinte, dass alle Hamburger total zufrieden seien weil alles in Hamburg in bester Ordnung sei.
      Dann zeigte man eine Frau, die sich extra hinter ihrem Grundstück einen hohen Zaun aufstellen ließ, weil angrenzend dazu bei ihr ein Flüchtlingslager hingebaut wurde. Sie hatte damals wohl vorher sehr große Bedenken, deshalb der Zaun. Nur sagte sie dann, dass es im Nachhinein völliger Quatsch für sie ar, den Zaun hinzustellen, da es überhaupt keine Probleme mit den Flüchtlingen gibt.
      Warum nimmt sie den Zaun dann nicht wieder weg? Rein optisch sieht das doch viel freier und schöner aus, wenn man sein Grundstück nicht einzäunen muss. Aber gut, ist ihr Ding.
      Dann interwievte man noch einen anderen, doch der widerum erzählte etwas von Probleme mit der Wohnungspolitik, dem Straßenbau, der Bildungspolitik und was weiß ich noch alles. Ist doch sehr merkelwürdig oder??? Obwohl... nee, ist ungerecht, damit hat sie doch nichts zu tun. :rolleyes:

      Herr Wulff wurde ja im Grunde nun auch endlich von seiner Schuld freigesprochen... Hätte man da nicht den Herrn Gauck, fairer Weise wieder gehen lassen müssen und statt dessen den Herrn Wulff zurücknehmen? Das ist nebenbei gesagt auch ein wunder Punkt für mich, dass er seinen Job verlor und bis heute noch nicht wieder zurück bekam, weil andere gegen ihn hetzten. ...und das in einer Demokratie! Okay, er ist jetzt "ein" Minister - einer von vielen und wird dahin geschickt, wo andere vermutlich nicht hinwollen oder unfähig sind. Ist doch komisch oder.
      Aber ich glaube ganz fest daran, der Herr Wulff schafft das und rappelt sich wieder hoch.

      Ich könnte noch so viel schreiben, aber ehrlich, ich hab keine Lust jedes Mal Romane zu verfassen, weil das für mich echt anstrengend ist. Kommen wir lieber Mal zurück zur Problematik "Erwerbslosigkeit usw.", obwohl das m.E. alles mit zusammenhängt, ineinander verknüpft ist.


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      Axel (HermannG) wrote:

      Ich trenne, Mandy, und zwar sehr gewissenhaft, weil ich unterscheide zwischen jenen, die berechtigterweise auch aus diesen Grunde darunter sind und jenen, die leider auch ganz Anderes im Sinne gehabt zu haben schienen. Denke ich an Rücktritte.

      Hallo Axel,
      in punkto Gratwanderungen, hast Du dir eine satte Eins verdient. :P
      Leider empfinde ich aber keine Beantwortung meiner Frage (es tun sich eher noch mehr auf), die da war:

      Mandy wrote:

      in dem Thema Montagsdemos ging es auch um Leute, die zum Beispiel wegen genau dieser Problematik auf die Straße gingen/gehen, merkwürdiger Weise bist Du da nicht darauf eingegangen.

      Statt dessen hattest Du dich auf die Pegida "eingeschossen" und alle Erklärungen, die auf die Unzufriedenheit der Demonstranten eingingen, ziemlich dürftig beachtet oder gar überlesen? (Mein persönlicher Eindruck - kann mich auch täuschen...)

      Axel (HermannG) wrote:

      wenn man das Thema so besetzt, denn hätten die Pegidisten ihren Schwerpunkt verstärkt auf Harz IV gelegt, hätte es weniger Mißverständnisse gegeben. Man muss nur differenzieren.

      Sorry Axel, aber ein "hätte & würde" bringt uns hier nicht weiter, denn eher ist ein "hat" oder "hat nicht" ausschlaggebend.
      Mutmaßungen bringen uns nichts, außer wir besitzen eine Glaskugel, welche uns die Zukunft voraussagen kann, aber von so etwas kam mir bisher nichts zu Ohren.
      Meiner Meinung nach "hätte" es viel weniger Missverständnisse gegeben, wenn man von Anfang an, die Pegida unverzüglich aufgefordert hätte, ihre Punkte glaubhaft und detailliert zu erklären, sie mit den richtigen Gründungsmitgliedern aufgewartet hätten und ihre ehrlich gesagt "bescheuerte Aufmachung/Namensgebung" anders gestaltet hätten, vielleicht sogar woanders damit begonnen hätten und nicht ausgerechnet in Dresden, zumal sich die Dresdener schon während ihres damaligen Wahlkampfes ihr ggü. ziemlich "daneben benommen" haben - zumindest aus Sicht Angela Merkel' vermutlich, weil diese heftigst mit Parolen, wie "Kriegstreiber" u.a. ihr dazwischen funkten?! Sie kam ja da kaum zu Wort.
      Das lässt für mich den bitteren Beigeschmack übrig, dass sie vielleicht immer noch einen Groll gegen die Dresdner hegt. VERMUTUNG! (Das sich Frau Merkel noch nie offiziell über jemanden geärgert/beschwert hat, der ihr in die Parade gefahren ist oder ihre "Verarschebilder" monierte - nein, da hat wohl sie andere Mittel und Wege, um "sich zu rächen") Aber, wie geschrieben, nur ne Vermutung.
      Ebenso, hätte die Bundesregierung sofort und RICHTIG im Sinne unserer Gesetze und unserer Demokratie reagieren müssen, in dem sie sich mit der Thematik ordentlich & im Sinne des Volkes! damit auseinander gesetzt hätte und nicht sofort alle Demonstraten in die rechte Ecke abschoben / mundtod, lächerlich machten.
      Meldungen, Interwievs in den Medienverfälscht oder so wiedergegeben hätten, dass kein falscher oder gegensätzlicher Sinn/Eindruck hätte daraus gemacht werden können, sprich die Tatsachen verdrehen! Dann hätte man keine Gegendemonstranten mit Steuergeldern "kaufen" und dazu "hinkarren" müssen, Kinder in ihrer Meinungsfreiheit stark eingrenzen mit Ankündigung von Sanktionen, wenn sie nicht an den Gegendemos teilnehmen, einige Reporter hätten noch ihren Job, Fr. Merkel stünde glaubwürdiger da und und und... Schwupps, sind wir wieder bei dem "hätte & würde" und die gibt es tatsächlich in dieser gesamten Thematik!
      Ich meine, wenn mehrere tausend Bürger (5- bis 6-stellige Zahl) auf die Straße gehen, dann MUSS doch etwas dran sein?!!! So etwas darf man als Vertreterin des Volkes nicht ignorieren oder mir falscher Propaganda "bekämpfen" und dann auch noch auf Kosten der Steuerzahler - der gesamten BRD!
      Wenn ich dann noch auf die Forderungen an die Asylpolitik gerichtet betrachte und auf diese "ein bisschen zumindest" eingehe, dann wäre es heute nicht Tatsache, dass Flüchtlinge in Großzelten mitten im Winter untergebracht würden!
      Warum reagierte man nicht schon auf die demonstrierenden Leute in Dresden, als es noch keinen Wind um Pegida gab?

      Fragen über Fragen, die ebenfalls wieder auf "hätte, würde & könnte" hinauslaufen, welche uns im Nachhinein nichts mehr bringen.

      Axel (HermannG) wrote:

      Was nun allmählich bekannt wird, s. die am Sonntag stattgefunden habende Bürgerschaftswahl in Hamburg und Analysen mit Wählerwanderungen in Augenschein nehmend, sieht man es, dass die AfD von den Sympathisanten der Pegida Zulauf hat.

      Oh gut, dass Du die Hamburger Wahlen ansprichst... selbst die Meinungen/Befragungen in den TV-Interwievs waren widersprüchlich.
      Erst wurde jemand gefragt, (leider weiß ich nicht mehr wie die hießen - hab ja kein Computerhirn), wie dieses Wahlergebnis zu Stande komme, dass jetzt die CDU quasi abgemeldet sei und dafür die SPD oben auf sei, worauf der Befragte sinngemäß meinte, dass alle Hamburger total zufrieden seien weil alles in Hamburg in bester Ordnung sei.
      Dann zeigte man eine Frau, die sich extra hinter ihrem Grundstück einen hohen Zaun aufstellen ließ, weil angrenzend dazu bei ihr ein Flüchtlingslager hingebaut wurde. Sie hatte damals wohl vorher sehr große Bedenken, deshalb der Zaun. Nur sagte sie dann, dass es im Nachhinein völliger Quatsch für sie ar, den Zaun hinzustellen, da es überhaupt keine Probleme mit den Flüchtlingen gibt.
      Warum nimmt sie den Zaun dann nicht wieder weg? Rein optisch sieht das doch viel freier und schöner aus, wenn man sein Grundstück nicht einzäunen muss. Aber gut, ist ihr Ding.
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      Herr Wulff wurde ja im Grunde nun auch endlich von seiner Schuld freigesprochen... Hätte man da nicht den Herrn Gauck, fairer Weise wieder gehen lassen müssen und statt dessen den Herrn Wulff zurücknehmen? Das ist nebenbei gesagt auch ein wunder Punkt für mich, dass er seinen Job verlor und bis heute noch nicht wieder zurück bekam, weil andere gegen ihn hetzten. ...und das in einer Demokratie! Okay, er ist jetzt "ein" Minister - einer von vielen und wird dahin geschickt, wo andere vermutlich nicht hinwollen oder unfähig sind. Ist doch komisch oder.
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      Ich könnte noch so viel schreiben, aber ehrlich, ich hab keine Lust jedes Mal Romane zu verfassen, weil das für mich echt anstrengend ist. Kommen wir lieber Mal zurück zur Problematik "Erwerbslosigkeit usw.", obwohl das m.E. alles mit zusammenhängt, ineinander verknüpft ist.


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      Vorhin kam im Radio, dass 12,5 Millionen Deutsche unterhalb der Armutgrenze leben...
      Ich hab dann mal ein bisschen gegooglet und bin zuerst nur auf das hier gestoßen:
      seniorbook.de/themen/kategorie…che-feststellung-16.12.14
      Aber dann fand ich noch den Bericht dazu vom SWR: swr.de/swr1/bw/nachrichten/woh…5107004/natrbb/index.html
      Wenn die Angaben in dem Seniorbook stimmen, dann frage ich mich ernsthaft, was in dieser kurzen Zeit passierte, dass es jetzt "nur noch" 12,5 Mio sein sollen und das auf 80,2 Millionen Menschen in Deutschland (laut Auswärtiges Amt) gerechnet. Was ist mit denen, die nur knapp über der Armutsgrenze liegen und trotzdem jeden Tag jeden Cent zweimal umdrehen, bevor sie sich trauen (oder müssen), ihn auszugeben? In welcher Statitik tauchen diese Menschen auf? Zur Mittelschicht gehören sie damit wohl kaum.
      Naja, bei diesen ganzen Zahlen, hinter denen sich reale menschliche Schickale also Menschen direkt befinden! Da wird mir heidenangst und bange!


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      Aber dann fand ich noch den Bericht dazu vom SWR: swr.de/swr1/bw/nachrichten/woh…5107004/natrbb/index.html
      Wenn die Angaben in dem Seniorbook stimmen, dann frage ich mich ernsthaft, was in dieser kurzen Zeit passierte, dass es jetzt "nur noch" 12,5 Mio sein sollen und das auf 80,2 Millionen Menschen in Deutschland (laut Auswärtiges Amt) gerechnet. Was ist mit denen, die nur knapp über der Armutsgrenze liegen und trotzdem jeden Tag jeden Cent zweimal umdrehen, bevor sie sich trauen (oder müssen), ihn auszugeben? In welcher Statitik tauchen diese Menschen auf? Zur Mittelschicht gehören sie damit wohl kaum.
      Naja, bei diesen ganzen Zahlen, hinter denen sich reale menschliche Schickale also Menschen direkt befinden! Da wird mir heidenangst und bange!


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      Mandy, ich habe eigentlich überhaupt keine Zeit mehr, mich nun auch noch im Nachhinein mit der Sache in DD zu befassen. Ist es mir echt nicht Wert, weil die Milch eh verflossen ist, wenn ich das mal so sagen darf.

      Was soll ich denn noch schreiben, als dass in DD ein Sammelsurium von Leuten mit unterschiedlichsten Meinungen und sicherlich auch polit. Einstellungen mitliefen. Sie werden alle ihre Hoffnungen gehabt haben, was man doch verstehen kann.

      Klar war nur sehr fix, dass es zwischendurch sehr dunkel wurde und spätestens als der Leipziger und viel radikalere Ableger Legida auf den Plan trat, wurde deutlich, dass man hier eindeutig zu weit ging. Wer sich bis dato der Sache nicht bewußt war, wo und für wen er da mitlief, dem war nicht zu helfen. Aber jedem das Seine.

      Aus lauter Unzufriedenheit über den Staat, Gott und die Welt und der islamistischen Überfremdung ausgerechnet in Dresden zu demonstrieren, war schon sehr augenfällig, dass Leute Pegida benutzten, möglicherweise auch als Sprungbrett in den AfD. Wie auch immer, ist jetzt völlig Wurst. Die polit. Landschaft verändert sich nicht nur, sondern auch die Welt um uns herum. Das kann einem schon Angst machen, was völlig verständlich ist und solche Ängste waren immer Motor von Veränderungen. Zugleich können sie auch lähmen. Diese Ängste griff man auf und kanalisierte sie nach Dresden. Weshalb nun ganz genau, das muss ich mir erst noch anschauen. Es mag viele Gründe geben, doch nichts Genaues weiß man nicht, daher halte ich mich dann auch gern zurück.

      Über das Thema hier habe ich geschrieben und bin auch nicht gezwungen, darüber hinaus Kommentare abzugeben. Schlimm genug ist es doch, dass das 5. reichste Land der Erde, - sagte mir gerade ein öffentlich rechtlicher Rundfunksender aus der Box hinter mir, die man auch abschaffen wolle, wie man bei Pegida demonstrativ sehen konnte, weil das ja alles böse Institutionen sein sollen, - es nicht auf die Reihe bekommt, mehr für jene an der Armutsgrenze zu tun. Warum tut sich da nichts oder kaum nur? Richtig. Willkommen im gnadenlosen Kapitalismus. Den wollten wir doch. Man muss sich schon für jene entscheiden, die sich auf ihre Fahnen schreiben, das zu ändern. Die Demokratie lebt von Wählern und nicht von Nichtwählern. So einfach ist das und wer 1990 nicht wußte, wohin die Reise geht, hat sich wohl damals auch nur bei BILD informiert. Bei mir war das irgendwie anders, denn komischerweise ahnte ich das. Woran liegt das nur? Sehe ich zu viel Fernsehen, höre ich zu viel Radio, habe ich zu viele Zeitungen gelesen? Mit wem verkehre ich? :/

      Beitrag Nr. 1101

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      Mandy, ich habe eigentlich überhaupt keine Zeit mehr, mich nun auch noch im Nachhinein mit der Sache in DD zu befassen. Ist es mir echt nicht Wert, weil die Milch eh verflossen ist, wenn ich das mal so sagen darf.

      Was soll ich denn noch schreiben, als dass in DD ein Sammelsurium von Leuten mit unterschiedlichsten Meinungen und sicherlich auch polit. Einstellungen mitliefen. Sie werden alle ihre Hoffnungen gehabt haben, was man doch verstehen kann.

      Klar war nur sehr fix, dass es zwischendurch sehr dunkel wurde und spätestens als der Leipziger und viel radikalere Ableger Legida auf den Plan trat, wurde deutlich, dass man hier eindeutig zu weit ging. Wer sich bis dato der Sache nicht bewußt war, wo und für wen er da mitlief, dem war nicht zu helfen. Aber jedem das Seine.

      Aus lauter Unzufriedenheit über den Staat, Gott und die Welt und der islamistischen Überfremdung ausgerechnet in Dresden zu demonstrieren, war schon sehr augenfällig, dass Leute Pegida benutzten, möglicherweise auch als Sprungbrett in den AfD. Wie auch immer, ist jetzt völlig Wurst. Die polit. Landschaft verändert sich nicht nur, sondern auch die Welt um uns herum. Das kann einem schon Angst machen, was völlig verständlich ist und solche Ängste waren immer Motor von Veränderungen. Zugleich können sie auch lähmen. Diese Ängste griff man auf und kanalisierte sie nach Dresden. Weshalb nun ganz genau, das muss ich mir erst noch anschauen. Es mag viele Gründe geben, doch nichts Genaues weiß man nicht, daher halte ich mich dann auch gern zurück.

      Über das Thema hier habe ich geschrieben und bin auch nicht gezwungen, darüber hinaus Kommentare abzugeben. Schlimm genug ist es doch, dass das 5. reichste Land der Erde, - sagte mir gerade ein öffentlich rechtlicher Rundfunksender aus der Box hinter mir, die man auch abschaffen wolle, wie man bei Pegida demonstrativ sehen konnte, weil das ja alles böse Institutionen sein sollen, - es nicht auf die Reihe bekommt, mehr für jene an der Armutsgrenze zu tun. Warum tut sich da nichts oder kaum nur? Richtig. Willkommen im gnadenlosen Kapitalismus. Den wollten wir doch. Man muss sich schon für jene entscheiden, die sich auf ihre Fahnen schreiben, das zu ändern. Die Demokratie lebt von Wählern und nicht von Nichtwählern. So einfach ist das und wer 1990 nicht wußte, wohin die Reise geht, hat sich wohl damals auch nur bei BILD informiert. Bei mir war das irgendwie anders, denn komischerweise ahnte ich das. Woran liegt das nur? Sehe ich zu viel Fernsehen, höre ich zu viel Radio, habe ich zu viele Zeitungen gelesen? Mit wem verkehre ich? :/

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